Eröffnung der Ausstellung “Hachschara und Zukunft”

5. September 2021 Ganztägig

Das Bild zeigt den Unterkörper einer Person. Sie trägt eine Grünpflanze. Auf dem Boden steht ein Blumentopf.

Das Institut für Neue Soziale Plastik rückt einen der ersten Orte der Hachschara-Bewegung in den Fokus: In der Gärtnerei der Hirsch-Werke in Eberswalde bereiteten sich ab 1917 jüdische Jugendliche für den Aufbau eines neuen demokratischen Gemeinwesens in Erez Israel vor. Die zukunftsweisenden Visionen der Hachschara-Bewegung werden im Rahmen der Ausstellung in Erinnerung gerufen. Die Villa Hirsch und das Messingwerk Eberswalde werden so zu einem Lernort für demokratische Kultur. Bei der Beschäftigung mit dem Thema drängen sich Fragen nach der Klimaresilienz auf: Wie könnte heute eine Vorbereitung auf eine bessere Zukunft aussehen?

Die Präsentation ist Teil des mehrjährigen Projekts „Chasak! Gegen Antisemitismus im ländlichen Raum“, das im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!” vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Junge Erwachsene aus Eberswalde und anderen Teilen Brandenburgs nähern sich kreativ verschiedenen Biografien, Orten jüdischer Selbstorganisation und jüdischer Migrationsgeschichte an. Sie treffen sich im Messingwerk Eberswalde, wo die Resultate ihrer Arbeit in einen künstlerischen Parcours einfließen.

Eröffnung 5. September 2021
Eintritt Es wird um eine Spende gebeten.
Ort Villa Hirsch, Messingwerk
Erich-Steinfurth-Str. 12, 16227 Eberswalde

Institut für Neue Soziale Plastik
Telefon 0331 273 712 65
Mail info@neue-soziale-plastik.org
Web www.neue-soziale-plastik.org
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Instagram neuesozialeplastik

Bildquelle Foto: Anna Gold © Institut für Neue Soziale Plastik

Eberswalde

Villa Hirsch, Erich-Steinfurth-Str. 12, Messingwerk
Eberswalde, 16227 Deutschland
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“Flying Bach” mit den Flying Steps

6. Juni 2021 , 17:00

Wie passen eigentlich Bach und Breakdance zusammen? Das es geht, beweisen die vierfachen Breakdance-Weltmeister der Flying Steps um ihren Leiter Vartan Bassil gemeinsam mit Opernregisseur Christoph Hagel im Tanzstück “Flying Bach”. Die weltweit erfolgreiche Crossover-Show aus klassischer Musik, HipHop, Ballett und Artistik ist seit der umjubelten Premiere 2010 in der Neuen Nationalgalerie in Berlin fast nonstop auf Welttournee. Die Berliner Zeitung schreibt “Breakdance und Bach zu verbinden, war bislang der größte Geniestreich von Vartan Bassil. Was die Breakdancer gemeinsam mit dem Dirigenten Christoph Hagel aus präziser Kompositiosanalyse des ‘wohltemperierten Klaviers’ entwickelt haben, ist atemberaubend. Die Kunst der Fuge als vielstimmiger Headspin”.

Ein besonders spannendes Umfeld für diese Performance bietet der Veranstaltungsraum im Gelände des Schienenfahrzeugbaus Eberswalde.

Die Brandenburgischen Sommerkonzerte bieten vielfältige Beiprogramme rund um diesen Event. Es gibt Führungen zur eigenwilligen Architektur des Bahnwerkes und zu Stadt Eberswalde. Darüber hinaus gibt es ein Vorprogramm in Zusammenarbeit mit dem Quatsch Comedy Club Berlin.

Termin 6. Juni 2021, 17 Uhr
Kartenpreis zwischen 25 und 63 Euro
Ort Schienenfahrzeugwerk Eberswalde
Eisenbahnstraße 37, 16225 Eberswalde

Brandenburgische Sommerkonzerte
Telefon 030 890 43 40
Mail info@brandenburgische-sommerkonzerte.org
Web www.brandenburgische-sommerkonzerte.org

Eberswalde

Schienenfahrzeugwerk Eberswalde, Eisenbahnstraße 37
Eberswalde, 16225 Deutschland
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Eröffnung des Themenjahres 2021

LIVE aus der Borsighalle in Eberswalde, 4. Juni – 16 Uhr

Am 4. Juni, 16 Uhr, senden wir LIVE aus der Borsighalle in Eberswalde. Verfolgen Sie die Eröffnung am heimischen Bildschirm und seien Sie herzlich eingeladen, die Stadt am Finowkanal, der Wiege der Industrialisierung in Brandenburg, zu besuchen.

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Eberswalde – Die Wiege der Industriekultur und noch vieles mehr

Schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstand hier das erste industrielle Zentrum der Mark und noch in den 1980er Jahren gehörte die Region zu den industriellen Schwerpunkten Ostdeutschlands. Das Ende der DDR bedeutete für die Stadt Eberswalde und die hier ansässige Industrie eine tiefe Zäsur. Und noch heute prägen die Transformationsprozesse die Stadt und das gesamte Land.

In Eberswalde gelingt es, dank der engen Vernetzung zwischen Kulturschaffenden und einer vielfältigen Gewerbeszene, das industriekulturelle Erbe wiederzubeleben, Industrie und Kultur zu interessanten, zukunftsorientierten Projekten zu verbinden.

Damit ist Eberswalde ein gutes Beispiel für die Idee des Themenjahres 2021, das kulturelle Impulse setzt und zur Sichtbarkeit cleverer Ideen und nachhaltiger Konzepte beitragen möchte. Denn die Projekte des Themenjahres zeigen, wie kreativ, anpassungsfähig, interdisziplinär und identitätsstiftend die Kulturakteur:innen in Brandenburg wirken können.

Die Vielfalt einer industriell geprägten Stadt

Borsighalle – Familiengarten – Rofin Gewerbepark

Aufgrund der Pandemie bedingten und notwendigen Einschränkungen zum Infektionsschutz können wir nur eine begrenzte Anzahl von Gästen vor Ort besuchen. Wir laden Sie aber herzlich zu einem digitalen Rundgang durch Eberswalde ein. Begleiten Sie Brigitte Faber-Schmidt bei einem Spaziergang von der Borsighalle, einem Industriedenkmal aus dem 19. Jahrhundert, über ein industriell geprägtes Areal, das heute eine grüne Oase für die gesamte Familie darstellt, hin zu einem Ort der Transformation, wo Gewerbe, Industrie, Kreativwirtschaft und Kultur einen industriekulturellen Standort mit Leben füllen.

Anlässlich der Eröffnung des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2021 “Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Bewegung” sind wir zu Gast in der Stadt Eberswalde, die nicht nur eine Wiege der Industrialisierung in Eberswalde sondern auch ein wunderbares Beispiel für die dynamische Entwicklung und erfolgreiche Transformationsprozesse ist.

Der Film stellt vielfältige Partnerprojekte unterschiedlichster Akteur:innen vor und bietet die Möglichkeit, das industriekulturelle Erbe der Stadt neu zu entdecken, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und interessante Menschen kennenzulernen.

Aber noch besser: Machen Sie sich selbst auf den Weg und erkunden Sie die Stadt und das Finowtal. Der Weg ist kurz.