So klingt Industriekultur

1. Januar 2022 Ganztägig

Kennen Sie das Geräusch eines 100 Jahre alten Webstuhles, den Klang einer 150 Jahre alten Brikettpresse, den Ton einer Druckmaschine von vor 200 Jahren? Das Projekt „So klingt Industriekultur“ möchte diese und zahlreiche weitere akustische Zeugnisse der Industriegeschichte Brandenburgs erlebbar machen und für die Zukunft bewahren.

Mit diesem Projekt erhalten zehn historische Orte der Industriekultur die Möglichkeit, ihren besonderen Klang, ihr typisches Geräusch zu präsentieren und eine Geschichte darüber erzählen. Eine Geschichte, die Menschen dazu animiert, diese Orte zu entdecken und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Dabei wird darauf Wert gelegt, dass die präsentierten Geräusche am authentischen Ort, in der realen Situation entstehen und in hoher Qualität dargestellt werden. Und auch die Erzählungen zu diesen Klangerlebnissen sollen von hoher Authentizität geprägt sein. Es entstehen kleine, kurzweilige, akustische Episoden als in sich geschlossene Geschichten. Diese vor Ort, online auf Webseiten und Social Media Kanälen oder bei Veranstaltungen präsentiert.

Als offline Medium soll eine Audio CD in kleiner Stückzahl produziert werden, mit deren Hilfe auch die Liebhaber physischer Tonträger hören können, wie die Industriekultur in Brandenburg klingt. Abschließend werden die Klänge der Industriekultur Brandenburgs bei einer Live-Veranstaltung präsentiert.

Die akustischen Episoden können auch online auf der Website www.so-klingt-Industriekultur.de angehört werden.

Termin Der Termin zur Live-Veranstaltung wird noch bekanntgegeben.
Ort Der Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben.

Förderverein „Sender Königs Wusterhausen“ e.V.
Mail verein@funkerberg.de
Web www.so-klingt-industriekultur.de
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Instagram funkerberg

8. Cottbuser Fahrradkonzert

19. September Ganztägig

Menschen sitzen auf einer Wiese und lauschen zwei Musikern, die im Hintergrund spielen.

Seit jeher verbindet das Cottbuser Fahrradkonzert überraschende und weitgehend unentdeckte Orte mit Musik zu einem erlebnisreichen Sommersonntag. Bei dieser achten Auflage können nun interessante Orte der Industriekultur in Cottbus erkundet werden.

Musikalische Miniaturen, darstellende Kunst, Informationen zur Geschichte der Orte und kulinarische Überraschungen garnieren den Tag auf dem Rad, der diesmal mit kürzeren Strecken auch für Ungeübte und Familien erlebbar wird. Wie immer gibt es einen rollenden Start zwischen 9 und 11 Uhr sowie ein zentrales Abschlusskonzert. Dazwischen wird den radelnden Besucher*innen an den teilnehmenden Orten Vieles geboten.

Die Ticketanzahl ist limitiert, deshalb lohnt es sich, sich ab Mai, über Vorverkauf und weitere Modalitäten zu informieren unter www.fahrradkonzert-cottbus.de.

Beginn 19. September 2021, 9–11 Uhr
Abschlusskonzert 18 Uhr
Teilnahmegebühr 25 Euro, ermäßigt 19 Euro
Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Tickets können beim CottbusService unter 0355 754 24 44 bestellt werden.
Ort Der Startort und die teilnehmenden Veranstaltungsorte werden noch bekanntgegeben.

Stadt Cottbus
Telefon 0355 612 20 11
Mail gabi.grube@stadtmarketing-cottbus.de
Web www.fahrradkonzert-cottbus.de

Bildquelle Einen Radelsonntag mit Musik zu weitgehend unentdeckten Orten verspricht auch das 8. Cottbuser Fahrradkonzert im Juni 2021, Foto: © Gabi Grube

Cottbus

Fahrradkonzert Cottbus
Cottbus, Deutschland
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Duo Aliada im E-Werk Luckenwalde

25. Juli , 17:00

Konzert Die Erfolgsgeschichte des ungewöhnlichen „Duo Aliada“ aus Saxofon und Akkordeon begann 2014 in Wien, als das Duo den Fidelio-Musikwettbewerb gewann. Seitdem haben die Ausnahmemusiker Michael Knot und Bogdan Laketic in über 35 Ländern auf fünf Kontinenten das Publikum begeistert und sind in renommierten Konzerthäusern wie der Carnegie Hall in New York, der Tonhalle Zürich oder beim Wiener Musikverein aufgetreten. Die Programme des „Duo Aliada“ umfassen Werke und Adaptionen aus fünf Jahrhunderten, vom Madrigal bis zum Jazz-Standard. „Das Duo Aliada hat so ein hohes technisches Level, das alles musikalisch möglich macht. Sie spielen immer mit einer einzigartigen Kreativität, die die Zuschauer absolut in ihren Bann zieht“, sagte der ICMA-Präsident Remy Franck in einer Laudatio über das Duo Aliada.

Die Spielstätte ist ein Ort zum Staunen: die große Turbinenhalle des Jugendstil-E-Werkes in Luckenwalde ist eine architektonische Besonderheit. 1913 mit Jugendstil-Elementen erbaut, ist das Gebäude seit 2017 ein Ort für Kunst und Kultur geworden.

Die Brandenburgischen Sommerkonzerte bieten ein Rahmenprogramm zum Konzert, wie eine Führung über das einmalige Gelände oder zu der Frage, wie heute im E-Werk Luckenwalde ökologische „Kunststrom“ produziert wird.

Termin 25. Juli 2021, 17 Uhr
Kartenpreis zwischen 35 und 49 Euro
Ort E-Werk Luckenwalde
Rudolf-Breitscheid-Straße 73, 14943 Luckenwalde

Brandenburgische Sommerkonzerte
Telefon 030 890 43 40
Mail info@brandenburgische-sommerkonzerte.org
Web www.brandenburgische-sommerkonzerte.org

Luckenwalde

E-Werk Luckenwalde, Rudolf-Breitscheid-Straße 73
Luckenwalde, 14943 Deutschland
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Dies ist die Geschichte

Eine Klanginstallation von Giovanni Verga und dem Quillo Ensemble im Rofin Gewerbepark in Eberswalde

Ein Mikrofon hängt kopfüber von einem Mikrofonständer und liegt auf einem Plattenspieler auf.

Noch bis zum 27. Juni 2021 können Besucher:innen des Rofin Gewerbeparks in Eberswalde der Klanginstallation „dies ist die geschichte“ von Giovanni Verga und dem Ensemble Quillo lauschen. Die Klanginstallation ist Teil des Industriekulturjahres der Stadt Eberswalde.

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Mit der Klanginstallation „dies ist die geschichte“ erschafft der Klangkünstler Giovanni Verga eine Klangumgebung, in der Raum, Zeit und die Geschichte der Fabrikhalle 54 im Rofin Gewerbepark, einer ehemaligen Rohrleitungsfabrik am Finowkanal in Eberswalde, hörbar und präsent werden. Dafür nutzt der Komponist mehrere Klangebenen. In einem Teil des Raumes ertönt die Geschichte des Ortes zusammen mit dem komponierten Klangmaterial. In einem anderen Hallenabschnitt werden durch ein System aus Plattenspieler, Mikrofon und Lautsprecher die klangliche Umgebung und die internen Rückkopplungen des Raums aufgenommen und in Form mehrerer Lautsprecher wieder zurück in die Halle geworfen. Durch dieses vielschichtige Diffusionssytem erhält der stillgelegte Raum neue Vitalität und Dynamik und wird mit seiner Vergangenheit präsent. Besucher:innen lauschen dabei nicht nur dem Raum und der Geschichte des Ortes, sie werden über das Mikrofon selbst Teil der Klanginstallation.

Abschlusskonzert „Quillo im Porträt“

Zum Abschluss der Klanginstallation spielen sechs Musiker:innen des Ensemble Quillo typische Solowerke der zeitgenössischen Musik des 20. Jahrhunderts und stellen sich und ihr Schaffen vor. Das anschließende Pubilkumsgespräch soll einen Bewegungsraum zwischen Musiker:innen und Publikum initiieren und in eigener Dynamik entfalten. Ein Porträt, bei dem sich nicht nur Industrie und Kultur, Fabriziertes und Spontanes, sondern auch Musizierende und Hörende neu vermischen und austauschen.

Das Ensemble Quillo spielt Werke von John Cage, Hans Werner Henze, Morton Feldman, Dieter Schnebel, Bruno Maderna, George Crumb und Philipp Glass.

Informationen zum Abschlusskonzert „Quillo im Porträt“

Termin 27. Juni 2021, 17 Uhr
Eintritt frei
Ort Halle 54 im Rofin Gewerbepark
Coppistraße 3, 16227 Eberswalde

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Eine Anmeldung ist unter dem folgenden Link möglich:

Informationen für Besucher:innen der Klanginstallation „dies ist die geschichte“

Laufzeit 4. – 27. Juni 2021
Öffnungszeiten Mo-Do 15-20 Uhr, Fr+Sa 15-22 Uhr
Eintritt frei
Ort Halle 54 im Rofin Gewerbepark
Coppistraße 3, 16227 Eberswalde

Mail ensemble@quillo.net
Web www.quillo.net
Facebook Ensemble Quillo
Instagram Ensemble Quillo

Bildquelle

Klanginstallation in Halle 54, Foto: Ulrich Wessollek © Stadt Eberswalde

Junge Spitzenkünstler*innen aus Berlin und Brandenburg

13. Juni , 17:00

Konzert mit Stipendiat*innen und Preisträger*innen in der Carl Bechstein Klaviersammlung

Die Förderung des musikalischen Nachwuchses hat bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten einen wichtigen Stellenwert. Zusammen mit der Berliner Carl Bechstein Stiftung, die sich besonders in der musikalischen Spitzen- und Breitenförderung engagiert, präsentieren die Brandenburgischen Sommerkonzerte junge Spitzenkünstler*innen aus der Region. Je zwei Brandenburger Preisträger*innen des Bundeswettbewerbs „Jugend Musiziert“ und Berliner Stipendiat*innen der Carl Bechstein Klavierstiftung treten gemeinsam in einem Konzert auf. Während Künstler*innen aus Brandenburg erst nach dem Bundesfinale von „Jugend Musiziert“ ausgewählt werden, stehen die Nachwuchs-Pianist*innen der Bechstein Stiftung schon fest: Odric Gaspers und Ron Maxim Huang spielen Werke von Grieg, Liszt und Rachmaninoff und beweisen, dass es zwischen dem „Nachwuchs“ und den „Großen“ keinen Unterschied gibt.

2021 eröffnet die Carl Bechstein Stiftung in einem alten Handelskontor-Fabrikgebäude die Dauerausstellung ihrer außergewöhlichen Musikinstrumente-Sammlung mit Klavieren und Tasteninstrumenten aus über drei Jahrhunderten. Das Gebäude verfügt auch über einen neuen Konzertsaal, in dem dieses besondere Konzert stattfinden wird.

Termin 13. Juni 2021, 17 Uhr
Kartenpreis zwischen 25 und 39 Euro
Ort Carl Bechstein Stiftung
Brunsbütteler Damm 132-142, Gebäude F, Aufgang 2, 1. OG
13581 Berlin

Brandenburgische Sommerkonzerte
Telefon 030 890 43 40
Mail info@brandenburgische-sommerkonzerte.org
Web www.brandenburgische-sommerkonzerte.org

Berlin

Carl Bechstein Stiftung, Brunsbütteler Damm 132-142
Berlin, 13581 Deutschland
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„Flying Bach“ mit den Flying Steps

6. Juni , 17:00

Wie passen eigentlich Bach und Breakdance zusammen? Das es geht, beweisen die vierfachen Breakdance-Weltmeister der Flying Steps um ihren Leiter Vartan Bassil gemeinsam mit Opernregisseur Christoph Hagel im Tanzstück „Flying Bach“. Die weltweit erfolgreiche Crossover-Show aus klassischer Musik, HipHop, Ballett und Artistik ist seit der umjubelten Premiere 2010 in der Neuen Nationalgalerie in Berlin fast nonstop auf Welttournee. Die Berliner Zeitung schreibt „Breakdance und Bach zu verbinden, war bislang der größte Geniestreich von Vartan Bassil. Was die Breakdancer gemeinsam mit dem Dirigenten Christoph Hagel aus präziser Kompositiosanalyse des ‚wohltemperierten Klaviers‘ entwickelt haben, ist atemberaubend. Die Kunst der Fuge als vielstimmiger Headspin“.

Ein besonders spannendes Umfeld für diese Performance bietet der Veranstaltungsraum im Gelände des Schienenfahrzeugbaus Eberswalde.

Die Brandenburgischen Sommerkonzerte bieten vielfältige Beiprogramme rund um diesen Event. Es gibt Führungen zur eigenwilligen Architektur des Bahnwerkes und zu Stadt Eberswalde. Darüber hinaus gibt es ein Vorprogramm in Zusammenarbeit mit dem Quatsch Comedy Club Berlin.

Termin 6. Juni 2021, 17 Uhr
Kartenpreis zwischen 25 und 63 Euro
Ort Schienenfahrzeugwerk Eberswalde
Eisenbahnstraße 37, 16225 Eberswalde

Brandenburgische Sommerkonzerte
Telefon 030 890 43 40
Mail info@brandenburgische-sommerkonzerte.org
Web www.brandenburgische-sommerkonzerte.org

Eberswalde

Schienenfahrzeugwerk Eberswalde, Eisenbahnstraße 37
Eberswalde, 16225 Deutschland
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Theodor Fontane als Hitmaschine

Reinhard Repkes Club der toten Dichter hat Theodor Fontane neu vertont
und mit Katharina Franck direkt ins Schwarze getroffen.
»So und nicht anders«, am 20. September 2019, 20 Uhr im Waschhaus Potsdam

Reinhard Repkes Club der toten Dichter mit Katharina Franck, Foto: © Oliver Betke

„Sie taucht in jeden Song ein wie in tiefes Wasser“, schrieb die Journalistin Regine Buddeke einmal über Katharina Franck. Seit einigen Jahren lebt die Sängerin und Songwriterin, deren unverwechselbare Stimme seit den Erfolgen ihrer Band Rainbirds fast jeder kennt, in der Nähe von Neuruppin, dem Geburtsort Theodor Fontanes. In der „Grafschaft Ruppin“, in der die berühmten „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ihren Anfang nahmen.

Die erste Wanderung führte Fontane über das Wasser des Ruppiner Sees nach Wustrau. Am Wasser des Molchowsees in Alt Ruppin vertonte Reinhardt Repke, Gründer und Komponist des Clubs der toten Dichter, die ersten Gedichte Fontanes neu. Vor einigen Jahren waren Franck und Repke schon mit Rilke sehr erfolgreich in ganz Deutschland unterwegs. Nun treffen sie sich wieder, zwischen all den Seen des Ruppiner Landes, um erneut miteinander zu arbeiten. Neben Katharina Franck (voc, git), werden die Akkordeonistin Cathrin Pfeifer und der Bassist Markus Runzheimer das Quartett um Reinhardt Repke (voc, git) bilden.

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Katharina Franck ist Sängerin durch und durch. Ihr Selbstverständnis als Musikerin beschreibt Fontanes Gedicht „Auch ein Herzenstrost“ in den ersten Zeilen: „Mein Freund, du frägst, warum ich singe? Das ist mir eine Frage, das; Ich singe, nun, ich singe, singe – Mir macht einmal das Singen Spaß“.

Im Jubiläumsjahr 2019 geht Reinhardt Repkes Club der toten Dichter mit Neuvertonungen des Dichters und Schöpfers berühmter Frauenfiguren, wie Effie Briest, Jenny Treibel, Grete Minde auf Tournee.  Das berühmte Gedicht “John Maynard“, die Maynard – Suite, wie sie innerhalb des Clubs genannt wird, da Repke das Gedicht in drei Songs aufgeteilt hat, wird dabei sein. Und „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“, das beliebteste Gedicht der Deutschen, wie mal einer schrieb, hat seinen Platz im Programm.

Konzert »So und nicht anders. Theodor Fontane neu vertont«

Termin 20. September 2019, 20 Uhr
Ort Waschhaus Potsdam, Schiffbauergasse 6, 14467 Potsdam
Eintritt ab 28 Euro

weitere Termine unter www.club-der-toten-dichter.de

Am 20. September spielen Reinhardt Repkes Club der toten Dichter und Katharina Franck im Waschhaus Potsdam. Tickets sind hier erhältlich.