Einbaum von Ziesar wird als Ausstellungsobjekt des Museums Bischofsresidenz Burg Ziesar der Öffentlichkeit übergeben

Übergabe des Einbaums
29.10.2016, 15:00 Uhr
Burghof

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Am Samstag, dem 29. Oktober, um 15.00 Uhr, wird auf dem Burghof in Ziesar der Nachbau des slawenzeitlichen Einbaums, der 1935 in Ziesar gefunden wurde, im Rahmen der „Langen Nacht der Museen im Landkreis Potsdam-Mittelmark“ der Stadt Ziesar übergeben. Das Boot war aus einer zehn Meter langen Eiche von Archäo-Technikern des Archäotechnischen Zentrums Welzow mit historischen Werkzeugen gebaut worden.

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Diese für Brandenburg einzigartige wissenschaftlich-technische Rekonstruktion eines historischen Wasserfahrzeugs ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2016 „handwerk– zwischen gestern & übermorgen“ in Kooperation mit der Archäologischen Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e.V. und wurde von der Stadt Ziesar mit 7000 Euro unterstützt. Am 20. August 2016 wurde das Boot anlässlich der ARCHÄOTECHICA feierlich auf den Namen „Hodika“ getauft und dann von der Kanutin Birgit Fischer auf der Havel gepaddelt. Am Dienstag, 25. Oktober, traf der Nachbau des slawischen Einbaums auf dem Landweg wohlbehalten in Ziesar ein. Die Firma Grigat Bau hatte den Transport des 8,60 Meter langen Bootes aus Brandenburg an der Havel übernommen. Mit einem Kran musste der Einbaum aus dem Beetzsee an der Regattastrecke auf einen Hänger geladen und sorgsam verstaut werden. Der Einbaum-Nachbau hat seinen Platz auf dem Burghof in Ziesar gefunden, wo er nunmehr als ständiges Ausstellungsobjekt zu sehen ist. Nach einem Rechtsstreit der Stadt Ziesar mit dem Kulturhistorischen Museum in Magdeburg war der Einbaum 2010 in den Besitz des Landes Brandenburg gelangt. Mit den Landesarchäologen war im Zuge der Rückführung verabredet worden, dass Ziesar einen Nachbau des originalen Einbaums erhalten soll.

Grußworte und Erläuterungen zum Projekt
Dr. Clemens Bergstedt, Direktor des Museum Bischofsresidenz Burg Ziesar
Dr. Christof Krauskopf, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landemuseum
Hajo Behnke, Archäotechnisches Zentrum Welzow
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg

Die Übergabe des Einbaums erfolgt durch Dieter Sehm, Bürgermeister der Stadt Ziesar. Das Rahmenprogramm gestalten der Kultur- und Heimatverein, der Imkerverein und die Jägerschaft aus Ziesar.

Termin: Samstag, 29. Oktober 2016, 15.00 Uhr
Ort: Museum Bischofsresidenz Burg Ziesar, Burghof Mühlentor 15 a, 14793 Ziesar               Web: www.burg-ziesar.de

 

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Vom Maulbeerbaum zur Seide. Von den Mühen des Seidenbaus in Brandenburg

Ausstellungseröffnung
15.10.2016, 14:00 Uhr
Zernikow

Am Samstag, dem 15. Oktober 2016, um 14 Uhr, wird im Gutshaus Zernikow die neue Dauerausstellung Vom Maulbeerbaum zur Seide. Von den Mühen des Seidenbaus in Brandenburg eröffnet. Seidenbau wurde in Brandenburg einst mit dem ehrgeizigen Ziel betrieben, das Land von ausländischen Importen unabhängig zu machen. So gab es in Zernikow im 18. Jahrhundert üppige Maulbeerplantagen, von denen heute nur noch die Maulbeerallee aus der Zeit Friedrich II. existiert. Die Dauerausstellung im Gutshaus auf Gut Zernikow stellt dar, wie Seidenbau einst betrieben wurde, wie der Alltag der Seidenproduzenten aussah und mit welchen Schwierigkeiten sie zurechtkommen mussten.

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Die Seidenraupe ernährt sich von den Blättern des Maulbeerbaumes. Das Gedeihen dieser Bäume ist Voraussetzung für die Seidengewinnung. Die Ausstellung geht sowohl auf die Biologie des Maulbeerbaumes und des Maulbeer-Seidenspinners ein als auch auf die Herstellungsverfahren der Seide, ihre Verarbeitung und Verbreitung zu damaliger Zeit. Sie spannt aber auch einen Bogen bis zur Seidenerzeugung in der Gegenwart, die vor allem in Südostasien, aber auch in Brasilien im industriellen Maßstab betrieben wird.

Termin: Sa, 15. Oktober 2016, 14 Uhr
Ort: Gut Zernikow, Gutshaus Zernikower Straße 43, 16775 Großwoltersdorf OT Zernikow
Eintritt: 3 Euro
Öffnungszeiten: Mo bis Do 10–15 Uhr, Fr 10–13 Uhr, Sa /So (im Oktober) 11–16 Uhr
ab November Sa./So. auf Anfrage

 

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„Auf den Spuren von alten Berufen, auf der Suche nach neuen Formaten“

Birnenfest mit Projektpräsentation
02.10.2016, 11 Uhr
Nauen

doc02372220160927134108_001Auf dem Birnenfest in Ribbeck am Sonntag, dem 2. Oktober 2016, präsentieren Schüler und Schülerinnen des Medien-und Kommunikationsprofils am Leonardo da Vinci Campus Nauen die Ergebnisse ihres Projektes „Ribbeck neu erfahren. Auf den Spuren von alten Berufen, auf der Suche nach neuen Formaten“.

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Das kleine Dorf Ribbeck ist seit langer Zeit mit Fontanes Darstellung des Birnbaums und der Familientradition der Ribbecks verbunden. Schülerinnen und Schüler haben die Geschichte von Bewohnern des Dorfes und ihrer ausgeübten Handwerke recherchiert, ihre Ergebnisse dann als Comics gestaltet und in einem Buch zusammengestellt. Auch eine eigene Internetseite ist dazu entstanden. Im Rahmen des Ribbecker Birnenfestes präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Projektergebnisse um 11.20 Uhr auf der Bühne, zeigen ihre Comics an einem eigenen Stand und ihre Internetseite im Schloss. Außerdem werden sie den ganzen Tag über mit Masken, die Ribbecker Einwohner darstellen, mit den Gästen ins Gespräch kommen.

Grußworte: Staatssekretär Thomas Kralinski, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Medien, Beauftragter für Internationale Beziehungen
Olaf Gründel, Schulleiter des Leonardo da Vinci Campus Nauen
anschließend (etwa 11.20 Uhr) Präsentation der Projektergebnisse durch die Schülerinnen und Schüler

 

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