Von Angesicht zu Angesicht – Lutheraner und Reformierte in Altlandsberg

Ausstellungseröffnung
17.06.2017, 17 Uhr
Altlandsberg
Am Samstag, dem 17. Juni 2017, um 17.00 Uhr, wird vor der Stadtkirche in Altlandsberg die Ausstellung
„Von Angesicht zu Angesicht – Lutheraner und Reformierte in Altlandsberg“ eröffnet.
Der Stadtkirche in Altlandsberg wird gleichzeitig die Auszeichnung „Denkmal des Monats“ verliehen.
Otto von Schwerin und Nikolaus Leutinger haben der Geschichte Altlandsbergs ihren Stempel aufgedrückt. Der eine baute die reformierte Schlosskirche und holte Siedler ins Land, der andere vertrat von der Kanzel der Stadtkirche mit Leidenschaft die Lehren Martin Luthers. Beide Kirchen stehen noch heute „von Angesicht zu Angesicht“ und versinnbildlichen so einen für Brandenburg einmaligen Dialog zwischen Lutheranern und Reformierten.

Um 17.00 Uhr wird der Kirche die Auszeichnung „Denkmal des Monats“ durch die Arbeits-gemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg verliehen.

Mehr erfahren »

Anschließende Grußworte zur Ausstellungseröffnung
Arno Jeschke, Bürgermeister der Stadt Altlandsberg
Johannes Menard, Pfarrer der Kirchengemeinde in Altlandsberg
Brigitte Faber-Schmidt
, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Im Anschluss findet das Sommerkonzert „Engelssaiten. Irdische Musik aus drei Jahrhundert mit den Virtuosen der Staatskapelle BerlinAndreas Jentsch (Violine) und Stephan Fitzpatrick (Harfe) – statt.

Die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Land Brandenburg präsentiert die Ausstellung unter ihrem Jahresmotto „Reformieren – Eine Bewegung findet Stadt“.

Eröffnung: Sa, 17. Juni 2017, 17.00 Uhr
Laufzeit: 18. Juni bis 31. Oktober 2017
Ort: Stadtkirche Altlandsberg
Kirchplatz 1, 15345 Altlandsberg
Eintritt: frei

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Musikam habe ich allzeit lieb gehabt. Zur Geschichte der protestantischen Kantoreien

Ausstellungseröffnung
10.06.2017, 15.30 Uhr
Finsterwalde

Am Samstag, dem 10. Juni 2017, um 15.30 Uhr, wird im Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde die Ausstellung „Musikam habe ich allzeit lieb gehabt. Zur Geschichte der protestantischen Kantoreien“ eröffnet.
Die Einführung der Reformation 1539 veränderte die Struktur und Rollenverteilung innerhalb der Kirchengemeinden.
Besucher des Gottesdienstes waren nun nicht mehr nur Zuschauer, sie erhielten eine aktivere Rolle und feierten und lobten Gott. Zur Verbreitung des neuen Glaubens schufen Martin Luther und seine Weggefährten erste Kirchenlieder und schon bald entstanden in vielen Gemeinden Kantoreien. Die Sonderausstellung zeigt die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der protestantischen Kantoreien. Dabei geht es neben der Rolle und den Aufgaben der Sänger auch um deren Stellung in der städtischen Gesellschaft.

Mehr erfahren »

Begrüßung
Dr. Rainer Ernst, Leiter des Museumsverbundes Elbe-Elster
Grußworte
Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Landkreises Elbe-Elster
Reiner Walleser, Leiter des Abteilung Kultur im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Anschließende Einführung in die Ausstellung durch Olaf Weber, wissenschaftlicher Mitarbeiter
Musikalische Begleitung durch das Vokalensemble Erbschleicher

Im Anschluss der Ausstellungseröffnung (um 17 Uhr) führt das Puppentheater rudolf & voland das Theaterstück „Legende Luther“ erstmalig auf. Es erzählt die Geschichte Martin Luthers aus der Sicht seines Hundes Tölpel. Tauchen sie ein in diese animiert animalische Geschichte der Reformation.
Weitere Aufführungen finden Sie unter www.rudolf-und-voland.de

Eröffnung: Sa, 10. Juni 2017, 15.30 Uhr
Laufzeit: 11. Juni bis 31. Oktober 2017
Ort: Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde
Lange Straße 6/8, 038238 Finsterwalde
Öffnungszeiten: Di – So 10.00 – 18.00 Uhr,
ab dem 1. Oktober Di – So 10.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro

Eine weitere Veranstaltung für den 10. Juni 2017, 16 Uhr
„Sie können nicht anders. Bildhauer begegnen einer Bischofskonferenz“
Bischofsresidenz Burg Ziesar
Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

 

Seelenheil und Bürgerstiftungen. Tradition und Wandel

Ausstellungseröffnung
21.05.2017, 14.30 Uhr
Luckau

Am Sonntag, dem 21. Mai 2017, um 14.30 Uhr, wird im Niederlausitz Museum Luckau die Ausstellung
„Seelenheil und Bürgerstiftungen. Tradition und Wandel“ eröffnet.
Die Ausstellung thematisiert den Wandel des christlich motivierten Stiftungswesens in der nachreformatorischen Zeit. Ging es vor Luther in der Hauptsache darum, für das eigene Seelenheil zu sorgen, entwickelte sich in der Folge reformatorischer Ideale ein ausgeprägtes bürgerliches und protestantisches Selbstbewußtsein.
In diesem Zusammenhang fand das Stiftungswesen als Dokumentation der eigenen gesellschaftlichen Stellung seinen Ausdruck. Die Ausstellung in Luckau verdeutlicht, dass Stiftungen, neben der Sorge für die Armen, einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl geleistet haben.

Mehr erfahren »

Begrüßung
Marina Gadomski, Leiterin des Niederlausitz Museum Luckau
Grußworte
Gerald Lehmann, Bürgermeister der Stadt Luckau
Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Stefan Görnert, Leiter des Amtes für Bildung, Sport und Kultur im Landkreis Dahme-Spreewald
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
Thomas Köhler, Superintendent des Kirchenkreises Niederlausitz
Musikalische Begleitung durch Focko Hinken, Kantor der Nikolaikirche Luckau
Anschließender Rundgang durch die Ausstellung mit Dr. Silke Kamp, Kuratorin der Ausstellung

Eröffnung: So, 21. Mai 2017, 14.30 Uhr
Laufzeit: 23. Mai bis 5. November 2017
Ort: Niederlausitz Museum Luckau Nonnengasse 1, 15926 Luckau
Öffnungszeiten: Di – Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa und So 13.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro

Wir freuen uns über Ihren Besuch!