Branitz 1945 – Das fürstliche Erbe in der »Stunde Null«

Auf dem Bild sind viele Menschen zu sehen, die vor dem Eingang des Schlosses im Park Branitz um einen Tisch herum stehen. Vor dem Tisch steht ein Mann mit einer Schirmmütze. Er verteilt Zettel an die Personen, die rund um den Tisch stehen.

Verteilung der Flächen des Branitzer Gutes vor dem Schlosseingang am 14. Oktober 1945 © SFPM

Die erste Ausstellung nach dem Lockdown öffnet am 8. Mai ihre Türen. Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz präsentiert »Branitz 1945 – Das fürstliche Erbe in der Stunde Null«.

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Die Bodenreform von 1945 soll die Eigentumsverhältnisse in der Sowjetischen Besatzungszone neu ordnen. Unter der Losung »Junkerland in Bauernhand« wurden Großgrundstücke über 100 Hektar enteignet. Davon war auch der Besitz der Familie Pückler in Brandenburg betroffen. Das Branitzer Gut geht nach dem Krieg in den Besitz der Stadt Cottbus über.
Zunächst wollte der sowjetische Stadtkommandant den Park in kleine Grundstücke aufteilen. Dagegen lehnt sich allerdings die Anwohner*innen auf und verhinderten schließlich die Zerstörung des Gartendenkmals.
Das Schloss Branitz war darüber hinaus eine gute Alternative für die drei im Krieg zerstörten Cottbuser Museumsgebäude. Bereits am 30. Juli 1947 eröffnete das Museumsschloss. So bestaunten die Besucher*innen dort ab 1955 auch die städtische Sammlung des Malers Carl Blechen.

Die Sonderausstellung blickt auf das Erbe des Fürsten Pückler und des Malers Carl Blechen in den frühen Nachkriegsjahren. Sie erzählt vom Elan der ersten Museumsleute und Parkhüter. Sie berichtet aber auch von den Plünderungen und Provenienzen im fürstlichen Park.
Neben den Ausstellungsräumen im Besucherzentrum und im Marstall informieren acht Interventionen im Schlosspark über die Geschichte des Ortes nach 1945.

Branitz 1945 – Das fürstliche Erbe in der »Stunde Null«

Laufzeit 8. Mai – 30. September 2020
Eintritt 3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro
Öffnungszeiten täglich 11 – 17 Uhr
Ort Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz,
Besucherzentrum und Marstall
Robinienweg 5, 03042 Cottbus

Kontakt
Telefon
0355 751 50
E-Mail info@pueckler-museum.de
Web www.pueckler-museum.de

Tage der Offene Ateliers in den Herbst verschoben

Das Bild zeigt einen Holzkasten mit kleinen Pinseln und Stofftüchern, auf denen Farbklekse zu sehen sind.

© Kulturland Brandenburg

Die Tage der Offenen Ateliers im Land Brandenburg, die jedes Jahr am ersten Maiwochenende in den Landkreisen sowie den kreisfreien Städten Potsdam und Brandenburg an der Havel stattfinden, wurden aufgrund der Corona-Pandemie auf den 24./25. Oktober 2020 verschoben.

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Die Tage der Offenen Ateliers sind ein regionales Kooperationsprojekt, das vom Arbeitskreis der Kulturverwaltungen im Land Brandenburg (AKK) entwickelt wurde. Sie werden von der Landeshauptstadt Potsdam, der Stadt Brandenburg an der Havel, dem Landkreis Barnim, dem Landkreis Dahme- Spreewald, dem Landkreis Elbe-Elster, dem Landkreis Havelland, dem Landkreis Märkisch-Oderland, dem Landkreis Oberhavel/Kulturort-Brandenburg.de, dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, dem Landkreis Oder-Spree/CTA Kulturverein Nord e.V., dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin, dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, dem Landkreis Prignitz, dem Landkreis Teltow-Fläming und dem Landkreis Uckermark in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft- Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, organisiert.

Insgesamt beteiligen sich 550 Ateliers mit rund 750 Künstler*innen an der Aktion. Sie hat zum Ziel, die Potenziale und die Vielfalt der Bildenden Kunst im Land Brandenburg konzentriert und gebündelt vorzustellen. Sie sollen aber auch die Besucher*innen inspirieren, die Kultur und die Künstler des Landes immer wieder neu zu entdecken. 

Die Broschüre, die zu den Tagen der Offenen Ateliers erscheint, stellt gleichzeitig ein Kompendium dar, mit dem man sich auch das ganze Jahr über individuell, gemeinsam mit Freunden oder mit der Familie auf den Weg zur Kunst begeben kann. Das Kunsterlebnis lässt sich am Wochenende der Offenen Ateliers zudem gut mit einer Radtour oder sportlichen und kulturellen Aktivitäten oder einer Landpartie verbinden. 

In diesem Jahr sehen wir uns wegen der aktuellen Situation leider gezwungen, die Veranstaltung in den Herbst zu verschieben. Die Tage der Offenen Ateliers sollen voraussichtlich am 24./25. Oktober 2020 nachgeholt werden.

Werfen Sie hier schon einmal einen Blick in die Broschüre zu den Tagen der Offenen Ateliers.

Kulturland entdecken: Andreas Claus spricht über die Orte des »Verlorenen Transports«

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Im zweiten Teil unserer Web-Doku haben wir Andreas Claus, Bürgermeister a.D. der Stadt Uebigau-Wahrenbrück, gefragt, welche Bedeutung die Erinnerungsorte des »Verlorenen Transports« heute noch für das Elbe-Elster-Land haben.

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Die Geschichte des »Verlorenen Transports«

Am 23. April 1945 stießen Soldaten der Roten Armee bei Tröbitz auf einen Häftlingstransport aus dem KZ Bergen-Belsen. 2.400 Menschen waren in 45 »Viehwaggons« eingepfercht. Zwölf Tage lang hatten sie unter den katastrophalen Bedingungen des Transports gelitten.
Auf Befehl der Roten Armee mussten die umliegenden Dörfer Unterkünfte und Verpflegung bereitstellen. Doch das Engagement der Tröbitzerinnen ging über das Befohlene weit hinaus. »Ich war überrascht, welche Kräfte diese Frauen besaßen und wie hart sie anpackten«, beschrieb die Überlebende Renata Laqueur. Die Geschichte von Tröbitz ist einzigartig. Die Begegnungen zwischen der deutschen Bevölkerung, den jüdischen Befreiten und den sowjetischen Soldaten stehen als ein erster Moment der »Hinwendung zur Menschlichkeit« am Ende der Shoa. Durch das Engagement der Überlebenden und Hinterbliebenen, aber auch vieler Bürgerinnen der Gemeinde wurde und wird die Erinnerung an den »Verlorenen Transport« bis heute wach gehalten.

Die Eröffnung des Themenjahres

Mit der Eröffnung des Themenjahres »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg« am 23. April 2020 wollte Kulturland Brandenburg gemeinsam mit an den Akteurinnen vor Ort an die Befreiung des »Verlorenen Transports« in Tröbitz erinnern. Gleichzeitig sollte das unermüdliche und anhaltende Engagement der jüdischen Überlebenden und der Tröbitzerinnen zur Wahrung der Erinnerung gewürdigt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie musste Kulturland Brandenburg die öffentliche Auftaktveranstaltung zum Themenjahr leider absagen.

Mit Unterstützung vieler Expert*innen verlagern wir die Erinnerung auf unsere Website und auf unsere Social Media Kanäle. Unsere Webserie »Kulturland entdecken« ist der perfekte Ort dafür. Hier präsentieren wir spannende Hintergrundgeschichten, Videobotschaften und Trailer zu den Kulturland-Projekten, zum Themenjahr ganz allgemein und vielem mehr im ganzen Land.

In der nächsten Folge spricht Dr. Peter Fischer, Vertreter des Zentralrats der Juden für Gedenkstättenangelegenheiten, darüber, was den »Verlorenen Transport« so einzigartig macht.

Kulturland entdecken: 75 Jahre Befreiung des »Verlorenen Transports«

Dr. Thomas Rahe, wissenschaftlicher und stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen, berichtet über die Häftlinge des »Verlorenen Transports«.

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Die Geschichte des »Verlorenen Transports«

Am 23. April 1945 stießen Soldaten der Roten Armee bei Tröbitz auf einen Häftlingstransport aus dem KZ Bergen-Belsen. 2.400 Menschen waren in 45 »Viehwaggons« eingepfercht. Zwölf Tage lang hatten sie unter den katastrophalen Bedingungen des Transports gelitten.
Auf Befehl der Roten Armee mussten die umliegenden Dörfer Unterkünfte und Verpflegung bereitstellen. Doch das Engagement der Tröbitzer*innen ging über das Befohlene weit hinaus. »Ich war überrascht, welche Kräfte diese Frauen besaßen und wie hart sie anpackten«, beschrieb die Überlebende Renata Laqueur.
Die Geschichte von Tröbitz ist einzigartig. Die Begegnungen zwischen der deutschen Bevölkerung, den jüdischen Befreiten und den sowjetischen Soldaten stehen als ein erster Moment der »Hinwendung zur Menschlichkeit« am Ende der Shoa. Durch das Engagement der Überlebenden und Hinterbliebenen, aber auch vieler Bürger*innen der Gemeinde wurde und wird die Erinnerung an den »Verlorenen Transport« bis heute wach gehalten.

Die Eröffnung des Themenjahres

Mit der Eröffnung des Themenjahres »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg« am 23. April 2020 wollte Kulturland Brandenburg gemeinsam mit an den Akteur*innen vor Ort an die Befreiung des »Verlorenen Transports« in Tröbitz erinnern und das unermüdliche und anhaltende Engagement der jüdischen Überlebenden und der Tröbitzer*innen zur Wahrung der Erinnerung würdigen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste Kulturland Brandenburg die öffentliche Auftaktveranstaltung zum Themenjahr leider absagen.

Mit Unterstützung vieler Expert*innen verlagern wir die Erinnerung auf unsere Website und auf unsere Social Media Kanäle. Unsere Webserie »Kulturland entdecken« ist der perfekte Ort dafür, denn hier präsentieren wir spannende Hintergrundgeschichten, Videobotschaften und Trailer zu den Kulturland-Projekten, zum Themenjahr ganz allgemein und vielem mehr im ganzen Land.

In der kommenden Woche zeigen wir weitere Videos und Expertenstimmen.

Kulturland entdecken: Kulturministerin Manja Schüle zum Themenjahr »KRIEG und FRIEDEN«

In der zweiten Folge unserer neuen Webserie »Kulturland entdecken« begrüßen wir Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

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Kulturministerin Manja Schüle spricht anlässlich des Themenjahres »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg 2020« über die Bedeutung des Jahres 1945 und unsere Verantwortung zur Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus.

»Kulturland entdecken« ist die neue Webserie von Kulturland Brandenburg. Wir präsentieren auf unserer Website, auf YouTube, Facebook und Instagram spannende Hintergrundgeschichten, Videobotschaften und Trailer zu den Kulturland-Projekten, zum Themenjahr ganz allgemein und vielem mehr im ganzen Land.

Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Brandenburg

Das Foto zeigt die Eingangstür zum ehemaligen Zechenhaus im Museumspark Rüdersdorf. Links und rechts von der Tür sind Werkarbeiter zu sehen.

Ehemaliges Zechenhaus, Museumspark Rüdersdorf bei Berlin, Foto: Frank Gaudlitz/frank-gaudlitz.de © Kulturland Brandenburg

Die Ausschreibung zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2021 ist online.
Projekteinreichungen sind bis zum 15. Juni 2020 möglich.

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Kulturland Brandenburg wird 2021 die Industriekultur in den Fokus der Landeskultur rücken. Angesichts andauernder Transformationsprozesse in den industriell geprägten Regionen und Städten des Landes benötigt die Industriekultur neue Impulse für die Herausforderungen der Zukunft. Erforderlich ist eine erweiterte Auseinandersetzung mit Industriekultur und damit eine Justierung, die vor allem zwischen der industriellen Vergangenheit und ihrer Zukunft vermittelt.

Die unmittelbare Erfahrbarkeit der Industrie als Alltagsphänomen ist auch in Brandenburg durch die räumliche Entmischung von Stadtfunktionen, die Verlagerung von Produktionsstätten, die Automatisierung und die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen immer weniger gegeben. Deshalb erscheint es geboten, Industriekultur heute verstärkt in ihren komplexen Wechselwirkungen zu sehen und das kulturelle Selbstbild des industriellen Brandenburgs zu erneuern. So könnte das Konzept der Industriekultur hier sinnvolles und wegweisendes politisches, gesellschaftliches und baukulturelles Handlungsfeld werden.

Der Versuch eines Industriekultur-Updates bedeutet einen Richtungswechsel, bei dem Industriekultur nicht länger nur als erhaltungsbemühter Rückblick, sondern ebenso als industrielle Zukunftsperspektive verstanden wird. Damit soll die beachtenswerte Leistung derer nicht in Frage gestellt werden, die die Spuren der vergangenen Industrialisierung, das baukulturelle sowie das immaterielle Kulturerbe der Industrie bis heute erhalten und im öffentlichen Bewusstsein gehalten haben. Die vielen noch bestehenden Bergbaugroßgeräte, Textil-, Papier- und Tuchfabriken, Tagebaue, Ziegeleien, Kraftzentralen oder Bahnanlagen der letzten 200 Jahre sind lebendige Zeugnisse brandenburgischer Industriegeschichte.

In Zukunft wird es jedoch verstärkt darum gehen, Industriekultur als Teil der industriellen Gegenwart zu verankern. Die Industriekultur muss in Brandenburg stärker auf den aktuellen Kulturdiskurs und in gleicher Weise auf die gegenwärtige industrielle Entwicklung bezogen werden. Nur so kann sie auch an gesellschaftlicher Gegenwartsrelevanz gewinnen. Grundlegend dafür ist eine Perspektivänderung, bei der die industrielle Entwicklung nicht als historisch abgeschlossener, sondern als aktueller und zukunftsweisender Prozess verstanden wird.

Um dies zu erreichen, soll 2021 der Diskurs zu einer neuen Industriekultur, zu einer Kultur unserer industriellen Gegenwart, befördert werden. Es gilt, neue Wege der Industriekultur in Brandenburg durch zukunftsweisende, auch überraschende Projekte im ganzen Bundesland zu erproben. Als die Dachmarke für kulturelle Vielfalt wird Kulturland Brandenburg Industriekultur in Partnerschaft mit künstlerischen und kulturellen Projekten im Kontext von Wissenschaft, Tourismus und kultureller Bildung weiterdenken. Das Thema für das Jahr 2021 lautet im Arbeitstitel »Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Brandenburg« und schlägt damit den Bogen in das Themenjahr »Stationen der Industriekultur« aus dem Jahr 2000. Hierbei gilt es zu fragen, inwieweit die vergangenen 20 Jahre der Industriekultur auch Antworten auf die kulturellen sowie gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft ermöglichten.

Bemerkungen zum Aufruf

Das Themenjahr Kulturland Brandenburg 2021 »Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Brandenburg« (AT) führt den konzeptionellen Ansatz der vorhergehenden Themenjahre fort, jährlich unter einem anderen Schwerpunkt zu Entdeckungen in das Land Brandenburg einzuladen, um das kulturelle Erbe und die kulturelle Vielfalt der Region, aber auch die Zäsuren und Brüche in der brandenburgischen Geschichte sichtbar werden zu lassen. So geht es einerseits um eine klare Akzentuierung thematischer und regionaler Schwerpunktsetzungen, aber andererseits auch darum, ein dezentrales Konzept zu verfolgen, das es ebenso kleineren Initiativen und Einrichtungen ermöglicht, als Baustein einer Dachmarke qualifiziert, kommuniziert und vermarktet zu werden.

Einreichung Ihrer Projektidee

Im Sinne einer zeitnahen Projektplanung bitten wir Sie, Projektideen bis spätestens zum 15. Juni 2020 in der Geschäftsstelle der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, Brigitte Faber-Schmidt, Schloßstr. 12, 14467 Potsdam, oder per Mail an: b.faber@kulturland-brandenburg.de einzureichen. Noch einige praktische Hinweise:
– Bitte reichen Sie eine kurze Projektskizze mit dem Konzept Ihres Projektes sowie erste Eckdaten Ihres Kosten- und Finanzierungsplans (bestehend aus den Gesamtkosten, der gewünschten Fördersumme, evtl. Eigenanteilen und/ oder angestrebten bzw. beantragten Ko-Finanzierungen) ein.
– Über Kulturland Brandenburg können bis zu 50% der zuwendungsfähigen Gesamtkosten gefördert werden.

Die komplette Ausschreibung und das Konzept zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2021 »Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Brandenburg« finden Sie unter diesem Link.

Antragsformulare

Gern stellen wir Ihnen die entsprechenden Formulare zur Verfügung. Sie können diese herunterladen, digital ausfüllen und an die oben genannte Mail senden. Die Allgemeinen Nebenbestimmungen zur Projektförderung enthalten alle Informationen, die Sie bei einer Förderung mit öffentlichen Mitteln berücksichtigen müssen.

  1. Antrag auf Projektförderung zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2021 (beschreibbares PDF-Dokument)
  2. Vorlage zum Finanzierungsplan (Excel-Datei)
  3. Allgemeine Nebenbestimmungen zur Projektförderung – ANBest-P (PDF-Dokument)
  4. Allgemeine Nebenbestimmungen zur Projektförderung an Gemeinden – ANBest-G (PDF-Dokument)

Kulturland Brandenburg startet eine neue Webserie: Kulturland entdecken!

In der ersten Folge geht es um das Themenjahr 2020 »Krieg und Frieden« und die Corona-Krise.

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Jedes Jahr lädt Kulturland Brandenburg alle Brandenburger*innen und ihre Gäste ein, das kulturelle Erbe und die kulturelle Vielfalt des Landes, aber auch die Zäsuren und Brüche in der Geschichte der Region kennenzulernen. In diesem Jahr heißt das Thema »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg 2020«. Die lebendige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Grundpfeiler einer demokratischen Gegenwart und Zukunft. Welche Erinnerungskultur wollen wir pflegen? Welche Erinnerungen können wir erhalten, wenn die letzten Augenzeugen ihre Erfahrungen nicht mehr teilen können? Was wollen wir der jungen Generation mit auf den Weg geben?

Aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus (SARS-CoV-2) wurden bis Ende April und zum Teil darüber hinaus öffentliche Veranstaltungen abgesagt und Kultureinrichtungen für den Besucherverkehr geschlossen. Das betrifft natürlich auch das Themenjahr »KRIEG und FRIEDEN« sowie die öffentliche Auftaktveranstaltung des Themenjahres, die für den 23. April 2020 in Tröbitz (Landkreis Elbe-Elster) geplant war. Momentan bleiben viele Menschen Zuhause. Für die Kultur ist das ein herber Schlag, nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht. Deshalb arbeiten wir bei Kulturland Brandenburg mit unseren Projektpartnern an neuen digitalen Wegen, um Sie auch während der Corona-Pandemie zu Entdeckungen ins Land einzuladen.

»Kulturland entdecken« ist die neue Webserie von Kulturland Brandenburg. Zukünftig präsentieren wir auf unserer Website, unserem YouTube-Kanal, auf Facebook und Instagram spannende Hintergrundgeschichten, Videobotschaften und Trailer zu den Kulturland-Projekten, zum Themenjahr und vielem mehr im ganzen Land.