Perspektivwechsel – Industrie neu denken

10. Mai Ganztägig

Blick in die ehemalige Halle der Hauptwerkstatt des Kreisbahn Prenzlau. In der Mitte der Halle wächst ein Baum.

Neue Ideen für die ehemalige Hauptwerkstatt der Kreisbahn Prenzlau

Neben vielen Einzeldenkmalen sakraler Geschichte und Nutzung sowie einer mittelalterlichen Stadtmauer sind in Prenzlau auch viele Bauwerke der Industriearchitektur vorhanden. Eines der letzten, derzeit ungenutzten Objekte sind die Hauptwerkstatt und der Lokschuppen der Kreisbahn Prenzlau.

Im Themenjahr 2021 soll dieses Denkmal in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung gerückt werden. In Zusammenarbeit mit Studierenden der BTU Cottbus sollen Entwicklungsmöglichkeiten skizziert und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Stadt Prenzlau plant daher im Zeitraum Mai bis Juli 2021 Veranstaltungen und Ausstellungen zur Geschichte des Objektes und der Geschichte der Kreisbahn, eine multimediale Darstellung des Bestandes und möglicher Nutzungsansätze sowie die Durchführung eines Folk-Konzertes im Rahmen einer Tagesveranstaltung in der Haupthalle der Werkstatt.

Neben Führungen durch das Objekt für die interessierte Öffentlichkeit soll auch eine Kreativwerkstatt mit den beteiligten Studierenden der BTU Cottbus zu möglichen Perspektiven des Gebäudes stattfinden.

Eröffnung vsl. 10. Mai 2021
Laufzeit Mai bis Juli 2021
Genaue Termine der einzelnen Veranstaltungen werden noch bekanntgegeben.
Eintritt frei
Spenden sind gern gesehen.
Ort ehemalige Hauptwerkstatt der Kreisbahn Prenzlau,
Gartenstraße, 17291 Prenzlau

Stadt Prenzlau
Telefon 03984 75300
Mail 2.Beigeordneter@prenzlau.de
Web www.prenzlau.de

Bildquelle Im Inneren des Bahnbetriebswerkes, Foto: © Dr. Andreas Heinrich

Prenzlau

Hauptwerkstatt der Kreisbahn Prenzlau, Gartenstraße
Prenzlau, 17291 Deutschland
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In Trümmern – Prenzlau 1945

Ausstellung im Dominikanerkloster Prenzlau

Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt Prenzlau massiv zerstört. Vieles ging verloren, Gebäude, Kunstschätze und ein großer Teil der kulturellen Identität. Eine Ausstellung im Kulturhistorischen Museum der Stadt widmete sich 2020 den Folgen des Zweiten Weltkrieges in der Stadt. Sie präsentierte die geretteten und wiedergefundenen Schätze der Uckermark und zeigte auch, was verloren ging.

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Ende April 1945 wurde die Stadt Prenzlau, die einstige „Perle der Uckermark“, massiv zerstört. Aus der gewaltigen Schutthalde ragten nur noch die Türme der Kirchenruine empor. Der wichtigste Bestandteil der kulturellen Identität der Stadt, die museale Sammlung, war bedroht. Dennoch gelang es, große Teile der Sammlung zu retten. Es grenzte an ein Wunder. Die Geschichte dieses Wunders begann mit einer waghalsigen Evakuierung im Frühjahr 1945. Sie zog sich über die Jahre des Kalten Krieges hin und endete mit einer deutsch-deutschen Restitution im Jahr 1987.

Das Dominikanerkloster Prenzlau präsentierte 2020 die Ausstellung „In Trümmern. Prenzlau 1945 – gerettet. bewahrt. erinnert“, die das Ausmaß der Zerstörungen in Prenzlau und die langfristigen Folgen für die kulturelle Identität der gesamten Region thematisierte. In Zusammenarbeit mit dem Museumsverband des Landes Brandenburg wurden außerdem wiederentdeckte historische Aufnahmen präsentiert, die den Verlust der Sammlung offenbaren.

Ergänzend erarbeiteten Schüler*innen des Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums Prenzlau eine Bild-Ton-Text-Ausstellung, die sich dem Thema „KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg am Beispiel der uckermärkischen Stadt Prenzlau“ widmete.

Ausstellung „In Trümmern. Prenzlau 1945 – gerettet. bewahrt. erinnert“

Laufzeit 21. Juni – 30. Dezember 2020
Eintritt 4 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
Öffnungszeiten Di – So 10–18 Uhr
Ort Kulturhistorisches Museum im Dominikanerkloster Prenzlau
Uckerwiek 813, 17291 Prenzlau

Telefon 03984/ 752 65
E-Mail museum@dominikanerkloster-prenzlau.de
Web www.dominikanerkloster-prenzlau.de

Ablauf der Eröffnung

Begrüßung
Hendrik Sommer, Bürgermeister der Stadt Prenzlau

Grußworte
Tobias Dünow, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Christian Müller-Lorenz, Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Einführung in die Ausstellung
Dr. Christian Hirte, Kurator der Ausstellung
Jürgen Theil, Lehrer am Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium Prenzlau und Leiter des Schülerprojektes

Im Anschluss konnten die Besucher*innen in kleinen Gruppen durch die Ausstellung geführt werden.

Die Eröffnung wurde musikalisch vom Streichquartett des Preußischen Kammerorchesters begleitet.

Leben und Sterben im wahren christlichen Glauben. Bürger und Adelige in der brandenburgischen Reformation

Ausstellungseröffnung im Dominikanerkloster Prenzlau

Am Samstag, dem 20. Mai 2017, um 15.00 Uhr, wurde im Dominikanerkloster Prenzlau die Ausstellung „Leben und Sterben im wahren christlichen Glauben. Bürger und Adelige in der brandenburgischen Reformation“ eröffnet.

Das Ringen Martin Luthers um die Erneuerung der Kirche sollte auch zu einer Veränderung im Lebensalltag der Menschen führen. Mit neuer Kraft und vermehrtem Nachdruck wurde das Leben nach der christlichen Lehre ausgerichtet. Die Ausstellung in Prenzlau verdeutlichte, wie Geistlichkeit, Adel und Bürgertum im 16. Jahrhundert ihr gesamtes Dasein nach evangelischen Grundsätzen gestalteten.

Das Kooperationsprojekt des Dominikanerklosters Prenzlau mit dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv wurde im Anschluss in Bad Freienwalde (15. September – 31. Dezember 2017) gezeigt.

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Ablauf der Veranstaltung

Begrüßung
Dr. Stephan Diller, Leiter des Dominikanerklosters Prenzlau /
Kulturzentrum und Museum

Grußworte
Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Hendrik Sommer, Bürgermeister der Stadt Prenzlau
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Einführung in die Ausstellung durch Prof. Dr. Klaus Neitmann, Leiter des Brandenburgischen Landeshauptarchivs

Um 17 Uhr Konzert mit der lautten compagney Berlin, den Knaben des Staats- und Domchores Berlin und der Capella Angelica: „Deutsche Messe“ in der Nikolaikirche Prenzlau.

Eröffnung Samstag, 20. Mai 2017, 15.00 Uhr
Laufzeit 21. Mai bis 10. September 2017
Ort Dominikanerkloster Prenzlau
Öffnungszeiten Di – So 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro

Web www.dominikanerkloster-prenzlau.de

 

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Begrüßung
Dr. Stephan Diller, Leiter des Dominikanerklosters Prenzlau /
Kulturzentrum und Museum
Grußworte
Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Hendrik Sommer, Bürgermeister der Stadt Prenzlau
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
Einführung in die Ausstellung durch Prof. Dr. Klaus Neitmann,
Leiter des Brandenburgischen Landeshauptarchivs
Um 17 Uhr Konzert mit der lautten compagney Berlin, den Knaben des Staats- und Domchores Berlin und der Capella Angelica: „Deutsche Messe“ in der Nikolaikirche Prenzlau.

Eröffnung: Samstag, 20. Mai 2017, 15.00 Uhr
Laufzeit: 21. Mai bis 10. September 2017
Ort: Dominikanerkloster Prenzlau
Öffnungszeiten: Di – So 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro

Wir freuen uns über Ihren Besuch!