Kulturland entdecken

»Kulturland entdecken« ist die neue Webserie von Kulturland Brandenburg. Zukünftig präsentieren wir auf unserer Website Hintergrundgeschichten, Videobotschaften und Trailer zu den Kulturland-Projekten, zum Themenjahr und vielem mehr im ganzen Land.

Mit einer Videoperformance erinnert die Künstlerin Cécile Wesolowski an die Opfer der beiden Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 2020.

75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg widmet sich der brandenburgische Dokumentarfilmregisseur Sebastian Eschenbach der Geschichte des Ortes Wiepersdorf und dessen Schloss im Niederen Fläming.

Der Potsdamer Fotograf Frank Gaudlitz spricht über seine Suche nach den Spuren des Zweiten Weltkrieges in Brandenburg, was ihn mit Russland verbindet und wie er noch lebende Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs ausfindig machen konnte.

Im Kornspeicher Neumühle erzählt ein Ausstellung die Geschichte der Waldlager in Brandenburg. Im Sommer 1945 waren hier nicht nur zehntausende Rotarmisten untergebracht, auch befreite Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter warteten in den Wäldern Brandenburgs auf die Heimreise.

Sechs Städte mit historischen Stadtkernen präsentieren die Geschichte ihrer Stadtentwicklung nach 1945. Ausstellungen im öffentlichen Stadtraum und individuelle Hör­führungen liefern einen Einblick in die Geschichte der lebenswerten Altstädten von heute.

Das Kunstarchiv Beeskow bewahrt 17.000 Werke der bildenden Künste aus 40 Jahren DDR-Geschichte auf. Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus haben die Mitarbeiter*innen einen Blick tief in ihr Archiv geworfen.

Im havelländischen Kleßen hat in diesem Jahr mit großem medialen und öffentlichen Interesse das neue Kinderbuchmuseum im Havelland geöffnet. Die Kuratorin der Ausstellung spricht über die Schätze, die hier erlebbar sind.

Am 2. Juni 2020 war der Start einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe, die sich mit den unmittelbaren Folgen des Zweiten Weltkriegs, von Flucht und Vertreibung für die Stadt Frankfurt (Oder) auseinandersetzt.

Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt Prenzlau massiv zerstört. Vieles ging verloren, Gebäude, Kunstschätze und eine großer Teil der kulturellen Identität. Eine neue Ausstellung im Dominikanerkloster Prenzlau widmet sich nun den Folgen des Zweiten Weltkrieges.

Dr. Peter Fischer, Vertreter des Zentralrats der Juden für Gedenkstättenangelegenheiten, und Rainer Bauer, Autor und Unternehmer, sprechen über die Besonderheit des “Verlorenen Transports” in der Geschichte der Befreiung jüdischer Häftlinge am Ende des Zweiten Weltkriegs.

Im Jahr 1946 sollte das Gartendenkmal Branitz auf Betreiben der sowjetischen Besatzung das Zuhause für viele Siedler aus Gebieten östlich der Oder werden. Die Ausstellung “Branitz 1945” widmet sich dieser Phase des Pücklerschen Erbes und zeigt einzigartige Exponate aus den vergangenen 75 Jahren.

Dr. Thomas Rahe, wissenschaftlicher und stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen, erzählt zu den Hintergründen des »Verlorenen Transports«.

Andreas Claus, Bürgermeister a.D. der Stadt Uebigau-Wahrenbrück, berichtet, welche Bedeutung die Erinnerungsorte des »Verlorenen Transports« heute noch für das Elbe-Elster-Land haben.

Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte, Kulturland Brandenburg, zum Themenjahr 2020 »Krieg und Frieden« und der Corona-Pandemie

Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Manja Schüle, zum Themenjahr “KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg”


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