„Gebrannte Erde. Neun Jahrhunderte Backstein in Brandenburg und Berlin“

Ausstellungseröffnung
13.12.2016, 18:00 Uhr
Brandenburg a.d. H.

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Kreuzgang des Pauliklosters in Brandenburg an der Havel, Sitz des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg Foto: BLDAM, Fritz Fabert

Am Dienstag, dem 13. Dezember 2016, um 18 Uhr, wird im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg die Ausstellung „Gebrannte Erde. Neun Jahrhunderte Backstein in Brandenburg und Berlin“ eröffnet. Vom 12. bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Backstein das wichtigste und die Baukunst prägende feuerfeste Baumaterial im norddeutschen Raum. Seit der Romanik und Gotik wurden zum großen Teil heute noch bestehende imposante Klöster, Kirchen, Burgen, Rathäuser, Stadtbefestigungsanlagen, aber auch eindrucksvolle Privathäuser aus Backstein errichtet, die das architektonische Erscheinungsbild der Region nach wie vor prägen.

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Die aus der Antike durch die Klöster überlieferte Backstein- und Ziegeltechnologie war vor allem für die stetig wachsenden mittelalterlichen und neuzeitlichen Städte von besonderer Bedeutung. Die reichen Tonvorkommen in unserer Region bildeten über viele Generationen die Grundlage für die Ziegelproduktion. So wurden in hunderten Ziegeleien ganz unterschiedlicher Größe Milliarden Backsteine vor allem für den Aufbau der großen Städte – allen voran Berlins– produziert. Zunächst erfolgte die Herstellung in anstrengender, aber auch kunstvoller Handarbeit und in einfachen Feldbrandöfen, später in zunehmend maschinellen und schließlich industrialisierten Verfahren. Die Sonderausstellung widmet sich der Archäologie und Geschichte des Zieglerhandwerks im Raum Brandenburg-Berlin. Neben einem Ausblick auf die Antike wird die handwerks- und architekturgeschichtliche Entwicklung von den frühesten regionalen Belegen bis in die Gegenwart nachvollzogen.

Begrüßung
Prof. Dr. Franz Schopper, Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseums
Grußworte
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg
Prof. Dr. Elke Kaiser, 1. Vorsitzende des Fördervereins Freunde des Archäologischen
Landesmuseums

Prof. Dr. Franz Schopper, Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseums

im Anschluss Ausstellungsbesichtigung mit einer Einführung durch Dirk Schumann, Berlin (Kuratorengemeinschaft der Ausstellung) und Umtrunk

Termin: Di, 13. Dezember 2016, 18 Uhr
Laufzeit: 14. Dezember 2016 bis 5. März 2017
Ort: Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, Neustädtische Heidestr.28, 14776 Brandenburg an der Havel
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
Der Eintritt zur Sonderausstellung ist im regulären Museumseintritt enthalten.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10– 17 Uhr, Montag geschlossen                           An folgenden Feiertagen geöffnet: 1./2. Weihnachtsfeiertag (25./26.12.)                                geschlossen an: Heiligabend, Silvester, Neujahr

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

„Handwerk – Werke der Hände“

Ausstellungseröffnung
12.11.2016, 14:30 Uhr
Wittstock/ Dosse

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Das Kreismuseen Alte Bischofsburg in Wittstock Foto: Kreismuseen Alte Bischofsburg, Wittstock

Am Samstag, dem 12. November 2016, um 14.30 Uhr, wird in den Kreismuseen Alte Bischofsburg/ Museum des Dreißigjährigen Krieges, Wittstock, die Ausstellung „Handwerk– Werke der Hände“ eröffnet. Mit den ersten Stadtgründungen und der zunehmenden Arbeitsteilung entstanden immer mehr Handwerke, die bis zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert das Rückgrat der Produktion bildeten. Die Ausstellung stellt mit Bild-Texttafeln Handwerksberufe und verschiedene Aspekte der Handwerksgeschichte vor.

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Anhand der im Museum besitzbefindlichen Sammlungsgegenstände wird regionale Handwerksgeschichte exemplarisch veranschaulicht. Sie geht u.a. den Fragen nach, welche Gewerke für die Entwicklung der Region bedeutend waren und welche im Zeitalter der Industrialisierung eine andere Qualitätsstufe erreicht haben. Vorgestellt werden auch Handwerksberufe, die heute kaum noch bekannt sind, wie etwa Nadler, Drahtzieher, Fingerhüter oder Pergamenter. Interaktive Module sollen den Besucher anregen, sein handwerkliches Geschick z. B. beim Spinnen, Weben, Filzen, Töpfern, Drucken oder Papierschöpfen auszuprobieren.

Begrüßung
Werner Nüse, stellvertretender Landrat des Landkreises Ostprignitz-Ruppin
Grußworte
Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg
Jörg Gehrmann, Bürgermeister der Stadt Wittstock, Vorsitzender des Fördervereins Museen Alte Bischofsburg
Einführung in die Ausstellung:
Susann Hellemann und Dr. Lothar Binger, Kleinmachnow
im Begleitprogramm:
Auftritt von Schülern der Diesterweg-Grundschule, Handwerkstechniken zum Mitmachen


Weitere Informationen finden Sie hier.

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Der Handwerkssalon – Gesprächskonzert mit Peter Claus

Gesprächskonzert
10.11.2016, 19:00 Uhr
Palais Lichtenau

palais-lichtenau-_-privat1Das zweite Gesprächskonzert der Reihe „Handwerk zum Hören“ der Kammerakademie Potsdam im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2016 findet am Donnerstag, den 10.11.2016 um 19 Uhr im Palais Lichtenau statt. Die Musiker der KAP gehen in diesem Konzert auf Fragestellungen rund um den Instrumentenbau ein. Warum sind die wirklich alten Instrumente bei Musikern so beliebt? Welche Unterschiede ergeben sich beim Spielen auf einem Hammerflügel im Vergleich zu einem modernen Flügel? Und wann müssen Musiker an ihrem Instrument selbst handwerklich tätig werden?

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Im Verlauf des Konzerts kommt Moderator Peter Claus vom rbb Kulturradio mit den Musikern ins Gespräch und entlockt ihnen spannende Details aus der Musizierpraxis. Das Palais Lichtenau befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Neuen Garten. Das prachtvolle historische Gebäude entstand während der Regierungszeit von König Friedrich Wilhelm II. Große Teile des Hauses sind original erhalten und erstrahlen nach der Sanierung nun in neuem herrschaftlichen Glanz. Besonders der Festsaal im Ostflügel eignet sich hervorragend als Konzertort.

Carl Maria von Weber Sonate für Flöte und Hammerklavier F-Dur op. 10 Nr. 1
Ludwig van Beethoven Quintett Es-Dur op. 16, Rondo: Allegro ma non troppo
Wolfgang Amadeus Mozart
Quintett Es-Dur KV 452

Musiker der Kammerakademie Potsdam:
Bettina Lange
Flöte
Jan Böttcher Oboe
Markus Krusche Klarinette
Christoph Knitt Fagott
Christian Müller Horn
Rebecca Maurer Hammerklavier

Peter Claus Moderation

Termin: Do, 10. November 2016, 19:00 Uhr
Ort: Palais Lichtenau
Tickets: 15 Euro
Ticket-Galerie Nikolaisaal Potsdam, Tel: (0331) 28 888 28
Karten auch an der Abendkasse im Palais Lichtenau erhältlich!
Das Palais Lichtenau ist eingeschränkt barrierefrei

 

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