„Garten | Stadt Plaue. Raum für neue Ideen“

Ausstellung
Berlin

Ausstellung „Garten | Stadt Plaue. Raum für neue Ideen“ in Berlin2015 feierte die Gartenstadt Plaue ihr 100jähriges Bestehen. Sie wurde ab 1915 vom Architekten Paul Schmitthenner als Werksiedlung für Arbeiter der Pulverfabrik Kirchmöser errichtet. Das Jubiläum gab Anlass für die Open-Air-Ausstellung „Garten | Stadt Plaue. Raum für neue Ideen“, die neben der Gartenstadt auch die barocke Schloss- und Parkanlage Plaue, den Ortskern sowie das Industriegelände Kirchmöser erstmals gemeinsam in den Blick nahm. Diese Ausstellung auf sechs Litfaßsäulen wurde nun in der Zeit vom 01. bis 07. Dezember 2015 auf dem Vorplatz der Landesvertretung des Landes Brandenburg beim Bund in Berlin präsentiert.

„Alles nur Kulisse?! Filmräume aus der Traumfabrik Babelsberg“

Ausstellungseröffnung
03. Dezember 2015
Potsdam

Ausstellungseröffnung „Alles nur Kulisse?! Filmräume aus der Traumfabrik Babelsberg“ im Filmmuseum Potsdam, Foto: FilmmuseumGroßer Andrang bei der Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Alles nur Kulisse?! Filmräume aus der Traumfabrik Babelsberg“ im Filmmuseum Potsdam am Donnerstag, 03. Dezember 2015.
Die Schau widmet sich dem Szenenbild am legendären Filmstandort Babelsberg von der Ufa über die DEFA bis zum heutigen Studio Babelsberg. Sie eröffnet einen Blick auf die Arbeit der Szenenbildner(innen) und der beteiligten Gewerke, die Rolle der Potsdamer Schlösserlandschaft für das Babelsberger Studio, die Szenographie von Genrefilmen wie dem Märchen-, Science Fiction- und Gegenwartsfilm und das Zusammenspiel von Szenenbild, Kamera und Tricktechnik.

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Filmbilder prägen das kollektive Gedächtnis der Moderne. Sie präsentieren die Handlung von Spielfilmen in Räumen, deren Gestaltung vom routinierten Standardset bis zur spektakulären Filmarchitektur reicht, vom Originaldrehort on location bis zur fantastischen Atelierdekoration. Die Filmszenographie bzw. das sorgfältig geplante Szenenbild oder Production Design trägt daher erheblich zu der Wirkung bei, mit der Filme uns in ihren Bann schlagen.

Die Sonderausstellung „Alles nur Kulisse?! Filmräume aus der Traumfabrik Babelsberg“ bildet den Abschluss des Projekts „Spielräume. Szenenbilder und –bildner in der Filmstadt Babelsberg“ – 2008 initiiert durch Dr. Bärbel Dalichow und Matthias Leupold – das von der Volkswagen Stiftung in ihrer Förderlinie „Forschung in Museen“ von 2011-16 gefördert wurde und unter der Leitung von Dr. Annette Dorgerloh (Institut für Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin) und Dorett Molitor, Sammlungsleiterin Filmmuseum Potsdam) entstand.

Eine Ausstellung im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Eröffnung: Do, 03.12.15, 19.00 Uhr
Zeitraum: 04.12.2015 – 04.12.2016
Ort: Filmmuseum Potsdam, Marstall, Breite Str. 1a, 14467 Potsdam
Information: Filmmuseum Potsdam, Institut der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Presse/Marketing, Christine Handke
Tel: 0331 – 2718114
E-Mail: Presse-marketing@filmmuseum-potsdam.de

„‘Das schönste Konzentrationslager Deutschlands‘ (Lagerarchitekt Bernhard Kuiper). Vom KZ Esterwegen zum KZ Sachsenhausen“

Ausstellungseröffnung
22. November 2015
Oranienburg

Blick auf den D-Turm des KZ Sachsenhausen, 1937, Foto: FSB Archiv Moskau / GuMS OranienburgAm Sonntag, 22. November 2015, wurde die Ausstellung „‘Das schönste Konzentrationslager Deutschlands‘ (Lagerarchitekt Bernhard Kuiper). Vom KZ Esterwegen zum KZ Sachsenhausen“ in der Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg eröffnet.
Während das KZ Sachsenhausen für den polnischen Schriftsteller Andrzej Szczypiorski, der als Jugendlicher dorthin verschleppt wurde, „die Landschaft meiner bösen Träume“ war, rühmte der „Lagerarchitekt“ Bernhard Kuiper es als „das modernste, schönste und größte Lager seiner Art im deutschen Reiche“. Dieses Spannungsverhältnis ist Thema der Sonderausstellung.

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Sie zeigt am Beispiel der von dem SS-Architekten Bernhard Kuiper entworfenen Konzentrationslager Esterwegen und Sachsenhausen die Verwandlung von Naturlandschaften in Stätten von Terror und Mord.

Vor dem Hintergrund der im 19. Jahrhundert beginnenden Geschichte des Lagers als provisorisches Massenquartier für unterschiedlichste Nutzer, wie zum Beispiel die Pfadfinder, zeigt die Ausstellung anhand von Plänen, Fotos, Objekten und Modellen die Planungen und den Aufbau der Konzentrationslager Esterwegen und Sachsenhausen sowie die Biografie des „Lagerarchitekten“ Bernhard Kuiper, der nach 1945 als freier Architekt in Leer tätig war und 1988 starb. Gezeigt wird auch, wie die Häftlinge den Aufbau der Lager erlebten, die unter dem brutalen Arbeitstempo und dem Terror der SS litten.

Ab 1934 gestaltete der 27-jährige Kuiper das KZ Esterwegen, wo Häftlinge die emsländischen Moorlandschaften kultivieren mussten, vollständig um. Nach seinen Entwürfen mussten die Häftlinge unter anderem einen Park mit Blockhütte, ein Schwimmbad und ein repräsentatives Haupttor errichten. 1936 wurde der „Lagerarchitekt“, wie er sich selbst nannte, mit den Pla-nungen für ein neues Musterlager bei Berlin betraut. Am Stadtrand von Oranienburg entwickelte Kuiper auf einem als Naherholungsgebiet genutzten Forstgelände das KZ Sachsen-hausen als „Ideal-Lager“, zu dem auch Kasernen und Siedlungshäuser für die SS gehörten.

Ablauf
Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Grußworte
Dr. Andrea Kaltofen, Geschäftsführerin der Stiftung Gedenkstätte Esterwegen
Martin Gorholt, Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Eine Ausstellung der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen in Kooperation mit der Gedenkstätte Esterwegen im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Eröffnung: Sonntag, 22. November 2015, 14.00 Uhr
Zeitraum: 24. November 2015 – 22. Mai 2016
Ort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Neues Museum (rechter Flügel), Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg
Öffnungszeiten: Di bis So 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Information: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Dr. Horst Seferens, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 03301-810920
E-Mail: seferens@stiftung-bg.de

Muss Fluglärm wirklich sein?

Informations- und Diskussionsveranstaltung
20. November 2015
Schönefeld

Foto: Ulla Trampert, pixelio.deAm Freitag, 20. November 2015, lädt die Brandenburgische Ingenieurkammer zu einer Veranstaltung zum Thema „Muss Fluglärm wirklich sein?“ in das Dialogforum des Flughafens Berlin-Brandenburg in Schönefeld ein. Von 16.00 bis 19.00 Uhr informieren und diskutieren u.a. Fachleute der Brandenburgischen Ingenieurkammer, vom Flughafen BER und vom Triebwerkshersteller Rolls-Royce über zahlreiche Fragen: Was können Flughafenplaner und -betreiber gegen die Lärmentwicklung tun? Wie können Flugpläne unter Lärmaspekten optimiert werden? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten dafür überhaupt? Wie kann die Bevölkerung optimal vor Fluglärm geschützt werden?
Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Aus diesem Grund wird bis zum 18. November um Anmeldung unter E-Mail info@bbik.de gebeten.

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Danach besteht die Möglichkeit zu einem sachlichen Gedankenaustausch zwischen den Veranstaltungsgästen und den Fachleuten. Eine Besichtigung einiger lärmrelevanter Schallschutzmaßnahmen im Dialogforum rundet die Veranstaltung ab.

Programm
Grußwort
Dipl.-Ing. Matthias Krebs, Präsident BBIK

Vorträge
• „Aspekte der Lärmentstehung und -reduzierung eines Großflughafens sowie Umsetzung des Schallschutzprogramms und den damit verbunden Tätigkeitsfeldern von Ingenieuren“, Dr. Kai Johannsen, Beauftragter für Lärmschutz und Luftreinhaltung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Ralf Wagner, Leiter Schallschutz der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
• „Aspekte bei der lärmschützenden Planung von Bauvorhaben aus der Sicht des Auftragnehmers“, Rüdiger Bartel, AVIA Consult GmbH
• „Moderne Möglichkeiten der Lärmminderung an Flugzeugtriebwerken“
Dr. Fredi Holste, Leiter Akustik, Rolls-Royce Deutschland, Dahlewitz
• Auswirkungen der neuen Flugrouten auf das Planungsgeschehen einer betroffenen Kommune, Torsten Klaehn, Bauamtsleiter der Stadt Ludwigsfelde

Eine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Anmeldeschluss: 18. November 2015
Termin: Freitag, 20. November 2015, 16.00 – 19.00 Uhr
Ort: Dialogforum des Flughafens Berlin-Brandenburg, Mittelstraße 11, 12529 Schönefeld Information: Brandenburgische Ingenieurkammer, Daniel Petersen, Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0331-7431815
E-Mail: info@bbik.de
Link: www.bbik.de

Terra incognita – das Elbe-Elster-Land, eine tausendjährige Kulturlandschaft

Ausstellungseröffnung
14. November 2015, 15.00 Uhr
Bad Liebenwerda

Ausstellungseröffnung "Terra incognita" in Bad Liebenwerda, Foto: Jürgen Weser, FinsterwaldeAm Samstag, 14. November 2015, wurde die Sonderausstellung “Terra incognita – das Elbe-Elster-Land, eine tausendjährige Kulturlandschaft” im Museum des Mitteldeutschen Wandermarionettentheaters in Bad Liebenwerda eröffnet. Die Schau nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte(n) der Region entlang der Schwarzen Elster und erzählt vom Alltagsleben der Menschen in einer in zehn Jahrhunderten gewachsenen Kulturlandschaft.

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Erzählt werden Geschichten, Anekdoten und Mythen von realen und fiktiven Gestalten, von bedeutenden und weniger bekannten Personen: Otto, Bodo, Arnold, Barbara, Gottfried August, Georg Christian, Friedrich, Karl, Johann Gottlob, Richard, das Remp, Benedicta Margaretha, der Elstermüller, der Waldschrat und Karl Eduard heißen die Komparsen der Sonderausstellung. Alle stehen sie für eine bestimmte Zeit der Geschichte des Elbe-Elster-Landes. Im Museum finden sie zueinander.

Da ist zum Bespiel die Geschichte vom Remp, einem uralten Huckaufgespenst um Elsterwerda. Mit dabei in der Sonderausstellung ist auch der Komödiant und Schattenspieler Johann Gottlob Wolf, der vor 250 Jahren die Tradition des Puppenspiels im Elbe-Elster-Land begründete.

Auch Ereignisse von weltgeschichtlicher Bedeutung im Elbe-Elster-Land werden in der Ausstellung thematisiert. Zum Bespiel: Die Schlacht bei Mühlberg im Jahre 1547 und das erste offizielle Treffen amerikanischer und russischer Truppenteile am Ende des zweiten Weltkrieges in Burxdorf bei Liebenwerda (und nicht in Torgau).

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Eröffnung: Samstag, 14. November 2015, 14.00 Uhr
Zeitraum: 15. November – 31. Januar 2016
Ort: Museum des Mitteldeutschen Wandermarionettentheaters, Burgplatz 2, 04924 Bad Liebenwerda
Information: Ralf Uschner
Tel.: 035341-12455
E-Mail: kreismuseumbadliebenwerda@lkee.de
Link: www.lkee.de

Ablauf der Eröffnung
Begrüßung
Ralf Uschner, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museum des Mitteldeutschen Wandermarionettentheaters

Grußworte
Christian Heinrich-Jaschinski
Landrat Landkreis Elbe-Elster

Brigitte Faber-Schmidt
Geschäftsführerin BKG gGmbH | Kulturland Brandenburg

Thomas Richter
Bürgermeister der Stadt Bad Liebenwerda

Musik
Posaunenduett Bernd Schultze und Michael Kreher, Bad Liebenwerda

Flussrevival

Film-Dokumentation
08. November 2015, 16.00 Uhr
Strodehne

Premiere des Films „Flussrevival“ in Strodehne, Foto: Christina KautzAm Sonntag, 08. November 2015, fand um 16.00 Uhr die Premiere des Films „Flussrevival“ in Strodehne statt. Die Dokumentation von Susanne Isabel Yacoub und Vera Hertlein-Rieder erkundet entlang von Havel und Elbe Kämpfe, Niederlagen, Visionen und perspektivische Blicke auf Flusslandschaften in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. In Gesprächen mit Naturliebhabern, einem der seltenen Berufsfischer, Ökobauern, Künstlerinnen und Sternenfreunden entsteht das Bild einer Region im Aufbruch.

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Während über das Havelland Tausende von Zugvögeln hinweg ziehen, erzählen in sechs kurzen Porträts Frauen und Männer an Havel und Elbe von ihrem Leben am Fluss und unter Sternen:

Nach der Wende arbeitete Ilona Langgemach am Entstehen des Naturparks Westhavelland mit, heute ist sie dessen Leiterin. Und damit auch zuständig für den ersten Sternenpark Deutschlands. Unerschütterlich setzt sie sich ein für die erste Sternwarte im kleinen Haveldorf Parey.

In Kuhlhausen arbeiten die Bagger: Die Renaturierung der Unteren Havel ist eine gigantische Landschaftsbaumaßnahme. Dem Fluss seinen Raum zurückzugeben, ist eine Vision von Rocco Buchta, die langsam wahr wird.

Mit viel Elan hat sich Familie Arfsten aus Föhr ein neues Leben in der Landwirtschaft nahe Havelberg aufgebaut. Das Arbeiten in der Havelaue birgt Herausforderungen zwischen Naturschutz und Wirtschaftlichkeit.

Seit dem letzten Hochwasser 2013 hat sich Elbfischer Gernot Quaschny in Schönhausen ein flutungssicheres Zuhause realisiert. Seiner Arbeit aus Passion ist er treu geblieben, seit mehr als 30 Jahren berufserfahren, gehören die Veränderungen des Flusses fast schon zu ihm selbst.

Michael Ilg, „freier Unkrautreferent von Strodehne“, betrachtet die Landschaft mit den Augen des entflohenen Großstädters. Sein Großvater arbeitete einst als Ingenieur an der „Korrektur“ der Havel mit.

Die Künstlerinnen Gabriele Konsor und Birte Hoffmann versorgen Strodehne mit Kultur und Austausch, allem Lebenswichtigem, das man nicht essen kann.

Im Anschluss an die Filmvorführung im großen Saal des „Gasthof Stadt Berlin“ gibt es bei Fischsuppe und Kaviarflöten von Mutter Heinrich viel Gelegenheit zum Gespräch mit den Filmemachern, Mitwirkenden und weiteren Gästen.

Eine Veranstaltung von Urbanfilmlab e.V. im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“. Mit freundlicher Unterstützung der Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe.

Titel: „Flussrevival“
Länge: 30 Minuten
Kamera + Montage: Achim Burkhart, Susanne Yacoub
Buch: Vera Hertlein-Rieder
Produktion: LANDSCHAFTSARCHITEKTUR+VIDEO

Termin: Sonntag, 08.11.2015 16.00 Uhr
Ort: Gasthaus Stadt Berlin, Backofenberg 14, 14715 Havelaue OT Strodehne
Eintritt: 2 Euro
Information: Susanne Isabel Yacoub
E-Mail: susa.yacoub@laview.de
Mobil: 0179/9033065

LOLA – Looselandschaft im Wandel durch Landwirtschaft

Ausstellungseröffnung und Vorträge
07. November 2015, 10.00 Uhr
Letschin

Detlef Mallwitz erläutert den Referenten Prof. Dr. Beata Halicka und Lars Fischer Detaills der Ausstellung, Foto: Heike Mildner

Das Thema Landschaft ist im Oderbruch eng mit dem Thema Landwirtschaft verknüpft: Umformung der Landschaft vom ehemaligen Sumpfgebiet mit reichen Fischvorkommen und ausgedehnten Wiesen zur Weidewirtschaft, Neuvermessung und -einteilung der Flurstücke zu zusammenhängenden Flächen, erweiterte Industrialisierung und das Wachstum der Privatwirtschaft sowie stärker sichtbar werdende Energiewirtschaft. Die Fragen, die 07. November in den Letschiner Heimatstuben diskutiert und in einer Ausstellung thematisiert wurden, waren unter anderem: Wem gehört das Land? Gibt es ein Recht auf Betreten der Landschaft?

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Durch die Zunahme der Landgrößen ist die Landschaft von „Störfaktoren“, wie ungenutzte Bauernhöfe, naturnahe Kanalverläufe, Baumgruppen, Pfade usw. „befreit“ worden und es sind große zusammenhängende Flächen entstanden, die von den Bewohnern und ihren Besuchern nicht mehr durchquert werden können.

Die Letschiner Heimatstuben, Museum für Heimatkunde der Gemeinde Letschin, und Studenten der Germanistik der Universität Stettin haben eine historische Bestandsaufnahme alter topographischer Gegebenheiten, mit Schleichwegen und Querverbindungen und eine Analyse der Ist-Situation mit Feldstudien erarbeitet. Die Ergebnisse der Forschungen werden nun präsentiert.

Termin: Sa, 07. November 2015, 10.00 Uhr
Zeitraum: 08. November 2015 – 10. Januar 2016
Ort: Letschiner Heimatstuben, Museum für Heimatkunde der Gemeinde Letschin, Letschiner Birkenweg 1, 15324 Letschin
Öffnungszeiten: Mi – Fr, 11.00 – 17.00 Uhr, Sa und So, 14.00 – 17.00 Uhr
Information: Letschiner Heimatstuben, Detlef Mallwitz
Telefon: 033475-50797
E-Mail: letschiner-heimatstuben@t-online.de
Link: www.letschin.de/heimatstube