Begleitpublikation zum diesjährigen Themenjahr

Die Begleitpublikation folgt den Spuren der großen gesellschaftlichen Umwälzung vor 500 Jahren im heutige Bundesland Brandenburg und fragt, was aus ihnen „gelesen“ werden kann. Von der Prignitz bis zum Elbe-Elster-Land werden Orte, Bauwerke, Denkmäler, Ausstattungsobjekte oder Schriftzeugnisse vorgestellt. Oft einzigartig, manchmal beispielhaft sind diese Sachzeugnisse für die Autoren Ausgangspunkte, den grundlegenden Veränderungen, landesweiten Entwicklungen und Auswirkungen der Reformation nachzugehen. Die Fotostrecken von Frank Gaudlitz führen in die aktuelle Gegenwart.

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Sie zeigen Vertreter der heutigen evangelischen Kirche im Pfarramt, in der Seelsorge und in der Diakonie. In ihrer Vielfalt und im gesellschaftlichen Bezug sind diese Aufnahmen auch ein anschauliches  Beispiel für „Luther und die Folgen“.

Die Redakteurin des Buches, Dr. Simone Neuhäuser, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Publizistik in Berlin. Sie lebt in Potsdam. Frank Gaudlitz ist Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und lebt als freier Fotograf in Potsdam.

Begleitband zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2017

Herausgeber Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
192 Seiten, 100 farbige Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-7338-0407-7, 19,95 Euro

„Sankt Luther. Reformator zwischen Inszenierung und Marketing“

Ausstellungseröffnung
31.03.2017, 18:00 Uhr
Berlin

Am Freitag, dem 31. März 2017, um 18 Uhr, wird im Museum Nikolaikirche in Berlin die Ausstellung „Sankt Luther. Reformator zwischen Inszenierung und Marketing“ eröffnet.

Zum 500. Reformationsjubiläum spürt das Stadtmuseum Berlin Ambivalenzen und Widersprüchen der Luther-Verehrung nach.
Im Mittelpunkt stehen dabei die teils heute noch bestehenden Gegensätze zwischen Luthers Lehre und gelebter Praxis. Einzigartige Objekte von der Reformationszeit bis zur Gegenwart, die zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind, zeugen von der glühenden Verehrung, mit der Luther zur Kultfigur verklärt wurde: Im Ergebnis oft eine Verkehrung seiner Theologie.

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In der Nikolaikirche, einem Zentrum des Brandenburgischen Luthertums, erzählt die Ausstellung vom menschlichen Bedürfnis nach Idealen und Idolen, von Schaulust und Berührungsdrang sowie von den fließenden Grenzen zwischen Andenken und Bilderkult. Sie belegt aber auch, wie Luther bewusst inszeniert, politisch instrumentalisiert und kommerziell vermarktet wurde.

Grußworte
Paul Spiess, Direktor Stadtmuseum Berlin, Chefkurator des Landes Berlin im Humboldt Forum
Bischof Dr. Markus Dröge, Landesbischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg
Albrecht Henkys, Ausstellungskurator, Stadtmuseum Berlin

Eröffnung: Fr, 31. März 2017, 18 Uhr
Laufzeit: 01. April 2017 bis 28. Mai 2017
Ort: Museum Nikolaikirche, Nikolaikirchplatz, 10178 Berlin
Öffnungszeiten: täglich 10 – 18 Uhr
Eintritt: 5 €, erm. 3 € (inkl. Audioguide), bis 18 Jahre: frei, 1. Mittwoch im Monat: frei

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Auftakt der Konzertreihe des Kulturfeste im Land Brandenburg e.V. ,,Ad arma, fideles!“

Konzertreihe
18.03.2017, 15:00 Uhr
Temnitzquell

Wie die Reformatoren in Deutschland nutzte auch die katholische Kirche die sinnliche Kraft der Musik als Moment der Verkündigung. Nach den Ideen des Konzils von Trient (1545-1563) entstand die „Römische Schule“, die mit der ganzen Pracht barocker Musiksprache im Dienst der Gegenreformation musizierte. Das Lob eines Heiligen, die Bezugnahme auf die Jungfrau Maria, mediterrane Krippenszenen im Stile Caravaggios, die Vergänglichkeit alles Irdischen und der Kampf für den Glauben sind wiederkehrende Themen. Sie werdeneinerseits mit den erlesensten Kompositionstechniken und andererseits mit eingängigen Melodien behandelt und besungen. Diese Werke nehmen in der musikalischen Ausdeutung des Textes und mit einem mitreißenden groove regelrecht theatrale Züge an.

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Concerto Romano, 2006 in Rom von Alessandro Quarta gegründet, ist die erste Originalklangformation, die sich systematisch mit allen Facetten der römischen Renaissance und des Hochbarocks beschäftigt. Das Ensemble ist regelmäßig bei internationalen Festspielen und in Konzertsälen u.a. in Italien, Belgien, Deutschland, Österreich und im Vatikan zu Gast.

Aequinox-Festival Neuruppin Ensemble „Concerto Romano“, Rom
Geistliche Musik im Rom des 17. Jahrhunderts von Francesco Foggia, Bonifacio Graziani Giacomo Carissimi

Termin: Sa, 18. März 2017, 15 Uhr
Ort: Kirche Netzeband, Dorfstr. 5A, 16818 Temnitzquell OT Netzeband
Eintritt: 23 Euro
Weitere Termine finden Sie hier.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!