Kulturland entdecken

Mit der Webserie »Kulturland entdecken« präsentieren wir auf unserer Website Hintergrundgeschichten, Videobotschaften und Trailer zu den Kulturland-Projekten, zu den Themenjahren und vielem mehr im ganzen Land.

Nach dem Lockdown will das Museum Schloss Lübben eine neue Ausstellung mit Briefen und Postkarten aus den Jahren 1943 bis 1947 starten. Sie soll vom Leben der Lübbener Eheleute Frieda und Richard Groschke berichten.

Die aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie in Deutschland zwingen auch uns bei Kulturland Brandenburg in den erneuten Lockdown. Brigitte Faber-Schmidt bleibt hoffnungsvoll und sagt: “Wir sehen uns wieder!”

Mit einer Videoperformance erinnerte die Künstlerin Cécile Wesolowski an die Opfer der beiden Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 2020.

Mit einer Tagung erinnerte das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR an die Schicksale sowjetischer Kriegsgefangener, die während des Zweiten Weltkrieges in deutschem Gewahrsam starben.

Der Potsdamer Fotograf Frank Gaudlitz sprach mit uns über seine Suche nach den Spuren des Zweiten Weltkrieges in Brandenburg, was ihn mit Russland verbindet und wie er noch lebende Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs ausfindig machen konnte.

Studierende der Fachhochschule Potsdam (FHP) erforschten im Rahmen eines interdisziplinären Projekts des Studiengangs Kulturarbeit und des Studiengangs Archiv die Geschichte des Standortes ihres eigenen Campus‘ im heutigen Stadtteil Potsdam-Bornstedt.

Sechs Städte mit historischen Stadtkernen präsentierten die Geschichte ihrer Stadtentwicklung nach 1945. Ausstellungen im öffentlichen Stadtraum und individuelle Hör­führungen lieferten einen Einblick in die Geschichte der lebenswerten Altstädten von heute.

75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg widmete sich der brandenburgische Dokumentarfilmregisseur Sebastian Eschenbach der Geschichte des Ortes Wiepersdorf und dessen Schloss im Niederen Fläming.

Im havelländischen Kleßen hat 2020 mit großem medialen und öffentlichen Interesse das neue Kinderbuchmuseum im Havelland eröffnet. Die Kuratorin der Ausstellung sprach über die Schätze, die hier erlebbar sind.

Im Kornspeicher Neumühle erzählte eine Ausstellung die Geschichte der Waldlager in Brandenburg. Im Sommer 1945 waren nicht nur zehntausende Rotarmisten in den Wäldern in Brandenburg untergebracht, auch befreite Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter warteten hier auf die Heimreise.

Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt Prenzlau massiv zerstört. Vieles ging verloren, Gebäude, Kunstschätze und eine großer Teil der kulturellen Identität. Eine Ausstellung im Dominikanerkloster Prenzlau widmete sich den Folgen des Zweiten Weltkrieges und er Stadt.

Das Kunstarchiv Beeskow bewahrt 17.000 Werke der bildenden Künste aus 40 Jahren DDR-Geschichte auf. Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus präsentierten die Mitarbeiter*innen Werke aus dem Archiv.

Im Jahr 1946 sollte das Gartendenkmal Branitz auf Betreiben der sowjetischen Besatzung das Zuhause für viele Siedler aus Gebieten östlich der Oder werden. Die Ausstellung “Branitz 1945” zeigte einzigartige Exponate aus dieser Zeit.

Am 2. Juni 2020 startete eine Veranstaltungsreihe des Deutschen Kulturforums östliches Europa, die sich mit den unmittelbaren Folgen des Zweiten Weltkriegs, von Flucht und Vertreibung für die Stadt Frankfurt (Oder) auseinandersetzte.

Andreas Claus, Bürgermeister a.D. der Stadt Uebigau-Wahrenbrück, berichtete, welche Bedeutung die Erinnerungsorte des »Verlorenen Transports« für das Elbe-Elster-Land haben.

Dr. Peter Fischer, Vertreter des Zentralrats der Juden für Gedenkstättenangelegenheiten, und Rainer Bauer, Autor und Unternehmer, sprachen mit uns über die Besonderheit des “Verlorenen Transports”.

Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Manja Schüle, sprach mit uns über die Bedeutung des Themenjahres “KRIEG und FRIEDEN” in der heutigen Zeit.

Dr. Thomas Rahe, wissenschaftlicher und stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen, sprach in einer Videobotschaft anlässlich des Jahrestages seiner Befreiung zu den Hintergründen des “Verlorenen Transports”.

Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte, Kulturland Brandenburg, zum Themenjahr 2020 »Krieg und Frieden« und der Corona-Pandemie.


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