Muss Fluglärm wirklich sein?

Informations- und Diskussionsveranstaltung
20. November 2015
Schönefeld

Foto: Ulla Trampert, pixelio.deAm Freitag, 20. November 2015, lädt die Brandenburgische Ingenieurkammer zu einer Veranstaltung zum Thema „Muss Fluglärm wirklich sein?“ in das Dialogforum des Flughafens Berlin-Brandenburg in Schönefeld ein. Von 16.00 bis 19.00 Uhr informieren und diskutieren u.a. Fachleute der Brandenburgischen Ingenieurkammer, vom Flughafen BER und vom Triebwerkshersteller Rolls-Royce über zahlreiche Fragen: Was können Flughafenplaner und -betreiber gegen die Lärmentwicklung tun? Wie können Flugpläne unter Lärmaspekten optimiert werden? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten dafür überhaupt? Wie kann die Bevölkerung optimal vor Fluglärm geschützt werden?
Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Aus diesem Grund wird bis zum 18. November um Anmeldung unter E-Mail info@bbik.de gebeten.

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Danach besteht die Möglichkeit zu einem sachlichen Gedankenaustausch zwischen den Veranstaltungsgästen und den Fachleuten. Eine Besichtigung einiger lärmrelevanter Schallschutzmaßnahmen im Dialogforum rundet die Veranstaltung ab.

Programm
Grußwort
Dipl.-Ing. Matthias Krebs, Präsident BBIK

Vorträge
• „Aspekte der Lärmentstehung und -reduzierung eines Großflughafens sowie Umsetzung des Schallschutzprogramms und den damit verbunden Tätigkeitsfeldern von Ingenieuren“, Dr. Kai Johannsen, Beauftragter für Lärmschutz und Luftreinhaltung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Ralf Wagner, Leiter Schallschutz der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
• „Aspekte bei der lärmschützenden Planung von Bauvorhaben aus der Sicht des Auftragnehmers“, Rüdiger Bartel, AVIA Consult GmbH
• „Moderne Möglichkeiten der Lärmminderung an Flugzeugtriebwerken“
Dr. Fredi Holste, Leiter Akustik, Rolls-Royce Deutschland, Dahlewitz
• Auswirkungen der neuen Flugrouten auf das Planungsgeschehen einer betroffenen Kommune, Torsten Klaehn, Bauamtsleiter der Stadt Ludwigsfelde

Eine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Anmeldeschluss: 18. November 2015
Termin: Freitag, 20. November 2015, 16.00 – 19.00 Uhr
Ort: Dialogforum des Flughafens Berlin-Brandenburg, Mittelstraße 11, 12529 Schönefeld Information: Brandenburgische Ingenieurkammer, Daniel Petersen, Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0331-7431815
E-Mail: info@bbik.de
Link: www.bbik.de

Terra incognita – das Elbe-Elster-Land, eine tausendjährige Kulturlandschaft

Ausstellungseröffnung
14. November 2015, 15.00 Uhr
Bad Liebenwerda

Ausstellungseröffnung "Terra incognita" in Bad Liebenwerda, Foto: Jürgen Weser, FinsterwaldeAm Samstag, 14. November 2015, wurde die Sonderausstellung „Terra incognita – das Elbe-Elster-Land, eine tausendjährige Kulturlandschaft“ im Museum des Mitteldeutschen Wandermarionettentheaters in Bad Liebenwerda eröffnet. Die Schau nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte(n) der Region entlang der Schwarzen Elster und erzählt vom Alltagsleben der Menschen in einer in zehn Jahrhunderten gewachsenen Kulturlandschaft.

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Erzählt werden Geschichten, Anekdoten und Mythen von realen und fiktiven Gestalten, von bedeutenden und weniger bekannten Personen: Otto, Bodo, Arnold, Barbara, Gottfried August, Georg Christian, Friedrich, Karl, Johann Gottlob, Richard, das Remp, Benedicta Margaretha, der Elstermüller, der Waldschrat und Karl Eduard heißen die Komparsen der Sonderausstellung. Alle stehen sie für eine bestimmte Zeit der Geschichte des Elbe-Elster-Landes. Im Museum finden sie zueinander.

Da ist zum Bespiel die Geschichte vom Remp, einem uralten Huckaufgespenst um Elsterwerda. Mit dabei in der Sonderausstellung ist auch der Komödiant und Schattenspieler Johann Gottlob Wolf, der vor 250 Jahren die Tradition des Puppenspiels im Elbe-Elster-Land begründete.

Auch Ereignisse von weltgeschichtlicher Bedeutung im Elbe-Elster-Land werden in der Ausstellung thematisiert. Zum Bespiel: Die Schlacht bei Mühlberg im Jahre 1547 und das erste offizielle Treffen amerikanischer und russischer Truppenteile am Ende des zweiten Weltkrieges in Burxdorf bei Liebenwerda (und nicht in Torgau).

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Eröffnung: Samstag, 14. November 2015, 14.00 Uhr
Zeitraum: 15. November – 31. Januar 2016
Ort: Museum des Mitteldeutschen Wandermarionettentheaters, Burgplatz 2, 04924 Bad Liebenwerda
Information: Ralf Uschner
Tel.: 035341-12455
E-Mail: kreismuseumbadliebenwerda@lkee.de
Link: www.lkee.de

Ablauf der Eröffnung
Begrüßung
Ralf Uschner, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museum des Mitteldeutschen Wandermarionettentheaters

Grußworte
Christian Heinrich-Jaschinski
Landrat Landkreis Elbe-Elster

Brigitte Faber-Schmidt
Geschäftsführerin BKG gGmbH | Kulturland Brandenburg

Thomas Richter
Bürgermeister der Stadt Bad Liebenwerda

Musik
Posaunenduett Bernd Schultze und Michael Kreher, Bad Liebenwerda

Flussrevival

Film-Dokumentation
08. November 2015, 16.00 Uhr
Strodehne

Premiere des Films „Flussrevival“ in Strodehne, Foto: Christina KautzAm Sonntag, 08. November 2015, fand um 16.00 Uhr die Premiere des Films „Flussrevival“ in Strodehne statt. Die Dokumentation von Susanne Isabel Yacoub und Vera Hertlein-Rieder erkundet entlang von Havel und Elbe Kämpfe, Niederlagen, Visionen und perspektivische Blicke auf Flusslandschaften in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. In Gesprächen mit Naturliebhabern, einem der seltenen Berufsfischer, Ökobauern, Künstlerinnen und Sternenfreunden entsteht das Bild einer Region im Aufbruch.

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Während über das Havelland Tausende von Zugvögeln hinweg ziehen, erzählen in sechs kurzen Porträts Frauen und Männer an Havel und Elbe von ihrem Leben am Fluss und unter Sternen:

Nach der Wende arbeitete Ilona Langgemach am Entstehen des Naturparks Westhavelland mit, heute ist sie dessen Leiterin. Und damit auch zuständig für den ersten Sternenpark Deutschlands. Unerschütterlich setzt sie sich ein für die erste Sternwarte im kleinen Haveldorf Parey.

In Kuhlhausen arbeiten die Bagger: Die Renaturierung der Unteren Havel ist eine gigantische Landschaftsbaumaßnahme. Dem Fluss seinen Raum zurückzugeben, ist eine Vision von Rocco Buchta, die langsam wahr wird.

Mit viel Elan hat sich Familie Arfsten aus Föhr ein neues Leben in der Landwirtschaft nahe Havelberg aufgebaut. Das Arbeiten in der Havelaue birgt Herausforderungen zwischen Naturschutz und Wirtschaftlichkeit.

Seit dem letzten Hochwasser 2013 hat sich Elbfischer Gernot Quaschny in Schönhausen ein flutungssicheres Zuhause realisiert. Seiner Arbeit aus Passion ist er treu geblieben, seit mehr als 30 Jahren berufserfahren, gehören die Veränderungen des Flusses fast schon zu ihm selbst.

Michael Ilg, „freier Unkrautreferent von Strodehne“, betrachtet die Landschaft mit den Augen des entflohenen Großstädters. Sein Großvater arbeitete einst als Ingenieur an der „Korrektur“ der Havel mit.

Die Künstlerinnen Gabriele Konsor und Birte Hoffmann versorgen Strodehne mit Kultur und Austausch, allem Lebenswichtigem, das man nicht essen kann.

Im Anschluss an die Filmvorführung im großen Saal des „Gasthof Stadt Berlin“ gibt es bei Fischsuppe und Kaviarflöten von Mutter Heinrich viel Gelegenheit zum Gespräch mit den Filmemachern, Mitwirkenden und weiteren Gästen.

Eine Veranstaltung von Urbanfilmlab e.V. im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“. Mit freundlicher Unterstützung der Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe.

Titel: „Flussrevival“
Länge: 30 Minuten
Kamera + Montage: Achim Burkhart, Susanne Yacoub
Buch: Vera Hertlein-Rieder
Produktion: LANDSCHAFTSARCHITEKTUR+VIDEO

Termin: Sonntag, 08.11.2015 16.00 Uhr
Ort: Gasthaus Stadt Berlin, Backofenberg 14, 14715 Havelaue OT Strodehne
Eintritt: 2 Euro
Information: Susanne Isabel Yacoub
E-Mail: susa.yacoub@laview.de
Mobil: 0179/9033065