Macht und Glanz in Europa

Archäotechnica 2018
Kunst- und Handwerkstechniken der Bronzezeit
11./12. August 2018, 10–17 Uhr

Foto: Fritz Fabert © Archäologisches Landesmuseum

Vor mehr als 3 500 Jahren erlebte das junge Metallhandwerk in weiten Teilen Europas seine erste Blüte. Prächtiger Schmuck und kostbare Waffen, aber auch Werkzeuge und Arbeitsgeräte entstanden aus Bronze.
Die Region Berlin-Brandenburg war in dieser Zeit stark geprägt von einflussreichen, benachbarten Kulturkreisen und muss in ein weitreichendes Handelsnetz eingebunden gewesen sein.
Schauen Sie einem prähistorischen Salzsieder oder Bronzegießer über die Schulter und lassen Sie sich verschiedene Web- und Färbeverfahren oder die kunstfertige Verarbeitung von Bernstein fachkundig erläutern.
Die kultische Seite des Lebens beleuchten die Darstellung einer bronzezeitlichen Priesterin sowie magische Lurenklänge. Experten zeigen zudem, was uns Funde vom ältesten bekannten Schlachtfeld Europas im Tollensetal über Kampf und Waffen während der Bronzezeit verraten. Und am lebenden Beispiel wird die Domestikation von Pferden, die ab der Bronzezeit greifbar wird, erläutert.

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Programm

13.00 Uhr Vorführung
Auf Hufen und Rädern –
Pferde und Transport in der Bronzezeitim Klostergarten

14.00 Uhr Kurzführung durch das Museum
Goldschalen und Buckelurnen –
Die Bronzezeit im Land BrandenburgTreffpunkt Foyer

15.00 Uhr Modenschau
Mit Schnurrock und Flügelhaube – Bekleidungssitten in der Bronzezeitim Klostergarten

16.00 Uhr Vorführung
Der Klang der Lure – Bronzezeitliche Musikimprovisationim Klostergarten

Eintritt:
5,00 €, erm. 3,50 €, Familien 10,00 €,Kinder unter 10 Jahren frei

Veranstaltungsort:
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg
Neustädtische Heidestraße 28
14776 Brandenburg an der Havel

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