Über Christian Müller-Lorenz

Assistenz der Geschäftsführung

Danke, adieu und auf bald!

Brigitte Faber-Schmidt verabschiedet sich von Kulturland Brandenburg

Nach rund 20 Jahren als Geschäftsführerin von Kulturland Brandenburg und nach sieben Jahren als Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH (BKG) verabschiedet sich Brigitte Faber-Schmidt und wechselt zum 15. Juni als Abteilungsleiterin Kultur in das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

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In ihrer Videobotschaft bedankt sie sich herzlich für die gute Zusammenarbeit mit allen Partner:innen in den vergangenen Themenjahren und in der diesjährigen Kulturland-Kampagne „Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Bewegung“, für die vielen, tollen Projekte, die sie begleiten durfte, und vor allem für das Engagement aller Akteur:innen.

Auch in der Zukunft steht sie gern als Ansprechpartnerin zur Verfügung und freut sich über neue Begegnungen im Kulturland Brandenburg.

Bei allen Belangen der Themenjahre steht Ihnen zukünftig Christian Müller-Lorenz (Tel.: 0151 610 60 496 | Mail: c.mueller-lorenz@gesellschaft-kultur-geschichte.de) zur Verfügung, bei Fragen und Anliegen, die die Geschäftsführung der BKG betreffen, ist Dr. Kurt Winkler (Tel.: 0331 620 85 81 | k.winkler@gesellschaft-kultur-geschichte.de) Ihr Ansprechpartner.

Дружба!

Eine neue Ausstellung in Eisenhüttenstadt blickt auf die Kulturkampagne zum Bau der “Drushba”-Trasse in der DDR

schwarz-weiß Bild, Feld mit Spuren von LKW-Reifen, im Hintergrund transportiert ein LKW große Rohrleitungen

Das Museum Utopie und Alltag blickt mit einer neuen Ausstellung auf das Jahrhundertprojekt “Drushba”-Trasse und die Kulturkampagne, die den Bau der Erdgasleitungen begleitete. Ab dem 6. Juni 2021 werden im neu eröffneten Projektraum Selbstbedienungshalle Eisenhüttenstadt Kunstwerke aus dem Bestand des Beeskower Kunstarchivs sowie Leihgaben aus Schwedt und Halle gezeigt.

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Bereits seit Jahrzehnten wird um die Vorherrschaft auf dem europäischen Energiemarkt gerungen. Der Bau der “Drushba”-Trasse (russ. Дружба; dt. Freundschaft) in den 1970er Jahren und die Beteiligung an weiteren Ausbaustufen der Erdgasleitung im Osten bis in die 1990er Jahre waren das Vorzeigeprojekt der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Ausland. Tausende Arbeiter:innen waren über Jahre entlang der Trasse im Einsatz, dafür bekam die DDR Erdgas aus der Sowjetunion.

Das “Jahrhunderprojekt” wurde von einer großangelegten Kulturkampagne begleitet. Die DDR brachte Künstler:innen und Kulturschaffende an die Trasse, um die sogenannten “Trasniks” zu unterhalten. Es wurden Konzerte veranstaltet, Kinofilme vorgeführt, vor Ort entstanden künstlerische Arbeiten, die in Wanderausstellungen entlang der Trasse sowie in der DDR präsentiert wurden. Arbeit und Leben der “Trasniks” wurden in zahlreichen Publikationen und Reportagen im Fernsehen und illustrierten Magazinen inszeniert.

Die Ausstellung widmet sich der Verknüpfung von Kultur- und Wirtschaftspolitik, untersucht, welches Image für die Öffentlichkeit konstruiert wurde und welche Rolle die Kunst dabei spielte. Das Beeskower Kunstarchiv verfügt über eine größere Anzahl von Gemälden, Grafiken, Fotografien und Zeichnungen, die im Kontext der Trasse entstanden und in einer Auswahl in der Ausstellung zu sehen sind. Hinzu kommen Leihgaben aus Halle und Schwedt.

Die Ausstellung zeigt Werke von Ulrich Burchert, Karl Groß, Annegret Hartmann, Mechthild Hempel, Rainer Herold, Armin Herrmann, Martin Hoffmann, Jürgen Hohmuth, Thomas Kläber, Wolfgang Liebert, Günter Neubauer, Arnold Pemmann, Rolf Pöttrich, Ingrid Rulff, Emil Schittenhelm, Ursula Strozynski, Eva-Maria Viebeg und Norbert Wagenbrett.

Дружба! Die Kulturkampagne zum Aufbau der Erdgasleitungen

Laufzeit 6. Juni – 3. Oktober 2021
Öffnungszeiten Di – So 11-17 Uhr

Bitte beachten Sie die aktuell geltenden und Pandemiebedingten Zugangsbestimmungen. Derzeit ist der Eintritt nur nach vorheriger Anmeldung und Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 03364 417 355 möglich.

Ort Projektraum Selbstbedienungskaufhalle
Saarlouiser Straße 60a, 15890 Eisenhüttenstadt

Telefon 03364 417 355
Mail museum@alltagundutopie.de
Web www.utopieundalltag.de
Instagram museum.utopie.und.alltag

Bildquelle

Armin Herrmann: o.T. (Erlebnis Trasse), 1983-84, Fotoabzug auf Baryt-Papier © Armin Herrmann

Eröffnung des Themenjahres 2021

LIVE aus der Borsighalle in Eberswalde, 4. Juni – 16 Uhr

Am 4. Juni, 16 Uhr, senden wir LIVE aus der Borsighalle in Eberswalde. Verfolgen Sie die Eröffnung am heimischen Bildschirm und seien Sie herzlich eingeladen, die Stadt am Finowkanal, der Wiege der Industrialisierung in Brandenburg, zu besuchen.

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Eberswalde – Die Wiege der Industriekultur und noch vieles mehr

Schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstand hier das erste industrielle Zentrum der Mark und noch in den 1980er Jahren gehörte die Region zu den industriellen Schwerpunkten Ostdeutschlands. Das Ende der DDR bedeutete für die Stadt Eberswalde und die hier ansässige Industrie eine tiefe Zäsur. Und noch heute prägen die Transformationsprozesse die Stadt und das gesamte Land.

In Eberswalde gelingt es, dank der engen Vernetzung zwischen Kulturschaffenden und einer vielfältigen Gewerbeszene, das industriekulturelle Erbe wiederzubeleben, Industrie und Kultur zu interessanten, zukunftsorientierten Projekten zu verbinden.

Damit ist Eberswalde ein gutes Beispiel für die Idee des Themenjahres 2021, das kulturelle Impulse setzt und zur Sichtbarkeit cleverer Ideen und nachhaltiger Konzepte beitragen möchte. Denn die Projekte des Themenjahres zeigen, wie kreativ, anpassungsfähig, interdisziplinär und identitätsstiftend die Kulturakteur:innen in Brandenburg wirken können.

Die Vielfalt einer industriell geprägten Stadt

Borsighalle – Familiengarten – Rofin Gewerbepark

Aufgrund der Pandemie bedingten und notwendigen Einschränkungen zum Infektionsschutz können wir nur eine begrenzte Anzahl von Gästen vor Ort besuchen. Wir laden Sie aber herzlich zu einem digitalen Rundgang durch Eberswalde ein. Begleiten Sie Brigitte Faber-Schmidt bei einem Spaziergang von der Borsighalle, einem Industriedenkmal aus dem 19. Jahrhundert, über ein industriell geprägtes Areal, das heute eine grüne Oase für die gesamte Familie darstellt, hin zu einem Ort der Transformation, wo Gewerbe, Industrie, Kreativwirtschaft und Kultur einen industriekulturellen Standort mit Leben füllen.

Anlässlich der Eröffnung des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2021 “Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Bewegung” sind wir zu Gast in der Stadt Eberswalde, die nicht nur eine Wiege der Industrialisierung in Eberswalde sondern auch ein wunderbares Beispiel für die dynamische Entwicklung und erfolgreiche Transformationsprozesse ist.

Der Film stellt vielfältige Partnerprojekte unterschiedlichster Akteur:innen vor und bietet die Möglichkeit, das industriekulturelle Erbe der Stadt neu zu entdecken, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und interessante Menschen kennenzulernen.

Aber noch besser: Machen Sie sich selbst auf den Weg und erkunden Sie die Stadt und das Finowtal. Der Weg ist kurz.

Aufruf zum Themenjahr 2022 ist online

Kulturland Brandenburg lädt zur Beteiligung ein

Mann in weißem Oberteil, mit einem Strohhut, steht inmitten eines Blumenbeets, eine Frau mit Sonnenbrille steht links daneben, sie ist fast völlig von den hochwachsenden Blumen bedeckt.

„Lebensart“, ist das die Art und Weise oder vielleicht doch die Kunst zu leben? Was ist Brandenburg für ein Land und welche Voraussetzungen bringt es mit, damit einem die Kunst gelingt, hier gut oder sinnvoll zu leben? Lohnt ein Blick in die Geschichte, um diese Fragen zu klären? Was bietet die Natur dem Menschen, um hier glücklich zu leben?

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Im Themenjahr 2022 widmet sich Kulturland Brandenburg unter dem vorläufigen Titel “Lebenskunst” dem Leben in Brandenburg, dem Essen und Trinken, den Tafelfreuden, aber auch auch den aktuellen Fragen, die sich uns in diesem Zusammenhang stellen, wie den Fragen der Ernährung und Landwirtschaft, der regionalen Versorgung, des Klimawandels, der Nachhaltigkeit und der Lieferketten.

Wie auch in den vorangegangenen Jahren ruft Kulturland Brandenburg gemeinnützige oder kommunale Träger:innen auf, sich am Themenjahr zu beteiligen. Bis zum 30. Juni können Projektideen per Mail unter klb2022@gesellschaft-kultur-geschichte.de eingereicht werden. Zum ausführlichen Ausschreibungstext gelangen Sie über den folgenden Button:

Bildquelle

Garten des Freilandmuseums Lehde, Foto: © Kulturland Brandenburg

Fontanestadt ist “Leuchtturm der Tourismuswirtschaft” 2021

Die Fontanestadt Neuruppin erhielt begehrten Tourismuspreis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes

Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier läuft in Begleitung seiner Frau, des Bürgermeisters der Stadt Neuruppin und der Kulturministerin des Landes Brandenburg, umgben von vielen Menschen, über einen Platz. Auf dem Boden des Platzes sind Namen von Orten aufgesprüht, wie Köpernitz, Neuruppin oder Lindow.

Am 4. März 2021 wurde einer der begehrtesten Preise der Tourismusbranche verliehen und die Fontanestadt Neuruppin gehört zu den glücklichen Gewinner*innen.

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Einmal im Jahr wird der Marketing Award “Leuchttürme der Tourismuswirtschaft” vom Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV) vergeben. Die Preisverleihung fand auf dem 24. OSV-Tourismusforum in Potsdam als Pre-Opening der digitalen Internationalen Tourismusbörse statt. Der begehrte Preis geht an herausragende touristische Kampagnen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Der Fontanestadt Neuruppin, die sich 2019 mit der Kampagne “fontane.200/Neuruppin” an der Landeskampagne “fontane.200” beteiligt hatte, war es nachhaltig gelungen, sich und den Landkreis Ostprignitz-Ruppin als lebenswerte, kulturverbundene Region bekannt zu machen. Erfolgreiche Formate des Fontanejahres wurden trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie fortgeführt und weiterentwickelt. Damit konnte die Tourismuswirtschaft der Region für die kommenden Jahre erfolgreich stimuliert werden. Die Fontanestadt Neuruppin setzte sich mit ihrer Bewerbung erfolgreich gegen 58 Konkurrent*innen durch.

Kulturland Brandenburg gratuliert dem Kooperationspartner Neuruppin zur Auszeichnung. Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte, Kulturland Brandenburg, sagte: “Ich gratuliere der Fontanestadt Neuruppin, Mario Zetzsche als Koordinator, seinem Team und allen engierten Akteur*innen in der Region zu dieser Anerkennung ihrer erfolgreichen Arbeit. Die Kampagne “fontane.200″ hat gezeigt, welche Wirkung erzeugt werden kann, wenn viele Akteur*innen auf eine Marke einzahlen und mit unterschiedlichen Perspektiven und Kompetenzen vielfältige Projekte beisteuern. Nach dem Design-Preis (Kategorie Kommunikationsdesign) für das Corporate Design des Themenjahres, der Auszeichnung als Europäische Kulturtourismusregion 2019 für Kulturland Brandenburg schließt sich nun der Kreis durch die Würdigung der Stadt Neuruppin. Ich freue mich sehr.”

Der Siegerfilm der Stadt Neuruppin

Bildquelle Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf dem Schulplatz in Neuruppin, 30. März 2019, Foto: Andreas Kunow © Fontanestadt Neuruppin

Von Sibirien nach Słubice

Film, Vortrag und Gespräch im Museum Viadrina

Dr. Beata Halicka von der Universität Posen/Poznań sprach über die Neubesiedlung der Stadt Słubice, die 1945 aus der ehemaligen Frankfurter Dammvorstadt hervorgegangen war. In einem Filminterview werden exemplarisch die Schicksale der aus Sibirien nach Słubice Umgesiedelten sowie die ersten Jahre des Neubeginns in der Stadt an der Oder im neuen polnischen Westen vorgestellt.

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Das Museum Viadrina, das Institut für angewandte Geschichte und das Deutsche Kulturforum östliches Europa zeigen den Vortrag “Von Sibirien nach Słubice – Die Besiedlung der polnischen Stadt Słubice nach dem Zweiten Weltkrieg” von Prof. Dr. Beata Halicka, Universität Posen/Poznań, die gleichnamigen Filminterviews und das Podiumsgespräch mit Zeitzeug*innen vom Verband der Sibiriendeportierten (Związek Sybiraków). Der Film wurde am 28. September im Rahmen der gleichnamigen Veranstaltung im Museum Viadrina aufgenommen.

Die Neubesiedlung Westpolens

Der Vortrag thematisiert die Neubesiedelung der nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Frankfurter Dammvorstadt hervorgegangenen Stadt Słubice. In die neue polnische Stadt an der Oder zogen nach und nach die Mitarbeiter des Grenzschutzes und des Militärs sowie Zivilbevölkerung. Unter ihnen befanden sich Umsiedler aus den Gebieten, die Polen an die Sowjetunion abtreten musste, aber auch viele zuvor aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten von der Sowjetunion nach Sibirien deportierte Polen. Andere migrierten in den neuen polnischen Westen, weil sie hier eine Chance auf einen Neuanfang sahen. Einen kleinen Teil bildeten schließlich ehemalige Zwangsarbeiter, die sich hier auf dem Weg aus dem Westen niederließen. Der Vortrag liefert einen Überblick über die einzelnen Gruppen der Neuankömmlinge und ihre Motivationen, sich hier niederzulassen. Im Filminterview und im Gespräch mit den Zeitzeug*innen vom Verband der Sibiriendeportierten werden exemplarisch die Schicksale der aus Sibirien nach Słubice Umgesiedelten sowie die ersten Jahre ihres Neubeginns im neuen polnischen Westen vorgestellt.

Bahnhof Europas. Frankfurt (Oder) 1945

Der Vortrag fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Bahnhof Europas. Frankfurt (Oder) 1945” statt. Die Reihe war ein Projekt des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit dem Institut für angewandte Geschichte – Gesellschaft und Wissenschaft im Dialog e.V. und dem Museum Viadrina in Frankfurt (Oder) im Rahmen des Themenjahres “KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg 2020”. Die Veranstaltungsreihe wurde von Kulturland Brandenburg und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

Tipp

Zur Einführung in das Thema bietet das Deutsche Kulturforum östliches Europa den Video-Vortrag “Bahnhof Europas. Frankfurt (Oder) und das Jahr 1945” von Prof. Dr. Werner Benecke, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder), an.

Osteuropa-Kino im Stream

30. FilmFestival Cottbus online

Das 30. FilmFestival Cottbus zeigte vom 8. bis zum 31. Dezember 2020 ein umfangreiches digitales Angebot mit 150 Filmen und weiteren Inhalten im Stream. In einer eigenen Sektion widmete sich das Festival der filmischen Aufarbeitung des Zweiten Weltkrieges und dessen Folgen in Osteuropa.

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Seit mehr als 30 Jahren fördert und feiert das FilmFestival Cottbus junges, aufregendes und dialogfreudiges Kino aus Osteuropa. Neben den Wettbewerben für Spiel-, Kurz-, Jugend- und regionale Kurzfilme beschäftigt sich das Programm auch mit politischen und historischen Themen. 2020 beteiligte sich das FilmFestival Cottbus mit der Sektion „Close Up WWII“ am Themenjahr „KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg 2020“.

Der Zweite Weltkrieg im Film

In drei Reihen wurden neue und alte Filme gezeigt, die sich intensiv mit der Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs und dessen Folgen auseinandersetzten. In der Reihe „Heldentum und Trauma“ liefen Kriegsfilmklassiker wie „Die Kraniche ziehen“ (UdSSR 1957, 95 Minuten, Spielfilm, FSK: ab 12) oder „Inglorious Basterds“ (USA 2009, 164 Minuten, Spielfilm, FSK: ab 16), der zu weiten Teilen im Land Brandenburg gedreht wurde. Die Filmreihe zeigte den Widerspruch zwischen offiziös gefeiertem Heldentum und ins Private abgeschobenen Verlusten.
Die Reihe „Dramatising History – alte Schlachten, neue Narrative“ befasste sich mit historischen Prozessen, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs der Tabu-Zone entrissen wurden, womit neue Narrative auf den Zweiten Weltkrieg entstehen konnten.
Die Reihe „Neue Heimat?! – Vertreibung und Neuansiedlung“ thematisierte die Lebensrealität für Millionen von Polen und Deutschen, die zum Ende des Zweiten Weltkrieges von Flucht und Vertreibung betroffen waren. Darüber hinaus wurden Filmklassiker und Zeitzeugendokumentationen gezeigt, die den Übergang von den letzten Stunden des Krieges zu den ersten Tagen des Neuanfangs im Lebuser Land und Brandenburg zum Thema hatten.

Filme, Interviews und vieles mehr

Zusätzlich zum Filmprogramm gaben Gespräche mit Filmschaffenden, Panels, Podiumsdiskussionen und Talk-Runden mit Vertreter*innen aus Kultur, Wissenschaft und Politik, Einblick in die Filmbranche und in historische, kulturelle und politische Zusammenhänge des Filmprogramms. Alle Gesprächsformate wurden über den YouTube-Kanal des FilmFestival Cottbus ausgestrahlt (www.youtube.com/FilmFestivalCottbus).

Das FilmFestival Cottbus streamt

Laufzeit 8.-31. Dezember 2020
Tickets für das Streaming-Angebot des 30. FilmFestival Cottbus sind über den jeweiligen Filmeintrag auf der Festivalwebsite www.filmfestivalcottbus.de abrufbar.
Die Filme sind in Originalsprache, wahlweise stehen deutsche oder englische Untertitel zur Verfügung. Da ein limitiertes Kontingent an Tickets für die online angebotenen Filme vorhanden ist, empfiehlt sich eine rechtzeitige Buchung.

Stream-Tickets sind für 3,99 Euro/ Film erhältlich.

Kontaktinfos

FilmFestival Cottbus
Telefon 0355 431 070
Mail info@filmfestivalcottbus.de
Web www.filmfestivalcottbus.de
YouTube FilmFestivalCottbus