„Zwischen Pfarrhaus und Ratssaal. Die Reformation im Amt Mühlberg“

Ausstellungseröffnung
22.04.2017, 16:00 Uhr
Mühlberg

Am Samstag, den 22. April 2017, um 16 Uhr, wird im Museum Mühlberg 1547 die Ausstellung „Zwischen Pfarrhaus und Ratssaal. Die Reformation im Amt Mühlberg“ eröffnet.
Das 2015 neu eröffnete Museum Mühlberg 1547 blickt mit einer Sonderausstellung zum 500. Jubiläum der Reformation auf das Glaubens- und Alltagsleben der Mühlberger zurück. 1539/40 nahmen sie, mehr oder weniger durch amtliche Verordnung, den neuen Glauben an. Mühlberg gehörte damals zum albertinischen Sachsen, wo Herzog Heinrich der Fromme die Reformation einführte. Die Ausstellung befasst sich jedoch nicht nur mit der Reformationszeit, sondern fragt auch, wie sich das christliche Alltagsleben über die Jahrhunderte entwickelte.

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Begrüßung
Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Landkreises Elbe-Elster
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH │ Kulturland Brandenburg
Führung von Dr. Lars-Arne Dannenberg, Kurator der Ausstellung
Musikalische Begleitung durch das Flötentrio der Kreismusikschule Gebrüder Graun des Landkreises Elbe-Elster

Termin: Sa, 22. April 2017, 16 Uhr
Laufzeit: 23. April bis 5. November 2017
Öffnungszeiten: April bis September: Di-So 10.00 – 18.00 Uhr
Oktober bis März: Di-So 10.00 – 17.00 Uhr
Ort: Museum Mühlberg 1547
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Begleitpublikation zum diesjährigen Themenjahr

Die Begleitpublikation folgt den Spuren der großen gesellschaftlichen Umwälzung vor 500 Jahren im heutige Bundesland Brandenburg und fragt, was aus ihnen „gelesen“ werden kann. Von der Prignitz bis zum Elbe-Elster-Land werden Orte, Bauwerke, Denkmäler, Ausstattungsobjekte oder Schriftzeugnisse vorgestellt. Oft einzigartig, manchmal beispielhaft sind diese Sachzeugnisse für die Autoren Ausgangspunkte, den grundlegenden Veränderungen, landesweiten Entwicklungen und Auswirkungen der Reformation nachzugehen. Die Fotostrecken von Frank Gaudlitz führen in die aktuelle Gegenwart.

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Sie zeigen Vertreter der heutigen evangelischen Kirche im Pfarramt, in der Seelsorge und in der Diakonie. In ihrer Vielfalt und im gesellschaftlichen Bezug sind diese Aufnahmen auch ein anschauliches  Beispiel für „Luther und die Folgen“.

Die Redakteurin des Buches, Dr. Simone Neuhäuser, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Publizistik in Berlin. Sie lebt in Potsdam. Frank Gaudlitz ist Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und lebt als freier Fotograf in Potsdam.

Begleitband zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2017

Herausgeber Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
192 Seiten, 100 farbige Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-7338-0407-7, 19,95 Euro

„Gebrannte Erde. Neun Jahrhunderte Backstein in Brandenburg und Berlin“

Ausstellungseröffnung
13.12.2016, 18:00 Uhr
Brandenburg a.d. H.

archaeologisches-landesmuseum-brandenburg-paulikloster

Am Dienstag, dem 13. Dezember 2016, um 18 Uhr, wird im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg die Ausstellung „Gebrannte Erde. Neun Jahrhunderte Backstein in Brandenburg und Berlin“ eröffnet. Vom 12. bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Backstein das wichtigste und die Baukunst prägende feuerfeste Baumaterial im norddeutschen Raum. Seit der Romanik und Gotik wurden zum großen Teil heute noch bestehende imposante Klöster, Kirchen, Burgen, Rathäuser, Stadtbefestigungsanlagen, aber auch eindrucksvolle Privathäuser aus Backstein errichtet, die das architektonische Erscheinungsbild der Region nach wie vor prägen.

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Die aus der Antike durch die Klöster überlieferte Backstein- und Ziegeltechnologie war vor allem für die stetig wachsenden mittelalterlichen und neuzeitlichen Städte von besonderer Bedeutung. Die reichen Tonvorkommen in unserer Region bildeten über viele Generationen die Grundlage für die Ziegelproduktion. So wurden in hunderten Ziegeleien ganz unterschiedlicher Größe Milliarden Backsteine vor allem für den Aufbau der großen Städte – allen voran Berlins– produziert. Zunächst erfolgte die Herstellung in anstrengender, aber auch kunstvoller Handarbeit und in einfachen Feldbrandöfen, später in zunehmend maschinellen und schließlich industrialisierten Verfahren. Die Sonderausstellung widmet sich der Archäologie und Geschichte des Zieglerhandwerks im Raum Brandenburg-Berlin. Neben einem Ausblick auf die Antike wird die handwerks- und architekturgeschichtliche Entwicklung von den frühesten regionalen Belegen bis in die Gegenwart nachvollzogen.

Begrüßung
Prof. Dr. Franz Schopper, Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseums
Grußworte
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg
Prof. Dr. Elke Kaiser, 1. Vorsitzende des Fördervereins Freunde des Archäologischen
Landesmuseums

Prof. Dr. Franz Schopper, Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseums

im Anschluss Ausstellungsbesichtigung mit einer Einführung durch Dirk Schumann, Berlin (Kuratorengemeinschaft der Ausstellung) und Umtrunk

Termin: Di, 13. Dezember 2016, 18 Uhr
Laufzeit: 14. Dezember 2016 bis 5. März 2017
Ort: Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, Neustädtische Heidestr.28, 14776 Brandenburg an der Havel
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
Der Eintritt zur Sonderausstellung ist im regulären Museumseintritt enthalten.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10– 17 Uhr, Montag geschlossen                           An folgenden Feiertagen geöffnet: 1./2. Weihnachtsfeiertag (25./26.12.)                                geschlossen an: Heiligabend, Silvester, Neujahr

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!