Die letzten Mönche von Dobrilugk

Ausstellungseröffnung
06.07.2017, 18 Uhr
Doberlug-Kirchhain

Am Donnerstag, dem 6. Juli 2017, um 18.00 Uhr, eröffnet das Museum Schloss Doberlug die Ausstellung
„Die letzten Mönche von Dobrilugk“.
Die Reformation löste eine gewaltige Säkularisierungswelle in den reformierten deutschen Ländern aus.
Auch das Zisterzienserkloster Dobrilugk geriet um 1540 in deren Sog.
Für die Mönche bedeutete sie nicht nur die Auseinandersetzung mit der neuen Lehre, sondern auch die Suche nach neuen Lebensentwürfen. Das Museum Schloss Doberlug
zeichnet die Lebenswege der letzten Dobrilugker Mönche nach und verortet sie als evangelische Pfarrer, als Pensionäre in einem verfallenden Kloster oder gar als Kriminelle. Die Ausstellung stellt die Einzelschicksale in den Kontext der Geschichte des Dobrilugker Klosters in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Museums Schloss Doberlug, des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, der Universität Potsdam und der Stadt Doberlug-Kirchhain.

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Begrüßung
Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Landkreises Elbe-Elster
Bodo Broszinski, Bürgermeister der Stadt Doberlug-Kirchhain
Grußworte
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Jürgen Riecke, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Elbe-Elster
Prof. Dr. Klaus Neitmann, Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Rainer Ernst, Leiter des Museumsverbundes Elbe-Elster
Im Anschluss führt der Kurator Dr. Sascha Bütow durch die Ausstellung.
Musikalische Begleitung durch die Choralscholen Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz und St. Rita Berlin-Reinickendorf
Das Museum eröffnet zeitgleich eine neue Dauerausstellung mit dem Titel
„Doberlug und das sächsische Brandenburg“.

Eröffnung: Do, 6. Juli 2017, 18.00 Uhr
Laufzeit: 7. Juli bis 12. November 2017
Ort: Museum Schloss Doberlug
Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain
Öffnungszeiten: April bis September: Di – Sa 10.00 – 18.00 Uhr
Oktober / November: Di – So 10.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro

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Musikam habe ich allzeit lieb gehabt. Zur Geschichte der protestantischen Kantoreien

Ausstellungseröffnung
10.06.2017, 15.30 Uhr
Finsterwalde

Am Samstag, dem 10. Juni 2017, um 15.30 Uhr, wird im Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde die Ausstellung „Musikam habe ich allzeit lieb gehabt. Zur Geschichte der protestantischen Kantoreien“ eröffnet.
Die Einführung der Reformation 1539 veränderte die Struktur und Rollenverteilung innerhalb der Kirchengemeinden.
Besucher des Gottesdienstes waren nun nicht mehr nur Zuschauer, sie erhielten eine aktivere Rolle und feierten und lobten Gott. Zur Verbreitung des neuen Glaubens schufen Martin Luther und seine Weggefährten erste Kirchenlieder und schon bald entstanden in vielen Gemeinden Kantoreien. Die Sonderausstellung zeigt die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der protestantischen Kantoreien. Dabei geht es neben der Rolle und den Aufgaben der Sänger auch um deren Stellung in der städtischen Gesellschaft.

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Begrüßung
Dr. Rainer Ernst, Leiter des Museumsverbundes Elbe-Elster
Grußworte
Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Landkreises Elbe-Elster
Reiner Walleser, Leiter des Abteilung Kultur im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Anschließende Einführung in die Ausstellung durch Olaf Weber, wissenschaftlicher Mitarbeiter
Musikalische Begleitung durch das Vokalensemble Erbschleicher

Im Anschluss der Ausstellungseröffnung (um 17 Uhr) führt das Puppentheater rudolf & voland das Theaterstück „Legende Luther“ erstmalig auf. Es erzählt die Geschichte Martin Luthers aus der Sicht seines Hundes Tölpel. Tauchen sie ein in diese animiert animalische Geschichte der Reformation.
Weitere Aufführungen finden Sie unter www.rudolf-und-voland.de

Eröffnung: Sa, 10. Juni 2017, 15.30 Uhr
Laufzeit: 11. Juni bis 31. Oktober 2017
Ort: Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde
Lange Straße 6/8, 038238 Finsterwalde
Öffnungszeiten: Di – So 10.00 – 18.00 Uhr,
ab dem 1. Oktober Di – So 10.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro

Eine weitere Veranstaltung für den 10. Juni 2017, 16 Uhr
„Sie können nicht anders. Bildhauer begegnen einer Bischofskonferenz“
Bischofsresidenz Burg Ziesar
Die Pressemitteilung finden Sie hier.

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„Zwischen Pfarrhaus und Ratssaal. Die Reformation im Amt Mühlberg“

Ausstellungseröffnung
22.04.2017, 16:00 Uhr
Mühlberg

Am Samstag, den 22. April 2017, um 16 Uhr, wird im Museum Mühlberg 1547 die Ausstellung „Zwischen Pfarrhaus und Ratssaal. Die Reformation im Amt Mühlberg“ eröffnet.
Das 2015 neu eröffnete Museum Mühlberg 1547 blickt mit einer Sonderausstellung zum 500. Jubiläum der Reformation auf das Glaubens- und Alltagsleben der Mühlberger zurück. 1539/40 nahmen sie, mehr oder weniger durch amtliche Verordnung, den neuen Glauben an. Mühlberg gehörte damals zum albertinischen Sachsen, wo Herzog Heinrich der Fromme die Reformation einführte. Die Ausstellung befasst sich jedoch nicht nur mit der Reformationszeit, sondern fragt auch, wie sich das christliche Alltagsleben über die Jahrhunderte entwickelte.

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Begrüßung
Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Landkreises Elbe-Elster
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH │ Kulturland Brandenburg
Führung von Dr. Lars-Arne Dannenberg, Kurator der Ausstellung
Musikalische Begleitung durch das Flötentrio der Kreismusikschule Gebrüder Graun des Landkreises Elbe-Elster

Termin: Sa, 22. April 2017, 16 Uhr
Laufzeit: 23. April bis 5. November 2017
Öffnungszeiten: April bis September: Di-So 10.00 – 18.00 Uhr
Oktober bis März: Di-So 10.00 – 17.00 Uhr
Ort: Museum Mühlberg 1547
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro

Weitere Informationen finden Sie hier.

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