wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa

Feierliche Eröffnung des Themenjahres
18. Mai 2018, 14 Uhr
Kloster Neuzelle

Klosterkirche St. Marien, Stift Neuzelle, Foto: Frank Gaudlitz/frank-gaudlitz.de © Kulturland Brandenburg 2018

Am Freitag, dem 18. Mai 2018, um 14 Uhr, wird im Kloster Neuzelle das Themenjahr Kulturland Brandenburg 2018 „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“ feierlich eröffnet.
Kulturland Brandenburg 2018 lässt die gemeinsamen und verbindenden Wurzeln und Werte, aber auch die Brüche in unserer Geschichte sichtbar werden und ermöglicht es, sich mit Europa auseinanderzusetzen, in Austausch zu treten und schließlich selbst zum Botschafter und zur Botschafterin des europäischen Kulturerbes und der europäischen Idee zu werden.
Die wechselvolle Besiedlung und Bewirtschaftung, aber auch die europäischen Einflüsse durch Einwanderer und die engen Beziehungen zu den europäischen Partnern haben Brandenburg – mehr als andere Regionen Deutschlands – in besonderer Weise beeinflusst und beeinflussen es bis heute. Diese europäische Dimension soll im Rahmen des Kulturlandjahres deutlich gemacht werden. Im Mittelpunkt des Themenjahres stehen rund 35 Projekte und mehr als 200 Veranstaltungen und Aktionen, die zeigen, dass Grenzen überwunden werden können, die ein Bewusstsein für das gemeinsame und verbindende Erbe schaffen und für dessen Bewahrung und Vermittlung eintreten.

Mehr erfahren »

Am 18. Mai 2018 wird das Kloster Neuzelle, ein 750 Jahre altes, eindrucksvolles Beispiel für das Kulturerbe in unserem Bundesland, anlässlich der feierlichen Eröffnung des Themenjahres 2018 wieder als Barockwunder Brandenburgs erlebbar sein. Gleichzeitig  werden die Ausstellungen „theatrum sacrum“ und „Der junge Blick auf Altes – Schlösser und Herrenhäuser in Polen und Deutschland“ eröffnet.

Feierliche Eröffnung des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018
„wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“

Termin                        Freitag, 18. Mai 2018, 14 Uhr
Ort                              Kloster Neuzelle

Begrüßung
Norbert Kannowsky, Geschäftsführer der Stiftung Stift Neuzelle

Grußworte
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
S.E. Bischof Wolfgang Ipolt, Görlitz
Ann-Catalin Wellkisch und Kurt Richard Ulrich, Gymnasium im Stift Neuzelle

Moderation
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Musikalische Begleitung
Catori-Quartett des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder)

Ausstellungseröffnung „theatrum sacrum“

Laufzeit                      19. Mai – 16. September 2018
Ort                              Museum Himmlisches Theater
Öffnungszeiten          täglich 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt                        5 Euro, erm. 4 Euro

Das Himmlische Theater im Kloster Neuzelle ist ein einzigartiges Zeugnis europäischer Kunst- und Kulturgeschichte. Für das „theatrum sacrum“, der dramatischen Passionsgeschichte Jesu, ist ein eigener Museumsbau konzipiert worden, der den Besucher in eine längst vergangene „Erlebniswelt“ des Barock eintauchen lässt. Nicht als „besserwissende“ Ergänzung, sondern als zeitgenössische Transformation und Erweiterung präsentiert die Ausstellung die Arbeiten von Matthias Steier und Hans-Georg Wagner, die sich mit den Botschaften des Himmlischen Theaters auseinandergesetzt und ein modernes Weltgericht geschaffen haben.

Ausstellungseröffnung „Der junge Blick auf Altes – Schlösser und Herrenhäuser in Polen und Deutschland“

Laufzeit                      19. Mai – 10. Juni 2018
Ort                              Orangerie im Klostergarten
Öffnungszeiten          täglich 11.00 – 20.00 Uhr
Eintritt                        frei

Über einen langen Zeitraum haben sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Neuzelle, der Medienschule Babelsberg, der katholischen Grundschule Neuzelle und des Gymnasiums in Zielona Góra mit dem kulturellen Erbe in Brandenburg und Polen befasst. Dabei geht es nicht nur um die örtliche Geschichte eines Denkmalobjektes, sondern um die jeweilige ganz eigene Wahrnehmung des ausgewählten Schlosses oder Herrenhauses. Mit diesem „jungen Blick auf Altes“ sollen die gemeinsamen kulturellen Identitäten beidseits von Oder und Neiße bewusst gemacht und gestärkt werden.

Die Präsentation erfolgt im Rahmen einer Ausstellung und durch eine zweisprachige Publikation in deutscher und polnischer Sprache. Im Anschluss wird die Ausstellung im Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg an der Havel (27. Juni – 8. August) und im Muzeum Ziemi Lubuskiej in Zielona Góra (September – Oktober) zu sehen sein.

Im Anschluss an den Festakt werden thematische Führungen durch die Ausstellungen und Sehenswürdigkeiten des Klosters Neuzelle angeboten. Artistik und barockes Volkstheater mit den „Artistokraten“ sowie walking Acts mit „art tremonado“ lassen das Kloster zu neuem barocken Leben erwachen.

Die Europa Miniköche und C’est la vie Veranstaltungsservice sorgen für das leibliche Wohl.

Zum Abschluss stimmen die Mönche des Zisterzienserordens im Kloster Neuzelle zum Complet, dem gesungenen Abendgebet, ein.

wir erben. Eine Fotoausstellung von Frank Gaudlitz

Eröffnung der Fotoausstellung „wir erben.
Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“
Mittwoch, 2. Mai 2018, 17 Uhr
Bahnhofspassagen Potsdam

Ruinenberg im Park Sanssouci, Potsdam

Unser Bild von Europa ist heute geprägt von seinen Krisen – der Brexit, die Uneinigkeit der Europäischen Union in der Flüchtlingsfrage, die Krise des Euro oder das Erstarken antieuropäischer Parteien. Das Gemeinsame und Verbindende, die Europäische Idee scheint gefährdet. Dabei ist Europa überall zu finden – auch hier in Brandenburg.

Der Potsdamer Fotograf Frank Gaudlitz machte sich auf die Suche nach dem Europäischen Kulturerbe in Brandenburg. Sein Blick richtet sich auf das baukulturelle und das immaterielle Erbe, er richtet sich auf die Oder als einzigartigem europäischen Kulturraum aber auch auf das neue und schwierige Erbe des Zwanzigsten Jahrhunderts. Frank Gaudlitz ist es in beeindruckender Weise Gelungen, die europäischen Spuren in Brandenburg, das Einmalige und das Besondere, das unverwechselbare Kulturerbe des Landes festzuhalten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Mai 2018 in den Bahnhofspassagen in Potsdam zu sehen.

Mehr erfahren »

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018 „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“. Kulturland Brandenburg 2018 lässt die gemeinsamen und verbindenden Wurzeln und Werte, aber auch die Brüche in unserer Geschichte sichtbar werden und ermöglicht es, sich mit Europa auseinanderzusetzen, in Austausch zu treten und schließlich selbst zu Botschaftern des europäischen Kulturerbes und der europäischen Idee zu werden.

Foto-Ausstellung „wir erben. Brandenburg in Europa – Europa in Brandenburg“

Datum: Mittwoch, 2. Mai 2018, 17 Uhr
Ort: Bahnhofspassagen Potsdam
Laufzeit: 3. – 22. Mai 2018
Öffnungszeiten: durchgängig geöffnet
Eintritt: frei

Ein Europäer aus Wusterhausen

Eröffnung der Ausstellung „Von der Dosse an den Atlantik.
Das bewegte Leben des Wilhelm d‘Orey“
Samstag, 28. April 2018, 14 Uhr
im Wegemuseum Wusterhausen

Wilhelm d’Orey @ Wegemuseum Wusterhausen

… wie ein Wusterhausener Kaufmannssohn zum Weltbürger wurde? Diese Frage stellt sich die neue Ausstellung im Wegemuseum Wusterhausen.
Der abenteuerliche Lebensweg des im Haus des heutigen Wegemuseums geborenen Eduard Wilhelm Hector Achilles d’Orey (1820–1872) zeigt, welche Auswirkungen die großen politischen Entwicklungen auf ein konkretes menschliches Schicksal haben kann. Der Lebenslauf des Titelhelden der Ausstellung führt von Wusterhausen durch ganz Europa bis nach Portugal – und immer auch wieder zurück in die Brandenburgische Heimatstadt Wusterhausen/Dosse.

Die Ausstellung ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018 „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“. Kulturland Brandenburg 2018 lässt die gemeinsamen und verbindenden Wurzeln und Werte, aber auch die Brüche in unserer Geschichte sichtbar werden und ermöglicht, sich mit Europa auseinanderzusetzen, in Austausch zu treten und schließlich selbst zu Botschaftern des europäischen Kulturerbes und der europäischen Idee zu werden.

Mehr erfahren »

Ausstellung „Von der Dosse an den Atlantik. Das bewegte Leben des Achilles d‘Orey“

Datum: Samstag, 28. April 2018, 14 Uhr
Ort: Wegemuseum Wusterhausen, Am Markt 3, 16868 Wusterhausen
Laufzeit: 29. April bis 31. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Di 13-18 Uhr, Do & Fr 10-17 Uhr, Sa 10-16 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro

Grußworte
Roman Blank, Bürgermeister der Stadt Wusterhausen/Dosse
Christian Müller-Lorenz, Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Einführung in die Ausstellung
Katharina Zimmermann, Wegemuseum Wusterhausen:
„Warum Wilhelm d’Orey ein echter Wusterhausener ist“
Guilherme d’Orey, Nachfahre von Wilhelm d’Orey:
„Der Familiengeschichte der d’Oreys auf der Spur“