Musikam habe ich allzeit lieb gehabt. Zur Geschichte der protestantischen Kantoreien

Ausstellungseröffnung
10.06.2017, 15.30 Uhr
Finsterwalde

Am Samstag, dem 10. Juni 2017, um 15.30 Uhr, wird im Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde die Ausstellung „Musikam habe ich allzeit lieb gehabt. Zur Geschichte der protestantischen Kantoreien“ eröffnet.
Die Einführung der Reformation 1539 veränderte die Struktur und Rollenverteilung innerhalb der Kirchengemeinden.
Besucher des Gottesdienstes waren nun nicht mehr nur Zuschauer, sie erhielten eine aktivere Rolle und feierten und lobten Gott. Zur Verbreitung des neuen Glaubens schufen Martin Luther und seine Weggefährten erste Kirchenlieder und schon bald entstanden in vielen Gemeinden Kantoreien. Die Sonderausstellung zeigt die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der protestantischen Kantoreien. Dabei geht es neben der Rolle und den Aufgaben der Sänger auch um deren Stellung in der städtischen Gesellschaft.

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Begrüßung
Dr. Rainer Ernst, Leiter des Museumsverbundes Elbe-Elster
Grußworte
Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Landkreises Elbe-Elster
Reiner Walleser, Leiter des Abteilung Kultur im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Anschließende Einführung in die Ausstellung durch Olaf Weber, wissenschaftlicher Mitarbeiter
Musikalische Begleitung durch das Vokalensemble Erbschleicher

Im Anschluss der Ausstellungseröffnung (um 17 Uhr) führt das Puppentheater rudolf & voland das Theaterstück „Legende Luther“ erstmalig auf. Es erzählt die Geschichte Martin Luthers aus der Sicht seines Hundes Tölpel. Tauchen sie ein in diese animiert animalische Geschichte der Reformation.
Weitere Aufführungen finden Sie unter www.rudolf-und-voland.de

Eröffnung: Sa, 10. Juni 2017, 15.30 Uhr
Laufzeit: 11. Juni bis 31. Oktober 2017
Ort: Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde
Lange Straße 6/8, 038238 Finsterwalde
Öffnungszeiten: Di – So 10.00 – 18.00 Uhr,
ab dem 1. Oktober Di – So 10.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro

Eine weitere Veranstaltung für den 10. Juni 2017, 16 Uhr
„Sie können nicht anders. Bildhauer begegnen einer Bischofskonferenz“
Bischofsresidenz Burg Ziesar
Die Pressemitteilung finden Sie hier.

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Open-Air-Kino in Jüterbog – Auftakt zum Reformationsprogramm in Jüterbog

Open-Air-Kino
26./27.05.2017
Jüterbog

Am Freitag, dem 26. Mai 2017, und am Samstag,
dem 27. Mai 2017, jeweils um 21.00 Uhr, startet die Stadt Jüterbog mit zwei hochkarätigen Kinofilmen in ihr diesjähriges Programm zu 500 Jahren Reformation.

Unter dem Motto „Der Anstoß zu Luthers Thesen gegen den Ablasshandel kam aus Jüterbog“ widmet sich die Stadt in diesem Jahr insbesondere dem Dominikanermönch und Ablasskommissar Johann Tetzel. Als Gegenfigur Martin Luthers repräsentierte er lange Zeit die finanzielle Ausbeutung der Laien durch einen geldgierigen Klerus und die Römische Kurie.
Eine Ausstellung im Kulturquartier Mönchenkloster und in der Nikolaikirche stellt die historische Person vor und zeichnet ein differenziertes Bild der mittelalterlichen Ablasspraxis – Eröffnung Fr, 8. September 2017, 14.00 Uhr.

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Die Kirchengemeinde Jüterbog nutzt die Gelegenheit und führt mit über 60 Darstellern aus der Stadt und der Umgebung ein 500 Jahre altes Kulturhighlight auf.
Das „Jüterboger Mysterienspiel“ ist eines der wenigen authentischen Zeugnisse des Denkens und Fühlens der Bevölkerung in der Zeit der Reformation –
Uraufführung am 8. September 2017, um 19.00 Uhr, im Rahmen des Stadtfestes
„Tetzel kommt“.
Weitere Aufführungen finden am 9. und 16. September sowie am 7. Oktober 2017,
jeweils um 19.00 Uhr, in der Kirche St. Nikolai in Jüterbog statt.

Open-Air-Kino „Michael Kohlhaas“, Deutschland und Frankreich 2013, 122 Minuten
Termin: Freitag, 26. Mai 2017, 21.00 Uhr
Ort: Marktplatz Jüterbog
Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten

Open-Air-Kino „Luther“, USA, Deutschland und Großbritannien 2003, 118 Minuten
Termin: Samstag, 27. Mai 2017, 21.00 Uhr
Ort: Marktplatz Jüterbog
Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten

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Seelenheil und Bürgerstiftungen. Tradition und Wandel

Ausstellungseröffnung
21.05.2017, 14.30 Uhr
Luckau

Am Sonntag, dem 21. Mai 2017, um 14.30 Uhr, wird im Niederlausitz Museum Luckau die Ausstellung
„Seelenheil und Bürgerstiftungen. Tradition und Wandel“ eröffnet.
Die Ausstellung thematisiert den Wandel des christlich motivierten Stiftungswesens in der nachreformatorischen Zeit. Ging es vor Luther in der Hauptsache darum, für das eigene Seelenheil zu sorgen, entwickelte sich in der Folge reformatorischer Ideale ein ausgeprägtes bürgerliches und protestantisches Selbstbewußtsein.
In diesem Zusammenhang fand das Stiftungswesen als Dokumentation der eigenen gesellschaftlichen Stellung seinen Ausdruck. Die Ausstellung in Luckau verdeutlicht, dass Stiftungen, neben der Sorge für die Armen, einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl geleistet haben.

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Begrüßung
Marina Gadomski, Leiterin des Niederlausitz Museum Luckau
Grußworte
Gerald Lehmann, Bürgermeister der Stadt Luckau
Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Stefan Görnert, Leiter des Amtes für Bildung, Sport und Kultur im Landkreis Dahme-Spreewald
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
Thomas Köhler, Superintendent des Kirchenkreises Niederlausitz
Musikalische Begleitung durch Focko Hinken, Kantor der Nikolaikirche Luckau
Anschließender Rundgang durch die Ausstellung mit Dr. Silke Kamp, Kuratorin der Ausstellung

Eröffnung: So, 21. Mai 2017, 14.30 Uhr
Laufzeit: 23. Mai bis 5. November 2017
Ort: Niederlausitz Museum Luckau Nonnengasse 1, 15926 Luckau
Öffnungszeiten: Di – Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa und So 13.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro

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