Neue Ausstellung in Potsdam eröffnet

„Beiderseits der Oder. Geschichtsraum | Grenzraum | Begegnungsraum“
Eröffnung der Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Donnerstag, 6. September 2018, 18 Uhr

Die Gubener Stadt- und Hauptkirche und das wiederaufgebaute Rathaus (Kulturhaus) in Gubin, Foto: © A.Savin (Wikimedia Commons ∑ WikiPhotoSpace)

Immer wieder müssen Menschen aufgrund von Kriegen oder Konflikten den Ort aufgeben, mit dem sie verwurzelt sind. Wie wird dann aus der Fremde eine Heimat? Woran hält man fest? Was gibt Halt? Gemeinsam mit dem Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte eine Spurensuche beiderseits der Oder. Es geht um Menschen aus Polen und Deutschland, deren Lebens- und Familiengeschichten ähnlich geprägt sind: durch Flucht, Vertreibung oder Umsiedlung während des Zweiten Weltkriegs bzw. durch die Neuordnung Europas nach 1945.

Aus historischen und aktuellen Bildern, Interviews, Videosequenzen und speziell für die Ausstellung geschaffenen Installationen entstand eine dokumentarisch-künstlerische Rauminszenierung, die den Besucher mitnimmt auf eine assoziative Reise durch die Welt beiderseits der Oder.

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Ausstellung „Beiderseits der Oder. Geschichtsraum | Grenzraum | Begegnungsraum“

Eröffnung: Do, 6. September 2018, 18 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Laufzeit: 7. September 2018 bis 20. Januar 2019
Öffnungszeiten: Di–So 10–17 Uhr, Fr–So 10–18 Uhr
Eintritt: 5,- €, ermäßigt 3,- €, freitags für alle 3,- €, 
für alleJugendliche bis 18 Jahre und ALG II-Empfänger: frei

Die Ausstellung entstand in Partnerschaft mit dem Muzeum Ziemi Lubuskiej (Museum des Lebuser Landes) in Zielona Góra, dem Muzeum Lubuskie im. Jana Dekerta (Lebuser Museum Jan Deckert) in Gorzów Wielkopolski, dem Gubiński Dom Kultury (Gubiner Kulturhaus), Oderläufe e. V. und dem Bildungs- und Begegnungszentrum Schloß Trebnitz e. V. sowie mit freundlicher Beratung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften/Centrum Badań Historycznych Polskiej Akademii Nauk w Berlinie.

„Beiderseits der Oder“ ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 SHARING HERITAGE und ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.