Programmheft Juli bis Dezember 2017 jetzt online

Liebe Besucherinnen und Besucher des Themenjahres
Kulturland Brandenburg 2017,

das Programmheft zur zweiten Jahreshälfte ist nun online.
Stöbern Sie schon jetzt in unserem spannenden Programm für die zweite Jahreshälfte und gehen Sie auf Spurensuche nach Luther und den Folgen der Reformation in Brandenburg.
Sie können das Programmheft direkt hier herunterladen.

Von des Bischofs Gnade. Ziesar in der Reformationszeit

Ausstellungseröffnung
17.05.2017, 15.00 Uhr
Ziesar

Am Mittwoch, dem 17. Mai 2017, um 15.00 Uhr, wird in der Stadtkirche Heilig Kreuz in Ziesar die Ausstellung
„Von des Bischofs Gnade. Ziesar in der Reformationszeit“ eröffnet.
Die Ausstellung ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2017 „WORT & WIRKUNG. Luther und die Reformation in Brandenburg“ und wird unter dem Jahresmotto „Reformieren – Eine Bewegung findet Stadt“ der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Land Brandenburg präsentiert.
Thematisch widmet sich die Ausstellung der Zeit der Reformation in Ziesar.
Sie geht den Veränderungen in der bischöflichen Residenz nach. Die Bischöfe als Stadtherren orientierten sich in ihrer Haltung gegenüber Luther am Kurfürsten von Brandenburg, der erst im Jahr 1539 offiziell den lutherischen Glauben einführte.
Neun Jahre zuvor wurde die Burgkapelle neu ausgemalt.

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Das Programm war aber weder rückwärtsgewandt noch antilutherisch, es suchte vielmehr den Anschluss an die künstlerische Qualität und Modernität der weit ausstrahlenden Residenzen in Berlin, Halle (Moritzburg) und Wittenberg. Der Übertritt des letzten katholischen Bischofs, Matthias von Jagow, zum
neuen Glauben im Jahre 1539 führte in der Folge zur Aufhebung des bischöflichen Amtes und damit zum Ende Ziesars als Bischofsresidenz. Aus der bischöflichen Stadt wurde eine kurfürstliche, neben dem Verschwinden des Klosters in Ziesar die gravierendste Änderung in der Reformationszeit.
Zudem wird des in Ziesar geborenen Hamburger Reformators Johannes Aepinus gedacht.

Hartmut Eberling, der die Anregung zur Ausstellung gab, wird an das Leben und Wirken des Reformators Johannes Aepinus, Sohn der Stadt Ziesar, erinnern.
Musikalisch wird die Veranstaltung von Thorsten Fabrizi an der Orgel begleitet.

Eröffnung: Mittwoch, 17. Mai 2017, 15.00 Uhr
Laufzeit: 18. Mai bis 31. Oktober 2017
Ort: Stadtkirche Heilig Kreuz
Kloster 1, 14793 Ziesar
Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist im öffentlichen Stadtraum frei zugänglich.
Eintritt: frei

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Reformation konkret

Ausstellungseröffnung
14.05.2017, 15 Uhr
Brandenburg

Am Sonntag, dem 14. Mai 2017, um 15.00 Uhr, wurde vor und in der St. Gotthardtkirche in Brandenburg an der Havel die Ausstellung „Reformation konkret“ eröffnet.
In der St. Gotthardtkirche steht der erste reformatorische Flügelaltar des Landes. Seit 1559 ersetzte er die vormals 18 Altäre, die während der Reformationszeit in einem radikalen »Bildersturm« entfernt worden waren. Die Ausstellung thematisiert die Aufbruchstimmung und den tiefgreifenden Wandel dieser Epoche.
Von der St. Gotthardtkirche aus wird der Besucher auf verschiedenen Stationen durch die Altstadt bis zum Dom geführt. Im öffentlichen Raum erzählen Informationsstelen die Reformationsgeschichte der Stadt.

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Begrüßung
Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel
Philipp Mosch, Pfarrer der St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde
Grußworte
Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
Heilgard Asmus, Generalsuperintendentin des Sprengels Potsdam
Michael Knape, Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
Einführung in die Ausstellung durch Anja Heinecke, Denkmalamt Brandenburg an der Havel

Laufzeit: 15. Mai bis 31. Oktober 2017
Ort: St. Gotthardtkirche
Gotthardtkirchplatz, 14770 Brandenburg an der Havel
Öffnungszeiten: Mo – Sa 10.00 – 17.00 Uhr, So 11.30 – 17.00 Uhr
Die Ausstellung im öffentlichen Stadtraum jeder Zeit frei zugänglich.
Eintritt: frei

Wir freuen uns über Ihren Besuch!