„Sankt Luther. Reformator zwischen Inszenierung und Marketing“

Ausstellungseröffnung
31.03.2017, 18:00 Uhr
Berlin

Am Freitag, dem 31. März 2017, um 18 Uhr, wird im Museum Nikolaikirche in Berlin die Ausstellung „Sankt Luther. Reformator zwischen Inszenierung und Marketing“ eröffnet.

Zum 500. Reformationsjubiläum spürt das Stadtmuseum Berlin Ambivalenzen und Widersprüchen der Luther-Verehrung nach.
Im Mittelpunkt stehen dabei die teils heute noch bestehenden Gegensätze zwischen Luthers Lehre und gelebter Praxis. Einzigartige Objekte von der Reformationszeit bis zur Gegenwart, die zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind, zeugen von der glühenden Verehrung, mit der Luther zur Kultfigur verklärt wurde: Im Ergebnis oft eine Verkehrung seiner Theologie.

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In der Nikolaikirche, einem Zentrum des Brandenburgischen Luthertums, erzählt die Ausstellung vom menschlichen Bedürfnis nach Idealen und Idolen, von Schaulust und Berührungsdrang sowie von den fließenden Grenzen zwischen Andenken und Bilderkult. Sie belegt aber auch, wie Luther bewusst inszeniert, politisch instrumentalisiert und kommerziell vermarktet wurde.

Grußworte
Paul Spiess, Direktor Stadtmuseum Berlin, Chefkurator des Landes Berlin im Humboldt Forum
Bischof Dr. Markus Dröge, Landesbischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg
Albrecht Henkys, Ausstellungskurator, Stadtmuseum Berlin

Eröffnung: Fr, 31. März 2017, 18 Uhr
Laufzeit: 01. April 2017 bis 10. September 2017
Ort: Museum Nikolaikirche, Nikolaikirchplatz, 10178 Berlin
Öffnungszeiten: täglich 10 – 18 Uhr
Eintritt: 5 €, erm. 3 € (inkl. Audioguide), bis 18 Jahre: frei, 1. Mittwoch im Monat: frei

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

„Luther und Babylon 2017. Bilder von Ideen und ihren Folgen“

Ausstellungseröffnung
25.01.2017, 17:00 Uhr
Strausberg

Am Mittwoch, dem 25. Januar 2017, wird in der Sparkasse Märkisch-Oderland in Strausberg die Kunstausstellung „Luther und Babylon 2017. Bilder von Ideen und ihren Folgen“ eröffnet. Um 15.30 Uhr sind Medienvertreter zu einem Pressegespräch und um 17 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung herzlich eingeladen. Luther und die Reformation in Brandenburg“, wird veranstaltet von der Sparkasse Märkisch-Oderland und realisiert von kunst projekte e.v., Waldsieversdorf (www.kunstprojekte-ev.de).

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Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von 14 Künstlern verschiedener Generationen (geboren zwischen 1933 und 1979) aus dem Landkreis Märkisch-Oderland, dem Land Brandenburg, Berlin, Strausbergs Partnerstadt Frankenthal in der Pfalz und aus Shanghai. Neu geschaffene oder wiederentdeckte Werke zu diesem bis in unsere Gegenwart hinein spannenden Thema zeigen: Dieter Goltzsche, Hans-Hendrik Grimmling, Sylvia Hagen, Jürgen K. Hultenreich, Horst Hussel, Hagen Klennert, Harald-Alexander Klimek, Sophie Natuschke, Ronald Paris, Hans Scheib, Songwen Sun-von Berg, Ruth Tesmar, Heidi Vogel und Jana Wilsky. Kuratorin der Ausstellung ist Anke Zeisler. Zur Ausstellung erscheint ein 82-seitiger Kunstband.

Grußworte
Uwe Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Märkisch-Oderland,
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg
Anke Zeisler, Kuratorin der Ausstellung, sowie einige der beteiligten Künstler geben Auskunft zum Projekt und zu den Werken.

 

Termin: Pressegespräch: Mi, 25. Januar 2017, 15.30 Uhr; Ausstellungseröffnung: Mi, 25. Januar 2017, 17 Uhr
Laufzeit: 26. Januar 2017 bis 15. Dezember 2017
Ort: Sparkasse Märkisch-Oderland, Hauptgeschäftsstelle Große Straße 2-3, 15344 Strausberg
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: Mo, Fr 8.30 bis 15.30 Uhr; Die, Do 8.30-18.30 Uhr; Mi 8.30-13 Uhr

 

Weitere korrespondierende Ausstellungen:
Kirche St. Marien, Frankfurt (Oder), Martyrchor: 18. Juni bis 26. August 2017
Kleist-Museum Frankfurt (Oder): 23. Juni bis 26. August 2017

Die Ausstellung wird anschließend vom 12. Januar bis 18. Februar 2018 im Kunsthaus Frankenthal (Pfalz) gezeigt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

„Unterwegs im Licht – Stadt trifft Kirche“

Stadtfest
21.01.2017, 10:00 Uhr
Potsdam

Die kulturellen Einrichtungen der historischen Mitte laden ein, durch die illuminierte Stadt zu flanieren und ein Programm mit Ausstellungen, Lesungen, Führungen, Workshops, Basteln, Laternenumzug und Live-Musik zu erleben.

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Essen & Trinken ab 17:30 Uhr: Kulinarisches auf dem Kutschstallhof ab 21 Uhr: Getränke und Fingerfood in der historischen Gewölbehalle
bis 21 Uhr Sonderöffnungszeiten der Ausstellungen „Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen“ „Karl IV.– Ein Kaiser in Brandenburg“
15 Uhr Familienführung zur Finissage Sonderausstellung
„Karl IV.–Ein Kaiser in Brandenburg“ mit Marion Feise, Kunsthistorikerin
Die Ausstellung in einem anderen Licht sehen: Silhouetten, Schatten und Umrisse von Objekten. Woran erkennt man einen Kaiser auch im Gegenlicht? Und wie sieht in der Abenddämmerung das Rathaus– im Gegensatz zur Kirche– aus?
Ein Entdeckerheft und Stifte helfen bei der schummerigen Licht-und-Schatten-Tour.             Wer mag, kann gerne eine eigene kleine Taschenlampe mitbringen.
Dauer: ca. 50 Minuten, geeignet für Kinder ab 6 Jahren
15 Uhr Konferenzraum (Obergeschoss)
Schreibwerkstatt mit Gänsefeder „Im Licht der Reformation. Luther und die deutsche Sprache“ für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
15 Uhr Studio (Obergeschoss)
Malwerkstatt für Kinder in Kooperation mit der Kunstschule Potsdam
Was leuchtet, wenn es in der Stadt dunkel ist?
Wir zaubern mit hellen Farben Licht auf schwarzen Karton.
15 Uhr Konferenzraum (Obergeschoss)
Foto-Impressionen der Projekte des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2016
„handwerk zwischen gestern & übermorgen“
16:00 bis 17:30 Uhr historische Gewölbehalle
Konzert zum Geburtstag Friedrichs des Großen
Programm
Georg Philipp Telemann (1681–1767): Quartett Nr.2 in a-moll
Johann Gottlieb Graun (1703–1771): Sonate in A-Dur für Violine und B.C.
Johann Joachim Quantz (1697–1773): Trio-Sonate g-moll
Pause
Friedrich der Große (1712–1786): Sonate e-moll für Flöte und B.C.
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788): Fantasie A-Dur Wq 58/7 für Cembalo solo
Georg Philipp Telemann: Quartett Nr.6 in e-moll
Es spielt das Ensemble Sans Souci Berlin
Irmgard Huntgeburth– Violine, Christoph Huntgeburth –Traversflöte,
Lea Rahel Bader –Violoncello, Natalie Pfeiffer- Cembalo
Die Veranstaltung wird gefördert von der Märkischen Stiftung für Gesundheits- und Kulturförderung.
18:15 Uhr Kutschstallhof
Finale des Laternenumzugs mit Abschlussperformance
Pina Polar mit Feuershow & Akrobatik
Feuerspektakel „Ein unerwarteter Besuch“:
(Hexen-)Frauen, (Fege-)Feuer und Humor
ab 21 Uhr
historische Gewölbehalle
Tanz und Live-Musik mit der Salsaband Mi Solar
Mi Solar, im November 2003 von der Bassistin Maike Scheel gegründet, spannt den weiten Bogen von traditioneller bis hin zu moderner kubanischer Musik, wagt innovative Arrangements lateinamerikanischer Klassiker und überrascht mit rasanten Eigenkompositionen: Salsa und Timba treffen auf Pop, Funk, Hip Hop und Latin-Jazz, um zu einem eigenen weltmusikalischen Sound zu verschmelzen. Den fetten, roten Teppich, den die virtuose Band gekonnt ausrollt, beschreitet ihre fabelhafte Sängerin Mayelis Guyat mit Kubanisch-Berliner Eleganz!
Besetzung: Mayelis Guyat (Cuba)– lead vocals, composition; Jotham Bleiberg –trumpet, composition,vocals; Thibault Falk (Frankreich)– piano; Maike Scheel –bass, composition; Walther Martinez (Cuba)– timbales, drums

 

Termin: Sa, 21. Januar 2017, 10-23 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Kutschstall | Am Neuen Markt 9 | 14467 Potsdam
Eintritt: frei

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Tel.: 0331 62085-50

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!