Paralleldörfer. Leben in zwei Schönborns

Eröffnung der Ausstellung „Paralleldörfer.
Leben in zwei Schönborns“
Donnerstag, 3. Mai 2018, 19 Uhr
Museum Schloss Doberlug

Schönborn, Deutschland: Bürgermeister Mende begrüßt ein Schönborner Neugeborenes, Foto: Maxim Melnyk

Zwei Dörfer, ein Name: Schönborn. Eines in der Niederlausitz, eines in Transkarpatien. Bis auf den Namen verbindet sie auf den ersten Blick nicht viel. Das deutsche Schönborn wurde nach einer heute noch sprudelnden Quelle, das ukrainische nach einem fränkischen Grafen benannt. Genauer betrachtet, zeigen sich Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Korrespondenzen. Beide Dörfer erleben Anfang der 1990er Jahre die Abwanderung großer Teile der Bevölkerung auf der Suche nach einem besseren Leben nach Westen. In der Niederlausitz kehren sie inzwischen vereinzelt zurück. In Transkarpatien werden die Häuser der deutschstämmigen Schönborner von neuen Besitzern belebt. Die Ausstellung stellt eine Verbindung zwischen den beiden Welten her und erzählt mit Fotos von Alexa Vachon, Gegenständen aus beiden Dörfern und Klanginstallationen von Christiane Seiler europäische Geschichte von Heimat, Migration und Veränderung.

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Schönborn, Ukraine: Pause bei der Arbeit auf dem Kartoffelacker, Foto: Maxim Melnyk

Die Ausstellung ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018
„wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“. Kulturland Brandenburg 2018 lässt die gemeinsamen und verbindenden Wurzeln und Werte, aber auch die Brüche in unserer Geschichte sichtbar werden und ermöglicht, sich mit Europa auseinanderzusetzen, in Austausch zu treten und schließlich selbst zu Botschaftern des europäischen Kulturerbes und der europäischen Idee zu werden.

Ausstellung „Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns“

Datum: Donnerstag, 3. Mai 2018, 19 Uhr
Ort: Museum Schloss Doberlug, Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain
Laufzeit: 4. Mai bis 14. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr, ab Oktober 10.00-17.00 Uhr
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Begrüßung
Torsten Lehmann, Museum Schloss Doberlug

Grußworte
Wiktor Lehesa, Bürgermeister des Dorfers Schönborn im Oblast Transkarpatien, Ukraine
Daniel Mende
, Bürgermeister der Gemeinde Schönborn im Landkreis Elbe-Elster
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Einführung in die Ausstellung
Maxim Melnyk und Christiane Seiler, Ausstellungskuratoren

wir erben. Eine Fotoausstellung von Frank Gaudlitz

Eröffnung der Fotoausstellung „wir erben.
Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“
Mittwoch, 2. Mai 2018, 17 Uhr
Bahnhofspassagen Potsdam

Ruinenberg im Park Sanssouci, Potsdam

Unser Bild von Europa ist heute geprägt von seinen Krisen – der Brexit, die Uneinigkeit der Europäischen Union in der Flüchtlingsfrage, die Krise des Euro oder das Erstarken antieuropäischer Parteien. Das Gemeinsame und Verbindende, die Europäische Idee scheint gefährdet. Dabei ist Europa überall zu finden – auch hier in Brandenburg.

Der Potsdamer Fotograf Frank Gaudlitz machte sich auf die Suche nach dem Europäischen Kulturerbe in Brandenburg. Sein Blick richtet sich auf das baukulturelle und das immaterielle Erbe, er richtet sich auf die Oder als einzigartigem europäischen Kulturraum aber auch auf das neue und schwierige Erbe des Zwanzigsten Jahrhunderts. Frank Gaudlitz ist es in beeindruckender Weise Gelungen, die europäischen Spuren in Brandenburg, das Einmalige und das Besondere, das unverwechselbare Kulturerbe des Landes festzuhalten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Mai 2018 in den Bahnhofspassagen in Potsdam zu sehen.

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Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018 „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“. Kulturland Brandenburg 2018 lässt die gemeinsamen und verbindenden Wurzeln und Werte, aber auch die Brüche in unserer Geschichte sichtbar werden und ermöglicht es, sich mit Europa auseinanderzusetzen, in Austausch zu treten und schließlich selbst zu Botschaftern des europäischen Kulturerbes und der europäischen Idee zu werden.

Foto-Ausstellung „wir erben. Brandenburg in Europa – Europa in Brandenburg“

Datum: Mittwoch, 2. Mai 2018, 17 Uhr
Ort: Bahnhofspassagen Potsdam
Laufzeit: 3. – 22. Mai 2018
Öffnungszeiten: durchgängig geöffnet
Eintritt: frei

Grenzenlos? Archäologie am Fluss – Forschungen beiderseits der Oder

Tagung und Exkursion
13. bis 15. April 2018
Bad Muskau

Festungsanlagen an der Oder, Kostrzyn nah Odrą, Polen, Foto: Frank Gaudlitz/frank-gaudlitz.de © Kulturland Brandenburg 2018

Die 1992 gegründete Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg widmet sich der archäologischen Forschung und der Popularisierung ihrer Ergebnisse in den Bundesländern Berlin und Brandenburg. Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Jahrestagung widmet sie sich diesmal in Vorträgen, Führungen und einer Exkursion dem Europäischen Kulturerbe links und rechts von Oder und Neiße.

Die Tagung ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018 „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“. Kulturland Brandenburg 2018 lässt die gemeinsamen und verbindenden Wurzeln und Werte, aber auch die Brüche in unserer Geschichte sichtbar werden und ermöglicht, sich mit Europa auseinanderzusetzen, in Austausch zu treten und schließlich selbst zu Botschaftern des europäischen Kulturerbes und der europäischen Idee zu werden.

Anmeldungen sind noch möglich unter: info@agibb.de

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Tagung „Grenzenlos? Archäologie am Fluss – Forschung beiderseits von Oder und Neiße“

Datum Freitag, 13. bis Sonntag, 15. April 2018
Ort Schloss im Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, 02953 Bad Muskau

Ein Tagungsbeitrag wird nicht erhoben, die Teilnahme an der Exkursion kostet 15,00 €.

Tagungsprogramm

Fr., 13. April 2018, 19.00 Uhr
Der Goldfund von Vettersfelde und das früheisenzeitliche Burgensystem im Oder-Neiße- GebietVortrag von Prof. Dr. Louis D. Nebelsick

Sa., 14. April 2018, 9.00–19.00 Uhr
Jahrestagung der Archäologischen Gesellschaft in Berlin und Brandenburg mit vielfältigen Vorträgen und einer Führung durch das Schloss und den Fürst-Pückler-Park Bad Muskau

So., 15. April 2018, ab 9.00Uhr
Exkursion zu Boden- und Baudenkmalen diesseitsund jenseits von Oder und Neiße Orte Tagebau Nochten (Grabungsbesichtigung und Besuch des Aussichtspunkts); Sommerfeld/Lubsko (»eingesunkene« Stadtkirche); Witzen/Wicina (Lausitzer Burgwall); Pförten/ Brody (Schloss); Forst (Stadtkirche mit Brühlscher Gruft); Geopark Muskauer Faltenbogen, UNESCO Global Park (von Döbern oder Bad Muskau aus).
Exkursionsgebühr 15 Euro