Tage der Offenen Ateliers

Veranstaltungswochenende im gesamten Land Brandenburg am 24./25. Oktober 2020

Jedes Jahr am ersten Maiwochenende finden in Brandenburg die Tage der Offenen Ateliers statt. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Landkreise, Städte und Künstler*innen den Termin im Jahr 2020 verschieben. Sie fanden am 24. und 25. Oktober 2020 statt.

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Die Tage der Offenen Ateliers wollen an einem Wochenende gebündelt zu Erkundungen ins Land Brandenburg einzuladen, um das Potential und die Vielfalt der aktuellen Bildenden Kunst in der Region zu entdecken, den Künstler*innen im wahrsten Sinne bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, sich für die Künstler*innen und die Kunst zu begeistern sowie das eine oder andere Werk käuflich zu erwerben.

Aufgrund der pandemiebedingten Auflagen war es nicht allen Künstler*innen und Ateliers möglich, das für den Mai vorgesehene Programm am 24./25. Oktober nachzuholen.

Ein regionales Kooperationsprojekt

Die Tage der Offenen Ateliers sind ein regionales Kooperationsprojekt, das vom Arbeitskreis der Kulturverwaltungen im Land Brandenburg (AKK) entwickelt wurde. Folgende Partner organisieren die Tage der Offenen Ateliers in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, in diesem Jahr: die Landeshauptstadt Potsdam, die Stadt Brandenburg an der Havel, der Landkreis Barnim, der Landkreis Dahme-Spreewald, der Landkreis Elbe-Elster, der Landkreis Havelland, der Landkreis Märkisch-Oderland mit dem CTA Kulturverein Nord. e.V., der Landkreis Oberhavel mit Kulturort-Brandenburg.de, der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, der Landkreis Oder-Spree mit dem CTA Kulturverein Nord e.V., der Landkreis Ostprignitz-Ruppin, der Landkreis Potsdam-Mittelmark, der Landkreis Prignitz, der Landkreis Teltow-Fläming und der Landkreis Uckermark.

Die Tage der Offenen Ateliers wurden unter der Voraussetzung durchgeführt, dass alle Beteiligten, sowohl die Künstler*innen als auch die Besucher*innen, eigenverantwortlich und mit großer Umsicht und Rücksichtnahme auf Andere handeln.

Weitere Informationen

Die Broschüre zu den offenen Ateliers 2020 erschien im März 2020. Die Künstlerinnen sind auch über die Tage der Offenen Ateliers über die darin enthaltenen Kontaktinformationen direkt zu erreichen. Damit ist die Broschüre ein Kompendium, mit der sich Besucher*innen das ganze Jahr über individuell, gemeinsam mit Freunden oder mit der Familie auf den Weg machen können, um in Brandenburg Kunst zu erleben und Künstler*innen kennenzulernen.

Dowload der Broschüre

Unter den folgendes Links finden Sie Informationen zu den Offenen Ateliers 2020:

www.potsdam.de/tag-der-offenen-ateliers-potsdam
www.stadt-brandenburg.de
www.barnim.de
www.dahme-spreewald.info
www.teltow-flaeming.de
www.havelland.de
www.lkee.de
www.landkreis-prignitz.de
www.tourismus-uckermark.de
www.kulturtour-oder-spree.de für LK Märkisch-Oderland und LK Oder-Spree
www.oberhavel.de
www.osl-online.de
www.ostprignitz-ruppin.de
www.potsdam-mittelmark.de

Veranstaltungstipp für den Spätherbst

Der Landkreis Barnim führte am 1. Advent, 29.11.2020, eine weitere Aktion durch, bei der Künstler*innen ihre Ateliers für Besucher öffnen.

Bildquelle Ulrike Platz, Atelier in Nennhausen, Foto: © Ulrike Platz

Tage der Offene Ateliers in den Herbst verschoben

Tage der Offenen Ateliers im Land Brandenburg

Das Bild zeigt einen Holzkasten mit kleinen Pinseln und Stofftüchern, auf denen Farbklekse zu sehen sind.

Die Tage der Offenen Ateliers im Land Brandenburg sind ein regionales Kooperationsprojekt, das vom Arbeitskreis der Kulturverwaltungen im Land Brandenburg (AKK) entwickelt wurde. Sie werden von der Landeshauptstadt Potsdam, der Stadt Brandenburg an der Havel, dem Landkreis Barnim, dem Landkreis Dahme- Spreewald, dem Landkreis Elbe-Elster, dem Landkreis Havelland, dem Landkreis Märkisch-Oderland, dem Landkreis Oberhavel/Kulturort-Brandenburg.de, dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, dem Landkreis Oder-Spree/CTA Kulturverein Nord e.V., dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin, dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, dem Landkreis Prignitz, dem Landkreis Teltow-Fläming und dem Landkreis Uckermark in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, organisiert.

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Insgesamt beteiligten sich 550 Ateliers mit rund 750 Künstler*innen an der Aktion. Sie haben zum Ziel, die Potenziale und die Vielfalt der Bildenden Kunst im Land Brandenburg konzentriert und gebündelt vorzustellen. Sie sollen aber auch die Besucher*innen inspirieren, die Kultur und die Künstler des Landes immer wieder neu zu entdecken. 

Die Broschüre, die in jedem Jahr zu den Tagen der Offenen Ateliers erscheint, stellt gleichzeitig ein Kompendium dar, mit dem man sich auch individuell, gemeinsam mit Freunden oder mit der Familie auf den Weg zur Kunst begeben kann. Das Kunsterlebnis lässt sich am Wochenende der Offenen Ateliers zudem gut mit einer Radtour oder einer Landpartie verbinden. 

2020 waren wir aufgrund der Corona-Pandemie leider gezwungen, die Tage der Offenen Ateliers, die ansonsten am ersten Maiwochenende stattfinden, in den Herbst zu verschieben. Sie fanden am 24./25. Oktober 2020 statt.

Werfen Sie hier einen Blick in die Broschüre zu den Tagen der Offenen Ateliers 2020.

Kulturland Brandenburg startet die Webserie: Kulturland entdecken!

Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH zum Themenjahr 2020 “KRIEG und FRIEDEN” und zur Corona-Pandemie.

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Jedes Jahr lädt Kulturland Brandenburg alle Brandenburger*innen und ihre Gäste ein, das kulturelle Erbe und die kulturelle Vielfalt des Landes, aber auch die Zäsuren und Brüche in der Geschichte der Region kennenzulernen. In Jahr 2020 hieß das Thema »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg 2020«. Die lebendige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit war auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Grundpfeiler einer demokratischen Gegenwart und Zukunft. Welche Erinnerungskultur wollen wir pflegen? Welche Erinnerungen können wir erhalten, wenn die letzten Augenzeugen ihre Erfahrungen nicht mehr teilen können? Was wollen wir der jungen Generation mit auf den Weg geben?

Aufgrund der Gefährdungssituation durch das Coronavirus (SARS-CoV-2) mussten auch im Land Brandenburg zahlreiche Kultureinrichtungen vorübergehend schließen. Eine nicht unerhebliche Reihe von Veranstaltungen konnten nicht stattfinden oder mussten auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Das betraf natürlich auch das Themenjahr »KRIEG und FRIEDEN« sowie die öffentliche Auftaktveranstaltung des Themenjahres, die für den 23. April 2020 in Tröbitz (Landkreis Elbe-Elster) geplant war. Die Menschen blieben Zuhause. Für die Kultur war das ein herber Schlag, nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht. Deshalb haben wir die Projekte des Themenjahres mit unseren Projektpartnern auf digitalem Wege vorgestellt, um auch während der Corona-Pandemie zu Entdeckungen ins Land einzuladen.

»Kulturland entdecken« startete im März 2020 als neue Webserie von Kulturland Brandenburg. Zukünftig präsentieren wir den Besucher*innen auf unserer Website interessante Hintergrundgeschichten, Videobotschaften und Trailer zu den Kulturland-Projekten, zu den Themenjahren und vielen interessanten Orten im ganzen Land.

KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg 2020

Das Themenjahr »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg 2020«

Das Bild zeigt Logo zum Themenjahr Krieg und Frieden in Brandenburg 2020

Der 8. Mai 1945 symbolisiert die »Stunde Null« in der Deutschen Geschichte. Aus der individuellen Erfahrung heraus haben die Menschen in Brandenburg diesen Tag gleichermaßen als »Befreiung« und »Katastrophe« erlebt. Denn wie auch sonst sollten die allerorts anzutreffenden massiven Zerstörungen, die schier endlose Zahl der Opfer, das Maß an Verelendung und die Angst vor der sowjetischen Besatzung auf der einen Seite und die Hoffnung auf Frieden, Freiheit und ein Ende des Nationalsozialismus auf der anderen Seite greifbar werden.

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nahm das Themenjahr »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg 2020« die zeithistorische Phase von 1945 bis heute in den Blick und fragt nach den individuellen Erinnerungen und Erfahrungen der Brandenburger*innen. Das Themenjahr 2020 hat zum Diskurs über die historische, erinnerungskulturelle und demokratische Entwicklung der vergangenen 75 Jahre angeregt.

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Kulturland Brandenburg 2020 hat die Brandenburger*innen und ihre Gäste dazu eingeladen, das kulturelle Erbe und die kulturelle Vielfalt des Landes, aber auch die Zäsuren und Brüche in dessen Geschichte kennenzulernen. Mit zahlreichen Partnern wurden künstlerische und kulturelle Projekte an den Schnittstellen zu Wissenschaft, Tourismus und kultureller Bildung präsentiert, die die Auswirkungen der zeitgeschichtlichen Ereignisse des Jahres 1945 auf Land und Leute betrachteten. Sie widmeten sich den individuellen Lebensschicksalen, den Hinterlassenschaften des Krieges und dem, durch die politischen Neuordnungen bedingten, gesellschaftlichen Wandel in der brandenburgischen Geschichte.

Kulturland Brandenburg 2020 war damit der Initiative der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gefolgt, die mit dem Ausstellungsprojekt »Potsdamer Konferenz 1945 – die Neuordnung der Welt« im Schloß Cecilienhof die bis heute spürbaren Auswirkungen der aus der Potsdamer Konferenz resultierenden Nachkriegsordnung in den Blick genommen hat. Denn der Zweite Weltkrieg und seine Folgen haben Europa nachhaltig geprägt.