OST.SÜD. Frank Gaudlitz Fotografien 1986-2020

Ausstellung im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Das Bild zeigt einen Hund, der den Fotografen anschaut. Links und rechts am Bildrand stehen Kinder in ärmlicher Kleidung. Sie blicken in ein dicht bebautes Tal einer Stadt in Bolivien.

Erstmals würdigt das Potsdam Museum in retrospektiver Form das fotografische Werk des Potsdamer Fotografen Frank Gaudlitz. Die Ausstellung folgt der Intuition des Künstlers über einen Zeitraum von 34 Jahren sowie unter unterschiedlichen Herausforderungen von Potsdam ausgehend in die verschiedenen Erdteile – von Ost nach Süd.

Die Arbeit des an der Leipziger Hochschule ausgebildeten Künstlers ist durch einen kosmopolitischen Blick und eine unkoventionelle und kritische Sicht auf die Gegenwart gekennzeichnet. Mit enormem Gespür für das Menschliche zeichnet er in sowjetischen Kasernen in der Jägervorstadt, in Karmpnitz und später in ganz Brandenburg die Gefühlswelt der abziehenden russischen Soldaten nach.

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Die Spannweite des Ausstellungstitel umfasst unter “Ost” auch die Beobachtung des politischen und gesellschaftlichen Zusammenbruchs der Sowjetunion und mündet in ein Porträt zur Osterweiterung der Europäischen Union.

Frank Gaudlitz diverse fotografische Expeditionen auf den südamerikanischen Kontinent sind unter dem Titel “Süd” vereinigt. Die Ausstellung folgt dem Fotografen von La Paz in Bolivien, auf den Spuren Alexander von Humboldts über die Anden bis in das Amamzonas Gebiet. Auch dort richtet er seinen Fokus immer auf die Menschen, ihre Lebenswelten und auf die Landschaften, die das menschliche Dasein bestimmen. Die besondere Faszination dieser Werkschau liegt in der Konzentration der fotografischen Serien, denen die Besucher*innen in der Ausstellung erstmals in Form eines vergleichenden Sehens begegnen.

OST.SÜD. Frank Gaudlitz Fotografien 1986-2020

Laufzeit 26. September 2020 – 31. Januar 2021
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Öffnungszeiten Di – So 12-18 Uhr
Ort Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam

Hinweise für Besucher*innen

Aufgrund der jeweils aktuell geltenden Gesetzeslage kann es zu besonderen Anforderungen oder auch Einschränkungen für Besucherinnen, wie z.B. der Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer*innen oder das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, kommen. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch auf der Internetseite des Veranstalters über eventuelle Zutrittsbegrenzungen oder andere Besonderheiten zu informieren.

Telefon 0331 289 68 68
Mail museum-geschichte@rathaus.potsdam.de
Website www.potsdam-museum.de

Einmal so schreiben, so reisen: als ginge es um nichts.

Making Off Fontaneske. Einmal so schreiben, so reisen: als ginge es um nichts.
Lesung und Gespräch mit Julia Schoch und Frank Gaudlitz
am 30. November 2019, 18.30 Uhr, im Museum Neuruppin

Julia Schoch © Jürgen Bauer

Kulturland Brandenburg präsentiert am 30. November die begleitend zum Themenjahr »fontane.200/Spuren« erschienene bibliophile Preziose »Fontaneske. Einmal so schreiben, so reisen: als ginge es um nichts«. Die Schriftstellerin Julia Schoch und der Fotograf Frank Gaudlitz begegnen darin frei assoziierend und künstlerisch der Biografie, den Texten und der Arbeitsweise Theodor Fontanes. Angestiftet vom Unruhegeist Fontanes, streifen Schriftstellerin und Fotograf durch Landschaften – durch die der Seele und die der Mark Brandenburg. Texte und Bilder erschaffen einen Strom, der die innere Biografie eines schöpferischen Menschen erzählt.

Julia Schoch und Frank Gaudlitz berichten an diesem Abend über das Making Off dieser besonderen Publikation und stellen ihre Zugänge zu Fontanes Werk dar.

Die Autorin Julia Schoch lehrte nach dem Studium Literaturwissenschaften an der Universität in Potsdam, wo sie als Schriftstellerin und Übersetzerin lebt. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Zuletzt erschien ihr Roman »Schöne Seelen und Komplizen« bei Piper.
www.juliaschoch.de

Frank Gaudlitz © Julia Greger

Frank Gaudlitz studierte künstlerische Fotografie bei Arno Fischer an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seine fotografischen Arbeiten wurden vielfach veröffentlicht und mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein Bildband »Russian Times 1988-2018«.
www.frank-gaudlitz.de

Die Publikation ist 2019 beim vacat Verlag erschienen und auf www.vacatverlag.de erhältlich.

Making Off Fontaneske. Einmal so schreiben, so reisen: als ginge es um nichts.
Lesung und Gespräch mit Julia Schoch und Frank Gaudlitz

Termin 30. November 2019, 18.30 Uhr
Ort Museum Neuruppin, August-Bebel-Str. 14/15, 16816 Neuruppin
Eintritt frei
Weitere Informationen finden Sie unter www.museum-neuruppin.de.

„Luther und die Folgen. Reformation in Brandenburg“

Ausstellungseröffnung
19.04.2017, 17:00 Uhr
Potsdam

In Kooperation mit den Bahnhofspassagen Potsdam wird am Mittwoch, 19. April 2017, 17 Uhr, die Ausstellung „Luther und die Folgen. Reformation in Brandenburg“ eröffnet. Begleitend zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2017 zeigt sie Fotografien des Potsdamer Künstlers Frank Gaudlitz. Er porträtiert Vertreter der heutigen evangelischen Kirche im Pfarramt, in der Seelsorge und der Diakonie.

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Kulturland Brandenburg 2017 nimmt die Reformation vor Ort und ihre Folgen für das Alltagsleben der Menschen, für ihren Glauben, ihre Wertvorstellungen, ihre Lebensgestaltung und ihr Verhältnis zur Gesellschaft in den Blick. Gemeinsam mit zahlreichen kulturellen, wissenschaftlichen und touristischen Partnern im ganzen Land Brandenburg wird ein Programm angeboten, mit dem die Besucher Orte, Persönlichkeiten und Zeugnisse der Reformation in Brandenburg auf vielfältige Weise entdecken können.

Begrüßung
Jana Strobach, Management der Bahnhofspassagen Potsdam
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH │ Kulturland Brandenburg
Frank Gaudlitz, Fotograf

Eröffnung: Mi, 19. April 2017, 17 Uhr
Laufzeit: 20. April 2017 bis 01. Mai 2017
Ort: Bahnhofspassagen Potsdam Hbf
Eintritt: frei

Fotografien von Frank Gaudlitz bietet auch die Begleitpublikation zum Themenjahr 2017: Luther und die Folgen. Reformation in Brandenburg
Herausgeber Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
192 Seiten, 100 farbige Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-7338-0407-7, 19,95 Euro
Erhältlich bei der Information in den Bahnhofspassagen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Begleitpublikation zum diesjährigen Themenjahr

Die Begleitpublikation folgt den Spuren der großen gesellschaftlichen Umwälzung vor 500 Jahren im heutige Bundesland Brandenburg und fragt, was aus ihnen „gelesen“ werden kann. Von der Prignitz bis zum Elbe-Elster-Land werden Orte, Bauwerke, Denkmäler, Ausstattungsobjekte oder Schriftzeugnisse vorgestellt. Oft einzigartig, manchmal beispielhaft sind diese Sachzeugnisse für die Autoren Ausgangspunkte, den grundlegenden Veränderungen, landesweiten Entwicklungen und Auswirkungen der Reformation nachzugehen. Die Fotostrecken von Frank Gaudlitz führen in die aktuelle Gegenwart.

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Sie zeigen Vertreter der heutigen evangelischen Kirche im Pfarramt, in der Seelsorge und in der Diakonie. In ihrer Vielfalt und im gesellschaftlichen Bezug sind diese Aufnahmen auch ein anschauliches  Beispiel für „Luther und die Folgen“.

Die Redakteurin des Buches, Dr. Simone Neuhäuser, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Publizistik in Berlin. Sie lebt in Potsdam. Frank Gaudlitz ist Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und lebt als freier Fotograf in Potsdam.

Begleitband zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2017

Herausgeber Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
192 Seiten, 100 farbige Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-7338-0407-7, 19,95 Euro