Das Land Brandenburg feiert Theodor Fontane

fontane.200 feierte am 30. März in Neuruppin große Eröffnung
mit dabei waren Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
und 
Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke

Der Ministerpräsident, Dr. Dietmar Woidke, der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender beim Besuch der Leitausstellung fontane.200/Autor im Museum Neuruppin, Foto: Andreas Kunow © www.fontanestadt.de

»Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.« Mit diesen Worten begann Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seine Eröffnungsrede am 30. März in der Kulturkirche Neuruppin.
Jeder kennt diesen Satz aus der Arzneimittelwerbung. Unersetzlich ist der Hinweis auf das persönliche Gespräch zwischen dem Kranken und demjenigen, der ihm helfen kann. Als Apotheker kannte Theodor Fontane die Bedeutung des persönlichen Gesprächs und er ließ es in seine Werke einfließen. Man könnte sogar meinen, dass sein letztes Werk »Der Stechlin« nichts anderes ist, als ein langes Gespräch.

Nun wollte Bundespräsident Steinmeier kein neues Medikament bewerben. Mit inspirierenden Worten beschrieb er, wie bedeutend die Werke Theodor Fontanes noch heute sind, welche Aktualität sie haben und wie er die Identität des Landes Brandenburg bis heute prägt. Und so formulierte Bundespräsident Steinmeier treffend: »Seine Romane und Gedichte werden bis heute gelesen – und ich füge hinzu: freiwillig, nicht nur als verpflichtende Schullektüre.«

Die Rede des Bundespräsidenten können Sie hier gern nachlesen.

Programm zu den Offenen Ateliers 2019 ist online

Offene Ateliers im Land Brandenburg
am 4. und 5. Mai 2019

Unter dem Motto „Metall in Bewegung“ können Besucher*innen in der Werkstatt von Frantek P. Riedel künstlerisch schweißen und die gefertigten Objekte gleich mitnehmen, Foto: © Landkreis Havelland

Auch in diesem Jahr stehen den Brandenburger*innen und ihren Gästen erneut die Türen zahlreicher Ateliers offen. Am 4. und 5. Mai 2019 laden Künstler*innen aus vierzehn brandenburgischen Landkreisen und den beiden Städten Potsdam und Cottbus dazu ein, ihnen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, ins Gespräch zu kommen oder sich auch selbst künstlerisch zu erproben – um dann nicht nur die Erinnerungen an besondere Erlebnisse und Begegnungen, sondern auch Kunstwerke und Kunsthandwerk mit nach Hause zu nehmen.

Insgesamt beteiligen sich mehr als 500 Ateliers mit über 750 Künstler*innen an der Aktion, die zum Ziel hat, die Potenziale und die Vielfalt der Bildenden Kunst im Land Brandenburg konzentriert und gebündelt vorzustellen, aber auch die Besucherinnen und Besucher zu inspirieren, die Kultur und die Künstler des Landes immer wieder neu zu entdecken.

Das Programm der Offenen Ateliers 2019 finden Sie hier zum Herunterladen.

Mehr erfahren »

Die Broschüre, die zu den Tagen der Offenen Ateliers erscheint, stellt gleichzeitig ein Kompendium dar, mit dem man sich auch das ganze Jahr über individuell, gemeinsam mit Freunden oder mit der Familie auf den Weg zur Kunst begeben kann. Das Kunsterlebnis im Land Brandenburg lässt sich am Wochenende der Offenen Ateliers zudem gut mit einer Radtour verbinden.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und anregende Tage, voller Erlebnisse und mit neuen Begegnungen!

Am Anfang war der Urknall…

Das Theater des Lachens inszeniert
einen Highmatabend nach Theodor Fontane
21. März 2019, Frankfurt (Oder)

Ein Highmatabend nach Theodor Fontane © Theater des Lachens, Frankfurt (Oder)

„Am Anfang war der Urknall…“ – Der geneigte Fontane-Kenner könnte den Einwand erheben, dass es keinen Beleg für die Anwesenheit des märkischen Dichters und Schriftstellers beim Urknall gibt. Aber er soll ja auch in Ribbeck nie gewesen sein. Trotzdem hat er darüber berichtet. Nun ja, wer will da schon so genau sein.
Irgendwo zwischen Urknall und Ribbeck jedenfalls liegt das kleine Dorf Tschechin. Hier spielt die Geschichte von Abel und Ursel Hradscheck, die Theodor Fontane in seiner Kriminalgeschichte „Unterm Birnbaum“ verarbeitete. Diese Geschichte liegt dem von Astrid Griesbach inszenierten Stück zu Grunde.
Gehen Sie mit Torsten Gesser, Christine Müller, Irene Winter und Arkadiusz Porada auf eine Zeitreise mit Fontane im Gepäck und ohne Kompass durch Geschichte und Geschichten: stranden, entdecken, verirren Sie sich, werden Sie in einen Obstbaumkrimi hineingezogen und gehen Sie weiter, kommen Sie absichtlich vom Wege ab und doch ans Ziel. Sie folgen Fontane, dem einstigen Chronisten eines verblassenden Landschaftsbildes, durch die  Mark Brandenburg. Die Vergangenheit, auf die wir schauen, war einmal Zukunft!

Weitere Aufführungen finden am 22. März im Weiten Theater Berlin, am 26. Mai in der Zitadelle Spandau und am 14. September im Film Theater Bad Freienwalde statt.