„Reformation und Freiheit“ – fulminante Ausstellungseröffnung in Potsdam

Neue Ausstellung zum Themenjahr
im Haus der Brandenburgisch-
Preußischen Geschichte

Lucas Cranach d.Ä.: Martin Luther, um 1532
Foto: The Duke of Buccleuch & Queensberry KBE, Bowhill, Selkirk, Schottland

Mit einer fulminanten Ausstellungseröffnung am vergangenen Donnerstag startete das Themenjahr 2017 „WORT & WIRKUNG. Luther und die Reformation in Brandenburg“ in die zweite Halbzeit. Im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte eröffnete an diesem Tag die zentrale Ausstellung „Reformation und Freiheit. Luther und die Folgen für Preußen und Brandenburg“.
Sie erzählt die Wirkungsgeschichte des Lutherischen Freiheits-Verständnisses in Brandenburg und Preußen am Beginn der Neuzeit. Erstmals nimmt damit eine Ausstellung Territorien in den Blick, die zwar beide von Hohenzollern regiert wurden, aber zu verschiedenen politischen Reichen gehörten (dem römisch-deutschen bzw. dem polnisch-litauischen) und nicht zuletzt deshalb ganz unterschiedliche Reformationsgeschichten hatten.
Die Schau versammelt rund 100 Exponate aus Museen, Archiven, Kirchen und Privatsammlungen in Deutschland, Polen, Frankreich und Schottland. Unbekannte brandenburgische Reformationsgeschichten werden mit animierten Kurzfilmen auf unkonventionelle Weise erzählt. Hörstationen geben fiktive Streitgespräche oder das „Vaterunser“ in den zeitgenössischen preußischen und brandenburgischen Landessprachen wieder.

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Laufzeit: 8. September 2017 bis 21. Januar 2018
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall
Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: Di – Do 10.00 – 17.00 Uhr und Fr – So 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: 7,- €, ermäßigt 5,- €
Für Jugendliche bis 18 Jahre und Inhaber des Mobilitätstickets ist der Eintritt frei