Kulturland entdecken: Andreas Claus spricht über die Orte des »Verlorenen Transports«

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Im zweiten Teil unserer Web-Doku haben wir Andreas Claus, Bürgermeister a.D. der Stadt Uebigau-Wahrenbrück, gefragt, welche Bedeutung die Erinnerungsorte des »Verlorenen Transports« heute noch für das Elbe-Elster-Land haben.

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Die Geschichte des »Verlorenen Transports«

Am 23. April 1945 stießen Soldaten der Roten Armee bei Tröbitz auf einen Häftlingstransport aus dem KZ Bergen-Belsen. 2.400 Menschen waren in 45 »Viehwaggons« eingepfercht. Zwölf Tage lang hatten sie unter den katastrophalen Bedingungen des Transports gelitten.
Auf Befehl der Roten Armee mussten die umliegenden Dörfer Unterkünfte und Verpflegung bereitstellen. Doch das Engagement der Tröbitzerinnen ging über das Befohlene weit hinaus. »Ich war überrascht, welche Kräfte diese Frauen besaßen und wie hart sie anpackten«, beschrieb die Überlebende Renata Laqueur. Die Geschichte von Tröbitz ist einzigartig. Die Begegnungen zwischen der deutschen Bevölkerung, den jüdischen Befreiten und den sowjetischen Soldaten stehen als ein erster Moment der »Hinwendung zur Menschlichkeit« am Ende der Shoa. Durch das Engagement der Überlebenden und Hinterbliebenen, aber auch vieler Bürgerinnen der Gemeinde wurde und wird die Erinnerung an den »Verlorenen Transport« bis heute wach gehalten.

Die Eröffnung des Themenjahres

Mit der Eröffnung des Themenjahres »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg« am 23. April 2020 wollte Kulturland Brandenburg gemeinsam mit an den Akteurinnen vor Ort an die Befreiung des »Verlorenen Transports« in Tröbitz erinnern. Gleichzeitig sollte das unermüdliche und anhaltende Engagement der jüdischen Überlebenden und der Tröbitzerinnen zur Wahrung der Erinnerung gewürdigt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie musste Kulturland Brandenburg die öffentliche Auftaktveranstaltung zum Themenjahr leider absagen.

Mit Unterstützung vieler Expert*innen verlagern wir die Erinnerung auf unsere Website und auf unsere Social Media Kanäle. Unsere Webserie »Kulturland entdecken« ist der perfekte Ort dafür. Hier präsentieren wir spannende Hintergrundgeschichten, Videobotschaften und Trailer zu den Kulturland-Projekten, zum Themenjahr ganz allgemein und vielem mehr im ganzen Land.

In der nächsten Folge spricht Dr. Peter Fischer, Vertreter des Zentralrats der Juden für Gedenkstättenangelegenheiten, darüber, was den »Verlorenen Transport« so einzigartig macht.

Kulturland entdecken: 75 Jahre Befreiung des »Verlorenen Transports«

Dr. Thomas Rahe, wissenschaftlicher und stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen, berichtet über die Häftlinge des »Verlorenen Transports«.

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Die Geschichte des »Verlorenen Transports«

Am 23. April 1945 stießen Soldaten der Roten Armee bei Tröbitz auf einen Häftlingstransport aus dem KZ Bergen-Belsen. 2.400 Menschen waren in 45 »Viehwaggons« eingepfercht. Zwölf Tage lang hatten sie unter den katastrophalen Bedingungen des Transports gelitten.
Auf Befehl der Roten Armee mussten die umliegenden Dörfer Unterkünfte und Verpflegung bereitstellen. Doch das Engagement der Tröbitzer*innen ging über das Befohlene weit hinaus. »Ich war überrascht, welche Kräfte diese Frauen besaßen und wie hart sie anpackten«, beschrieb die Überlebende Renata Laqueur.
Die Geschichte von Tröbitz ist einzigartig. Die Begegnungen zwischen der deutschen Bevölkerung, den jüdischen Befreiten und den sowjetischen Soldaten stehen als ein erster Moment der »Hinwendung zur Menschlichkeit« am Ende der Shoa. Durch das Engagement der Überlebenden und Hinterbliebenen, aber auch vieler Bürger*innen der Gemeinde wurde und wird die Erinnerung an den »Verlorenen Transport« bis heute wach gehalten.

Die Eröffnung des Themenjahres

Mit der Eröffnung des Themenjahres »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg« am 23. April 2020 wollte Kulturland Brandenburg gemeinsam mit an den Akteur*innen vor Ort an die Befreiung des »Verlorenen Transports« in Tröbitz erinnern und das unermüdliche und anhaltende Engagement der jüdischen Überlebenden und der Tröbitzer*innen zur Wahrung der Erinnerung würdigen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste Kulturland Brandenburg die öffentliche Auftaktveranstaltung zum Themenjahr leider absagen.

Mit Unterstützung vieler Expert*innen verlagern wir die Erinnerung auf unsere Website und auf unsere Social Media Kanäle. Unsere Webserie »Kulturland entdecken« ist der perfekte Ort dafür, denn hier präsentieren wir spannende Hintergrundgeschichten, Videobotschaften und Trailer zu den Kulturland-Projekten, zum Themenjahr ganz allgemein und vielem mehr im ganzen Land.

In der kommenden Woche zeigen wir weitere Videos und Expertenstimmen.

Kulturland entdecken: Kulturministerin Manja Schüle zum Themenjahr »KRIEG und FRIEDEN«

In der zweiten Folge unserer neuen Webserie »Kulturland entdecken« begrüßen wir Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

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Kulturministerin Manja Schüle spricht anlässlich des Themenjahres »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg 2020« über die Bedeutung des Jahres 1945 und unsere Verantwortung zur Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus.

»Kulturland entdecken« ist die neue Webserie von Kulturland Brandenburg. Wir präsentieren auf unserer Website, auf YouTube, Facebook und Instagram spannende Hintergrundgeschichten, Videobotschaften und Trailer zu den Kulturland-Projekten, zum Themenjahr ganz allgemein und vielem mehr im ganzen Land.

Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Brandenburg

Das Foto zeigt die Eingangstür zum ehemaligen Zechenhaus im Museumspark Rüdersdorf. Links und rechts von der Tür sind Werkarbeiter zu sehen.

Ehemaliges Zechenhaus, Museumspark Rüdersdorf bei Berlin, Foto: Frank Gaudlitz/frank-gaudlitz.de © Kulturland Brandenburg

Die Ausschreibung zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2021 ist online.
Projekteinreichungen sind bis zum 15. Juni 2020 möglich.

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Kulturland Brandenburg wird 2021 die Industriekultur in den Fokus der Landeskultur rücken. Angesichts andauernder Transformationsprozesse in den industriell geprägten Regionen und Städten des Landes benötigt die Industriekultur neue Impulse für die Herausforderungen der Zukunft. Erforderlich ist eine erweiterte Auseinandersetzung mit Industriekultur und damit eine Justierung, die vor allem zwischen der industriellen Vergangenheit und ihrer Zukunft vermittelt.

Die unmittelbare Erfahrbarkeit der Industrie als Alltagsphänomen ist auch in Brandenburg durch die räumliche Entmischung von Stadtfunktionen, die Verlagerung von Produktionsstätten, die Automatisierung und die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen immer weniger gegeben. Deshalb erscheint es geboten, Industriekultur heute verstärkt in ihren komplexen Wechselwirkungen zu sehen und das kulturelle Selbstbild des industriellen Brandenburgs zu erneuern. So könnte das Konzept der Industriekultur hier sinnvolles und wegweisendes politisches, gesellschaftliches und baukulturelles Handlungsfeld werden.

Der Versuch eines Industriekultur-Updates bedeutet einen Richtungswechsel, bei dem Industriekultur nicht länger nur als erhaltungsbemühter Rückblick, sondern ebenso als industrielle Zukunftsperspektive verstanden wird. Damit soll die beachtenswerte Leistung derer nicht in Frage gestellt werden, die die Spuren der vergangenen Industrialisierung, das baukulturelle sowie das immaterielle Kulturerbe der Industrie bis heute erhalten und im öffentlichen Bewusstsein gehalten haben. Die vielen noch bestehenden Bergbaugroßgeräte, Textil-, Papier- und Tuchfabriken, Tagebaue, Ziegeleien, Kraftzentralen oder Bahnanlagen der letzten 200 Jahre sind lebendige Zeugnisse brandenburgischer Industriegeschichte.

In Zukunft wird es jedoch verstärkt darum gehen, Industriekultur als Teil der industriellen Gegenwart zu verankern. Die Industriekultur muss in Brandenburg stärker auf den aktuellen Kulturdiskurs und in gleicher Weise auf die gegenwärtige industrielle Entwicklung bezogen werden. Nur so kann sie auch an gesellschaftlicher Gegenwartsrelevanz gewinnen. Grundlegend dafür ist eine Perspektivänderung, bei der die industrielle Entwicklung nicht als historisch abgeschlossener, sondern als aktueller und zukunftsweisender Prozess verstanden wird.

Um dies zu erreichen, soll 2021 der Diskurs zu einer neuen Industriekultur, zu einer Kultur unserer industriellen Gegenwart, befördert werden. Es gilt, neue Wege der Industriekultur in Brandenburg durch zukunftsweisende, auch überraschende Projekte im ganzen Bundesland zu erproben. Als die Dachmarke für kulturelle Vielfalt wird Kulturland Brandenburg Industriekultur in Partnerschaft mit künstlerischen und kulturellen Projekten im Kontext von Wissenschaft, Tourismus und kultureller Bildung weiterdenken. Das Thema für das Jahr 2021 lautet im Arbeitstitel »Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Brandenburg« und schlägt damit den Bogen in das Themenjahr »Stationen der Industriekultur« aus dem Jahr 2000. Hierbei gilt es zu fragen, inwieweit die vergangenen 20 Jahre der Industriekultur auch Antworten auf die kulturellen sowie gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft ermöglichten.

Bemerkungen zum Aufruf

Das Themenjahr Kulturland Brandenburg 2021 »Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Brandenburg« (AT) führt den konzeptionellen Ansatz der vorhergehenden Themenjahre fort, jährlich unter einem anderen Schwerpunkt zu Entdeckungen in das Land Brandenburg einzuladen, um das kulturelle Erbe und die kulturelle Vielfalt der Region, aber auch die Zäsuren und Brüche in der brandenburgischen Geschichte sichtbar werden zu lassen. So geht es einerseits um eine klare Akzentuierung thematischer und regionaler Schwerpunktsetzungen, aber andererseits auch darum, ein dezentrales Konzept zu verfolgen, das es ebenso kleineren Initiativen und Einrichtungen ermöglicht, als Baustein einer Dachmarke qualifiziert, kommuniziert und vermarktet zu werden.

Einreichung Ihrer Projektidee

Im Sinne einer zeitnahen Projektplanung bitten wir Sie, Projektideen bis spätestens zum 15. Juni 2020 in der Geschäftsstelle der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, Brigitte Faber-Schmidt, Schloßstr. 12, 14467 Potsdam, oder per Mail an: b.faber@kulturland-brandenburg.de einzureichen. Noch einige praktische Hinweise:
– Bitte reichen Sie eine kurze Projektskizze mit dem Konzept Ihres Projektes sowie erste Eckdaten Ihres Kosten- und Finanzierungsplans (bestehend aus den Gesamtkosten, der gewünschten Fördersumme, evtl. Eigenanteilen und/ oder angestrebten bzw. beantragten Ko-Finanzierungen) ein.
– Über Kulturland Brandenburg können bis zu 50% der zuwendungsfähigen Gesamtkosten gefördert werden.

Die komplette Ausschreibung und das Konzept zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2021 »Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Brandenburg« finden Sie unter diesem Link.

Antragsformulare

Gern stellen wir Ihnen die entsprechenden Formulare zur Verfügung. Sie können diese herunterladen, digital ausfüllen und an die oben genannte Mail senden. Die Allgemeinen Nebenbestimmungen zur Projektförderung enthalten alle Informationen, die Sie bei einer Förderung mit öffentlichen Mitteln berücksichtigen müssen.

  1. Antrag auf Projektförderung zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2021 (beschreibbares PDF-Dokument)
  2. Vorlage zum Finanzierungsplan (Excel-Datei)
  3. Allgemeine Nebenbestimmungen zur Projektförderung – ANBest-P (PDF-Dokument)
  4. Allgemeine Nebenbestimmungen zur Projektförderung an Gemeinden – ANBest-G (PDF-Dokument)

Das Ende des Zweiten Weltkrieges im Oderbruch

Russischer Panzer auf einem Podest, davor Blumenkränze, die an die Opfer des Krieges erinnern

Das Panzerdenkmal in Kienitz © Letschiner Heimatstuben

Am 8. Februar 2020 erinnerten die Letschiner Heimatstuben mit einer Veranstaltung in Kienitz, dem Ort des ersten sowjetischen Brückenkopfes westlich der Oder, an die Kämpfe vor 75 Jahren im Oderbruch.

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Am 31. Januar 1945 erreichte die Rote Armee das westliche Ufer der Oder und errichtete nahe dem Ort Kienitz einen ersten Brückenkopf auf dem heutigen Gebiet des Landes Brandenburg. Um nicht zwischen die Fronten zu geraten, floh die Kienitzer Bevölkerung über den gefrorenen Fluss in Richtung Osten. Im Laufe der nächsten Wochen baute die Rote Armee den Brückenkopf aus, um eine Großoffensive auf die Reichshauptstadt Berlin zu starten. Die Kämpfe um Kienitz und das Küstriner Vorland dauerten Wochen, mehr als 80% des Dorfes wurden zerstört. Zehntausende Soldaten starben auf beiden Seiten bei den Kämpfen im Oderbruch. Heute erinnert ein sowjetischer Panzer in Kienitz an die Opfer des Zweiten Weltkrieges.

Die Letschiner Heimatstuben haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung an die Opfer des vom Nationalsozialismus initiierten Eroberungs- und Vernichtungskrieges wachzuhalten. 75 Jahre nach der Eröffnung des ersten sowjetischen Brückenkopfes westlich der Oder luden die Initiatoren zur Besichtigung des historischen Ortes und zu Gesprächen mit Zeitzeugen ein. Der Militärhistoriker Gerd-Ulrich Herrmann berichtete im Anschluss von der Tragweite des Kienitzer Brückenkopfes, den Kämpfen und den Folgen des Zweiten Weltkrieges im Oderbruch.

Termin 8. Februar 2020, 14 Uhr
Ort Gasthof zum Hafen, Deichweg 20, 15324 Letschin OT Kienitz

Neues Kinderbuchmuseum im Havelland sucht Zeitzeug*innen

Ein Teddybär schaut hinter einem Baum hervor und fragt, wer erinnert sich?

Im Mai 2020 eröffnet auf dem Gelände von Schloss Kleßen ein neues Kinderbuchmuseum im Havelland. Für das Projekt sucht die Kuratorin Birgit Jochens nach Zeitzeug*innen.

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Im Rahmen des Themenjahres »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg« entsteht in Kleßen eine Ausstellung zum Thema »Kindheit in der Nachkriegszeit«. Dafür bittet das Museum um die Mitarbeit von Menschen, die zwischen 1945 und 1960 ihre Kindheit in Brandenburg oder Berlin verlebt haben und mit ihren Schilderungen einen Einblick in die Kinderwelt nach dem Zweiten Weltkrieg und der »Aufbaujahre« vermitteln können. Hat es eine Kindheit wie im Bilderbuch gegeben? Was gehört zu den positiven, was zu den negativen Erinnerungen?

Das Museum freut sich auf viele kleine Geschichten. Ob handschriftlich verfasst oder getippt verfasst, per Post oder E-Mail zugesandt. Auch ein Telefongespräch mit der Ausstellungskuratorin Birgit Jochens ist möglich.

Kinderbuchmuseum im Havelland
Birgit Jochens, Ausstellungskuratorin
Schulweg 2, 14628 Kleßen-Görne
Telefon 033235.1536
E-Mail: kontakt@kinderbuchmuseum-havelland.de

»was du nicht siehst« – abstrakte Kunst in Strausberg

Abstraktes Gemälde mit einer schwarzen Figur und einer weißen Figur, die übereinander auf blauem Grund liegen.

Hermann Glöckner: Schwarz über Weiß auf Blau, 1957, Collage, Foto: Archiv Anke Zeisler

Nach dem Zweiten Weltkrieg feierte die Kunst die zurückgewonnene Freiheit mit neuen Formen der Abstraktion. Eine Ausstellung des kunstprojekte e.V. in Kooperation mit der Sparkasse Märkisch-Oderland zeigt in Strausberg ausgewählte Werke zeitgenössischer Künstler*innen.

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Die Ausstellung »was du nicht siehst – abstrakt. Vom Umgang mit der Freiheit nach dem Krieg« zeigt abstrakte Werke. Im Fokus stehen also jene, die auf die Nachahmung der Wirklichkeit verzichten. Warum? Wird die Abstraktion doch von vielen als unverständlich angesehen. Sie bietet aber ein Universum voller Interpretationen. Deshalb auch der Titel »was du nicht siehst«, der einem alten Kinderspiel entlehnt ist.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges feierte die Kunst ihre zurückgewonnene Freiheit. Max Schwimmer schrieb 1946, dass man ordentlich spüre, wie ungehemmt sich die Talente der neuen Freiheit bedienen und wie wohl ihnen dabei ist …. Doch schon bald forderte die offizielle Kunstpolitik im Osten Figur und Gegenständlichkeit. Wer nun abstrakte Bilder malte, lief Gefahr, als Staatsfeind betrachtet zu werden. Dennoch gab es einige, die an ihrem künstlerischen Wollen festhielten. Mit dem Fall der Mauer verschwanden auch die Restriktionen. Nicht nur die künstlerische Freiheit kehrte zurück. Auch die Möglichkeit, sich mit Künstler*innen aus ganz Deutschland und der der Welt auszutauschen.

Die Ausstellung in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Märkisch-Oderland läuft noch bis zum 11. Dezember 2020. Weitere Informationen finden Sie in unserem Onlinekalender.