Liebe Deinen Nächsten! Ein christliches Gebot, die Reformation und das Kloster Lehnin

Ausstellungseröffnung
21.06.2017, 15 Uhr
Lehnin

Am Mittwoch, dem 21. Juni 2017, um 15.00 Uhr, eröffnet das Museum im Zisterzienserkloster Lehnin die Ausstellung „Liebe Deinen Nächsten! Ein christliches Gebot, die Reformation und das Kloster Lehnin“.
Klöster gewährten den Armen, Kranken und Schwachen stets Einlass und Hilfe. Dieser Umstand ist in der heutigen Gesellschaft fast vergessen, in der die Sozialgesetzgebung den meisten Menschen eine medizinische Versorgung und finanzielle Unterstützung ermöglicht. Doch ohne die Ärzte und Pflegekräfte in den großen christlichen Hilfswerken wäre dies undenkbar. Sie leisten täglich ihren Dienst in der Nächstenliebe.

Das Kloster Lehnin steht mit der Entwicklung vom Zisterzienserkloster im Mittelalter zum heutigen Evangelischen Diakonissenhaus für die historische Entwicklung und die Verwirklichung des Gebotes der christlichen Nächstenliebe. Die Ausstellung zeigt, wie die Auflösung der Klöster in der Reformation und die Impulse der protestantischen Theologie die Entwicklung des modernen Sozialstaates beeinflusst haben.

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Begrüßung
Matthias Blume, Theologischer Vorstand Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin
Grußworte
Ulrich Lilie, Präsident Diakonie Deutschland
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
Erläuterungen zum Konzept der Ausstellung und anschließende Führung durch
Prof. Dr. Harald Schwillus, Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg
Eröffnung der Ausstellung durch Dr. Manfred Stolpe, Bundesminister a.D. und Ministerpräsident a.D. des Landes Brandenburg
Moderation
Stefan Beier, Leiter des Museums im Zisterzienserkloster Lehnin
Musikalische Begleitung durch Markus Belß, Klavier

Eröffnung: Mi, 21. Juni 2017, 15.00 Uhr
Laufzeit: 22. Juni bis 30. November 2017
Ort: Museum im Zisterzienserkloster Lehnin
Klosterkirchplatz 4, 14797 Kloster Lehnin
Öffnungszeiten: Mo – Sa 10.00 – 17.00 Uhr, So 13.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Open-Air-Kino in Jüterbog – Auftakt zum Reformationsprogramm in Jüterbog

Open-Air-Kino
26./27.05.2017
Jüterbog

Am Freitag, dem 26. Mai 2017, und am Samstag,
dem 27. Mai 2017, jeweils um 21.00 Uhr, startet die Stadt Jüterbog mit zwei hochkarätigen Kinofilmen in ihr diesjähriges Programm zu 500 Jahren Reformation.

Unter dem Motto „Der Anstoß zu Luthers Thesen gegen den Ablasshandel kam aus Jüterbog“ widmet sich die Stadt in diesem Jahr insbesondere dem Dominikanermönch und Ablasskommissar Johann Tetzel. Als Gegenfigur Martin Luthers repräsentierte er lange Zeit die finanzielle Ausbeutung der Laien durch einen geldgierigen Klerus und die Römische Kurie.
Eine Ausstellung im Kulturquartier Mönchenkloster und in der Nikolaikirche stellt die historische Person vor und zeichnet ein differenziertes Bild der mittelalterlichen Ablasspraxis – Eröffnung Fr, 8. September 2017, 14.00 Uhr.

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Die Kirchengemeinde Jüterbog nutzt die Gelegenheit und führt mit über 60 Darstellern aus der Stadt und der Umgebung ein 500 Jahre altes Kulturhighlight auf.
Das „Jüterboger Mysterienspiel“ ist eines der wenigen authentischen Zeugnisse des Denkens und Fühlens der Bevölkerung in der Zeit der Reformation –
Uraufführung am 8. September 2017, um 19.00 Uhr, im Rahmen des Stadtfestes
„Tetzel kommt“.
Weitere Aufführungen finden am 9. und 16. September sowie am 7. Oktober 2017,
jeweils um 19.00 Uhr, in der Kirche St. Nikolai in Jüterbog statt.

Open-Air-Kino „Michael Kohlhaas“, Deutschland und Frankreich 2013, 122 Minuten
Termin: Freitag, 26. Mai 2017, 21.00 Uhr
Ort: Marktplatz Jüterbog
Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten

Open-Air-Kino „Luther“, USA, Deutschland und Großbritannien 2003, 118 Minuten
Termin: Samstag, 27. Mai 2017, 21.00 Uhr
Ort: Marktplatz Jüterbog
Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten

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Seelenheil und Bürgerstiftungen. Tradition und Wandel

Ausstellungseröffnung
21.05.2017, 14.30 Uhr
Luckau

Am Sonntag, dem 21. Mai 2017, um 14.30 Uhr, wird im Niederlausitz Museum Luckau die Ausstellung
„Seelenheil und Bürgerstiftungen. Tradition und Wandel“ eröffnet.
Die Ausstellung thematisiert den Wandel des christlich motivierten Stiftungswesens in der nachreformatorischen Zeit. Ging es vor Luther in der Hauptsache darum, für das eigene Seelenheil zu sorgen, entwickelte sich in der Folge reformatorischer Ideale ein ausgeprägtes bürgerliches und protestantisches Selbstbewußtsein.
In diesem Zusammenhang fand das Stiftungswesen als Dokumentation der eigenen gesellschaftlichen Stellung seinen Ausdruck. Die Ausstellung in Luckau verdeutlicht, dass Stiftungen, neben der Sorge für die Armen, einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl geleistet haben.

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Begrüßung
Marina Gadomski, Leiterin des Niederlausitz Museum Luckau
Grußworte
Gerald Lehmann, Bürgermeister der Stadt Luckau
Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Stefan Görnert, Leiter des Amtes für Bildung, Sport und Kultur im Landkreis Dahme-Spreewald
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
Thomas Köhler, Superintendent des Kirchenkreises Niederlausitz
Musikalische Begleitung durch Focko Hinken, Kantor der Nikolaikirche Luckau
Anschließender Rundgang durch die Ausstellung mit Dr. Silke Kamp, Kuratorin der Ausstellung

Eröffnung: So, 21. Mai 2017, 14.30 Uhr
Laufzeit: 23. Mai bis 5. November 2017
Ort: Niederlausitz Museum Luckau Nonnengasse 1, 15926 Luckau
Öffnungszeiten: Di – Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa und So 13.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro

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