Der Handwerkssalon – Gesprächskonzert mit Peter Claus

Gesprächskonzert
10.11.2016, 19:00 Uhr
Palais Lichtenau

palais-lichtenau-_-privat1Das zweite Gesprächskonzert der Reihe „Handwerk zum Hören“ der Kammerakademie Potsdam im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2016 findet am Donnerstag, den 10.11.2016 um 19 Uhr im Palais Lichtenau statt. Die Musiker der KAP gehen in diesem Konzert auf Fragestellungen rund um den Instrumentenbau ein. Warum sind die wirklich alten Instrumente bei Musikern so beliebt? Welche Unterschiede ergeben sich beim Spielen auf einem Hammerflügel im Vergleich zu einem modernen Flügel? Und wann müssen Musiker an ihrem Instrument selbst handwerklich tätig werden?

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Im Verlauf des Konzerts kommt Moderator Peter Claus vom rbb Kulturradio mit den Musikern ins Gespräch und entlockt ihnen spannende Details aus der Musizierpraxis. Das Palais Lichtenau befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Neuen Garten. Das prachtvolle historische Gebäude entstand während der Regierungszeit von König Friedrich Wilhelm II. Große Teile des Hauses sind original erhalten und erstrahlen nach der Sanierung nun in neuem herrschaftlichen Glanz. Besonders der Festsaal im Ostflügel eignet sich hervorragend als Konzertort.

Carl Maria von Weber Sonate für Flöte und Hammerklavier F-Dur op. 10 Nr. 1
Ludwig van Beethoven Quintett Es-Dur op. 16, Rondo: Allegro ma non troppo
Wolfgang Amadeus Mozart
Quintett Es-Dur KV 452

Musiker der Kammerakademie Potsdam:
Bettina Lange
Flöte
Jan Böttcher Oboe
Markus Krusche Klarinette
Christoph Knitt Fagott
Christian Müller Horn
Rebecca Maurer Hammerklavier

Peter Claus Moderation

Termin: Do, 10. November 2016, 19:00 Uhr
Ort: Palais Lichtenau
Tickets: 15 Euro
Ticket-Galerie Nikolaisaal Potsdam, Tel: (0331) 28 888 28
Karten auch an der Abendkasse im Palais Lichtenau erhältlich!
Das Palais Lichtenau ist eingeschränkt barrierefrei

 

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„Marwitz. In der Werkstatt“

Ausstellungseröffnung
10.11.2016, 18:30 Uhr
Velten

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Am Donnerstag, dem 10. November 2016, um 18.30 Uhr, wird im Hedwig Bollhagen Museum, Velten, die Ausstellung „Marwitz. In der Werkstatt“ eröffnet. Die Schau ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2016 „handwerk – zwischen gestern & übermorgen“ und die erste Sonderausstellung des erst 2015 eröffneten Museums.

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Das Töpferhandwerk hat im Land Brandenburg eine lange Tradition: In dem kleinen märkischen Ort Velten gab es reiche Tonvorkommen, die ab 1835 eine einmalige Ansiedlung von Ofenfabriken auf engstem Raum entstehen ließen – um 1900 herum waren es rund 40 Unternehmen. Ab jener Zeit siedelten sich in und um Velten auch namhafte große Keramikunternehmen an, wie die Steingutfabriken Velten-Vordamm, in denen einige der berühmten Bauhäusler wirkten, oder auch die Hedwig Bollhagen-Werkstätten im nahen Marwitz. Ihre Gründerin, Hedwig Bollhagen – HB – (1907 bis 2001) zählt zu den herausragendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihr keramischer Nachlass steht auf der Liste des nationalen Kulturguts.

Die Fotografin Solveig Faust hat sich auf Spurensuche begeben und sich gefragt: Wie lebt das Erbe HBs weiter? Wie wird heute in den HB-Werkstätten in Marwitz gearbeitet? Welche ehemaligen Mitarbeiter und Schüler haben heute ihre eigene Werkstatt, sind der Keramik und dem Vermächtnis Hedwig Bollhagens verpflichtet geblieben?
„…Diese Fragen haben mich bewegt und so habe ich die Marwitzer Werkstätten und dann die Künstler aufgesucht. Ich wollte die Menschen treffen und fotografieren, die von Hedwig Bollhagen kommend, ihren eigenen handwerklichen und künstlerischen Weg gefunden haben. […] Meine Portraits bilden einen Kreis um eine der bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. […] Wer sind die Menschen, die dazu beitragen, dass sie nicht vergessen wird? All diese Menschen auf meinen Bildern verbindet die Liebe zum Werkstoff Ton, einem erstaunlichen Material, das durch Handwerk, Kreativität und Fantasie zu wunderschöner Keramik geformt wird…“. (Solveig Faust, 2016)
Dieses Fotoprojekt – gepaart mit keramischen Werken der Portraitierten – trägt dazu bei, die Bedeutung dieses Berufes und die Faszination für die Keramik zu zeigen. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitkatalog „Marwitz. In der Werkstatt. Schüler und Mitarbeiter Hedwig Bollhagens“.

Begrüßung

Nicole Seydewitz, Leiterin des Ofen- und Keramikmuseum | Hedwig Bollhagen Museums Velten

Udo Arndt, Vorsitzender des Fördervereins Ofen- und Keramikmuseen Velten e. V.

Ines Hübner, Bürgermeisterin der Stadt Velten

Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg

Termin: Do, 10. November 2016, 18.30 Uhr
Laufzeit: 11. November 2016 bis 23. April 2017
Ort: Hedwig Bollhagen Museum Wilhelmstraße 32/33, 16727 Velten
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 4,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre: frei
Öffnungszeiten: winters Di – Fr 11 bis 17 Uhr, Sa, So 13 bis 17 Uhr; 24./25.12.2016 und Neujahr 2017 geschlossen, 30.12.2016 13 bis 17 Uhr

 

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Einbaum von Ziesar wird als Ausstellungsobjekt des Museums Bischofsresidenz Burg Ziesar der Öffentlichkeit übergeben

Übergabe des Einbaums
29.10.2016, 15:00 Uhr
Burghof

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Am Samstag, dem 29. Oktober, um 15.00 Uhr, wird auf dem Burghof in Ziesar der Nachbau des slawenzeitlichen Einbaums, der 1935 in Ziesar gefunden wurde, im Rahmen der „Langen Nacht der Museen im Landkreis Potsdam-Mittelmark“ der Stadt Ziesar übergeben. Das Boot war aus einer zehn Meter langen Eiche von Archäo-Technikern des Archäotechnischen Zentrums Welzow mit historischen Werkzeugen gebaut worden.

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Diese für Brandenburg einzigartige wissenschaftlich-technische Rekonstruktion eines historischen Wasserfahrzeugs ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2016 „handwerk– zwischen gestern & übermorgen“ in Kooperation mit der Archäologischen Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e.V. und wurde von der Stadt Ziesar mit 7000 Euro unterstützt. Am 20. August 2016 wurde das Boot anlässlich der ARCHÄOTECHICA feierlich auf den Namen „Hodika“ getauft und dann von der Kanutin Birgit Fischer auf der Havel gepaddelt. Am Dienstag, 25. Oktober, traf der Nachbau des slawischen Einbaums auf dem Landweg wohlbehalten in Ziesar ein. Die Firma Grigat Bau hatte den Transport des 8,60 Meter langen Bootes aus Brandenburg an der Havel übernommen. Mit einem Kran musste der Einbaum aus dem Beetzsee an der Regattastrecke auf einen Hänger geladen und sorgsam verstaut werden. Der Einbaum-Nachbau hat seinen Platz auf dem Burghof in Ziesar gefunden, wo er nunmehr als ständiges Ausstellungsobjekt zu sehen ist. Nach einem Rechtsstreit der Stadt Ziesar mit dem Kulturhistorischen Museum in Magdeburg war der Einbaum 2010 in den Besitz des Landes Brandenburg gelangt. Mit den Landesarchäologen war im Zuge der Rückführung verabredet worden, dass Ziesar einen Nachbau des originalen Einbaums erhalten soll.

Grußworte und Erläuterungen zum Projekt
Dr. Clemens Bergstedt, Direktor des Museum Bischofsresidenz Burg Ziesar
Dr. Christof Krauskopf, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landemuseum
Hajo Behnke, Archäotechnisches Zentrum Welzow
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg

Die Übergabe des Einbaums erfolgt durch Dieter Sehm, Bürgermeister der Stadt Ziesar. Das Rahmenprogramm gestalten der Kultur- und Heimatverein, der Imkerverein und die Jägerschaft aus Ziesar.

Termin: Samstag, 29. Oktober 2016, 15.00 Uhr
Ort: Museum Bischofsresidenz Burg Ziesar, Burghof Mühlentor 15 a, 14793 Ziesar               Web: www.burg-ziesar.de

 

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