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Europa in Stein gebrannt – Spurensuche in historischen Stadtkernen

„Die ganze Welt auf den Beinen – Wusterhausen und die Wallfahrt in der Prignitz“
Eröffnung der Ausstellung am Wegemuseum Wusterhausen
Mittwoch, 10. Oktober 2018, 13.00 Uhr

Das Herbst’sche Haus in dem sich heute das Wagemuseum Wusterhausen befindet, Foto: Fotohaus Neumann

Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 widmet sich die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg mit ihrem Jahresmotto »Europa in Stein gebrannt« einer Spurensuche nach den europäischen (bau-) historischen Einflüssen in den Altstädten.

Ausstellungsprojekte in zehn Mitgliedsstädten und Hörführungen an vier Standorten machen Lust, auf eine Entdeckungsreise zu gehen, die Überraschendes zutage fördert, denn es steckt eine ganze Menge Europa im Land Brandenburg. Das sind europäische Einflüsse in den ältesten Backsteinbauten von Brandenburgs Altstädten oder auch bautechnische Innovationen und Einflüsse von der frühen Neuzeit bis in die Zeit der Industrialisierung. Aber auch die Nutzungs- und Besitzgeschichte der Bauwerke wird dabei nicht vergessen.

Ab dem 10. Oktober zeigt die Stadt Wusterhausen/Dosse eine Ausstellung im öffentlichen Stadtraum zur Wallfahrtsgeschichte der Prignitz. Im 15. und 16. Jahrhundert strömten Besucher aus ganz Europa in die Prignitz, um den Wallfahrtsort Wilsnack zu sehen. Die Stadt Wusterhausen war dabei eine wichtige Wegstation. Noch heute sind Spuren dieser Zeit sichtbar. Eine in dieser Zeit mehrfach umgebaute Pfarrkirche, zwei Hospitäler, ein geheimnisvoller Torbogen und das heutige Wegemuseum künden von der einstigen Rolle der Stadt.

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Ausstellung mit Audioguide
„Die ganze Welt auf den Beinen – Wusterhausen und die Wallfahrt in der Prignitz“

Termin: Mittwoch, 10. Oktober 2018, 13.00 Uhr
Ort: Wegemuseum Wusterhausen (Herbst’sches Haus)
Am Markt 3, 16868 Wusterhausen/Dosse
Laufzeit: 10. Oktober – 31. Dezember

Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist im öffentlichen Stadtraum frei zugänglich
Eintritt: frei

Im Rahmen der Eröffnung wird der Stadt Wusterhausen/ Dosse die Urkunde „Denkmal des Monats“ für das Herbst‘sche Haus übergeben. Das darin befindliche Wegemuseum stellt zu diesem Anlass ein öffentliches WLAN-Netz zur Nutzung für alle Besucher zur Verfügung.

In Anschauungen bin ich sehr tolerant, aber Kunst ist Kunst

Werkschau zu fontane.200
Eröffnung im Landtag Brandenburg in Potsdam
Montag, 8. Oktober 2018, 18 Uhr

Bernhard Heisig: Schach von Wuthenow, Grafikzyklus, 1998, Lithografie

Zeitlosigkeit und Wandel – in diesem Spannungsfeld bewegen sich die zeitgenössischen künstlerischen Kommentare zu den weithin bekannten und identitätsstiftenden Texten Theodor Fontanes. Ausgewählte Schriften und Gedichte bilden die Grundlage für eine kritische Auseinandersetzung und die Vergegenwärtigung der Aktualität und Wirkung Fontanes, mit der die entstandenen Bilder, Skulpturen und Druckgrafiken Fontanes Werk in neuem Licht zeigen.

Regionale und überregionale Künstlerinnen und Künstler geben einen Ausblick auf die Neuentdeckung Fontanes anlässlich seines 200. Geburtstages 2019. An der Werkschau beteiligen sich Anna Arnskötter, Ernst Baumeister, Andrea Baumgartl, Rainer Ehrt, Moritz Götze, Bettina van Haaren, Klaus Hack, Johannes Heisig, Peter Herrmann, Michael Hirscher, Ulrike Hogrebe, Heike Jeschonnek, Schirin Kretschmann, Volker Lehnert, Harry Meyer, Reinhard Osiander, Wolf-Dieter Pfennig, Hans Scheib, Christoph Scholz, Leo Seidel, Lothar Seruset, Pomona Zipser und Bernhard Heisig.

Die Ausstellung ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres „fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019“.

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„In Anschauungen bin ich sehr tolerant, aber Kunst ist Kunst“
Werkschau zu fontane.200

Eröffnung: Montag, 8. Oktober 2018, 18.00 Uhr
Ort: Landtag Brandenburg, Alter Markt 1, 14467 Potsdam
Laufzeit: 9. Oktober bis 28. Dezember 2018

Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: frei

Ausstellungseröffnung verschoben

„Ankommen in Potsdam. Integration als Teil der Stadtgeschichte“
Eröffnung der Ausstellung am Bauzaun der ehemaligen Fachhochschule
auf den 29. September 2018, 11 Uhr, verschoben

Otto Grigorieff in der Kolonie Alexandrowka, Sommer 1930, Foto: © ArchitraV e.V.

Nur wenige Orte in Brandenburg tragen die Spuren der Einwanderung so sichtbar im Stadtraum wie die Landes-hauptstadt Potsdam. Seit Jahrhunderten kamen und kommen Menschen aus verschiedenen Teilen Europas und der Welt hierher. Die Aus-stellung widmet sich der Geschichte dieser Zuwan-derungsgruppen und ihrer ökonomischen, sozialen, religiösen und kulturellen Integration in die Potsdamer Gesellschaft. Zu allen Zeiten kam es aufgrund der Einwanderungspolitik mit entsprechenden Edikten, Privilegien und Gesetzen zu religiös und wirtschaftlich motivierten Vorbehalten gegen Einwanderer. Mit Blick auf das noch erkennbare Erbe fragt die Ausstellung nach dem alltäglichen Miteinander in den unterschiedlichen Epochen und macht damit auf gegenwärtigen Probleme bei der Integration von Geflüchteten aufmerksam. Denn eines zeigt die Geschichte sehr deutlich, dass die Gesellschaft stets auch von der Einwanderung profitierte und Gebräuche, Moden, Sprache sowie Handwerkstechniken übernahm. Um mit den Worten des vor gut 150 Jahren eingewanderten Berner Kantonschullehrers Wilhelm Fetscherin zu sagen: »Auswanderung – eine der brennenden Fragen der Gegenwart« und »eines der immer noch besser zu lösenden Probleme der Mitwelt…«.

Ausstellung „Ankommen in Potsdam. Integration als Teil der Stadtgeschichte – Chancen und Schwierigkeiten“

Die Eröffnung wurde auf den 29. September 2018, 11.00 Uhr verschoben. 
Zeitraum: 29. September – 31. Dezember 2018
Ort: Bauzaun an der Abrissstelle der alten Fachhochschule Potsdam
Friedrich-Ebert-Straße, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: durchgehend
Eintritt: frei