Zwischen Dederon und Veritas

Kunstprojekt des landmade.Kulturversorgungsraums am 1. und 2. Oktober 2021 in Strodehne

Am 2. Oktober wird das Haveldorf Strodehne zu einem kollektive Kunst-Produktionort, um unter der Regie des landmade.Kulturversorgungsraums (KVR) ein Werk mit hohem Symbolwert zu schaffen: ein vielgestaltiges Kunst-Seil.

Mehr erfahren »

Die Dorfbewohner:innen sowie ortsansässige Vereine und Institutionen verwickeln miteinander Stoffe, die sie selbst gesammelt haben, und verbildichen so das Dorf als eine über alle Differenzen hinaus funktionierende intakte (Produktions-) Gemeinschaft.

Die öffentliche Performance, die am 2. Oktober auf dem Strodehner Dorfplatz um 14 Uhr beginnt, entwirft eine „Zukunft der Vergangenheit der Industriekultur“, in der kollektives Produzieren dem Gemeinwohl zu Gute kommt. Aus der „Fremdbestimmung“, die Industriearbeit üblicherweise kennzeichnet, wird in der von landmade. praktizierten Dorf-Kunst-Fabrikation zur „Selbstermächtigung“. Als vertraute „Repräsentanten“ regionaler Industriekultur fließen Dederon, der Kittelschürzenstoff aus Premnitz, und Veritas, die Nähmaschine aus Wittenberge, an zentraler Stelle in die Produktion ein.

Mehr Informationen finden Sie in dem entsprechenden Eintrag in unserem Onlinekalender.

Bereits am Vorabend (1. Oktober) wird das Künstlerduo Demming&Rieken das Dorf als „Kinematografische Dorfguerilla“ mit themenbezogenen Openair-Projektionen im Dorfraum auf das Seildreh-Event einstimmen. Am Abend des 2. Oktober wird die Projektion wiederholt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.landmade.org

Bildquelle „Animationsproduktion“ im Kulturversorgungsraum: Die Künstlerinnen (v.l.n.r.) Gabriele Konsor, Birte Hoffmann und Gabriele Regiert starten die Produktion der Seilstränge, Foto: © landmade.Kulturversorgungsraum