StoffWechsel

27. August 10. Oktober

Seitdem Brandenburg an der Havel das Stadtrecht besitzt, war das Tuchmacherhandwerk in der Stadt verwurzelt. Mit dem Niedergang dieses Handwerks nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden die Tuchmacher von den Kurfürsten und den Preußischen Königen stark gefördert. Aufgrund dieser Förderung hat bereits im späten 18. und besonders im 19. Jahrhundert eine Entwicklung vom familiär-ständischen Handwerksbetrieb über die Manufakturarbeit bis hin zu einer frühen Industrieform stattgefunden.

Die Ausstellung „StoffWechsel“ soll die Entwicklung von zunftgeprägtem Kleinhandwerk über die frühen Textilindustrien bis hin zum Niedergangdes Gewerbes in der Mitte der 1990er Jahre in vier unterschiedlichen Themenblöcken zeigen.

Vom mittelalterlich geprägten Weberhandwerk in der Stadt als Ausgangspunkt der Entwicklung wird der Weg nach der Aufhebung des Zunftzwangs 1810 bis zu einem letzten Aufschwung in der Mitte des 19. Jahrhunderts gezeigt. Der Niedergang der Brandenburger Tuchfabriken seit den 1870er Jahren wurde oft mit zu geringer Produktivität der einzelnen Fabriken begründet. Allerdings nutzten mitunter fachfremde Fabrikanten die Chance zum Branchenwechsel oder zur Ansiedlung neuer textiler Geschäftsfelder in Brandenburg an der Havel. Die Anbindung an das Wasserstraßennetz einerseits und geringere Personalkosten der ungelernten Arbeiter*innen andererseits versprachen verlockende Gewinne.

Textilproduzierende Fabriken waren, neben den Metallbetrieben der Stadt, die größten Arbeitgeber. Nach dem Zweiten Weltkrieg verloren sie ihre Selbstständigkeit, bis sie nach der Wiedervereinigung ohne Ausnahme aufgegeben wurden. Nur wenige Fabrikenanlagen haben die Zeit überdauert. Die Ausstellung wirft auch einen Blick auf die Nachnutzung der erhalten gebliebenen Fabriken im Stadtbild.

Laufzeit 27. August – 10. Oktober 2021
Öffnungszeiten Di-So 13 – 17 Uhr
Eintritt 3 Euro
Kinder und Schüler haben freien Eintritt.
Ort Stadtmuseum im Frey-Haus
Ritterstraße 96, 14770 Brandenburg an der Havel

Telefon 03381 584 501
Mail museum@stadt-brandenburg.de
Web stadtmuseum.stadt-brandenburg.de

Brandenburg an der Havel

Museum im Frey-Haus, Ritterstraße 96
Brandenburg an der Havel, 14770 Deutschland
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Eröffnung der Ausstellung „StoffWechsel“

26. August , 17:00

Seitdem Brandenburg an der Havel das Stadtrecht besitzt, war das Tuchmacherhandwerk in der Stadt verwurzelt. Mit dem Niedergang dieses Handwerks nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden die Tuchmacher von den Kurfürsten und den Preußischen Königen stark gefördert. Aufgrund dieser Förderung hat bereits im späten 18. und besonders im 19. Jahrhundert eine Entwicklung vom familiär-ständischen Handwerksbetrieb über die Manufakturarbeit bis hin zu einer frühen Industrieform stattgefunden.

Die Ausstellung „StoffWechsel“ soll die Entwicklung von zunftgeprägtem Kleinhandwerk über die frühen Textilindustrien bis hin zum Niedergang des Gewerbes in der Mitte der 1990er Jahre in vier unterschiedlichen Themenblöcken zeigen.

Vom mittelalterlich geprägten Weberhandwerk in der Stadt als Ausgangspunkt der Entwicklung wird der Weg nach der Aufhebung des Zunftzwangs 1810 bis zu einem letzten Aufschwung in der Mitte des 19. Jahrhunderts gezeigt. Der Niedergang der Brandenburger Tuchfabriken seit den 1870er Jahren wurde oft mit zu geringer Produktivität der einzelnen Fabriken begründet. Allerdings nutzten mitunter fachfremde Fabrikanten die Chance zum Branchenwechsel oder zur Ansiedlung neuer textiler Geschäftsfelder in Brandenburg an der Havel. Die Anbindung an das Wasserstraßennetz einerseits und geringere Personalkosten der ungelernten Arbeiter*innen andererseits versprachen verlockende Gewinne.

Textilproduzierende Fabriken waren, neben den Metallbetrieben der Stadt, die größten Arbeitgeber. Nach dem Zweiten Weltkrieg verloren sie ihre Selbstständigkeit, bis sie nach der Wiedervereinigung ohne Ausnahme aufgegeben wurden. Nur wenige Fabrikenanlagen haben die Zeit überdauert. Die Ausstellung wirft auch einen Blick auf die Nachnutzung der erhalten gebliebenen Fabriken im Stadtbild.

Eröffnung 26. August 2021, 17 Uhr
Laufzeit 27. August – 10. Oktober 2021
Öffnungszeiten Di-So 13 – 17 Uhr
Eintritt 3 Euro
Kinder und Schüler haben freien Eintritt.
Ort Stadtmuseum im Frey-Haus
Ritterstraße 96, 14770 Brandenburg an der Havel

Telefon 03381 584 501
Mail museum@stadt-brandenburg.de
Web stadtmuseum.stadt-brandenburg.de

Brandenburg an der Havel

Museum im Frey-Haus, Ritterstraße 96
Brandenburg an der Havel, 14770 Deutschland
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3.000 Jahre Lausitzer Industriekultur

24. Juli 7. November

Das Bild zeigt das Gebäude des Stadtmuseums in Cottbus. Auf der linken Bildseite steht im Vordergrund eine große Standuhr.

Von der Bronzezeit über die Eisenzeit bis zur Entstehung des Hüttenwerks in Peitz und dem Eisenhammer in Lauchhammer blickt das Stadtmuseum Cottbus in Kooperation mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum auf die Spuren der Energiegewinnung und Industrie. Sei es das Holz und die Holzkohle, die den Bronze- und Eisenguss bestimmten oder die Braunkohle und Braunkohlebriketts, ohne die das Textil- und Glasgewerbe nicht existiert hätte.

Ohne die Schornsteine der Textilfabriken mit ihren Standorten in Cottbus, Guben und Forst wäre die Silhouette des Branitzer Parks im 19. Jahrhundert kaum denkbar gewesen. Und auch in der DDR bestimmte die Braunkohle die Energiewirtschaft.

Heute ist die Lausitz ein wichtiger Standort für erneuerbare Energie und ein Experimentierfeld für neue Industrien. Der Ausstieg aus der Braunkohlennutzung erfordert neben dem Energieträger Gas vor allem alternative Energieträger. Die Niederlausitz ist ein Experimentierfeld für diese alternativen Energieträger. Von der Slawenburg Raddusch blickt man bspw. auf ein Solarpanelfeld in Richtung Spreewald und am Cottbuser Ostsee befindet sich ein Windpark.

Die Ausstellung im Stadtmuseum Cottbus überblickt in einer umfangreichen neuen Ausstellung die industrielle Entwicklung der vergangenen 3.000 Jahre.

Laufzeit 24. Juli bis 7. November 2021
Öffnungszeiten Di – Fr 10–18 Uhr, Sa + So 13–18 Uhr
Eintritt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro bzw. 3 Euro
Ort Stadtmuseum Cottbus
Bahnhofstraße 22, 03046 Cottbus

Telefon 0355 612 24 60
Mail stadtmuseum@cottbus.de
Web www.stadtmuseum-cottbus.de
Facebook stadtmuseum.cottbus
Instagram stadtmuseumcottbus

Bildquelle Aussenansicht Stadtmuseum/ Stadtarchiv Cottbus, Foto: Andreas Franke © Stadtmuseum Cottbus

Cottbus

Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstraße 22
Cottbus, 03046 Deutschland
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Eröffnung der Ausstellung „3.000 Jahre Lausitzer Industriekultur“

23. Juli , 18:00

Von der Bronzezeit über die Eisenzeit bis zur Entstehung des Hüttenwerks in Peitz und dem Eisenhammer in Lauchhammer blickt das Stadtmuseum Cottbus in Kooperation mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum auf die Spuren der Energiegewinnung und Industrie. Sei es das Holz und die Holzkohle, die den Bronze- und Eisenguss bestimmten oder die Braunkohle und Braunkohlebriketts, ohne die das Textil- und Glasgewerbe nicht existiert hätte.

Ohne die Schornsteine der Textilfabriken mit ihren Standorten in Cottbus, Guben und Forst wäre die Silhouette des Branitzer Parks im 19. Jahrhundert kaum denkbar gewesen. Und auch in der DDR bestimmte die Braunkohle die Energiewirtschaft.

Heute ist die Lausitz ein wichtiger Standort für erneuerbare Energie und ein Experimentierfeld für neue Industrien. Der Ausstieg aus der Braunkohlennutzung erfordert neben dem Energieträger Gas vor allem alternative Energieträger. Die Niederlausitz ist ein Experimentierfeld für diese alternativen Energieträger. Von der Slawenburg Raddusch blickt man bspw. auf ein Solarpanelfeld in Richtung Spreewald und am Cottbuser Ostsee befindet sich ein Windpark.

Die Ausstellung im Stadtmuseum Cottbus überblickt in einer umfangreichen neuen Ausstellung die industrielle Entwicklung der vergangenen 3.000 Jahre.

Eröffnung 23. Juli 2021, 18 Uhr
Laufzeit 24. Juli bis 7. November 2021
Öffnungszeiten Di – Fr 10–18 Uhr, Sa + So 13–18 Uhr
Eintritt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro bzw. 3 Euro
Ort Stadtmuseum Cottbus
Bahnhofstraße 22, 03046 Cottbus

Telefon 0355 612 24 60
Mail stadtmuseum@cottbus.de
Web www.stadtmuseum-cottbus.de
Facebook stadtmuseum.cottbus
Instagram stadtmuseumcottbus

Bildquelle Aussenansicht Stadtmuseum/ Stadtarchiv Cottbus, Foto: Andreas Franke © Stadtmuseum Cottbus

Cottbus

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Schwedt in Bewegung – Industriestadt zwischen Tradition und Moderne

16. Juni 31. Dezember

Das Bild zeigt das undurchschaubares Gewirr von Rohren in einer Erdölraffinerie, die bei Nacht von vielen Lichtern erleuchtet werden.

In der Stadt Schwedt kam es während der 1960er Jahre zu einer zweiten Industrialisierung. Eine ganze Industrie, die Tabakindustrie und angrenzende Wirtschaftszweige, mussten für den Aufbau der politisch gewollten papier- und erdölverarbeitenden Industrie weichen. Abriss und Aufbau gingen Hand in Hand. Das alte Schwedt musste einer neuen, den Regeln der sozialistischen Stadtplanung gehorchenden Industriestadt weichen.

Erst spät gab es ein neues Bewusstsein dafür, dass Industrie auch regionale Identität stiften kann. Das touristische Interesse an historischen Bauwerken ist in Schwedt ungebrochen. Die „sozialistische Planstadt“ will zwar so gar nicht in das historische Raster passen, aber mit Neugier kann man der Stadtgeschichte auf den Grund gehen.

Das Stadtmuseum Schwedt/Oder präsentiert im Themenjahr der Industriekultur den virtuellen Stadtspaziergang „Schwedt in Bewegung“, der 20 Schwedter Industriestandorte in den Fokus rückt. Ausgerüstet mit einem Smartphone kann man jederzeit vor Ort auf Spurensuche gehen. Smart verpackt, warten historische Bilder und Filme, Geschichten und Videoclips auf die Industrieentdecker.

Start der Tour 16. Juni 2021
Der virtuelle Stadtspaziergang wird auch über das Jahr 2021 hinaus zur Verfügung stehen.
Nutzung kostenfrei
Startpunkt MomentUM e. V. – Tourismus und Citymanagement
Region Schwedt – Nationalpark Unteres Odertal
Vierradener Straße 31, 16303 Schwedt/Oder

Stadtmuseum Schwedt/Oder
Telefon 03332 234 60
Mail museum.stadt@schwedt.eu
Web www.schwedt.eu/stadtmuseum
Facebook StadtmuseumSchwedt

Bildquelle PCK bei Nacht, Foto: © PCK Raffinerie GmbH

Schwedt/Oder

Stadtmuseum Schwedt/Oder, Jüdenstraße 17
Schwedt/Oder, 16303 Deutschland
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Eröffnung der Ausstellung „Tuchmacher & Textilarbeiterin“

10. Juni , 17:00

Am 10. Juni 2021 eröffnet im Museum im Frey-Haus in Brandenburg an der Havel die Ausstellung „Tuchmacher & Textilarbeiterin“. Sie zeigt die Entwicklung von zunftgeprägtem Kleinhandwerk über die frühen Textilindustrien bis hin zum Niedergangdes Gewerbes in der Mitte der 1990er Jahre in vier unterschiedlichen Themenblöcken.

Vom mittelalterlich geprägten Weberhandwerk in der Stadt als Ausgangspunkt der Entwicklung wird der Weg nach der Aufhebung des Zunftzwangs 1810 bis zu einem letzten Aufschwung in der Mitte des 19. Jahrhunderts gezeigt. Der Niedergang der Brandenburger Tuchfabriken seit den 1870er Jahren wurde oft mit zu geringer Produktivität der einzelnen Fabriken begründet. Allerdings nutzten mitunter fachfremde Fabrikanten die Chance zum Branchenwechsel oder zur Ansiedlung neuer textiler Geschäftsfelder in Brandenburg an der Havel. Die Anbindung an das Wasserstraßennetz einerseits und geringere Personalkosten der ungelernten Arbeiter*innen andererseits versprachen verlockende Gewinne.

Textilproduzierende Fabriken waren, neben den Metallbetrieben der Stadt, die größten Arbeitgeber. Nach dem Zweiten Weltkrieg verloren sie ihre Selbstständigkeit, bis sie nach der Wiedervereinigung ohne Ausnahme aufgegeben wurden. Nur wenige Fabrikenanlagen haben die Zeit überdauert. Die Ausstellung wirft auch einen Blick auf die Nachnutzung der erhalten gebliebenen Fabriken im Stadtbild.

Eröffnung 10. Juni 2021, 17 Uhr
Ort Stadtmuseum im Frey-Haus
Ritterstraße 96, 14770 Brandenburg an der Havel

Telefon 03381 584 501
Mail museum@stadt-brandenburg.de
Web stadtmuseum.stadt-brandenburg.de

Brandenburg an der Havel

Museum im Frey-Haus, Ritterstraße 96
Brandenburg an der Havel, 14770 Deutschland
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