Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg sucht administrative Unterstützung

Die Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg ist eine Service-Stelle für Akteure der kulturellen Bildung im Land Brandenburg. Sie vernetzt und qualifiziert Akteure und potentielle Partner, initiiert und begleitet Projekte, berät zu verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten und bietet bedarfsorientierte Weiterbildungs– und Vernetzungsveranstaltungen an.

Zum 1. Dezember 2018 sucht die Plattform Kulturelle Bildung Verstärkung für die Verwaltung, speziell für das Förderprogramm Kulturelle Bildung und Partizipation des Landes Brandenburg.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis spätestens 31. Oktober 2018 und ausschließlich per E-Mail an plattformkb@gesellschaft-kultur-geschichte.de. Alle Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, ggf. Zeugnisse) sind zusammengefasst in einer PDF-Datei einzureichen und sollten eine Größe von 5MB nicht überschreiten.

Genauere Informationen entnehmen Sie der Stellenausschreibung.

In Anschauungen bin ich sehr tolerant, aber Kunst ist Kunst

Werkschau zu fontane.200
Eröffnung im Landtag Brandenburg in Potsdam
Montag, 8. Oktober 2018, 18 Uhr

Bernhard Heisig: Schach von Wuthenow, Grafikzyklus, 1998, Lithografie

Zeitlosigkeit und Wandel – in diesem Spannungsfeld bewegen sich die zeitgenössischen künstlerischen Kommentare zu den weithin bekannten und identitätsstiftenden Texten Theodor Fontanes. Ausgewählte Schriften und Gedichte bilden die Grundlage für eine kritische Auseinandersetzung und die Vergegenwärtigung der Aktualität und Wirkung Fontanes, mit der die entstandenen Bilder, Skulpturen und Druckgrafiken Fontanes Werk in neuem Licht zeigen.

Regionale und überregionale Künstlerinnen und Künstler geben einen Ausblick auf die Neuentdeckung Fontanes anlässlich seines 200. Geburtstages 2019. An der Werkschau beteiligen sich Anna Arnskötter, Ernst Baumeister, Andrea Baumgartl, Rainer Ehrt, Moritz Götze, Bettina van Haaren, Klaus Hack, Johannes Heisig, Peter Herrmann, Michael Hirscher, Ulrike Hogrebe, Heike Jeschonnek, Schirin Kretschmann, Volker Lehnert, Harry Meyer, Reinhard Osiander, Wolf-Dieter Pfennig, Hans Scheib, Christoph Scholz, Leo Seidel, Lothar Seruset, Pomona Zipser und Bernhard Heisig.

Die Ausstellung ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres „fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019“.

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“In Anschauungen bin ich sehr tolerant, aber Kunst ist Kunst”
Werkschau zu fontane.200

Eröffnung: Montag, 8. Oktober 2018, 18.00 Uhr
Ort: Landtag Brandenburg, Alter Markt 1, 14467 Potsdam
Laufzeit: 9. Oktober bis 28. Dezember 2018

Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: frei

Ausstellungseröffnung verschoben

“Ankommen in Potsdam. Integration als Teil der Stadtgeschichte”
Eröffnung der Ausstellung am Bauzaun der ehemaligen Fachhochschule
auf den 29. September 2018, 11 Uhr, verschoben

Otto Grigorieff in der Kolonie Alexandrowka, Sommer 1930, Foto: © ArchitraV e.V.

Nur wenige Orte in Brandenburg tragen die Spuren der Einwanderung so sichtbar im Stadtraum wie die Landes-hauptstadt Potsdam. Seit Jahrhunderten kamen und kommen Menschen aus verschiedenen Teilen Europas und der Welt hierher. Die Aus-stellung widmet sich der Geschichte dieser Zuwan-derungsgruppen und ihrer ökonomischen, sozialen, religiösen und kulturellen Integration in die Potsdamer Gesellschaft. Zu allen Zeiten kam es aufgrund der Einwanderungspolitik mit entsprechenden Edikten, Privilegien und Gesetzen zu religiös und wirtschaftlich motivierten Vorbehalten gegen Einwanderer. Mit Blick auf das noch erkennbare Erbe fragt die Ausstellung nach dem alltäglichen Miteinander in den unterschiedlichen Epochen und macht damit auf gegenwärtigen Probleme bei der Integration von Geflüchteten aufmerksam. Denn eines zeigt die Geschichte sehr deutlich, dass die Gesellschaft stets auch von der Einwanderung profitierte und Gebräuche, Moden, Sprache sowie Handwerkstechniken übernahm. Um mit den Worten des vor gut 150 Jahren eingewanderten Berner Kantonschullehrers Wilhelm Fetscherin zu sagen: »Auswanderung – eine der brennenden Fragen der Gegenwart« und »eines der immer noch besser zu lösenden Probleme der Mitwelt…«.

Ausstellung “Ankommen in Potsdam. Integration als Teil der Stadtgeschichte – Chancen und Schwierigkeiten”

Die Eröffnung wurde auf den 29. September 2018, 11.00 Uhr verschoben. 
Zeitraum: 29. September – 31. Dezember 2018
Ort: Bauzaun an der Abrissstelle der alten Fachhochschule Potsdam
Friedrich-Ebert-Straße, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: durchgehend
Eintritt: frei

Neue Ausstellung in Potsdam eröffnet

“Beiderseits der Oder. Geschichtsraum | Grenzraum | Begegnungsraum”
Eröffnung der Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Donnerstag, 6. September 2018, 18 Uhr

Die Gubener Stadt- und Hauptkirche und das wiederaufgebaute Rathaus (Kulturhaus) in Gubin, Foto: © A.Savin (Wikimedia Commons ∑ WikiPhotoSpace)

Immer wieder müssen Menschen aufgrund von Kriegen oder Konflikten den Ort aufgeben, mit dem sie verwurzelt sind. Wie wird dann aus der Fremde eine Heimat? Woran hält man fest? Was gibt Halt? Gemeinsam mit dem Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte eine Spurensuche beiderseits der Oder. Es geht um Menschen aus Polen und Deutschland, deren Lebens- und Familiengeschichten ähnlich geprägt sind: durch Flucht, Vertreibung oder Umsiedlung während des Zweiten Weltkriegs bzw. durch die Neuordnung Europas nach 1945.

Aus historischen und aktuellen Bildern, Interviews, Videosequenzen und speziell für die Ausstellung geschaffenen Installationen entstand eine dokumentarisch-künstlerische Rauminszenierung, die den Besucher mitnimmt auf eine assoziative Reise durch die Welt beiderseits der Oder.

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Ausstellung “Beiderseits der Oder. Geschichtsraum | Grenzraum | Begegnungsraum”

Eröffnung: Do, 6. September 2018, 18 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Laufzeit: 7. September 2018 bis 20. Januar 2019
Öffnungszeiten: Di–So 10–17 Uhr, Fr–So 10–18 Uhr
Eintritt: 5,- €, ermäßigt 3,- €, freitags für alle 3,- €, 
für alleJugendliche bis 18 Jahre und ALG II-Empfänger: frei

Die Ausstellung entstand in Partnerschaft mit dem Muzeum Ziemi Lubuskiej (Museum des Lebuser Landes) in Zielona Góra, dem Muzeum Lubuskie im. Jana Dekerta (Lebuser Museum Jan Deckert) in Gorzów Wielkopolski, dem Gubiński Dom Kultury (Gubiner Kulturhaus), Oderläufe e. V. und dem Bildungs- und Begegnungszentrum Schloß Trebnitz e. V. sowie mit freundlicher Beratung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften/Centrum Badań Historycznych Polskiej Akademii Nauk w Berlinie.

„Beiderseits der Oder” ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 SHARING HERITAGE und ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa”.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Macht und Glanz in Europa

Archäotechnica 2018
Kunst- und Handwerkstechniken der Bronzezeit
11./12. August 2018, 10–17 Uhr

Foto: Fritz Fabert © Archäologisches Landesmuseum

Vor mehr als 3 500 Jahren erlebte das junge Metallhandwerk in weiten Teilen Europas seine erste Blüte. Prächtiger Schmuck und kostbare Waffen, aber auch Werkzeuge und Arbeitsgeräte entstanden aus Bronze.
Die Region Berlin-Brandenburg war in dieser Zeit stark geprägt von einflussreichen, benachbarten Kulturkreisen und muss in ein weitreichendes Handelsnetz eingebunden gewesen sein.
Schauen Sie einem prähistorischen Salzsieder oder Bronzegießer über die Schulter und lassen Sie sich verschiedene Web- und Färbeverfahren oder die kunstfertige Verarbeitung von Bernstein fachkundig erläutern.
Die kultische Seite des Lebens beleuchten die Darstellung einer bronzezeitlichen Priesterin sowie magische Lurenklänge. Experten zeigen zudem, was uns Funde vom ältesten bekannten Schlachtfeld Europas im Tollensetal über Kampf und Waffen während der Bronzezeit verraten. Und am lebenden Beispiel wird die Domestikation von Pferden, die ab der Bronzezeit greifbar wird, erläutert.

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Programm

13.00 Uhr Vorführung
Auf Hufen und Rädern –
Pferde und Transport in der Bronzezeitim Klostergarten

14.00 Uhr Kurzführung durch das Museum
Goldschalen und Buckelurnen –
Die Bronzezeit im Land BrandenburgTreffpunkt Foyer

15.00 Uhr Modenschau
Mit Schnurrock und Flügelhaube – Bekleidungssitten in der Bronzezeitim Klostergarten

16.00 Uhr Vorführung
Der Klang der Lure – Bronzezeitliche Musikimprovisationim Klostergarten

Eintritt:
5,00 €, erm. 3,50 €, Familien 10,00 €,Kinder unter 10 Jahren frei

Veranstaltungsort:
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg
Neustädtische Heidestraße 28
14776 Brandenburg an der Havel

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Kleist im Kiez oder Die Prinzessin und der Jäger

Theateraufführung der KITA “Oderknirpse”
und des Kleist-Museums Frankfurt (Oder)
Mittwoch, 4. Juli 2018

Das Stück beginnt im Garten der Kita

Wir befinden uns im London des frühen 18. Jahrhunderts. Zwei Damen der gehobenen Gesellschaft tragen offen einen Streit zur Schau: “Ich bin die Schönste!”, sagt die Eine. “Nein, ich bin die Schönste!”, beharrt die Andere. Es geht hin und her, immer heftiger duellieren sich die wortgewandten Damen. Plötzlich fällt ein Schuss. Während die eine Dame zu Boden sackt, flieht die andere. Es dauert nicht lange und die Flüchtige wird gefasst. Auch wenn sie ihre Unschuld beteuert, es kommt zum Prozess.

12 Geschworene braucht es laut englischem Recht, die aus dem Stand des oder der Beklagten über Schuld und Unschuld abstimmen müssen. 12 Geschworene, die nicht eher aus dem Dienst entlassen werden, zu Essen oder Trinken erhalten, bevor eine einstimmige Entscheidung getroffen wurde. Die beschuldigte Dame bangte um das Ergebnis. Doch beharrlich stimmte einer der Geschworenen für die Unschuld der Dame. Er tat das so lange, bis alle anderen Geschworenen, die zuvor für schuldig votierten, auch seiner Meinung waren.

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12 Geschworene müssen einstimmig über Schuld und Unschuld entscheiden.

Die Dame war frei. Doch dieser sonderbare Rechtsfall beschäftigte auch den englischen König. Er liess den beharrlichen Geschworenen zu sich rufen und fragte ihn, warum er so überzeugt sei, von der Unschuld der Dame. Als der Jägersmann beim König angehört wurde, beichtete er, was ihn beschäftigte und weshalb er lieber verhungern wollte, als die Dame bestraft zu wissen. An jenem Tage als beide Damen stritten, war sein Waffe aus Versehen losgegangen. Ein Unfall beteuerte er. Ein Unfall, der einem Menschen das Leben kostete. Doch es sollten am Ende nicht zwei Opfer sein. Wahrlich ein edler Jägersmann.

So oder so ähnlich soll es sich zugetragen haben. Das behaupten jedenfalls Heinrich von Kleist. Ganz nach dem Motto “Kleist im Kiez” und dem Ziel des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018 “wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa” präsentierten das Kleist-Museum Frankfurt (Oder) und die Kinder der KITA “Oderknirpse” das Theaterstück “Sonderbarer Rechtsfall in England” in deutscher und polnischer Sprache. Der Applaus war tosend und hielt minutenlang an.

Europäische Horizonte in Brandenburg

Eröffnung der Ausstellung der AG Historische Dorfkerne
Freitag, 22. Juni 2018, 14 Uhr
Brandenburg an der Havel

Die heilige Katharina und die heilige Amalberga, Terrakotta-Figuren am Portal der St. Katharinenkirche zu Brandenburg an der Havel, Foto: Joachim Müller

Bauen bedeutet programmatische Selbstaussage des Bauherrn, Demonstration von Status, Wohlstand und Lebensart. Markante Beispiele importierter Bautraditionen belegen in der Stadt Brandenburg an der Havel den europaweiten Kulturtransfer: Der Brandenburger Dom oder die Eleganz pommerscher Baukunst in der Katharinenkirche, die in der Renaissancezeit einen neuen Kirchturm durch einen italienischen Festungsbaumeister erhielt, und schließlich die mondäne Jugendstilvilla eines Brandenburger Spiel- zeugfabrikanten.
Brandenburg an der Havel ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg, deren Jahresthema 2018 „Europa in Stein gebrannt – Spurensuche in historischen Stadtkernen“ lautet. Insgesamt 10 Mitgliedsstädte präsentieren im Laufe des Jahres die europäischen Einflüsse auf die lokale Baukultur und Architektur. Dabei wird insbesondere die Bauweise mit Backstein, die vom Mittelalter bis zur Zeit der Industrialisierung eine herausgehobene Rolle spielte, in einen europäischen Kontext gesetzt.

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Ausstellung „Europäische Horizonte – Bautraditionen Europas in Brandenburg an der Havel“

Datum: Freitag, 22. Juni 2018, 14 Uhr
Ort: vor der St. Katharinenkirche, Brandenburg an der Havel
Laufzeit: 22. Juni bis 31. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist im offenen Stadtraum frei zugänglich.
Eintritt: frei

Begrüßung
Steffen Scheller, Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg an der Havel

Grußworte
Claudia Mucha, Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg
Christian Müller-Lorenz, Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Inhaltliche Einführung in die Ausstellung durch Dr. Joachim Müller

Musikalische Begleitung durch den Generalmusikdirektor Fred Litwinski an der Kirchenorgel