Kreuzfahrt MITFontane

Wenn Kutsch‘ und Bahn nicht fahr’n, bringt uns über’n See der Kahn – Eine Theaterreise des event Theater im Rahmen des Brandenburger Klostersommers

Das Bild zeigt den Schauspieler Hank Teufer. Er steht als Theodor Fontane verkleidet vor einer Ziegelmauer. Er trägt einen roten Frack und den typischen Theodor Fontane Schnauzbart.
Theodor Fontane alias Hank Teufer, Foto: event Theater Brandenburg an der Havel

Pfingsten 1874 reiste Theodor Fontane mit seiner Frau Emilie auf der »staubigen Sommerchaussee von Brandenburg « nach Plaue. Er war der Einladung Carl Ferdinand Wiesikes gefolgt, um weiter an den »Wanderungen durch die Mark Brandenburg« zu arbeiten und den Philosophen Schopenhauer kennzulernen. Plaue war ein Ort, um auszuspannen, bei gutem Wein zu philosophieren und über den alten Ort der Quitzows zu recherchieren.

Fontane notierte alles Wichtige in seinen Notizbüchern, holte Erkundigungen über das Schloss, die Pfarrkirche und den Ort ein. Viele seiner Notizen fanden im fünften Band seiner »Wanderungen« Niederschlag. Das Kapitel »Plaue a.H.« setzte dem Ort ein bleibendes Denkmal. Auch persönlich blieb Fontane dem Ort verbunden. Bis zum Tod seines Gastgebers Wiesicke kehrte er jedes Jahr dorthin zurück.

Die Theaterreise „Kreuzfahrt MITFontane“, die das event Theater Brandenburg an der Havel im Rahmen des Brandenburger Klostersommers 2019 inszenierte, nahm den Besucher mit auf eine Reise über den Wendsee und den Plauer See. Dort wartete bereits der Hofstaat des Plauer Schlosses auf die Gäste wartete. Auf den Spuren Fontanes ging es zunächst in die Adler-Apotheke. Von dort aus führte eine mysteriöse Frauengestalt die Gäste weiter auf dem Fontaneweg zur Pfarrkirche und schließlich über den Friedhof. Überall in den Gebäuden, zwischen Bäumen oder auf dem Wasser begegneten dem wandernden Publikum Szenen und Bilder aus dem Leben Fontanes. Musik und Gesänge fehlten nicht, bevor die illustre Runde zum Abendbuffet eingeladen wurden.

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Theaterreise „Kreuzfahrt MITFontane“

Premiere 3. August 2019, 15 Uhr
weiter Termine 4./10./11./17./18. + 24./25. August 2019, jeweils 15 Uhr
Eintritt 28,50 Euro (im VVK), 32 Euro (an der Abendkasse), 39 Euro (inkl. Abendbuffet)
Treffpunkt Anlegestelle der „Old Havelfee“ am Fischerufer
Am Seegarten 1, 14774 Brandenburg an der Havel
Dauer ca. 3 Stunden

Altlust. 1000 Jahre Nachnutzung im Dom zu Brandenburg

Ausstellungseröffnung
04.05.2017, 18:30 Uhr
Brandenburg

Am Donnerstag, dem 4. Mai 2017, um 18.30 Uhr, wird im Dommuseum Brandenburg die Ausstellung „Altlust. 1000 Jahre Nachnutzung im Dom zu Brandenburg“ eröffnet.

Was passiert, wenn ein Grabstein zur Türschwelle wird? Welcher gesellschaftliche Prozess vollzieht sich, wenn der geistliche Chormantel zur profanen Tischdecke wird?
Die Ausstellung präsentiert das facettenreiche Phänomen der Wiederverwendung im
Dom St. Peter und Paul zu Brandenburg. Das Themenspektrum der Ausstellung bezieht sich nicht nur auf die Reformation: So gehört die sinnvolle Nachnutzung monumentaler Kirchenbauten zu den aktuellen Herausforderungen der Kirchen. Hierzu wird in der ehemaligen gotischen Studienbibliothek die epochenübergreifende Verwendung als Bildungsort thematisiert.

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Begrüßung
Dr. Cord-Georg Hasselmann, Kurator des Domstifts zu Brandenburg
Grußworte
Dr. Markus Dröge, Bischof der Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
Einführung in die Ausstellung durch Dr. Rüdiger Frhr. von Schnurbein,
Leiter des Dommuseums
Musikalische Begleitung durch den Domkantor Marcell Fladerer-Armbrecht.

Ausstellungseröffnung „Altlust. 1000 Jahre Nachnutzung im Dom zu Brandenburg“
Termin: Do, 4. Mai 2017, 18.30 Uhr
Laufzeit: 5. Mai bis 31. Oktober 2017
Ort: Dom zu Brandenburg
Öffnungszeiten: Mo – Sa 10.00 – 17.00 Uhr, So 12.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: frei

Wir freuen uns über Ihren Besuch!