Reformation konkret

Ausstellungseröffnung
14.05.2017, 15 Uhr
Brandenburg

Am Sonntag, dem 14. Mai 2017, um 15.00 Uhr, wurde vor und in der St. Gotthardtkirche in Brandenburg an der Havel die Ausstellung „Reformation konkret“ eröffnet.
In der St. Gotthardtkirche steht der erste reformatorische Flügelaltar des Landes. Seit 1559 ersetzte er die vormals 18 Altäre, die während der Reformationszeit in einem radikalen »Bildersturm« entfernt worden waren. Die Ausstellung thematisiert die Aufbruchstimmung und den tiefgreifenden Wandel dieser Epoche.
Von der St. Gotthardtkirche aus wird der Besucher auf verschiedenen Stationen durch die Altstadt bis zum Dom geführt. Im öffentlichen Raum erzählen Informationsstelen die Reformationsgeschichte der Stadt.

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Begrüßung
Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel
Philipp Mosch, Pfarrer der St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde
Grußworte
Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
Heilgard Asmus, Generalsuperintendentin des Sprengels Potsdam
Michael Knape, Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
Einführung in die Ausstellung durch Anja Heinecke, Denkmalamt Brandenburg an der Havel

Laufzeit: 15. Mai bis 31. Oktober 2017
Ort: St. Gotthardtkirche
Gotthardtkirchplatz, 14770 Brandenburg an der Havel
Öffnungszeiten: Mo – Sa 10.00 – 17.00 Uhr, So 11.30 – 17.00 Uhr
Die Ausstellung im öffentlichen Stadtraum jeder Zeit frei zugänglich.
Eintritt: frei

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

„Gebrannte Erde. Neun Jahrhunderte Backstein in Brandenburg und Berlin“

Ausstellungseröffnung
13.12.2016, 18:00 Uhr
Brandenburg a.d. H.

archaeologisches-landesmuseum-brandenburg-paulikloster

Am Dienstag, dem 13. Dezember 2016, um 18 Uhr, wird im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg die Ausstellung „Gebrannte Erde. Neun Jahrhunderte Backstein in Brandenburg und Berlin“ eröffnet. Vom 12. bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Backstein das wichtigste und die Baukunst prägende feuerfeste Baumaterial im norddeutschen Raum. Seit der Romanik und Gotik wurden zum großen Teil heute noch bestehende imposante Klöster, Kirchen, Burgen, Rathäuser, Stadtbefestigungsanlagen, aber auch eindrucksvolle Privathäuser aus Backstein errichtet, die das architektonische Erscheinungsbild der Region nach wie vor prägen.

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Die aus der Antike durch die Klöster überlieferte Backstein- und Ziegeltechnologie war vor allem für die stetig wachsenden mittelalterlichen und neuzeitlichen Städte von besonderer Bedeutung. Die reichen Tonvorkommen in unserer Region bildeten über viele Generationen die Grundlage für die Ziegelproduktion. So wurden in hunderten Ziegeleien ganz unterschiedlicher Größe Milliarden Backsteine vor allem für den Aufbau der großen Städte – allen voran Berlins– produziert. Zunächst erfolgte die Herstellung in anstrengender, aber auch kunstvoller Handarbeit und in einfachen Feldbrandöfen, später in zunehmend maschinellen und schließlich industrialisierten Verfahren. Die Sonderausstellung widmet sich der Archäologie und Geschichte des Zieglerhandwerks im Raum Brandenburg-Berlin. Neben einem Ausblick auf die Antike wird die handwerks- und architekturgeschichtliche Entwicklung von den frühesten regionalen Belegen bis in die Gegenwart nachvollzogen.

Begrüßung
Prof. Dr. Franz Schopper, Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseums
Grußworte
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg
Prof. Dr. Elke Kaiser, 1. Vorsitzende des Fördervereins Freunde des Archäologischen
Landesmuseums

Prof. Dr. Franz Schopper, Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseums

im Anschluss Ausstellungsbesichtigung mit einer Einführung durch Dirk Schumann, Berlin (Kuratorengemeinschaft der Ausstellung) und Umtrunk

Termin: Di, 13. Dezember 2016, 18 Uhr
Laufzeit: 14. Dezember 2016 bis 5. März 2017
Ort: Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, Neustädtische Heidestr.28, 14776 Brandenburg an der Havel
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
Der Eintritt zur Sonderausstellung ist im regulären Museumseintritt enthalten.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10– 17 Uhr, Montag geschlossen                           An folgenden Feiertagen geöffnet: 1./2. Weihnachtsfeiertag (25./26.12.)                                geschlossen an: Heiligabend, Silvester, Neujahr

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!