Geschichte vor Ort

Diskussionsveranstaltung
19. März 2018, 16.00 – 19.00 Uhr
Potsdam

Am Montag, dem 19. März 2018, von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr, findet im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Geschichte vor Ort. Erfahrungen und Potentiale von Kultureller Bildungsarbeit zur NS-Geschichte in Brandenburg“ statt. Anlass ist die Evaluation des Konzepts der Landesregierung „Geschichte vor Ort. Erinnerungskultur im Land Brandenburg für die Zeit 1933 bis 1990“ und der erneuten Ausschreibung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ für Theaterprojekte mit Zeugnissen von Verfolgten des Nationalsozialismus“. Die Veranstaltung stellt den Auftakt für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Erfahrungen aus der gemeinsamen Praxis von kultureller und historisch-politischer Bildung dar und soll dazu dienen, Standards zu formulieren und die spezifischen Potentiale dieser Verbindung zu fördern. Gleichzeitig ist die Veranstaltung der Abschluss des durch die Stiftung EVZ geförderten Projekts „Widerständige_Beziehungen“.

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Diskussionsveranstaltung „Geschichte vor Ort. Erfahrungen und Potentiale
von Kultureller Bildungsarbeit zur NS-Geschichte in Brandenburg“

Datum            Montag, 19. März 2018, 16.00 – 19.00 Uhr
Ort                  Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Konferenzraum
Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Programm

16.00 Uhr        Begrüßung, Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der
Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH,
Kulturland Brandenburg

16.10 Uhr        Einführung in die Evaluation des Konzepts der Landesregierung
„Geschichte vor Ort“, Petra Haustein, Ministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

16.30 Uhr        Performance-Installation „Widerständige_Beziehungen“
Institut für Neue Soziale Plastik e.V. (Berlin/ Ravensbrück)

17.00 Uhr        Projektvorstellung „Zur Endlösung der Zigeunerfrage.
Ein fiktives Symposium am 16.12.1942“, Historikerlabor (Berlin/ Potsdam)

17.20 Uhr        Projektvorstellung „Verschleppt Jung ohne Ich“, Kanaltheater (Eberswalde)

17.40 Uhr        Pause

18.00 Uhr        Diskussion „Kulturelle Bildung und Erinnerung
an die NS-Geschichte in Brandenburg“

                        Brigitte Faber-Schmidt (Brandenburgische Gesellschaft für Kultur
und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg), Sonja Begalke
(Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“), Karin Melzer
(Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes
Brandenburg), Benno Plassmann (Institut für Neue Soziale Plastik e.V.),
                        Heike Scharpff (Kanaltheater Eberswalde), Olaf Löschke
(Historikerlabor e.V.)

Moderation: Axel Drecoll (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin)

 

Eine Kooperationsveranstaltung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, und dem Institut für Neue Soziale Plastik e.V.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018
„wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“. Kulturland Brandenburg 2018 lässt die gemeinsamen und verbindenden Wurzeln und Werte aber auch die Brüche in unserer Geschichte sichtbar werden und ermöglicht, sich mit Europa auseinanderzusetzen, in Austausch zu treten und schließlich selbst zu Botschaftern des europäischen Kulturerbes und der europäischen Idee zu werden.