Happy Birthday Brandenburg

Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Das Bild zeigt den Tagebau in Welzow. Man sieht eine weite Sand-Landschaft mit kahlen Hügeln im Hintergrund.

Am 3. Oktober 2020 wird das Bundesland Brandenburg dreißig Jahre alt. Manche schenken Blumen, eine gute Schallplatte oder Schnaps. Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte feiert den runden Geburtstag mit einer Ausstellung und einem umfangreichen Begleitprogramm. Die Ausstellung “Mensch Brandenburg” lädt ein, das Bundesland neu zu entdecken.

30 Orte und damit verbundene Themen, die das Land seit 1990 geprägt haben, werden in der Ausstellung und auf der Webseite www.menschbrandenburg.de vorgestellt. Die Ausstellungsmacher haben 30 ausgewählte Menschen gebeten, über ihre Arbeit und ihr Engagement in Brandenburg zu sprechen. So entstand eine bunte Karte von Erzählungen und ein Mosaik des historischen und strukturellen Umbruchs bis hinein in die Gegenwart.

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Die Themen der Ausstellung sind beispielsweise die treuhänderische Abwicklung und der Wiederaufbau des Textilstandorts Premnitz, die grenzübergreifenden Projekte in der Eurostadt Guben/Gubin, Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung im Sternenpark Westhavelland, die Rückkehragentur in Finsterwalde oder der Wandel der Landwirtschaft im Barnim und dem Oderbruch.

Mensch Brandenburg! 30 Menschen, 30 Orte, 30 Geschichten

Laufzeit 27. September 2020 – 7. Februar 2021
Eintritt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro
Öffnungszeiten Di + Mi 11-18 Uhr, Do 11-20 Uhr, Fr – So 11-18 Uhr
Ort Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Hinweise für Besucher*innen

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) freut sich auf Ihren Besuch! Ihre Gesundheit und die der Mitarbeiter*innen liegt dem Haus sehr am Herzen. Bitte beachten Sie, dass im gesamten HBPG ein Mund-Nasenschutz getragen werden muss. Unter Umständen kann es während der Laufzeit der Ausstellung zu Einschränkungen im Veranstaltungs- und Vermittlungsangebot sowie zu Änderungen der Öffnungszeiten und/oder der Anzahl der möglichen Besucher*innen kommen. Bitte informieren Sie sich auf der Website über alle Änderungen oder kontaktieren Sie die Besucherinformation des HBPG.

Telefon 0331 620 85 50
E-Mail kontakt@gesellschaft-kultur-geschichte.de
Website www.menschbrandenburg.de

Bildquelle Braunkohletagebau Welzow-Süd in der Niederlausitz, Landkreis Spree-Neiße © BKG, Foto: Sven Gatter

OST.SÜD. Frank Gaudlitz Fotografien 1986-2020

Ausstellung im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Das Bild zeigt einen Hund, der den Fotografen anschaut. Links und rechts am Bildrand stehen Kinder in ärmlicher Kleidung. Sie blicken in ein dicht bebautes Tal einer Stadt in Bolivien.

Erstmals würdigt das Potsdam Museum in retrospektiver Form das fotografische Werk des Potsdamer Fotografen Frank Gaudlitz. Die Ausstellung folgt der Intuition des Künstlers über einen Zeitraum von 34 Jahren sowie unter unterschiedlichen Herausforderungen von Potsdam ausgehend in die verschiedenen Erdteile – von Ost nach Süd.

Die Arbeit des an der Leipziger Hochschule ausgebildeten Künstlers ist durch einen kosmopolitischen Blick und eine unkoventionelle und kritische Sicht auf die Gegenwart gekennzeichnet. Mit enormem Gespür für das Menschliche zeichnet er in sowjetischen Kasernen in der Jägervorstadt, in Karmpnitz und später in ganz Brandenburg die Gefühlswelt der abziehenden russischen Soldaten nach.

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Die Spannweite des Ausstellungstitel umfasst unter “Ost” auch die Beobachtung des politischen und gesellschaftlichen Zusammenbruchs der Sowjetunion und mündet in ein Porträt zur Osterweiterung der Europäischen Union.

Frank Gaudlitz diverse fotografische Expeditionen auf den südamerikanischen Kontinent sind unter dem Titel “Süd” vereinigt. Die Ausstellung folgt dem Fotografen von La Paz in Bolivien, auf den Spuren Alexander von Humboldts über die Anden bis in das Amamzonas Gebiet. Auch dort richtet er seinen Fokus immer auf die Menschen, ihre Lebenswelten und auf die Landschaften, die das menschliche Dasein bestimmen. Die besondere Faszination dieser Werkschau liegt in der Konzentration der fotografischen Serien, denen die Besucher*innen in der Ausstellung erstmals in Form eines vergleichenden Sehens begegnen.

OST.SÜD. Frank Gaudlitz Fotografien 1986-2020

Laufzeit 26. September 2020 – 31. Januar 2021
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Öffnungszeiten Di – So 12-18 Uhr
Ort Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam

Hinweise für Besucher*innen

Aufgrund der jeweils aktuell geltenden Gesetzeslage kann es zu besonderen Anforderungen oder auch Einschränkungen für Besucherinnen, wie z.B. der Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer*innen oder das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, kommen. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch auf der Internetseite des Veranstalters über eventuelle Zutrittsbegrenzungen oder andere Besonderheiten zu informieren.

Telefon 0331 289 68 68
Mail museum-geschichte@rathaus.potsdam.de
Website www.potsdam-museum.de

Kalter Krieg in der Provinz

Ausstellung im Niederlausitz-Museum Luckau

Das Bild zeigt uniformierte Personen bei einer Übung. Eine Person trägt eine Gasmaske, eine andere Person zeiht einen Schutzanzug an. Andere Personen stehen dabei und beobachten die Szene.

Der Begriff „Kalter Krieg“ weckt zuallererst Erinnerungen an das amerikanisch-sowjetische Wettrüsten, an die Aufteilung der Welt in zwei „Blöcke“, an die Kubakrise und den Vietnamkrieg und natürlich an den Bau der Berliner Mauer. Mit dem Auseinanderbrechen der Anti-Hitler-Koalition nach dem Zweiten Weltkriega waren die grundlegenden Voraussetzungen für die Spaltung Deutschlands und die Entstehung der Deutschen Demokratischen Republik geschaffen worden.

Von den großen weltpolitischen Ereignissen waren aber auch kleinere Orte wie Luckau in der Niederlausitz unmittelbar betroffen. Auch hier hörten Menschen die “Propaganda vom imperialistischen Klassenfeind“ im Radio, auch hier wurde die Angst vor einem „heißen Krieg“ geschürt.

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Die Ausstellung im Niederlausitz-Museum Luckau zeigt anhand verschiedener Themenfelder, wie sich der Kalte Krieg in Luckau niederschlug: Alltägliche Propagandafeldzüge gegen den Westen, insbesondere gegen die Bundesrepublik Deutschland in Form von Broschüren, Plakaten und Zeitungsartikeln, die Einführung des Wehrunterrichts in der Schule und die Übungen zur Zivilverteidigung bis hin zur Schaffung eines „neuen“ Feindbildes trugen erheblich zur Verschärfung des Kalten Krieges in der Provinz bei.

Die Ausstellung zeigt herausragende Einzelereignisse, wie den „Luckauer Krieg“ von 1953, einer sogenannten Großfahndung nach den tschechischen Mašín-Brüdern, die über die DDR nach West-Berlin fliehen wollten.

Kalter Krieg in der Provinz – Luckau zwischen den Fronten

Eröffnung 20. September 2020, 14.30 Uhr
Laufzeit 22. September 2020 – 21. Februar 2021
Eintritt frei
Ort Niederlausitz-Museum Luckau
Nonnengasse 1, 15926 Luckau

Hinweise für Besucher*innen

Aufgrund der jeweils aktuell geltenden Gesetzeslage kann es zu besonderen Anforderungen oder auch Einschränkungen für Besucherinnen, wie z.B. der Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer*innen oder das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, kommen. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch auf der Internetseite des Veranstalters über eventuelle Zutrittsbegrenzungen oder andere Besonderheiten zu informieren.

Telefon 03544 557 07 90
E-Mail museum@luckau.de
Web www.niederlausitzmuseum-luckau.de

Bildquelle Kampfgruppenschutzausbildung in Luckau, Ende 1960er © Niederlausitz-Museum Luckau

Strecke

Ausstellung zur Königlichen Militär-Eisenbahn in Jüterborg

Das Bild entstammt einer Postkarte. Sie zeigt ein altes Bahnhofsgebäude auf der linken Bildseite. Davor (rechts im Bild) sind Gleise, verschiedene Waggons und eine Dampflok zu sehen.

Vor 145 Jahren wurde die Strecke der Königlich-Preußischen Militär-Eisenbahn feierlich eröffnet. Sie verband den damaligen Militärbahnhof in Berlin-Schöneberg mit dem neuen Artillerieschießplatz in Kummersdorf. Später wurde die Strecke bis Jüterborg erweitert. Sie verband wichtige Truppenübungsplätze, militärische Testgelände und während des Ersten Weltkrieges auch Kriegsgefangenenlager mit der Reichshauptstadt Berlin.

Die Königliche Militär-Eisenbahn war nicht nur für den Raum Zossen ein Motor der Entwicklung. So testeten die AEG und Siemens elektrische Schienenfahrzeuge. 1903 wurde mit einem Versuchtriebwagen sogar ein neuer Weltrekord aufgestellt.

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Nach dem Ersten Weltkrieg war es dem Deutschen Reich laut Versailler Vertrag verboten, die Militär-Eisenbahn weiter zu nutzen. Gleise wurden demontiert, Testgelände und Truppenübungsplätze geschlossen. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten wurden die Gelände nicht nur reaktiviert sondern auch umfangreich erweitert. Bis 1936 testete Wernher von Braun Raketentriebwerke, die später im Luftkrieg über England tausenden Menschen das Leben kostete.

Die Ausstellung “Strecke” wirft einen Blick auf die Geschichte der ehem. Königlichen Militär-Eisenbahn und der zahlriechen militärisch genutzten Orte an der Strecke, vom Truppenstandort in Schöneberg bis zum Linienende in Jüterbog. Dabei werden die militärischen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen, die die Strecke auf die anliegenden Orte und Gemeinden hatte, in den Blick genommen. In kurzen Exkursen wird ebenfalls gezeigt, welche Bedeutung die Strecke und ihre Betreiberin – die Eisenbahnbrigade – für die Bahnentwicklung und die Kolonialpolitik des Deutschen Reiches hatte.

Die Ausstellung im Museum im Mönchenkloster Jüterbog ist eine Kooperation mit dem Museum des Teltow.

Strecke – Eine Ausstellung zur Königlichen Militär-Eisenbahn

Eröffnung 12. September 2020, 15 Uhr
Laufzeit 13. September — 15. Oktober 2020
Eintritt 3 Euro
Öffnungszeiten Di — So 13 — 17 Uhr
Ort Museum im Mönchenkloster
Mönchenkirchplatz 4, 14913 Jüterbog

Hinweis: Aufgrund der jeweils aktuell geltenden Gesetzeslage kann es zu besonderen Anforderungen oder auch Einschränkungen für Besucher*innen, wie z.B. der Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer*innen oder das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, kommen. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch auf der Internetseite des Veranstalters über evtl. Zutrittsbegrenzungen oder andere Besonderheiten zu informieren.

Telefon 03344 333 911
E-Mail museen@jueterbog.de
Web www.jueterbog.eu/museum

Bildquelle Postkarte des Bahnhofs Rehagen-Clausdorf an der Strecke der Königlichen Militär-Eisenbahn, um 1905 © Museum des Teltow, Wünsdorf

Friede, Freude … Eierkuchen?

Ausstellung im Cartoonmuseum Brandenburg

Das Bild zeigt eine Karikatur. Darauf läuft der ehemalige Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjet, Leonid Iljitsch Breschnew, in Verkleidung des Friedensengels nach Bonn. Bei genauerem Hinsehen bestehen seine Flügel aus Bomben und sein Palmenzweig aus Messern.

Jeder kennt die Redewendung “Friede, Freude, Eierkuchen”. Sie beschreibt, dass hinter der vermeintlich intakten, scheinbar friedlich-sorglosen Fassade Probleme verdrängt werden, anstatt sie wirklich zu lösen. Das Cartoonmuseum Brandenburg wirft unter dem Titel “Friede, Freude … Eierkuchen?” einen Blick hinter die Fassade einer vermeintlich friedlichen Zeit. Denn wohl kaum ein Kunstgenre ist besser geeignet, Geschichte mit unkonventionellen und humoristischen Mitteln begreifbar zu machen, Missstände aufzuzeigen und Fehlverhalten anzuprangern, als die Karikatur. Karikaturist*innen können in ihren Zeichnungen Zusammenhänge verdeutlichen und Denkanstöße geben. So entstehen zugleich Chroniken des Zeitgeschehens und des Zeitgeistes. Mit Blick auf die diesjährigen Jubiläen und die jüngsten politischen Entwicklungen zeigt das Cartoonmuseum Brandenburg vor allem Bilder und Grafiken, die die Teilung Europas, den Kalten Krieg, die Wiedervereinigung aber auch die aktuelle Weltlage thematisieren.

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Der Verein Cartoonlobby e.V. zeigt mehr als 160 Arbeiten und Dokumente von 50 Karikaturist*innen. Letzmalig wird der Museumsstandort in Luckau bespielt, bevor der Verein auf die Suche nach einem neuen Museumsstandort geht. In den vergangenen Jahren sind hier eine Vielzahl von Ausstellungen gezeigt worden.

»Friede, Freude … Eierkuchen?«

Eröffnung 2. August 2020, 14 Uhr
Laufzeit 4. August — 1. November 2020
Eintritt 2 Euro, erm. 1 Euro
Öffnungszeiten Di, Do, Sa + So 13 – 17 Uhr
Ort Cartoonmuseum Brandenburg
Nonnengasse 3, 15926 Luckau

Hinweise für Besucher*innen

Aufgrund der jeweils aktuell geltenden Gesetzeslage kann es zu besonderen Anforderungen oder auch Einschränkungen für Besucherinnen, wie z.B. der Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer*innen oder das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, kommen. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch auf der Internetseite des Veranstalters über eventuelle Zutrittsbegrenzungen oder andere Besonderheiten zu informieren.

Telefon 03375 529 30 44
E-Mail info@cartoonlobby.de
Web www.cartoonmuseum-brandenburg.de

Bildquelle Karl-Heinz Schoenfeld, Der Friedensengel kommt, 1977 © Cartoonlobby e.V.

In Trümmern – Prenzlau 1945

Ausstellung im Dominikanerkloster Prenzlau

Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt Prenzlau massiv zerstört. Vieles ging verloren, Gebäude, Kunstschätze und eine großer Teil der kulturellen Identität. Eine neue Ausstellung im Kulturhistorischen Museum der Stadt widmet sich nun den Folgen des Zweiten Weltkrieges. Sie präsentiert die geretteten und wiedergefundenen Schätze der Uckermark und wirft auch einen Blick auf das, was verloren ging.

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Ende April 1945 wurde die Stadt Prenzlau, die einstige »Perle der Uckermark«, massiv zerstört. Aus der gewaltigen Schutthalde ragten nur noch die Türme der Kirchenruine empor. Der wichtigste Bestandteil der kulturellen Identität der Stadt, die museale Sammlung, war bedroht. Dennoch gelang es, große Teile der Sammlung zu retten. Es grenzte an ein Wunder. Die Geschichte dieses Wunders begann mit einer waghalsigen Evakuierung im Frühjahr 1945. Sie zog sich über die Jahre des Kalten Krieges hin und endete mit einer deutsch-deutschen Restitution im Jahr 1987.

Das Dominikanerkloster Prenzlau zeigt in seiner neuen Ausstellung »In Trümmern. Prenzlau 1945 – gerettet. bewahrt. erinnert« das Ausmaß der Zerstörungen in Prenzlau und die langfristigen Folgen für die kulturelle Identität der gesamten Region. In Zusammenarbeit mit dem Museumsverband des Landes Brandenburg werden jüngst wiederentdeckte historische Aufnahmen präsentiert, die den Verlust der Sammlung offenbaren.

Ergänzend erarbeiteten Schüler*innen des Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums Prenzlau eine Bild-Ton-Text-Ausstellung, die sich dem Thema »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg am Beispiel der uckermärkischen Stadt Prenzlau« widmet.

Ausstellung »In Trümmern. Prenzlau 1945 – gerettet. bewahrt. erinnert«

Eröffnung 20. Juni 2020, 15 Uhr
Laufzeit 21. Juni – 30. Dezember 2020
Eintritt 4 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
Öffnungszeiten Di – So 10–18 Uhr
Ort Kulturhistorisches Museum im Dominikanerkloster Prenzlau
Uckerwiek 813, 17291 Prenzlau

Bitte beachten Sie während des Museumsbesuchs:
Aufgrund der jeweils aktuell geltenden Gesetzeslage kann es zu besonderen Anforderungen oder auch Einschränkungen für Besucher*innen, wie z.B. der Begrenzung der Anzahl der Besucher*innen oder das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, kommen. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch auf der Internetseite des Veranstalters über eventuelle Zutrittsbegrenzungen oder andere Besonderheiten zu informieren.

Telefon 03984/ 752 65
E-Mail museum@dominikanerkloster-prenzlau.de
Web www.dominikanerkloster-prenzlau.de

Die Eröffnung findet im Freien statt und ist für alle zugänglich. Besucher*innen werden gebeten, sich beim Dominikanerkloster anzumelden.

Ablauf der Eröffnung

Begrüßung

Hendrik Sommer, Bürgermeister der Stadt Prenzlau

Grußworte

Tobias Dünow, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Christian Müller-Lorenz, Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Einführung in die Ausstellung

Dr. Christian Hirte, Kurator der Ausstellung

Jürgen Theil, Lehrer am Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium Prenzlau und Leiter des Schülerprojektes

Im Anschluss können Besucher*innen in kleinen Gruppen durch die Ausstellung geführt werden.

Die Eröffnung wird musikalisch vom Streichquartett des Preußischen Kammerorchesters begleitet.

Branitz 1945 – Das fürstliche Erbe in der »Stunde Null«

Ausstellung

Auf dem Bild sind viele Menschen zu sehen, die vor dem Eingang des Schlosses im Park Branitz um einen Tisch herum stehen. Vor dem Tisch steht ein Mann mit einer Schirmmütze. Er verteilt Zettel an die Personen, die rund um den Tisch stehen.

Die erste Ausstellung nach dem Lockdown öffnet am 8. Mai ihre Türen. Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz präsentiert »Branitz 1945 – Das fürstliche Erbe in der Stunde Null«. Die Bodenreform von 1945 soll die Eigentumsverhältnisse in der Sowjetischen Besatzungszone neu ordnen. Unter der Losung »Junkerland in Bauernhand« wurden Großgrundstücke über 100 Hektar enteignet. Davon war auch der Besitz der Familie Pückler in Brandenburg betroffen. Das Branitzer Gut geht nach dem Krieg in den Besitz der Stadt Cottbus über.
Zunächst wollte der sowjetische Stadtkommandant den Park in kleine Grundstücke aufteilen. Dagegen lehnt sich allerdings die Anwohner*innen auf und verhinderten schließlich die Zerstörung des Gartendenkmals.

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Das Schloss Branitz war darüber hinaus eine gute Alternative für die drei im Krieg zerstörten Cottbuser Museumsgebäude. Bereits am 30. Juli 1947 eröffnete das Museumsschloss. So bestaunten die Besucher*innen dort ab 1955 auch die städtische Sammlung des Malers Carl Blechen.

Die Sonderausstellung blickt auf das Erbe des Fürsten Pückler und des Malers Carl Blechen in den frühen Nachkriegsjahren. Sie erzählt vom Elan der ersten Museumsleute und Parkhüter. Sie berichtet aber auch von den Plünderungen und Provenienzen im fürstlichen Park.
Neben den Ausstellungsräumen im Besucherzentrum und im Marstall informieren acht Interventionen im Schlosspark über die Geschichte des Ortes nach 1945.

Branitz 1945 – Das fürstliche Erbe in der »Stunde Null«

Laufzeit 8. Mai – 30. September 2020
Eintritt 3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro
Öffnungszeiten täglich 11 – 17 Uhr
Ort Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz,
Besucherzentrum und Marstall
Robinienweg 5, 03042 Cottbus

Kontakt
Telefon
0355 751 50
E-Mail info@pueckler-museum.de
Web www.pueckler-museum.de

Bildquelle Verteilung der Flächen des Branitzer Gutes vor dem Schlosseingang am 14. Oktober 1945 © SFPM