Ausstellungseröffnung verschoben

„Ankommen in Potsdam. Integration als Teil der Stadtgeschichte“
Eröffnung der Ausstellung am Bauzaun der ehemaligen Fachhochschule
auf den 29. September 2018, 11 Uhr, verschoben

Otto Grigorieff in der Kolonie Alexandrowka, Sommer 1930, Foto: © ArchitraV e.V.

Nur wenige Orte in Brandenburg tragen die Spuren der Einwanderung so sichtbar im Stadtraum wie die Landes-hauptstadt Potsdam. Seit Jahrhunderten kamen und kommen Menschen aus verschiedenen Teilen Europas und der Welt hierher. Die Aus-stellung widmet sich der Geschichte dieser Zuwan-derungsgruppen und ihrer ökonomischen, sozialen, religiösen und kulturellen Integration in die Potsdamer Gesellschaft. Zu allen Zeiten kam es aufgrund der Einwanderungspolitik mit entsprechenden Edikten, Privilegien und Gesetzen zu religiös und wirtschaftlich motivierten Vorbehalten gegen Einwanderer. Mit Blick auf das noch erkennbare Erbe fragt die Ausstellung nach dem alltäglichen Miteinander in den unterschiedlichen Epochen und macht damit auf gegenwärtigen Probleme bei der Integration von Geflüchteten aufmerksam. Denn eines zeigt die Geschichte sehr deutlich, dass die Gesellschaft stets auch von der Einwanderung profitierte und Gebräuche, Moden, Sprache sowie Handwerkstechniken übernahm. Um mit den Worten des vor gut 150 Jahren eingewanderten Berner Kantonschullehrers Wilhelm Fetscherin zu sagen: »Auswanderung – eine der brennenden Fragen der Gegenwart« und »eines der immer noch besser zu lösenden Probleme der Mitwelt…«.

Ausstellung „Ankommen in Potsdam. Integration als Teil der Stadtgeschichte – Chancen und Schwierigkeiten“

Die Eröffnung wurde auf den 29. September 2018, 11.00 Uhr verschoben. 
Zeitraum: 29. September – 31. Dezember 2018
Ort: Bauzaun an der Abrissstelle der alten Fachhochschule Potsdam
Friedrich-Ebert-Straße, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: durchgehend
Eintritt: frei

Neue Ausstellung in Potsdam eröffnet

„Beiderseits der Oder. Geschichtsraum | Grenzraum | Begegnungsraum“
Eröffnung der Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Donnerstag, 6. September 2018, 18 Uhr

Die Gubener Stadt- und Hauptkirche und das wiederaufgebaute Rathaus (Kulturhaus) in Gubin, Foto: © A.Savin (Wikimedia Commons ∑ WikiPhotoSpace)

Immer wieder müssen Menschen aufgrund von Kriegen oder Konflikten den Ort aufgeben, mit dem sie verwurzelt sind. Wie wird dann aus der Fremde eine Heimat? Woran hält man fest? Was gibt Halt? Gemeinsam mit dem Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte eine Spurensuche beiderseits der Oder. Es geht um Menschen aus Polen und Deutschland, deren Lebens- und Familiengeschichten ähnlich geprägt sind: durch Flucht, Vertreibung oder Umsiedlung während des Zweiten Weltkriegs bzw. durch die Neuordnung Europas nach 1945.

Aus historischen und aktuellen Bildern, Interviews, Videosequenzen und speziell für die Ausstellung geschaffenen Installationen entstand eine dokumentarisch-künstlerische Rauminszenierung, die den Besucher mitnimmt auf eine assoziative Reise durch die Welt beiderseits der Oder.

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Ausstellung „Beiderseits der Oder. Geschichtsraum | Grenzraum | Begegnungsraum“

Eröffnung: Do, 6. September 2018, 18 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Laufzeit: 7. September 2018 bis 20. Januar 2019
Öffnungszeiten: Di–So 10–17 Uhr, Fr–So 10–18 Uhr
Eintritt: 5,- €, ermäßigt 3,- €, freitags für alle 3,- €, 
für alleJugendliche bis 18 Jahre und ALG II-Empfänger: frei

Die Ausstellung entstand in Partnerschaft mit dem Muzeum Ziemi Lubuskiej (Museum des Lebuser Landes) in Zielona Góra, dem Muzeum Lubuskie im. Jana Dekerta (Lebuser Museum Jan Deckert) in Gorzów Wielkopolski, dem Gubiński Dom Kultury (Gubiner Kulturhaus), Oderläufe e. V. und dem Bildungs- und Begegnungszentrum Schloß Trebnitz e. V. sowie mit freundlicher Beratung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften/Centrum Badań Historycznych Polskiej Akademii Nauk w Berlinie.

„Beiderseits der Oder“ ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 SHARING HERITAGE und ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Macht und Glanz in Europa

Archäotechnica 2018
Kunst- und Handwerkstechniken der Bronzezeit
11./12. August 2018, 10–17 Uhr

Foto: Fritz Fabert © Archäologisches Landesmuseum

Vor mehr als 3 500 Jahren erlebte das junge Metallhandwerk in weiten Teilen Europas seine erste Blüte. Prächtiger Schmuck und kostbare Waffen, aber auch Werkzeuge und Arbeitsgeräte entstanden aus Bronze.
Die Region Berlin-Brandenburg war in dieser Zeit stark geprägt von einflussreichen, benachbarten Kulturkreisen und muss in ein weitreichendes Handelsnetz eingebunden gewesen sein.
Schauen Sie einem prähistorischen Salzsieder oder Bronzegießer über die Schulter und lassen Sie sich verschiedene Web- und Färbeverfahren oder die kunstfertige Verarbeitung von Bernstein fachkundig erläutern.
Die kultische Seite des Lebens beleuchten die Darstellung einer bronzezeitlichen Priesterin sowie magische Lurenklänge. Experten zeigen zudem, was uns Funde vom ältesten bekannten Schlachtfeld Europas im Tollensetal über Kampf und Waffen während der Bronzezeit verraten. Und am lebenden Beispiel wird die Domestikation von Pferden, die ab der Bronzezeit greifbar wird, erläutert.

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Programm

13.00 Uhr Vorführung
Auf Hufen und Rädern –
Pferde und Transport in der Bronzezeitim Klostergarten

14.00 Uhr Kurzführung durch das Museum
Goldschalen und Buckelurnen –
Die Bronzezeit im Land BrandenburgTreffpunkt Foyer

15.00 Uhr Modenschau
Mit Schnurrock und Flügelhaube – Bekleidungssitten in der Bronzezeitim Klostergarten

16.00 Uhr Vorführung
Der Klang der Lure – Bronzezeitliche Musikimprovisationim Klostergarten

Eintritt:
5,00 €, erm. 3,50 €, Familien 10,00 €,Kinder unter 10 Jahren frei

Veranstaltungsort:
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg
Neustädtische Heidestraße 28
14776 Brandenburg an der Havel

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