Ziegeleien – Pioniere der Energieeffizienz

1. Januar Ganztägig

Wie kein anderer hat der Fotograf Karl-Ludwig Lange nach der Wiedervereinigung die Standorte der ehemaligen Ziegeleien in Brandenburg und insbesondere im Berliner Umland dokumentiert. Karl-Ludwig Lange hat daraus eine künstlerisch und dokumentarisch sehr hochwertige Ausstellung geschaffen, die in Zusammenarbeit mit der Jugendbauhütte Berlin-Brandenburg organisiert wird.

Laufzeit Die Laufzeit der Ausstellung wird noch bekanntgegeben.
Ort Märkisches Ziegeleimuseum Glindow
Alpenstraße 47, 14542 Weder (Havel) OT Glindow

Neue Ziegeleimanufaktur Glindow
Telefon 03327 664 90
Mail info@ziegeleimanufaktur.com
Web www.ziegelmanufaktur.com

Glindow

Märkisches Ziegeleimuseum Glindow, Alpenstraße 47
Werder (Havel) OT Glindow, 14542 Deutschland
Google Karte anzeigen
03327 664 90
Veranstaltungsort-Website anzeigen

Glindower Köpfe

1. Januar Ganztägig

Der Bildhauer Harald Birck fertigte in den Jahren 2009 und 2010 überlebensgroße Büsten aus Ton. Elf Mitarbeiter*innen der Ziegelei Glindow saßen ihm dafür Modell. Die Kunstwerke werden nun im Brennstoff-Einfüllkanal des Ringofens inszeniert, um das Zusammenwirken von Mensch, Energie und Ton in der Ziegelei zu verdeutlichen.

Laufzeit Die Laufzeit der Ausstellung wird noch bekanntgegeben.
Ort Märkisches Ziegeleimuseum Glindow
Alpenstraße 47, 14542 Weder (Havel) OT Glindow

Neue Ziegeleimanufaktur Glindow
Telefon 03327 664 90
Mail info@ziegeleimanufaktur.com
Web www.ziegelmanufaktur.com

Glindow

Märkisches Ziegeleimuseum Glindow, Alpenstraße 47
Werder (Havel) OT Glindow, 14542 Deutschland
Google Karte anzeigen
03327 664 90
Veranstaltungsort-Website anzeigen

Brandenburger Industrielandschaften 1992-2021 – Fotografien von Lorenz Kienzle

4. Juli 2021 19. Dezember 2021

Auf dem Schwarz/weiß-Bild ist ein Mann in einer Fabrik zu sehen. Um ihn herum sind verschiedene Apparate, die der Hutherstellung dienen. Er hält einen Hut in der Hand.

Der Fotograf Lorenz Kienzle hat sich über einen Zeitraum von fast 30 Jahren der brandenburgischen Energie- und Textilindustrie gewidmet, sowie die von der Braunkohleförderung geprägten Landschaften der Niederlausitz über einen langen Zeitraum mit der Kamera begleitet. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch in seinem Arbeitsumfeld, wie in den Gubener Hutwerken “Hutmacher”, im Industriepark “Schwarze Pumpe” und in der “Spinnerei Forst”. In einer Fotodokumentation zum Braunkohlentagebau Jänschwalde und dem 2005 devastierten Dorf Horno werden konträre Perspektiven eingenommen: eine Innensicht auf die Abläufe im Tagebau sowie eine kritische Außensicht auf die Auswirkungen auf den Lebensraum der Anwohner.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist der Wandel von Industriestandorten zu Museen, wie im “Textilmuseum Forst” und bei der “Brikettfabrik Louise”. Diese Arbeiten werden in Bezug zu den Aufnahmen aus noch aktiven Standorten der betreffenden Industriezweige gebracht und gemeinsam in einer großen Ausstellung gezeigt.

Laufzeit 4. Juli – 19. Dezember 2021
Öffnungszeiten Di – Fr 10-17 Uhr Sa + So 14-17 Uhr
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Ort Museumsfabrik Pritzwalk
Meyenburger Tor 3a, 16928 Pritzwalk

Telefon 03395 760 811 20
Mail museum@pritzwalk.de
Web www.museum-pritzwalk.de

Bildquelle Formziehen in den Hutwerken Guben, 1999, Foto: © Lorenz Kienzle

Pritzwalk

Museumsfabrik Pritzwalk, Meyenburger Tor 3a
Pritzwalk, 16928 Deutschland
Google Karte anzeigen
03395 760 811 20
Veranstaltungsort-Website anzeigen

Дружба!

Eine neue Ausstellung in Eisenhüttenstadt blickt auf die Kulturkampagne zum Bau der “Drushba”-Trasse in der DDR

schwarz-weiß Bild, Feld mit Spuren von LKW-Reifen, im Hintergrund transportiert ein LKW große Rohrleitungen

Das Museum Utopie und Alltag blickt mit einer neuen Ausstellung auf das Jahrhundertprojekt “Drushba”-Trasse und die Kulturkampagne, die den Bau der Erdgasleitungen begleitete. Ab dem 6. Juni 2021 werden im neu eröffneten Projektraum Selbstbedienungshalle Eisenhüttenstadt Kunstwerke aus dem Bestand des Beeskower Kunstarchivs sowie Leihgaben aus Schwedt und Halle gezeigt.

Mehr erfahren »

Bereits seit Jahrzehnten wird um die Vorherrschaft auf dem europäischen Energiemarkt gerungen. Der Bau der “Drushba”-Trasse (russ. Дружба; dt. Freundschaft) in den 1970er Jahren und die Beteiligung an weiteren Ausbaustufen der Erdgasleitung im Osten bis in die 1990er Jahre waren das Vorzeigeprojekt der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Ausland. Tausende Arbeiter:innen waren über Jahre entlang der Trasse im Einsatz, dafür bekam die DDR Erdgas aus der Sowjetunion.

Das “Jahrhunderprojekt” wurde von einer großangelegten Kulturkampagne begleitet. Die DDR brachte Künstler:innen und Kulturschaffende an die Trasse, um die sogenannten “Trasniks” zu unterhalten. Es wurden Konzerte veranstaltet, Kinofilme vorgeführt, vor Ort entstanden künstlerische Arbeiten, die in Wanderausstellungen entlang der Trasse sowie in der DDR präsentiert wurden. Arbeit und Leben der “Trasniks” wurden in zahlreichen Publikationen und Reportagen im Fernsehen und illustrierten Magazinen inszeniert.

Die Ausstellung widmet sich der Verknüpfung von Kultur- und Wirtschaftspolitik, untersucht, welches Image für die Öffentlichkeit konstruiert wurde und welche Rolle die Kunst dabei spielte. Das Beeskower Kunstarchiv verfügt über eine größere Anzahl von Gemälden, Grafiken, Fotografien und Zeichnungen, die im Kontext der Trasse entstanden und in einer Auswahl in der Ausstellung zu sehen sind. Hinzu kommen Leihgaben aus Halle und Schwedt.

Die Ausstellung zeigt Werke von Ulrich Burchert, Karl Groß, Annegret Hartmann, Mechthild Hempel, Rainer Herold, Armin Herrmann, Martin Hoffmann, Jürgen Hohmuth, Thomas Kläber, Wolfgang Liebert, Günter Neubauer, Arnold Pemmann, Rolf Pöttrich, Ingrid Rulff, Emil Schittenhelm, Ursula Strozynski, Eva-Maria Viebeg und Norbert Wagenbrett.

Дружба! Die Kulturkampagne zum Aufbau der Erdgasleitungen

Laufzeit 6. Juni – 3. Oktober 2021
Öffnungszeiten Di – So 11-17 Uhr

Bitte beachten Sie die aktuell geltenden und Pandemiebedingten Zugangsbestimmungen. Derzeit ist der Eintritt nur nach vorheriger Anmeldung und Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 03364 417 355 möglich.

Ort Projektraum Selbstbedienungskaufhalle
Saarlouiser Straße 60a, 15890 Eisenhüttenstadt

Telefon 03364 417 355
Mail museum@alltagundutopie.de
Web www.utopieundalltag.de
Instagram museum.utopie.und.alltag

Bildquelle

Armin Herrmann: o.T. (Erlebnis Trasse), 1983-84, Fotoabzug auf Baryt-Papier © Armin Herrmann

Brandenburger Industrielandschaften 1992-2020 – Fotografien von Lorenz Kienzle

11. April 2021 27. Juni 2021

Das Bild zeigt einen Mann, der eine große Garnrolle wechselt. Hinter ihm befindet sich eine Maschine, auf der das Garn aufgefädelt wird.

Ab 26. Mai 2021 geöffnet!

Der Fotograf Lorenz Kienzle hat sich über einen Zeitraum von fast 30 Jahren der brandenburgischen Energie- und Textilindustrie gewidmet, sowie die von der Braunkohleförderung geprägten Landschaften der Niederlausitz über einen langen Zeitraum mit der Kamera begleitet. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch in seinem Arbeitsumfeld, wie in den Gubener Hutwerken »Hutmacher«, im Industriepark »Schwarze Pumpe« und in der »Spinnerei Forst«. In einer Fotodokumentation zum Braunkohlentagebau Jänschwalde und dem 2005 devastierten Dorf Horno werden konträre Perspektiven eingenommen: eine Innensicht auf die Abläufe im Tagebau sowie eine kritische Außensicht auf die Auswirkungen auf den Lebensraum der Anwohner.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist der Wandel von Industriestandorten zu Museen, wie im »Textilmuseum Forst« und bei der »Brikettfabrik Louise«. Diese Arbeiten werden in Bezug zu den Aufnahmen aus noch aktiven Standorten der betreffenden Industriezweige gebracht und gemeinsam in einer großen Ausstellung gezeigt.

Laufzeit 1. April – 27. Juni 2021
Öffnungszeiten Januar-März: Di – Fr 12-17 Uhr Sa + So 10.30-17.30 Uhr
April-Oktober: Di – So 10.30-17.30 Uhr
Eintritt 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro
Ort Kunstsammlung Lausitz im Museum Schloss und Festung Senftenberg
Schloßstraße, 01968 Senftenberg

Telefon 03573 870 24 00
Mail museum@osl-online.de
Web www.museums-entdecker.de

Bildquelle Vorgarnwalzenwechsel in der Spinnerei Forst, Foto: © Lorenz Kienzle

Senftenberg

Kunstsammlung Lausitz im Museum Schloss und Festung Senftenberg, Schloßstraße
Senftenberg, 01968 Deutschland
Google Karte anzeigen
03573 870 24 00
Veranstaltungsort-Website anzeigen