Pückler industriös – Energie & Phantasie in Branitz

28. April 31. Oktober

Farbzeichnung einer motorisierten Pferdekutsche mit sechs Rädern und vielen Menschen darauf.

Die diesjährige Branitzer Sonderausstellung berichtet von der Industriellen Revolution und damit von einer Entwicklung im 19. Jahrhundert, die auch Fürst Pückler aufmerksam verfolgte. Fasziniert vom technischen Fortschritt und den neuen Fertigungsprozessen brachte er zudem neue Produktionsmethoden und künstlerische Trends aus London und Paris in die Lausitz. Wie sah die neue „industriöse“ Welt aus, deren Möglichkeiten Pückler zu schätzen und zu nutzen wusste? Was ist davon bis heute in seinen Parklandschaften ablesbar? Viele Produkte der zeitgenössischen Industrie dienten dabei vor allem zur Zierde des fürstlichen Parks: Skulpturen, Reliefs, Zierrat und Schmuckelemente, Kunst aus Eisen- und Zinkguss oder Terrakotta. Ausstellung und Führungen bieten Gelegenheit, den „industriösen“ Fürsten Pückler näher kennenzulernen.

Laufzeit 28. April bis 31. Oktober 2021
Öffnungszeiten Mi – Mo 11–18 Uhr
Eintritt 4,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
Ort Schloss Branitz, Marstall und Pleasureground
Robinienweg 5, 03042 Cottbus

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz
Telefon 0355 751 50
Mail info@pueckler-museum.de
Web www.pueckler-museum.de
Instagram branitzerpark_sfpm

Bildquelle Der neue „Dampfwagen“, von Fürst Pückler im Januar 1828 getestet, aus Erinnerungsbilder, Bd. 2 © Gräfliche Familie von Pückler in Branitz

Cottbus

Park und Schloss Branitz, Marstall, Robinienweg 5
Cottbus, 03042 Deutschland
035575150
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Eröffnung der Ausstellung „Pückler industriös“

27. April , 11:00

Farbzeichnung einer motorisierten Pferdekutsche mit sechs Rädern und vielen Menschen darauf.

Am 29. April eröffnet die diesjährige Branitzer Sonderausstellung. Sie berichtet von der Industriellen Revolution und damit von einer Entwicklung im 19. Jahrhundert, die auch Fürst Pückler aufmerksam verfolgte. Fasziniert vom technischen Fortschritt und den neuen Fertigungsprozessen brachte er zudem neue Produktionsmethoden und künstlerische Trends aus London und Paris in die Lausitz. Wie sah die neue „industriöse“ Welt aus, deren Möglichkeiten Pückler zu schätzen und zu nutzen wusste? Was ist davon bis heute in seinen Parklandschaften ablesbar? Viele Produkte der zeitgenössischen Industrie dienten dabei vor allem zur Zierde des fürstlichen Parks: Skulpturen, Reliefs, Zierrat und Schmuckelemente, Kunst aus Eisen- und Zinkguss oder Terrakotta. Ausstellung und Führungen bieten Gelegenheit, den „industriösen“ Fürsten Pückler näher kennenzulernen.

Eröffnung 27. April 2021, 11 Uhr
Laufzeit 28. April bis 31. Oktober 2021
Öffnungszeiten Mi – Mo 11–18 Uhr
Eintritt 4,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
Ort Schloss Branitz, Marstall und Pleasureground
Robinienweg 5, 03042 Cottbus

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz
Telefon 0355 751 50
Mail info@pueckler-museum.de
Web www.pueckler-museum.de
Instagram branitzerpark_sfpm

Bildquelle Der neue „Dampfwagen“, von Fürst Pückler im Januar 1828 getestet, aus Erinnerungsbilder, Bd. 2 © Gräfliche Familie von Pückler in Branitz

Cottbus

Park und Schloss Branitz, Marstall, Robinienweg 5
Cottbus, 03042 Deutschland
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Branitz 1945 – Das fürstliche Erbe in der „Stunde Null“

Ausstellung

Auf dem Bild sind viele Menschen zu sehen, die vor dem Eingang des Schlosses im Park Branitz um einen Tisch herum stehen. Vor dem Tisch steht ein Mann mit einer Schirmmütze. Er verteilt Zettel an die Personen, die rund um den Tisch stehen.

Die erste Ausstellung nach dem Lockdown im Frühjahr 2020 öffnete am 8. Mai ihre Türen. Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz präsentierte „Branitz 1945 – Das fürstliche Erbe in der Stunde Null“. 

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Die Bodenreform von 1945 sollte die Eigentumsverhältnisse in der Sowjetischen Besatzungszone neu ordnen. Unter der Losung „Junkerland in Bauernhand“ wurden Großgrundstücke über 100 Hektar enteignet. Davon war auch der Besitz der Familie Pückler in Brandenburg betroffen. Das Branitzer Gut ging nach dem Krieg in den Besitz der Stadt Cottbus über. Zunächst wollte der sowjetische Stadtkommandant den Park in kleine Grundstücke aufteilen. Dagegen lehnten sich allerdings die Anwohner*innen auf und verhinderten schließlich die Zerstörung des Gartendenkmals.

Das Schloss Branitz war darüber hinaus eine gute Alternative für die drei im Krieg zerstörten Cottbuser Museumsgebäude. Bereits am 30. Juli 1947 eröffnete das Museumsschloss. So bestaunten die Besucher*innen dort ab 1955 auch die städtische Sammlung des Malers Carl Blechen.

Die Sonderausstellung blickte auf das Erbe des Fürsten Pückler und des Malers Carl Blechen in den frühen Nachkriegsjahren. Sie erzählt vom Elan der ersten Museumsleute und Parkhüter. Sie berichtete aber auch von den Plünderungen und Provenienzen im fürstlichen Park.
Neben den Ausstellungsräumen im Besucherzentrum und im Marstall informierten acht Interventionen im Schlosspark über die Geschichte des Ortes nach 1945.

Branitz 1945 – Das fürstliche Erbe in der „Stunde Null“

Laufzeit 8. Mai – 30. September 2020
Eintritt 3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro
Öffnungszeiten täglich 11 – 17 Uhr
Ort Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz, Besucherzentrum und Marstall
Robinienweg 5, 03042 Cottbus

Kontakt
Telefon 0355 751 50
E-Mail info@pueckler-museum.de
Web www.pueckler-museum.de

Bildquelle Verteilung der Flächen des Branitzer Gutes vor dem Schlosseingang am 14. Oktober 1945 © SFPM