Tage der Offenen Ateliers 2021

Ein Wochenende der Kunst im gesamten Land Brandenburg am 21./22. August 2021

Frau mit grauen Haaren steht vor einer Staffelei und zeichnet ein Porträt

Auch in diesem Jahr konnten die Tage der Offenen Ateliers nicht wie geplant am 1. Maiwochenende stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie hatten die Landkreise, Städte und Künstler:innen entschieden, den Termin wie bereits im vorigen Jahr zu verschieben. Die Tage der Offenen Ateliers finden nun am 21. und 22. August 2021 statt.

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Die Tage der Offenen Ateliers wollen an einem Wochenende gebündelt zu Erkundungen ins Land Brandenburg einladen, um das Potential und die Vielfalt der aktuellen Bildenden Kunst in der Region zu präsentieren. Die Besucher:innen können den Künstler:innen im wahrsten Sinne bei der Arbeit über die Schulter schauen, sich für die Künstler:innen und die Kunst begeistern sowie das eine oder andere Werk käuflich erwerben.

Aufgrund der pandemiebedingten Auflagen und der Terminverschiebung werden nicht alle Künstler:innen und Ateliers das für den Mai vorgesehene Programm am 21. und 22. August nachholen können. Aus diesem Grund haben wir Ihnen hier die Informationen der einzelnen teilnehmenden Landkreise und kreisfreien Städte aktualisiert zusammengefasst.

Wer nimmt an den Tagen der Offenen Ateliers teil?

Die Landkreise und kreisfreien Städte haben für den 21. und 22. August 2021 ein neues Programm zusammengestellt. Sie finden dieses Programm auf den entsprechenden Websites, die wir Ihnen hier verlinkt haben:

Landeshauptstadt Potsdam

Stadt Brandenburg an der Havel

Landkreis Barnim

Landkreis Dahme-Spreewald

Landkreis Elbe-Elster

Landkreis Havelland

Landkreis Oberhavel

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Landkreis Oder-Spree

Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Landkreis Pottsdam-Mittelmark

Landkreis Prignitz

Landkreis Teltow-Fläming

Landkreis Uckermark

Ein regionales Kooperationsprojekt

Die Tage der Offenen Ateliers sind ein regionales Kooperationsprojekt, das vom Arbeitskreis der Kulturverwaltungen im Land Brandenburg (AKK) entwickelt wurde. Folgende Partner organisieren die Tage der Offenen Ateliers in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, in diesem Jahr: die Landeshauptstadt Potsdam, die Stadt Brandenburg an der Havel, der Landkreis Barnim, der Landkreis Dahme-Spreewald, der Landkreis Elbe-Elster, der Landkreis Havelland, der Landkreis Märkisch-Oderland mit dem CTA Kulturverein Nord. e.V., der Landkreis Oberhavel mit Kulturort-Brandenburg.de, der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, der Landkreis Oder-Spree mit dem CTA Kulturverein Nord e.V., der Landkreis Ostprignitz-Ruppin, der Landkreis Potsdam-Mittelmark, der Landkreis Prignitz, der Landkreis Teltow-Fläming und der Landkreis Uckermark.

Die Tage der Offenen Ateliers werden unter der Voraussetzung durchgeführt, dass alle Beteiligten, sowohl die Künstler:innen als auch die Besucher:innen, eigenverantwortlich und mit großer Umsicht und Rücksichtnahme auf Andere handeln.

Weitere Informationen

Die Broschüre zu den Offenen Ateliers 2021 ist im März 2021 erschienen. Auch wenn die Informationen zu den teilnehmenden Künstler:innen nicht mehr aktuell sind, so ist die Broschüre doch ein Kompendium der brandenburgischen bildenden Kunst, mit der sich Besucher:innen das ganze Jahr über individuell, gemeinsam mit Freunden oder mit der Familie auf den Weg machen können.

Download der Broschüre zu den Tagen der Offenen Ateliers 2021

Дружба!

Eine neue Ausstellung in Eisenhüttenstadt blickt auf die Kulturkampagne zum Bau der “Drushba”-Trasse in der DDR

schwarz-weiß Bild, Feld mit Spuren von LKW-Reifen, im Hintergrund transportiert ein LKW große Rohrleitungen

Das Museum Utopie und Alltag blickt mit einer neuen Ausstellung auf das Jahrhundertprojekt “Drushba”-Trasse und die Kulturkampagne, die den Bau der Erdgasleitungen begleitete. Ab dem 6. Juni 2021 werden im neu eröffneten Projektraum Selbstbedienungshalle Eisenhüttenstadt Kunstwerke aus dem Bestand des Beeskower Kunstarchivs sowie Leihgaben aus Schwedt und Halle gezeigt.

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Bereits seit Jahrzehnten wird um die Vorherrschaft auf dem europäischen Energiemarkt gerungen. Der Bau der “Drushba”-Trasse (russ. Дружба; dt. Freundschaft) in den 1970er Jahren und die Beteiligung an weiteren Ausbaustufen der Erdgasleitung im Osten bis in die 1990er Jahre waren das Vorzeigeprojekt der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Ausland. Tausende Arbeiter:innen waren über Jahre entlang der Trasse im Einsatz, dafür bekam die DDR Erdgas aus der Sowjetunion.

Das “Jahrhunderprojekt” wurde von einer großangelegten Kulturkampagne begleitet. Die DDR brachte Künstler:innen und Kulturschaffende an die Trasse, um die sogenannten “Trasniks” zu unterhalten. Es wurden Konzerte veranstaltet, Kinofilme vorgeführt, vor Ort entstanden künstlerische Arbeiten, die in Wanderausstellungen entlang der Trasse sowie in der DDR präsentiert wurden. Arbeit und Leben der “Trasniks” wurden in zahlreichen Publikationen und Reportagen im Fernsehen und illustrierten Magazinen inszeniert.

Die Ausstellung widmet sich der Verknüpfung von Kultur- und Wirtschaftspolitik, untersucht, welches Image für die Öffentlichkeit konstruiert wurde und welche Rolle die Kunst dabei spielte. Das Beeskower Kunstarchiv verfügt über eine größere Anzahl von Gemälden, Grafiken, Fotografien und Zeichnungen, die im Kontext der Trasse entstanden und in einer Auswahl in der Ausstellung zu sehen sind. Hinzu kommen Leihgaben aus Halle und Schwedt.

Die Ausstellung zeigt Werke von Ulrich Burchert, Karl Groß, Annegret Hartmann, Mechthild Hempel, Rainer Herold, Armin Herrmann, Martin Hoffmann, Jürgen Hohmuth, Thomas Kläber, Wolfgang Liebert, Günter Neubauer, Arnold Pemmann, Rolf Pöttrich, Ingrid Rulff, Emil Schittenhelm, Ursula Strozynski, Eva-Maria Viebeg und Norbert Wagenbrett.

Дружба! Die Kulturkampagne zum Aufbau der Erdgasleitungen

Laufzeit 6. Juni – 3. Oktober 2021
Öffnungszeiten Di – So 11-17 Uhr

Bitte beachten Sie die aktuell geltenden und Pandemiebedingten Zugangsbestimmungen. Derzeit ist der Eintritt nur nach vorheriger Anmeldung und Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 03364 417 355 möglich.

Ort Projektraum Selbstbedienungskaufhalle
Saarlouiser Straße 60a, 15890 Eisenhüttenstadt

Telefon 03364 417 355
Mail museum@alltagundutopie.de
Web www.utopieundalltag.de
Instagram museum.utopie.und.alltag

Bildquelle

Armin Herrmann: o.T. (Erlebnis Trasse), 1983-84, Fotoabzug auf Baryt-Papier © Armin Herrmann