Mit Dederon und Veritas

1. Januar Ganztägig

Der landmade.Kulturversorgungsraum (KVR) in Strodehne ist eine von Künstler*innen betriebene Produktionsstätte zeitgenössischer Kunst, die an der Entwicklung neuer, auf die ländliche Umgebung bezogener künstlerischer Formate arbeitet.

2021 wird der KVR mit den Bewohner*innen des Dorfes Strodehne eine dezentrale Dorf-Kunst-Fabrikation betreiben, um in Heimarbeit die Module für ein kollektives textiles Kunstwerk zu produzieren. Weiblich konnotierte Arbeitskleidung (Kittel, Schürzen) wird als Material verwendet und zweckentfremdet. Dazu werden an ehemaligen und noch existierenden industriellen Produktionsorten der Region Arbeits-Kleidungsstücke eingesammelt, die in der Strodehner Dorf-Kunstfabrik eine neue Form und Bestimmung erhalten.

Premnitz und Wittenberge, zwei historisch bedeutsame Industriestandorte im Westen Brandenburgs, und ihre Produktion zu DDR-Zeiten sind die historischen Bezugspunkte des Projekts: Das Chemiefaserwerk Premnitz produzierte den Kittelschürzen-Stoff „Dederon“, in Wittenberge wurde die Nähmaschine „Veritas“ hergestellt. Auf halber Strecke zwischen beiden Orten und über den Wasserweg mit ihnen verbunden liegt das Haveldorf Strodehne.

Das in der Dorf-Kunstfabrik produzierte kollektive Kunstwerk wird in einer Open-Air Veranstaltung zunächst im Dorf Strodehne der Öffentlichkeit präsentiert. Einzelne Teile werden anschließend auf dem Wasserweg von Strodehner Fischer nach Wittenberge und Premnitz gebracht und den dortigen Partner*innen im Rahmen von öffentlichen Performances übergeben.

Termine Das kollektive Kunstwerk wird im Oktober 2021 erstmals präsentiert.
Orte Im Rahmen des Projektes sind Veranstaltungen in Strodehne, Premnitz und Wittenberge geplant.

landmade.Kulturversorgungsraum
Mail info@landmade.org
Web www.landmade.org

Havelaue OT Strodehne

Havelaue OT Strodehne, 14715 Deutschland + Google Karte anzeigen
www.landmade.org

Kunst und Arbeit – eine Begegnung

1. Januar Ganztägig

Wichtigster Kunde der Ziegelei in Glindow sind häufig Künstler*innen, die bei ihren Aufträgen immer wieder Spielraum für gemeinsame Optimierung suchen und so die Kreativität der Mitarbeiter*innen der Ziegelei als auch der Künstler*innen herausfordern. Arbeitswelt und Kunst verschmelzen so miteinander.

Im Rahmen eines Workshops arbeiten die vier Künstler*innen Olafur Eliasson (Berlin), Katharina Gerold (Berlin), Martin Grade (Glindow) und Chris Hinze (Glindow) mit der Ziegelei zusammen. Die dabei entstehenden Kunstwerke werden für ein Jahr auf dem Gelände der Ziegeleimanufaktur ausgestellt.

Laufzeit Die Laufzeit der Ausstellung wird noch bekanntgegeben.
Ort Märkisches Ziegeleimuseum Glindow
Alpenstraße 47, 14542 Weder (Havel) OT Glindow

Neue Ziegeleimanufaktur Glindow
Telefon 03327 664 90
Mail info@ziegeleimanufaktur.com
Web www.ziegelmanufaktur.com

Glindow

Märkisches Ziegeleimuseum Glindow, Alpenstraße 47
Werder (Havel) OT Glindow, 14542 Deutschland
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03327 664 90
www.ziegelmanufaktur.com

Eröffnung der LandArt-Ausstellung “Faser-Stoff-Papier 2.0”

4. Juli 2021 , 11:00

Faserstoffe sind ein Querschnittsthema der Industriekultur im Nordwesten des Landes Brandenburg. Eine Reihe von Industriebetrieben, die heute stillgelegt und teils als Denkmale erhalten sind, produzierten und verarbeiteten pflanzliche, tierische und chemische Fasern. Dazu zählten die Papierfabrik in Hohenofen, die Zellstoff- und Zellwollewerke in Wittenberge, die Hanffabrik in Bergerdamm, die Bastfaserwerke in Fehrbellin und Rhinow, die Tuchfabriken in Wittstock und Pritzwalk und das Chemiefaserwerk in Premnitz. Das Thema Fasern verbindet Landwirtschaft und Industrie, Kultur und Geschichte, Kunst und Handwerk – in der Region und darüber hinaus. Verbindet es auch Vergangenheit und Zukunft?

Das Landart-Projekt “Faser-Stoff-Papier 2.0” geht dem nach. Es sammelt Wissen, erforscht Zusammenhänge und entwickelt Ideen. Künstler*innen arbeiten mit Fasern, Textilien und Papier und loten die Schnittstellen des Übergangs aus. Mit Objekten und Installationen, open air und digital, bespielen sie ein Labor- und Versuchsfeld an der ehemaligen Bahnstrecke in Großderschau.

Eröffnung 4. Juli 2021, 11 Uhr
Laufzeit 4.–25. Juli 2021
Ort Bahnhof, 16845 Großderschau

paho. Zentrum für Papier
Mail paho@zentrumfuerpapier.de
Web www.zentrumfuerpapier.de
Facebook zentrumfuerpapier

Bildquelle Foto: © Petra Walter-Moll

Großderschau

Bahnhof
Großderschau, 16845 Deutschland
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www.zentrumfuerpapier.de

Faser-Stoff-Papier 2.0

4. Juli 2021 25. Juli 2021

Das Bild zeigt einen Ausschnitt eines collagenartigen Kunstwerkes aus Papierfasern.

Faserstoffe sind ein Querschnittsthema der Industriekultur im Nordwesten des Landes Brandenburg. Eine Reihe von Industriebetrieben, die heute stillgelegt und teils als Denkmale erhalten sind, produzierten und verarbeiteten pflanzliche, tierische und chemische Fasern. Dazu zählten die Papierfabrik in Hohenofen, die Zellstoff- und Zellwollewerke in Wittenberge, die Hanffabrik in Bergerdamm, die Bastfaserwerke in Fehrbellin und Rhinow, die Tuchfabriken in Wittstock und Pritzwalk und das Chemiefaserwerk in Premnitz. Das Thema Fasern verbindet Landwirtschaft und Industrie, Kultur und Geschichte, Kunst und Handwerk – in der Region und darüber hinaus. Verbindet es auch Vergangenheit und Zukunft?

Das Landart-Projekt “Faser-Stoff-Papier 2.0” geht dem nach. Es sammelt Wissen, erforscht Zusammenhänge und entwickelt Ideen. Künstler*innen arbeiten mit Fasern, Textilien und Papier und loten die Schnittstellen des Übergangs aus. Mit Objekten und Installationen, open air und digital, bespielen sie ein Labor- und Versuchsfeld an der ehemaligen Bahnstrecke in Großderschau.

Laufzeit 4.–25. Juli 2021
Ort Bahnhof, 16845 Großderschau

paho. Zentrum für Papier
Mail paho@zentrumfuerpapier.de
Web www.zentrumfuerpapier.de
Facebook zentrumfuerpapier

Bildquelle Foto: © Petra Walter-Moll

Großderschau

Bahnhof
Großderschau, 16845 Deutschland
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Zauberformeln – Bilder für die Zwanziger

3. Mai 2021 14. Juni 2021

Der Schriftsteller und Philosoph Wolfram Eilenberger hat sein 2018 erschienenes Buch über die 1920er Jahre mit den Worten “Zeit der Zauberer” überschrieben. Er beschreibt darin das Jahrzehnt als eine bewegte und unruhige Zeit, die Geistesschaffende, Philosophen, Wissenschaftler, Künstler hervorbrachte, deren Werk und Wirken bis in unsere Gegenwart reicht. Warum erinnert der Verein kunst projekte e.V. gerade jetzt an diese Zeit? Weil genau einhundert Jahre seither vergangen sind? Wohl eher, weil in den vergangenen Jahren vielfach auf die Verbindungen zwischen den 1920er Jahren und unserer heutigen Zeit hingewiesen wurde. Wen und was bringen unsere Zeit hervor? Welche Themen der Denker und Bildner sind hier und jetzt von Bedeutung?

Die Ausstellung versammelt zeitgenössische Kunstwerke ohne konkrete thematische Eingrenzung. Sie soll zeigen, mit welchen Themen sich zeitgenössische Bildende Künstler*innen gerade heute auseinandersetzen. Ihr Blick verwandelt das Reale auf wundersame Weise in etwas, das offen ist und anders als oder ähnlich wie das, was wir kennen. Offen meint dabei nicht nur Transparenz, sondern die Möglichkeit zum (Gedanken-) Spiel, meint etwas Unbestimmtes, Anregendes. Und weil diese Zeit nicht nur hervorbringt, sondern auch fordert, brauchen wir dringend eine Veränderung, die mit neuem Denken und Fantasie einhergeht.

Die Ausstellung der Kunstwerke, geschaffen ab dem Jahr 2020, wird begleitet und erweitert von einem gedruckten Band mit zahlreichen Abbildungen, einer Einführung in die Zusammenschau und Essays von Friedrich Dieckmann und Klaus Ferentschik.

Eröffnung 2. Mai 2021
Laufzeit 3. Mai bis 14. Juni 2021
Eintritt frei
Öffnungszeiten täglich 10 – 18 Uhr
Ort St. Marienkirche Frankfurt (Oder)
Oberkirchplatz 1, 15230 Frankfurt (Oder)

Vom 28. Januar bis zum 10. Dezember 2021 zeigt eine zweite Ausstellung in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Märkisch-Oderland in Strausberg Bilder, Zeichnungen, Grafiken, Fotoarbeiten, Objekte und Skulpturen weiterer Künstler*innen.

Telefon 0335 224 422
Mail anke.zeisler@kunstprojekte-ev.de
Web www.kunstprojekte-ev.de

Bildquelle Thomas Hartmann: Licht und Schatten, 2020, Öl auf Leinwand, Foto: Thomas Hartmann © Archiv Anke Zeisler

Frankfurt (Oder)

St. Marienkirche Frankfurt (Oder), Oberkirchplatz 1
Frankfurt (Oder), 15230 Deutschland
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www.kunstprojekte-ev.de

Zauberformeln – Bilder für die Zwanziger

28. Januar 2021 10. Dezember 2021

Der Schriftsteller und Philosoph Wolfram Eilenberger hat sein 2018 erschienenes Buch über die 1920er Jahre mit den Worten “Zeit der Zauberer” überschrieben. Er beschreibt darin das Jahrzehnt als eine bewegte und unruhige Zeit, die Geistesschaffende, Philosophen, Wissenschaftler, Künstler hervorbrachte, deren Werk und Wirken bis in unsere Gegenwart reicht. Warum erinnert der Verein kunst projekte e.V. gerade jetzt an diese Zeit? Weil genau einhundert Jahre seither vergangen sind? Wohl eher, weil in den vergangenen Jahren vielfach auf die Verbindungen zwischen den 1920er Jahren und unserer heutigen Zeit hingewiesen wurde. Wen und was bringen unsere Zeit hervor? Welche Themen der Denker und Bildner sind hier und jetzt von Bedeutung?

Die Ausstellung versammelt zeitgenössische Kunstwerke ohne konkrete thematische Eingrenzung. Sie soll zeigen, mit welchen Themen sich zeitgenössische Bildende Künstler*innen gerade heute auseinandersetzen. Ihr Blick verwandelt das Reale auf wundersame Weise in etwas, das offen ist und anders als oder ähnlich wie das, was wir kennen. Offen meint dabei nicht nur Transparenz, sondern die Möglichkeit zum (Gedanken-) Spiel, meint etwas Unbestimmtes, Anregendes. Und weil diese Zeit nicht nur hervorbringt, sondern auch fordert, brauchen wir dringend eine Veränderung, die mit neuem Denken und Fantasie einhergeht.

Die Ausstellung der Kunstwerke, geschaffen ab dem Jahr 2020, wird begleitet und erweitert von einem gedruckten Band mit zahlreichen Abbildungen, einer Einführung in die Zusammenschau und Essays von Friedrich Dieckmann und Klaus Ferentschik.

Eröffnung 27. Januar 2021
Laufzeit 28. Januar bis 10. Dezember 2021
Eintritt frei
Öffnungszeiten Mo + Fr 8.30 – 15.30 Uhr, Di + Do 8.30 – 18.30 Uhr, Mi 8.30 – 13 Uhr
Ort Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Märkisch-Oderland
Große Straße 2-3, 15344 Strausberg

Vom 3. Mai bis zum 14. Juni 2021 zeigt eine zweite Ausstellung in der St. Marienkirche in Frankfurt (Oder) Bilder, Zeichnungen, Grafiken, Fotoarbeiten, Objekte und Skulpturen weiterer Künstler*innen.

Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Märkisch-Oderland
Telefon 03341 3491 912
Mail tilo.braun-wangrin@sparkasse-mol.de
Web www.kunstprojekte-ev.de

Bildquelle Simone Haack: Faces, 2020, Öl auf Baumwolle, Foto: Simone Haack © Archiv Anke Zeisler

Strausberg

Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Märkisch-Oderland, Große Straße 2-3
Strausberg, 15344 Deutschland
+ Google Karte anzeigen
www.kunstprojekte-ev.de

Tage der Offenen Ateliers

Veranstaltungswochenende im gesamten Land Brandenburg am 24./25. Oktober 2020

Jedes Jahr am ersten Maiwochenende finden in Brandenburg die Tage der Offenen Ateliers statt. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Landkreise, Städte und Künstler*innen den Termin im Jahr 2020 verschieben. Sie fanden am 24. und 25. Oktober 2020 statt.

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Die Tage der Offenen Ateliers wollen an einem Wochenende gebündelt zu Erkundungen ins Land Brandenburg einzuladen, um das Potential und die Vielfalt der aktuellen Bildenden Kunst in der Region zu entdecken, den Künstler*innen im wahrsten Sinne bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, sich für die Künstler*innen und die Kunst zu begeistern sowie das eine oder andere Werk käuflich zu erwerben.

Aufgrund der pandemiebedingten Auflagen war es nicht allen Künstler*innen und Ateliers möglich, das für den Mai vorgesehene Programm am 24./25. Oktober nachzuholen.

Ein regionales Kooperationsprojekt

Die Tage der Offenen Ateliers sind ein regionales Kooperationsprojekt, das vom Arbeitskreis der Kulturverwaltungen im Land Brandenburg (AKK) entwickelt wurde. Folgende Partner organisieren die Tage der Offenen Ateliers in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, in diesem Jahr: die Landeshauptstadt Potsdam, die Stadt Brandenburg an der Havel, der Landkreis Barnim, der Landkreis Dahme-Spreewald, der Landkreis Elbe-Elster, der Landkreis Havelland, der Landkreis Märkisch-Oderland mit dem CTA Kulturverein Nord. e.V., der Landkreis Oberhavel mit Kulturort-Brandenburg.de, der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, der Landkreis Oder-Spree mit dem CTA Kulturverein Nord e.V., der Landkreis Ostprignitz-Ruppin, der Landkreis Potsdam-Mittelmark, der Landkreis Prignitz, der Landkreis Teltow-Fläming und der Landkreis Uckermark.

Die Tage der Offenen Ateliers wurden unter der Voraussetzung durchgeführt, dass alle Beteiligten, sowohl die Künstler*innen als auch die Besucher*innen, eigenverantwortlich und mit großer Umsicht und Rücksichtnahme auf Andere handeln.

Weitere Informationen

Die Broschüre zu den offenen Ateliers 2020 erschien im März 2020. Die Künstlerinnen sind auch über die Tage der Offenen Ateliers über die darin enthaltenen Kontaktinformationen direkt zu erreichen. Damit ist die Broschüre ein Kompendium, mit der sich Besucher*innen das ganze Jahr über individuell, gemeinsam mit Freunden oder mit der Familie auf den Weg machen können, um in Brandenburg Kunst zu erleben und Künstler*innen kennenzulernen.

Dowload der Broschüre

Unter den folgendes Links finden Sie Informationen zu den Offenen Ateliers 2020:

www.potsdam.de/tag-der-offenen-ateliers-potsdam
www.stadt-brandenburg.de
www.barnim.de
www.dahme-spreewald.info
www.teltow-flaeming.de
www.havelland.de
www.lkee.de
www.landkreis-prignitz.de
www.tourismus-uckermark.de
www.kulturtour-oder-spree.de für LK Märkisch-Oderland und LK Oder-Spree
www.oberhavel.de
www.osl-online.de
www.ostprignitz-ruppin.de
www.potsdam-mittelmark.de

Veranstaltungstipp für den Spätherbst

Der Landkreis Barnim führte am 1. Advent, 29.11.2020, eine weitere Aktion durch, bei der Künstler*innen ihre Ateliers für Besucher öffnen.

Bildquelle Ulrike Platz, Atelier in Nennhausen, Foto: © Ulrike Platz