Aktionswochenende
11. und 12. Mai 2012
Ladenlokal Bahnhofspassagen Potsdam

Am 11. und 12. Mai hat Kulturland Brandenburg in den Bahnhofspassagen Potsdam ein Schaufenster in das Jubiläumsjahr "Friedrich 300" geöffnet. Begleitend zur Ausstellung "Sein Königreich in Bildern", die noch bis zum 26. Mai im Bahnhof zu sehen ist, veranstaltete Kulturland Brandenburg in einem Ladenlokal ein vielseitiges und unterhaltsames Programm mit einer kleinen Schau zu den Projekten 2012, mit Musik, Vorträgen, Lesungen, Kulinarischem und vielem mehr. Zahlreiche Besucher kamen, um sich über Friedrich II., seine Zeit und die vielseitigen Ausstellungen im Themenjahr "KOMMT ZUR VERNUNFT!" zu informieren. Besonders die Skulpturen des "Ehrensparliers" des Potsdamer Künstlers Rainer Sperl zogen viel Aufmerksamkeit auf sich. Mehrere Objekte von Leihgebern aus Potsdam, Neuruppin, Rheinsberg, Lübben etc. zeigten die Vielfalt rund um das Thema Friedrich II. im Land Brandenburg. Zahlreiche Artikel und Devotionalien, die im Jubiläumsjahr angeboten werden, fanden sich in der Schau wieder: ein Friedrich-Memo, eine Friedrich-Badeente, Bücher, CDs, Friedrich aus Schokolade. Darüber hinaus wurden Filme gezeigt, so unter anderem der Film „Heiteres und Ernstes“ mit Otto Gebühr, Filme zu Friedrich in Potsdam und der Animationsfilm „Der König und der Müller". In einem Vortrag von Christian Wendland über Friedrichs Prachtstraße, der Charlottenstraße, sowie in einer Lesung "Bey der Tafel bediente Er sich anstatt der Gabel oft der Finger" mit Markus Wicke und Mathias Deinert wurde viel Wissenswertes und manch Heiteres über den König berichtet.
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Ausstellungseröffnungen
05. Mai 2012, 14.00 Uhr, Schloss Freienwalde
12. Mai 2012, 15.00 Uhr, Dominikanerkloster Prenzlau
Friedrichs neue Untertanen. Binnenkolonisation in Brandenburg im 18. Jahrhundert
Das Verbundprojekt "Friedrichs neue Untertanen. Binnenkolonisation in Brandenburg im 18. Jahrhundert" wurde am 5. Mai, um 14.00 Uhr, in Bad Freienwalde (Oder) und am 12. Mai, um 15.00 Uhr, in Prenzlau eröffnet. Die Ausstellungen widmen sich der im 18. Jahrhundert durch Friedrich II. initiierten und geförderten Ansiedlungspolitik in Preußen. Dafür ließ er feuchtes Gebiet großflächig trockenlegen, brachliegende und unfruchtbare Ländereien urbar machen und neue Dörfer anlegen. Ziel war es, die Bevölkerungszahl im Staat zu heben, da - so äußerte sich der König - „die Stärke eines Staates nicht in der Ausdehnung seiner Grenzen, sondern in seiner Bewohnerzahl beruht." Schwerpunkt dieser „Urbarmachung“ stellt dabei besonders das Oderbruch dar. Die Umgestaltung und Besiedlung dieser bis dahin morastigen und größtenteils unbewohnten Region ab 1747 gilt als ein Hauptwerk der friderizianischen Binnenkolonisation, die ein Kulturwerk ersten Ranges geworden ist.
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Ausstellungseröffnung
07. Mai 2012, 18.00 Uhr
Sein Königreich in Bildern. Die Fotoausstellung zum Friedrich-Jahr
Bahnhofspassagen Potsdam
Kulturland Brandenburg zeigt zum Themenjahr 2012 vom 7. bis 26. Mai in Kooperation mit den Bahnhofspassagen Potsdam die Fotoausstellung "Sein Königreich in Bildern".Friedrich II. hat viele Spuren hinterlassen, die noch heute im Land Brandenburg sichtbar sind: Ob als Bauherr, als Stadtgründer oder als Beförderer der Siedlungspolitik: Sein nachhaltiger Einfluss auf den Aufbau und die Gestaltung der Städte und Dörfer, ja ganzer Landstriche, ist bis in die heutige Zeit spürbar. Diese Spuren hat der Fotograf Jürgen Hohmuth im Auftrag von Kulturland Brandenburg in seinen faszinierenden Bildern festgehalten. Da gibt es Kolonistendörfer und urbar gemachte Regionen, herrschaftliche Gutshäuser, Schlösser, Tempel und Kirchen, zahlreiche Denkmäler sowie von Friedrich II. erbaute Städte und Parkanlagen. Die Ausstellung in den Bahnhofspassagen Potsdam zeigt die Vielfalt der noch erkennbaren Einflüsse des Monarchen im Land. Ob Schloss Sanssouci, noch erhaltene Maulbeeralleen, das mit Kartoffeln gezierte Grab Friedrichs II. oder Devotionalien-Kitsch: Hohmuths Fotos machen neugierig und laden auf den Spuren Friedrichs des Zweiten zu Streifzügen in das Land Brandenburg ein. Begleitend zur Ausstellung veranstaltete Kulturland Brandenburg am 11. und 12. Mai in einem Ladenlokal in den Bahnhofspassagen ein vielseitiges Programm mit einer kleinen Schau zu den Projekten 2012, mit Musik, Vorträgen, Lesungen, Kulinarischem und vielem mehr. Für die kleinen Gäste gibt es an jedem Wochenende Rätsel- und Bastelspaß.
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Ausstellungseröffnung
14. April 2012, 14.00 Uhr
Friedrichs Planstadt Zinna
Kloster Zinna

Am Sonnabend, 14. April 2012, wurde in Kloster Zinna die Ausstellung "Friedrichs Planstadt Zinna“ eröffnet. Sie zeigt die Enstehungs- und Entwicklungsgeschichte dieser „Garten- und Wohnstadt“ mit ihrem preußisch strengen Grundriss, der bis heute erhalten ist. Die Gründung der Stadt wurde nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges 1764 mit dem Edikt zum Bau der Weberkolonie Zinna direkt von Friedrich II. beschlossen. Direkt an der Grenze zu Sachsen entstand nach den Plänen von Baumeister Christiani eine beinahe quadratische Anlage mit achteckigem Marktplatz. 1777 waren 84 Doppelhäuser und ein einfaches Haus für 169 Familien auf Kosten Friedrichs fertig gestellt. Baumaterial für die Siedlung war reichlich vorhanden, die Klostergebäude wurden als Steinbruch genutzt. Der König holte Kolonisten, hauptsächlich Handweber aus der Oberlausitz, in den Ort. Die Fabrikation von Tuchen für das Militär aber auch die Produktion von Seidenstoffen sollte die geschwächte Wirtschaft des Landes ankurbeln. Die Siedler erhielten Haus und Grundstück, sowie Garten- und Ackerland geschenkt, um die Eigenversorgung zu gewährleisten. Umzugskosten wurden erstattet, Einrichtungsgeld gezahlt und Steuerfreiheit für zehn Jahre garantiert. Zu Reichtum kamen die Zinnaer jedoch nicht...
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