Leuchten aus der Provinz

1. Januar Ganztägig

Leuchtturm auf dem Hof des Museums Fürstenwalde

Durch die besondere Lage, direkt an der Verkehrsader Spree gelegen, hatte sich die Stadt Fürstenwalde schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Industriestandort etabliert. In weniger als einhundert Jahren vervielfältigte sich die Einwohnerzahl, die Zahl der Arbeitsplätze stieg aufgrund der Industrieansiedlungen.

Noch heute finden sich Spuren dieser Entwicklung in der Stadt Fürstenwalde. Die Kontinuität der Industrielandschaft zeichnet sich auch durch die enge Bindung Firmen ab. Die Firma Pintsch ist bereits seit fast 150 Jahre in Fürstenwalde verwurzelt. Andere Standorte gibt es seit fast 100 Jahren. Aber nicht nur die Gelände sind alt. Bei der Firma Pintsch zieht sich auch die Werksgeschichte in all ihren Veränderungen wie ein roter Faden durch die Betriebsgeschichte.

Auch das Museum Fürstenwalde fühlt sich der Industriegeschichte des Ortes verbunden. Als das „Neuen Museums“ 2007 eingeweiht wurde, wurde auf dem Museumshof ein Leuchtturm aufgestellt. 2021 widmet sich das Museum erneut der Industriegeschichte des Ortes. Im Rundgang der Dauerausstellung wird zukünftig das Kapitel „Leuchten aus der Provinz“ erlebbar sein. Das Kapitel erzählt die Geschichte der Fürstenwalder Seezeichen.

Zur Ausstellung entsteht einen Katalog mit heute noch sichtbaren Seezeichen aus Fürstenwalde.

Neben der Ausstellung lädt das Museum zu Führungen über das ehemalige Werksgelände und den Stadtteil „Nord“ ein, welcher gerade durch die Einflüsse der Industrie geprägt wurde.

Eröffnung Dezember 2021
Der genaue Termin der Eröffnung wird noch bekanntgegeben.
Öffnungszeiten April bis Oktober: Di – So 13–17 Uhr
November bis März: Di – So 13–16 Uhr
Eintritt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro
Ort Museum Fürstenwalde
Domplatz 7, 15517 Fürstenwalde

Kulturfabrik Fürstenwalde gGmbH/ Museum Fürstenwalde
Telefon 03361 21 30
Mail museum@kulturfabrik-fuerstenwalde.de
Web www.museum-fuerstenwalde.de

Bildquelle Ein Leuchtturm auf dem Museumshof, Eberhard Jaeger und Hans Panten, zwei alte “Gaselaner” engagieren sich für Fürstenwalde Seezeichen, Foto: © Museum Fürstenwalde

Fürstenwalde

Museum Fürstenwalde, Domplatz 7
Fürstenwalde, 15517 Deutschland
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03361 21 30
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Ziegeleien – Pioniere der Energieeffizienz

1. Januar Ganztägig

Wie kein anderer hat der Fotograf Karl-Ludwig Lange nach der Wiedervereinigung die Standorte der ehemaligen Ziegeleien in Brandenburg und insbesondere im Berliner Umland dokumentiert. Karl-Ludwig Lange hat daraus eine künstlerisch und dokumentarisch sehr hochwertige Ausstellung geschaffen, die in Zusammenarbeit mit der Jugendbauhütte Berlin-Brandenburg organisiert wird.

Laufzeit Die Laufzeit der Ausstellung wird noch bekanntgegeben.
Ort Märkisches Ziegeleimuseum Glindow
Alpenstraße 47, 14542 Weder (Havel) OT Glindow

Neue Ziegeleimanufaktur Glindow
Telefon 03327 664 90
Mail info@ziegeleimanufaktur.com
Web www.ziegelmanufaktur.com

Glindow

Märkisches Ziegeleimuseum Glindow, Alpenstraße 47
Werder (Havel) OT Glindow, 14542 Deutschland
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03327 664 90
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Glindower Köpfe

1. Januar Ganztägig

Der Bildhauer Harald Birck fertigte in den Jahren 2009 und 2010 überlebensgroße Büsten aus Ton. Elf Mitarbeiter*innen der Ziegelei Glindow saßen ihm dafür Modell. Die Kunstwerke werden nun im Brennstoff-Einfüllkanal des Ringofens inszeniert, um das Zusammenwirken von Mensch, Energie und Ton in der Ziegelei zu verdeutlichen.

Laufzeit Die Laufzeit der Ausstellung wird noch bekanntgegeben.
Ort Märkisches Ziegeleimuseum Glindow
Alpenstraße 47, 14542 Weder (Havel) OT Glindow

Neue Ziegeleimanufaktur Glindow
Telefon 03327 664 90
Mail info@ziegeleimanufaktur.com
Web www.ziegelmanufaktur.com

Glindow

Märkisches Ziegeleimuseum Glindow, Alpenstraße 47
Werder (Havel) OT Glindow, 14542 Deutschland
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Kunst und Arbeit – eine Begegnung

1. Januar Ganztägig

Wichtigster Kunde der Ziegelei in Glindow sind häufig Künstler*innen, die bei ihren Aufträgen immer wieder Spielraum für gemeinsame Optimierung suchen und so die Kreativität der Mitarbeiter*innen der Ziegelei als auch der Künstler*innen herausfordern. Arbeitswelt und Kunst verschmelzen so miteinander.

Im Rahmen eines Workshops arbeiten die vier Künstler*innen Olafur Eliasson (Berlin), Katharina Gerold (Berlin), Martin Grade (Glindow) und Chris Hinze (Glindow) mit der Ziegelei zusammen. Die dabei entstehenden Kunstwerke werden für ein Jahr auf dem Gelände der Ziegeleimanufaktur ausgestellt.

Laufzeit Die Laufzeit der Ausstellung wird noch bekanntgegeben.
Ort Märkisches Ziegeleimuseum Glindow
Alpenstraße 47, 14542 Weder (Havel) OT Glindow

Neue Ziegeleimanufaktur Glindow
Telefon 03327 664 90
Mail info@ziegeleimanufaktur.com
Web www.ziegelmanufaktur.com

Glindow

Märkisches Ziegeleimuseum Glindow, Alpenstraße 47
Werder (Havel) OT Glindow, 14542 Deutschland
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Landluft 2030 – Ideen für die Zukunft ländlicher Industriekultur

1. Januar Ganztägig

Außenansicht des ehemaligen Fabrikgebäudes in Pritzwalk, in dem sich heute das Museum befindet.

Die Museumsfabrik Pritzwalk lädt im Kulturlandjahr 2021 zu einem kreativen Ideenaustausch zur Zukunft des Lebens und Arbeitens im ländlichen Raum ein. Globalisierung, Digitalisierung, Mobilität, demografischer Wandel: dies sind nur einige der Schlüsselwörter, unter denen die zukünftige Entwicklung ländlicher Räume berechnet wird. Gerade im Land Brandenburg mit seinen weitläufigen, dünn besiedelten Landschaften steht hier vor besonderen Herausforderungen. Die Museumsfabrik Pritzwalk nimmt diese Herausforderungen als Ausgangspunkt für eine Ringvorlesung und schafft daraus ein kreatives Netz von Ideen und Konzepten, in welche Richtung es in Zukunft gehen kann.

Innovative Lösungsansätze aus den Bereichen Technologie, künstlerischer Umgang mit Industriekultur auf dem Land oder neue zivilgesellschaftliche Organisationsformen werden in der Reihe vorgestellt. Expert*innen aus den Bereichen Forschung und Wirtschaft kommen ebenso zu Wort wie Künstler*innen und ländliche Initiativen. Jeweils mit einem innovativen, gebündelten Beitrag zur Vorstellung eines Projektes, eines Denkansatzes, einer neuen Technologie oder Initiative, welche sich zukunftsweisend mit dem Thema Industriekultur auf dem Land – dem Leitthema der Museumsfabrik Pritzwalk – auseinandersetzt.

Der Strukturwandel der Arbeitswelt wird dabei ebenso eine Rolle spielen wie die Herausforderungen des demografischen Wandels. Es geht um Chancen neuer Technologien oder Arbeitsorganisationen wie “Smart Working” und “Co-Working-Spaces” aber auch um die Frage, ob Brandenburg schon Industrieland 4.0 ist. Auch künstlerische Ansätze wie die Rezeption von Industriearbeit in Fotografie werden im Programm eine Rolle spielen.
Dank digitaler Vernetzung können auch überregionale Gäste in der Reihe zu Wort kommen. Per Videoübertragung kann die Reihe auch aus dem heimischen Wohnzimmer verfolgt werden.

Termine Die Veranstaltungstermine werden noch bekanntgegeben.
Ort Museumsfabrik Pritzwalk
Meyenburger Tor 3a, 16928 Pritzwalk

Telefon 03395 760 811 20
Mail museum@pritzwalk.de
Web www.museum-pritzwalk.de
Facebook museumpritzwalk
Instagram museumpritzwalk

Bildquelle Gebäude der ehemaligen Tuchfabrik Gebr. Draeger in Pritzwalk, heute Museumsfabrik Pritzwalk, 2020, Foto: © Museum Pritzwalk

Pritzwalk

Museumsfabrik Pritzwalk, Meyenburger Tor 3a
Pritzwalk, 16928 Deutschland
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Meydenbauer und Busch – Pioniere der Photogrammetrie

12. September 2021 21. November 2021

Am 15. November 2021 jährt sich der Todestag Albrecht Meydenbauers zum 100sten mal. Dieses Datum zum Anlass nimmt das Optik Industrie Museum Rathenow zum Anlass, eine Ausstellung und ein interaktives Schülerprojekt durchzuführen.

Die Ausstellung zeigt, wie industrielle Forschung und Entwicklung, gesellschaftliche Relevanz und das Handeln herausragender Persönlichkeiten zusammenspielen. In Rathenow wurde im 19. Jahrhundert ein Fotoobjektiv entwickelt, dessen Wirkung weit über den unmittelbaren Ort seines Entstehens hinausreichte. Der Unternehmer, dem die Entwicklung dieses Fotoobjektivs gelang, wirkte in der Stadt Rathenow im Havelland. Dank der Kenntnisse und der Beharrlichkeit eines jungen Ingenieurs kam dieses Fotoobjektiv in einer gänzlich neuen Messmethode zum Einsatz. Im Rahmen der Ausstellung werden mit Schüler*innen an interaktiven Projekten die ingenieurtechnischen Leistungen von Emil Busch und Albrecht Meydenbauer erlebbar gemacht.

Laufzeit 12. September bis 21. November 2021
Öffnungszeiten Di – So 11–17 Uhr
Eintritt frei
Ort Kulturzentrum Rathenow
Märkischer Platz 3, 14712 Rathenow

Kulturzentrum Rathenow
Telefon 03385 519 040
Mail info@optik-ausstellung-rathenow.de
Web www.oimr.de
Facebook Kulturzentrum Rathenow GmbH

Bildquelle Kulturzentrum Rathenow, Foto: © Kulturzentrum Rathenow GmbH

Rathenow

Kulturzentrum Rathenow, Märkischer Platz 3
Rathenow, 14712 Deutschland
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03385 519 040
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Eröffnung der Ausstellung “Meydenbauer und Busch – Pioniere der Photogrammetrie”

11. September 2021 , 15:00

Am 15. November 2021 jährt sich der Todestag Albrecht Meydenbauers zum 100sten mal. Dieses Datum zum Anlass nimmt das Optik Industrie Museum Rathenow zum Anlass, eine Ausstellung und ein interaktives Schülerprojekt durchzuführen.

Die Ausstellung zeigt, wie industrielle Forschung und Entwicklung, gesellschaftliche Relevanz und das Handeln herausragender Persönlichkeiten zusammenspielen. In Rathenow wurde im 19. Jahrhundert ein Fotoobjektiv entwickelt, dessen Wirkung weit über den unmittelbaren Ort seines Entstehens hinausreichte. Der Unternehmer, dem die Entwicklung dieses Fotoobjektivs gelang, wirkte in der Stadt Rathenow im Havelland. Dank der Kenntnisse und der Beharrlichkeit eines jungen Ingenieurs kam dieses Fotoobjektiv in einer gänzlich neuen Messmethode zum Einsatz. Im Rahmen der Ausstellung werden mit Schüler*innen an interaktiven Projekten die ingenieurtechnischen Leistungen von Emil Busch und Albrecht Meydenbauer erlebbar gemacht.

Eröffnung 11. September 2021, 15 Uhr
Laufzeit 12. September bis 21. November 2021
Öffnungszeiten Di – So 11–17 Uhr
Eintritt frei
Ort Kulturzentrum Rathenow
Märkischer Platz 3, 14712 Rathenow

Kulturzentrum Rathenow
Telefon 03385 519 040
Mail info@optik-ausstellung-rathenow.de
Web www.oimr.de
Facebook Kulturzentrum Rathenow GmbH

Bildquelle Kulturzentrum Rathenow, Foto: © Kulturzentrum Rathenow GmbH

Rathenow

Kulturzentrum Rathenow, Märkischer Platz 3
Rathenow, 14712 Deutschland
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