Osteuropa-Kino im Stream

30. FilmFestival Cottbus online vom 8.–31. Dezember

Das 30. FilmFestival Cottbus zeigt vom 8. bis zum 31. Dezember 2020 ein umfangreiches digitales Angebot mit 150 Filmen und weiteren Inhalten im Stream. In einer eigenen Sektion widmet sich das Festival der filmischen Aufarbeitung des Zweiten Weltkrieges und dessen Folgen in Osteuropa.

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Seit 30 Jahren fördert und feiert das FilmFestival Cottbus junges, aufregendes und dialogfreudiges Kino aus Osteuropa. Neben den Wettbewerben für Spiel-, Kurz-, Jugend- und regionale Kurzfilme beschäftigt sich das Programm auch mit politischen und historischen Themen. In diesem Jahr beteiligt sich das FilmFestival Cottbus mit der Sektion „Close Up WWII“ am Themenjahr „KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg 2020“.

Der Zweite Weltkrieg im Film

In drei Reihen werden neue und alte Filme gezeigt, die sich intensiv mit der Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs und dessen Folgen auseinandersetzen. „Heldentum und Trauma“ zeigt Kriegsfilmklassiker von „Die Kraniche ziehen“ (UdSSR 1957, 95 Minuten, Spielfilm, FSK: ab 12) bis zu „Inglorious Basterds“ (USA 2009, 164 Minuten, Spielfilm, FSK: ab 16), der zu weiten Teilen im Land Brandenburg gedreht wurde, zeigen den Widerspruch zwischen offiziös gefeiertem Heldentum und ins Private abgeschobenen Verlusten.
Die Reihe „Dramatising History – alte Schlachten, neue Narrative“ befasst sich mit historischen Prozessen, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs der Tabu-Zone entrissen wurden, womit neue Narrative auf den Zweiten Weltkrieg entstehen konnten.
„Neue Heimat?! – Vertreibung und Neuansiedlung“ thematisiert die Lebensrealität für Millionen von Polen und Deutschen, die zum Ende des Zweiten Weltkrieges von Flucht und Vertreibung betroffen waren. Filmklassiker und Zeitzeugendokumentationen zeigen den Übergang von den letzten Stunden des Krieges zu den ersten Tagen des Neuanfangs im Lebuser Land und Brandenburg.

Filme, Interviews und vieles mehr

Zusätzlich zum Filmprogramm geben Gespräche mit Filmschaffenden, Panels, Podiumsdiskussionen und Talk-Runden mit Vertretern aus Kultur, Wissenschaft und Politik, Einblick in die Filmbranche sowie in historische, kulturelle und politische Zusammenhänge des Filmprogramms. Alle Gesprächsformate werden über den YouTube-Kanal des FilmFestival Cottbus ausgestrahlt (www.youtube.com/FilmFestivalCottbus).

Das FilmFestival Cottbus streamt

Laufzeit 8.-31. Dezember 2020
Tickets für das Streaming-Angebot des 30. FilmFestival Cottbus sind über den jeweiligen Filmeintrag auf der Festivalwebsite www.filmfestivalcottbus.de abrufbar.
Die Filme sind in Originalsprache, wahlweise stehen deutsche oder englische Untertitel zur Verfügung. Da ein limitiertes Kontingent an Tickets für die online angebotenen Filme vorhanden ist, empfiehlt sich eine rechtzeitige Buchung.

Stream-Tickets sind für 3,99 Euro/ Film erhältlich.

Kontaktinfos

FilmFestival Cottbus
Telefon 0355 431 070
Mail info@filmfestivalcottbus.de
Web www.filmfestivalcottbus.de
YouTube FilmFestivalCottbus

Du sollst doch wissen, dass ich an Dich denke

Ausstellung im Museum Schloss Lübben

Das Museum Schloss Lübben zeigt nach dem Lockdown eine neue Ausstellung mit Briefen und Postkarten aus den Jahren 1943 bis 1947. Sie zeugen vom Leben der Lübbener Eheleute Frieda und Richard Groschke.

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Etwa 40 Briefe sind überliefert. Sie vermitteln eindrücklich – neben dem Versuch den Alltag erträglich darzustellen – Hoffnungen und Ängste. Etwa wenn Frieda Groschke am 3. Dezember 1946 schreibt: „Gerechnet haben wir, dass Du zum Weihnachtsfest hier bist. Ich sehe aber, dass es doch nicht wird.“ Richard Groschke befand sich noch bis in den Frühling des Folgejahres in französischer Kriegsgefangenschaft.

Die Ausstellung ordnet die Berichte der Familie Groschke in einen historischen Kontext ein und vermittelt den Besucher*innen einen Eindruck vom Leben in der Stadt im Spreewald während und in Folge des Zweiten Weltkrieges. Sie zeigt Fotografien der Kriegszerstörungen, die allesamt aus dem fotografischen Atelier Erich Hinkelmann stammen. Ein Album mit Aufnahmen befindet sich in der Sammlung des Museums. Die Bilder zeigen deutlich die Vernichtung der im April 1945 zur Festung erklärten Stadt: Ruinen, unpassierbare Brücken, die Paul-Gerhardt-Kirche ohne Kirchturmhaube und immer wieder zerstörte Häuser und Geschäfte.

Eine Einordnung der Briefe und Abbildungen wird zusätzlich über kurze Zitate von Lübbener Zeitzeug*innen ermöglicht. Das Museum Schloss Lübben hat es sich zur Aufgabe gemacht, Erinnerungen festzuhalten und zur Bewahrung und Mahnung zu veröffentlichen. Der Ausstellung im Museum Schloss Lübben gelingt es, das Schicksal einer Familie in den Kriegsjahren von 1939 bis 1945 mit dem der Stadt, in der sie lebten, zu verbinden.

“Du sollst doch wissen, dass ich an Dich denke”

Laufzeit vsl. ab dem 1. Dezember 2020 — 21. Februar 2021
Eintritt 4,50 Euro, ermäßigt 2,40 Euro
Öffnungszeiten Mi — So 9 — 16 Uhr
Ort Museum Schloss Lübben
Ernst-von-Houwald-Damm 14, 15907 Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota)

Hinweise für Besucher*innen

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie in Deutschland ist das Museum Schloss Lübben momentan geschlossen.

Auch nach der Wiedereröffnung der Museen in Brandenburg kann es aufgrund der jeweils aktuell geltenden Gesetzeslage zu besonderen Anforderungen oder auch Einschränkungen für Besucherinnen, wie z.B. der Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer*innen oder das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, kommen. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch auf der Internetseite des Veranstalters über eventuelle Zutrittsbegrenzungen oder andere Besonderheiten zu informieren.

Telefon 03546 187478
E-Mail museum@luebben.de
Web www.museumn-luebben.de

Kosmos Campus

Online-Ausstellung von Studierenden der Fachhochschule Potsdam

Nach eineinhalbjähriger Recherche präsentieren Studierende der Fachhochschule Potsdam eine digitale Ausstellung zur Militärgeschichte des Campus, an dem sie selbst heute studieren. Im Zentrum des Projektes steht das Casino, ein studentisch verwaltetes Kulturzentrum. Wie wurden die Gebäude früher genutzt? Wer war hier einst stationiert? Wie gestaltete sich der Alltag der Soldaten? Diesen und weiteren Fragen sind die Studierenden nachgegangen.

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Das Projektteam des Studiengangs Kulturarbeit startete im Jahr 2019 in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Studiengang Archiv eine Spurensuche zur militärischen Geschichte des Campus im Stadtteil Bornstedt. 

Der Campus der Fachhochschule entstand aus einem der vielen Kasernengelände im Norden Potsdams, das Mitte des 18. Jahrhunderts als größter Exerzierplatz der Garnison galt. In den 1935 errichteten Kasernen war das 2. Bataillon des 9. Infanterieregiments stationiert. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde das Gelände von sowjetischen Truppen weiterhin militärisch genutzt und blieb bis zu deren Abzug für die Öffentlichkeit verschlossen. 1991 wurde die Fachhochschule Potsdam gegründet. Die Hochschule war seit ihrer Entstehung auf mehrere Standorte in Potsdam verteilt, nutzte aber von Beginn an Gebäude der früheren Kasernenanlagen. Seit Sommer 2017 sind alle Fachbereiche der Fachhochschule auf einem Campus an der Kiepenheuerallee vereint. 

Ausstellung im Casino – online

Das Casino, ein von Studierenden selbstverwaltetes Gebäude, ist ein beliebter Treffpunkt auf dem Campus der FHP. Regelmäßig finden dort Kulturveranstaltungen statt. Die Ausstellung im Caféraum des Casinos vermittelt die Nutzungsgeschichte des Hauses. Im Fokus steht dabei die drastische Wandlung des Gebäudes – vom Pferdestall zum heute studentisch verwalteten Kulturzentrum. Bedingt durch die andauernde Pandemie und bis zur Öffnung der derzeit geschlossenen Räume wird die Ausstellung als digitale Präsentation auf der Webseite www.kosmoscampus.de erlebbar gemacht. 

Audiowalk 

Der Campus der Fachhochschule ist geprägt durch seine Vergangenheit als Kasernenstandort. Innerhalb des Audiowalks wird die militärische Geschichte aufgearbeitet und anhand der Beschreibung des Alltags der Stationierten erlebbar gemacht. 

Weitere Informationen

Web kosmoscampus.de
Instagram kosmoscampus

Kriegskinder

Zeitzeugenprojekt im Stadtmuseum Schwedt

Das Stadtmuseum Schwedt blickt mit einer neuen Ausstellung in die Zeit des Wiederaufbaus der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg. Wie viele andere Städte an der Oder war auch Schwedt von massiven Zerstörungen betroffen. In der Ausstellung kommen die Menschen zur Sprache, die die Stadt wiederaufgebaut und auch das große Erdölverarbeitungswerk der PCK Raffinerie mit errichtet haben.

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Die Ausstellung im Stadtmuseum Schwedt stellt die »Kriegskinder« in filmischen Portraits vor. Es war ihre Generation, die das Erdölverarbeitungswerk und die Stadt Schwedt in den 1960er-Jahren mit aufgebaut hat und noch heute dort lebt. Bei dieser Aufbaugeneration handelt es sich größtenteils um Kinder, die während des Zweiten Weltkriegs geboren wurden und 1945 vor der Roten Armee fliehen mussten. 1960 folgten sie dem Aufruf der FDJ und kamen in die Uckermark. Unter der Losung »Zukunft, Aufbau und Fortschritt im Herzen« gestalteten sie sich eine neues Leben.

Die Journalistin Franziska Tenner geht den verschiedenen, oft schmerzlichen Lebenswegen der Neuschwedter auf den Grund und hält sie filmisch fest. Die so entstehenden Videoporträts werden durch persönliche Erinnerungsstücke aus den ursprünglichen Herkunftsregionen, wie Lieder, Objekte, Fotografien und Rezepte ergänzt.

Das Projekt versteht sich als Angebot, um über das verschwiegene, teils unbewusste Erbe der jungen Erbauer von Schwedt/Oder ins Gespräch zu kommen.

KRIEGSKINDER. Verlorene Heimat. Neue Wege

Eröffnung 12. Oktober 2020, 14 Uhr
Laufzeit 13. Oktober — 29. November 2020
Eintritt frei
Öffnungszeiten Di—Fr 10 — 17 Uhr, Sa+So 14 — 17 Uhr
Ort Stadtmuseum Schwedt/Oder
Jüdenstraße 17, 16303 Schwedt/Oder

Hinweise für Besucher*innen

Aufgrund der jeweils aktuell geltenden Gesetzeslage kann es zu besonderen Anforderungen oder auch Einschränkungen für Besucherinnen, wie z.B. der Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer*innen oder das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, kommen. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch auf der Internetseite des Veranstalters über eventuelle Zutrittsbegrenzungen oder andere Besonderheiten zu informieren.

Telefon 03332 446 791
E-Mail museum.stadt@schwedt.de
Web www.schwedt.eu/stadtmuseum

NS-Künstlerkolonie Wriezen

Ausstellung im Rathaus Wriezen

Das Bild zeigt den Bildhauer Arno Breker, der im weißen Kittel an einer übergroßen Büste arbeitet. Die Büste soll Albert Speer zeigen, der im Hintergrund Modell sitzt.

Im Jahr 1940 erhielt der Bildhauer Arno Breker (1900-1991) das Rittergut Jäckelsbruch, das östlich der Stadt Wriezen im Landkreis Märkisch-Oderland liegt. Es war ein Geschenk zum 40. Geburtstag von Adolf Hitler. Breker war Mitte der 1930 Jahre zu einem der wichtigsten Bildhauer des nationalsozialistischen Deutschland aufgestiegen. Insbesondere zwei Monumentalfiguren, die er anlässlich der Olympischen Spiele entworfen hatte, erlangten große Aufmerksamkeit bei der NS-Führungsriege. Brekers Werke verkörperten die vorherrschenden Ideale der nationalsozialistischen Rassenlehre. Die Gunst Hitlers und die Gunst des so benannten “Generalbauinspekteurs für die Reichshauptstadt”, Albert Speer, verhalfen Breker zu lukrativen staatlichen Aufträgen. Seine Plastiken sollten die zukünftige Großgermanische Hauptstadt schmücken.
Eine Ausstellung im Rathaus Wriezen blickt auf den Ort, an dem Brekers Kunstwerke in monumentalen Werkstätten entstehen sollten.

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Das Atelier Brekers war Anziehungspunkt für eine Vielzahl von Kunstwerkstädten, die im Laufe des Zweiten Weltkrieges nach Wriezen kamen. Die enge Verbindung zum Bildhauer Breker sicherten Arbeitsplätze und weitere Privilegien zu. In der nahegelegenen Stadt Wriezen sollten Wohnstätten für tausende Kunstschaffende entstehen. Die Künstlerkolonie Wriezen sollte alles Dagewesene überbieten.
Das Voranschreiten des Zweiten Weltkrieges und die sich verschlechternde Versorgungslage zwangen die Pläne auf Eis zu legen. Schon im Laufe des Jahres 1944 konnten die Werkstätten und Kunstschaffenden nicht ausreichend versorgt werden. Im Winter 1944/45 mussten versprochene Kohlelieferungen zurückgenommen werden. Schon im Frühjahr 1945 zog Arno Breker nach Bayern, wo er nach der Besetzung des Deutschen Reiches trotz seines massiven künstlerischen Engagements für den Nationalsozialismus als Mitläufer eingestuft wurde. Die Künstlerkolonie Wriezen geriet in Vergessenheit.

Der Künstler und Ausstellungsmacher Detlef Mallwitz forscht seit Jahren zur Künstlerkolonie in Wriezen. In seiner aktuellen Ausstellung blickt er nicht nur auf die Entstehung während des Zweiten Weltkrieges. Er befasst sich darüber hinaus mit den frühen Nachkriegsjahren und den Bestrebungen, die Künstlerkolonie als VEB Arno Breker weiterzubetreiben.

Künstlerkolonie Wriezen. Gründung – Untergang – Abwicklung 1940-50

Laufzeit 7. Oktober – 30. Dezember 2020
Eintritt frei
Öffnungszeiten Mo 9-12 Uhr + 13-15.30 Uhr, Di 9-12 Uhr + 13-18 Uhr, Do 8-12 Uhr + 13-16 Uhr und Fr 9-12 Uhr
Ort Rathaus Wriezen, Freienwalder Straße 50, 16269 Wriezen

Hinweise für Besucher*innen

Aufgrund der jeweils aktuell geltenden Gesetzeslage kann es zu besonderen Anforderungen oder auch Einschränkungen für Besucherinnen, wie z.B. der Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer*innen oder das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, kommen. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch auf der Internetseite des Veranstalters über eventuelle Zutrittsbegrenzungen oder andere Besonderheiten zu informieren.

Telefon 033456 491 00
Website www.wriezen.de

Bildquelle Arno Breker arbeitet an der Büste von Albert Speer in dessen Anwesenheit, 1940 © Museum Arno Breker/MARCO-VG, Bonn Toestemming publicatie (Wikimedia Commons Licence CC BY-SA 2.5)

Früher Sperrzone – heute Ausflugsziel

Instagram-Fotoausstellung in der SteinTherme Bad Belzig

Das Bild zeigt die Ruinen der ehemaligen Heilstätten in Beelitz. Heute ist dieser Ort ein beliebtes Ausflugsziel.

Im Fläming können sich Besucher*innen heutzutage vielerorts auf die Spuren der deutschen Nachkriegszeit begeben. Früher waren diese Plätze Sperrzonen, zu denen nur das Militär Zugang hatte. Erst nach 1994, dem Jahr des Abzugs der russischen Armee, wurden diese Areale für die Zivilgesellschaft wieder zugänglich. Heute sind einige davon in unterschiedlichem Grad auch touristisch erschlossen. Dazu zählen zum Beispiel das Wildgehege Glauer Tal, die Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf-Waldstadt oder der Baumkronenpfad in Beelitz-Heilstätten – drei von neun Orten, die auch in der Ausstellung sowie online unter www.flaeming-ausstellung.de gezeigt werden.

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Das Besondere an der Ausstellung: Sie zeigt Lieblingsorte und Blickwinkel von Menschen, die selbst aus dem Fläming kommen oder dort leben. Bereits seit drei Jahren berichten die sogenannten #Flämingbotschafter auf der Social Media-Plattform Instagram aus ihrer Nachbarschaft. Mit ihren Motiven und Tipps regen sie die Community dazu an, die Region Fläming zu entdecken und zu erleben. „Mit der Ausstellung möchten wir dies nun auch analog möglich machen. Sie ist eine besondere Form, um digitales Marketing der Reiseregion Fläming in das echte Leben zu holen und dabei beide Ebenen miteinander zu verzahnen“, so Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fläming e.V.

Die Fotografien werden von einer Broschüre begleitet, die weitere Informationen und Hintergründe zu den portraitierten Orten bereitstellt. Außerdem gibt es vor Ort zwölf verschiedene Postkarten mit Ausstellungsmotiven, die auf die Orte und #Flämingbotschafter hinweisen. „So können Begeisterte gleich eine Ansichtskarte mit Ausflugstipp an ihre Bekannten und Familien versenden.“, fügt Daniel Sebastian Menzel hinzu.

Früher Sperrzone – heute Ausflugsziel

Eröffnung 24. September 2020, 18.30 Uhr
Laufzeit 25. September — 2. November 2020
Eintritt frei
Öffnungszeiten täglich 9 — 22 Uhr
Ort SteinTherme Bad Belzig, Am Kurpark 15, 14806 Bad Belzig

weitere Orte

Die Ausstellung wird im Anschluss an zwei weiteren Orten gezeigt.

Laufzeit 4. November — 2. Dezember 2020
Eintritt frei
Öffnungszeiten täglich 9 — 16 Uhr
Ort NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal
Glauer Tal 1, 14959 Trebbin OT Blankensee

Laufzeit 4. Dezember 2020 — 15. Januar 2021
Eintritt frei
Öffnungszeiten Di 10 — 17 Uhr, Mi 13 — 17 Uhr,
Do, 13 — 18 Uhr, Fr + Sa 10 — 13 Uhr
Ort Stadtbibliothek im Kulturquartier Mönchenkloster Mönchenkirchplatz 4, 14913 Jüterbog

Hinweise für Besucher*innen

Aufgrund der jeweils aktuell geltenden Gesetzeslage kann es zu besonderen Anforderungen oder auch Einschränkungen für Besucherinnen, wie z.B. der Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer*innen oder das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, kommen. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch auf der Internetseite des Veranstalters über eventuelle Zutrittsbegrenzungen oder andere Besonderheiten zu informieren.

Telefon 033204 628 70
E-Mail info@reiseregion-flaeming.de
Web www.reiseregion-flaeming.de

Bildquelle Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten, Foto: © Ivonne Mikowski

OST.SÜD. Frank Gaudlitz Fotografien 1986-2020

Ausstellung im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Das Bild zeigt einen Hund, der den Fotografen anschaut. Links und rechts am Bildrand stehen Kinder in ärmlicher Kleidung. Sie blicken in ein dicht bebautes Tal einer Stadt in Bolivien.

Erstmals würdigt das Potsdam Museum in retrospektiver Form das fotografische Werk des Potsdamer Fotografen Frank Gaudlitz. Die Ausstellung folgt der Intuition des Künstlers über einen Zeitraum von 34 Jahren sowie unter unterschiedlichen Herausforderungen von Potsdam ausgehend in die verschiedenen Erdteile – von Ost nach Süd.

Die Arbeit des an der Leipziger Hochschule ausgebildeten Künstlers ist durch einen kosmopolitischen Blick und eine unkoventionelle und kritische Sicht auf die Gegenwart gekennzeichnet. Mit enormem Gespür für das Menschliche zeichnet er in sowjetischen Kasernen in der Jägervorstadt, in Karmpnitz und später in ganz Brandenburg die Gefühlswelt der abziehenden russischen Soldaten nach.

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Die Spannweite des Ausstellungstitel umfasst unter “Ost” auch die Beobachtung des politischen und gesellschaftlichen Zusammenbruchs der Sowjetunion und mündet in ein Porträt zur Osterweiterung der Europäischen Union.

Frank Gaudlitz diverse fotografische Expeditionen auf den südamerikanischen Kontinent sind unter dem Titel “Süd” vereinigt. Die Ausstellung folgt dem Fotografen von La Paz in Bolivien, auf den Spuren Alexander von Humboldts über die Anden bis in das Amamzonas Gebiet. Auch dort richtet er seinen Fokus immer auf die Menschen, ihre Lebenswelten und auf die Landschaften, die das menschliche Dasein bestimmen. Die besondere Faszination dieser Werkschau liegt in der Konzentration der fotografischen Serien, denen die Besucher*innen in der Ausstellung erstmals in Form eines vergleichenden Sehens begegnen.

OST.SÜD. Frank Gaudlitz Fotografien 1986-2020

Laufzeit 26. September 2020 – 31. Januar 2021
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Öffnungszeiten Di – So 12-18 Uhr
Ort Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam

Hinweise für Besucher*innen

Aufgrund der jeweils aktuell geltenden Gesetzeslage kann es zu besonderen Anforderungen oder auch Einschränkungen für Besucherinnen, wie z.B. der Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer*innen oder das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, kommen. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch auf der Internetseite des Veranstalters über eventuelle Zutrittsbegrenzungen oder andere Besonderheiten zu informieren.

Telefon 0331 289 68 68
Mail museum-geschichte@rathaus.potsdam.de
Website www.potsdam-museum.de