Die Reformation auf Ofenkacheln

Ausstellungseröffnung
07.07.2017, 18 Uhr
Lübben

Am Freitag, dem 7. Juli 2017, um 18.00 Uhr, eröffnet das Stadt- und Regionalmuseum Lübben die Ausstellung
„Die Reformation auf Ofenkacheln“.
Die Ausstellung im Stadt- und Regionalmuseum Lübben zeigt alltags- und kulturgeschichtliche Aspekte
der Reformation – am Beispiel zeitgenössischer Ofenkacheln.
Die Ausbreitung des im Mittelalter noch ausschließlich Wohlhabenden vorbehaltenen Kachelofens ermöglichte es seit der Frühen Neuzeit auch in einfachen Haushalten, für eine angenehme und rauchfreie Wärme zu sorgen.
Zudem spiegeln Kachelöfen ebenso wie Möbel und Wohntextilien die ästhetischen Vorstellungen der jeweiligen Epoche wieder. Durch die dauerhafte Präsenz in Wohnräumen waren sie ein gut geeignetes Medium, um den Geldbeutel, den Geschmack und die Ansichten des Hausherren und nicht zuletzt das Bekenntnis zur Reformation zu repräsentieren.

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Begrüßung
Christina Orphal, Leiterin des Stadt- und Regionalmuseums Lübben
Grußworte
Lars Kolan, Bürgermeister der Stadt Lübben
Dr. Ulrike Gutheil, Staatsekretärin im Ministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Christian Müller-Lorenz, Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
Einführung in die Ausstellung durch Justyna Gralak, Kuratorin der Ausstellung
Anschließende Konzertlesung mit Ines Hommann aus Briefen von Martin Luther

Eröffnung: Do, 7. Juli 2017, 18.00 Uhr
Laufzeit: 08. Juli bis 19. November 2017
Ort: Stadt- und Regionalmuseum Lübben
Ernst-von-Houwald-Damm 14, 15907 Lübben
Öffnungszeiten: Mi – So und an Feiertagen 10.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 4,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Auftakt der Konzertreihe des Kulturfeste im Land Brandenburg e.V. ,,Ad arma, fideles!“

Konzertreihe
18.03.2017, 15:00 Uhr
Temnitzquell

Wie die Reformatoren in Deutschland nutzte auch die katholische Kirche die sinnliche Kraft der Musik als Moment der Verkündigung. Nach den Ideen des Konzils von Trient (1545-1563) entstand die „Römische Schule“, die mit der ganzen Pracht barocker Musiksprache im Dienst der Gegenreformation musizierte. Das Lob eines Heiligen, die Bezugnahme auf die Jungfrau Maria, mediterrane Krippenszenen im Stile Caravaggios, die Vergänglichkeit alles Irdischen und der Kampf für den Glauben sind wiederkehrende Themen. Sie werdeneinerseits mit den erlesensten Kompositionstechniken und andererseits mit eingängigen Melodien behandelt und besungen. Diese Werke nehmen in der musikalischen Ausdeutung des Textes und mit einem mitreißenden groove regelrecht theatrale Züge an.

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Concerto Romano, 2006 in Rom von Alessandro Quarta gegründet, ist die erste Originalklangformation, die sich systematisch mit allen Facetten der römischen Renaissance und des Hochbarocks beschäftigt. Das Ensemble ist regelmäßig bei internationalen Festspielen und in Konzertsälen u.a. in Italien, Belgien, Deutschland, Österreich und im Vatikan zu Gast.

Aequinox-Festival Neuruppin Ensemble „Concerto Romano“, Rom
Geistliche Musik im Rom des 17. Jahrhunderts von Francesco Foggia, Bonifacio Graziani Giacomo Carissimi

Termin: Sa, 18. März 2017, 15 Uhr
Ort: Kirche Netzeband, Dorfstr. 5A, 16818 Temnitzquell OT Netzeband
Eintritt: 23 Euro
Weitere Termine finden Sie hier.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

„Gebrannte Erde. Neun Jahrhunderte Backstein in Brandenburg und Berlin“

Ausstellungseröffnung
13.12.2016, 18:00 Uhr
Brandenburg a.d. H.

archaeologisches-landesmuseum-brandenburg-paulikloster

Am Dienstag, dem 13. Dezember 2016, um 18 Uhr, wird im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg die Ausstellung „Gebrannte Erde. Neun Jahrhunderte Backstein in Brandenburg und Berlin“ eröffnet. Vom 12. bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Backstein das wichtigste und die Baukunst prägende feuerfeste Baumaterial im norddeutschen Raum. Seit der Romanik und Gotik wurden zum großen Teil heute noch bestehende imposante Klöster, Kirchen, Burgen, Rathäuser, Stadtbefestigungsanlagen, aber auch eindrucksvolle Privathäuser aus Backstein errichtet, die das architektonische Erscheinungsbild der Region nach wie vor prägen.

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Die aus der Antike durch die Klöster überlieferte Backstein- und Ziegeltechnologie war vor allem für die stetig wachsenden mittelalterlichen und neuzeitlichen Städte von besonderer Bedeutung. Die reichen Tonvorkommen in unserer Region bildeten über viele Generationen die Grundlage für die Ziegelproduktion. So wurden in hunderten Ziegeleien ganz unterschiedlicher Größe Milliarden Backsteine vor allem für den Aufbau der großen Städte – allen voran Berlins– produziert. Zunächst erfolgte die Herstellung in anstrengender, aber auch kunstvoller Handarbeit und in einfachen Feldbrandöfen, später in zunehmend maschinellen und schließlich industrialisierten Verfahren. Die Sonderausstellung widmet sich der Archäologie und Geschichte des Zieglerhandwerks im Raum Brandenburg-Berlin. Neben einem Ausblick auf die Antike wird die handwerks- und architekturgeschichtliche Entwicklung von den frühesten regionalen Belegen bis in die Gegenwart nachvollzogen.

Begrüßung
Prof. Dr. Franz Schopper, Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseums
Grußworte
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg
Prof. Dr. Elke Kaiser, 1. Vorsitzende des Fördervereins Freunde des Archäologischen
Landesmuseums

Prof. Dr. Franz Schopper, Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseums

im Anschluss Ausstellungsbesichtigung mit einer Einführung durch Dirk Schumann, Berlin (Kuratorengemeinschaft der Ausstellung) und Umtrunk

Termin: Di, 13. Dezember 2016, 18 Uhr
Laufzeit: 14. Dezember 2016 bis 5. März 2017
Ort: Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, Neustädtische Heidestr.28, 14776 Brandenburg an der Havel
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
Der Eintritt zur Sonderausstellung ist im regulären Museumseintritt enthalten.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10– 17 Uhr, Montag geschlossen                           An folgenden Feiertagen geöffnet: 1./2. Weihnachtsfeiertag (25./26.12.)                                geschlossen an: Heiligabend, Silvester, Neujahr

Weitere Informationen finden Sie hier.

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