Über Christian Müller-Lorenz

Assistenz der Geschäftsführung

Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg sucht administrative Unterstützung

Die Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg ist eine Service-Stelle für Akteure der kulturellen Bildung im Land Brandenburg. Sie vernetzt und qualifiziert Akteure und potentielle Partner, initiiert und begleitet Projekte, berät zu verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten und bietet bedarfsorientierte Weiterbildungs– und Vernetzungsveranstaltungen an.

Zum 1. Dezember 2018 sucht die Plattform Kulturelle Bildung Verstärkung für die Verwaltung, speziell für das Förderprogramm Kulturelle Bildung und Partizipation des Landes Brandenburg.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis spätestens 31. Oktober 2018 und ausschließlich per E-Mail an plattformkb@gesellschaft-kultur-geschichte.de. Alle Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, ggf. Zeugnisse) sind zusammengefasst in einer PDF-Datei einzureichen und sollten eine Größe von 5MB nicht überschreiten.

Genauere Informationen entnehmen Sie der Stellenausschreibung.

Ein neuer Blick auf die Nachkriegsgeschichte

70 Jahre „Jahr der Heimkehr“ – 20 Jahre „Willkommen in der Heimat“
Eröffnung der Ausstellung in der Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“ in Frankfurt (Oder)
Sonntag, 21. Oktober 2018, 11.00 Uhr

Gleise am ehemaligen Heimkehrerlager Gronenfelde in Frankfurt (Oder), Foto: Karl-Konrad Tschaepe

Die Sonderausstellung erinnert an ein Thema, das für das Land Brandenburg und ganz Deutschland von einschneidender Bedeutung war, und gleichzeitig die Geschichte mehrerer europäischer Länder berührt. Gemeint ist das „Jahr der Heimkehr“ 1948, für das die endgültige Rückkehr sämtlicher deutscher Kriegsgefangener verkündet worden war und in dem das Land Brandenburg neben vielen anderen die gewaltige Aufgabe zu bewältigen hatte, die Rückkehr Hunderttausender zu organisieren.

Der Stadt Frankfurt (Oder) kam dabei eine Schlüsselrolle zu, wurde doch der weit überwiegende Teil der aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft kommenden Heimkehrer – über 1,8 Millionen Menschen – hier in die Freiheit entlassen. Sie betraten in der Oderstadt nach Jahren äußerster Entbehrungen zum ersten Mal wieder deutschen Boden.

Seit 1998 erinnert die Dauerausstellung „Willkommen in der Heimat“ an die Geschichte der Heimkehrer in Frankfurt (Oder). Die Sonderausstellung ergänzt die weiterhin bestehende Dauerausstellung, zieht rückschauend Bilanz und zeigt Perspektiven, wie zukünftig die Themenkomplexe Heimat, Heimkehr, Heimatverlust einerseits und Krieg, Kriegsgefangenschaft, Deportation andererseits in einem europäischen Kontext präsentiert werden sollen. Besondere Aufmerksamkeit soll dabei der Nachbarregion in Polen zuteilwerden, wo im selben Zeitraum nach Sibirien deportierte Polen zurückkehrten und in den vormals deutschen Gebieten heimisch zu werden sowie ein neues Leben zu organisierten hatten. Auf diese Weise soll auf ein in Deutschland bisher wenig bekanntes Thema aufmerksam gemacht und Berührungspunkte der deutsch-polnischen Geschichte offengelegt werden.

Mehr erfahren »

Ausstellung
„70 Jahre ‚Jahr der Heimkehr‘ und 20 Jahre ‚Willkommen in der Heimat‘ in Frankfurt (Oder)“

Termin: Sonntag, 21. Oktober 2018, 11.00 Uhr
Ort: Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“
Collegienstraße 20, 15230 Frankfurt (Oder)
Laufzeit: 22. Oktober 2018 – 13. Januar 2019

Öffnungszeiten: Di & Do 10.00 – 17.00 Uhr sowie nach Absprache
Eintritt: frei, für Führungen wird eine Gebühr abhängig der Personenzahl erhoben

Begrüßung
Dr. Martin Schieck, Leiter des Museums Viadrina

Grußwort
Christian Müller-Lorenz, Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Einführung in die Ausstellung
Konrad Tschaepe, Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“

Spurensuche im historischen Bad Freienwalde

„Die Post als gebaute Kommunikation – Vergangenheit | Heute | Zukunft“
Ausstellung der AG Historische Stadtkerne in Bad Freienwalde
Eröffnung am Samstag, 13. Oktober 2018, 10.00 Uhr

Entwurf des Erweiterungsbaus der Post in Bad Freienwalde © SHSP Architekten Generalplanungsgesellschaft mbH

Die Kurstadt Bad Freienwalde beteiligt sich am Jahresthema der AG Städte mit historischen Stadtkernen unter dem Motto „Die Post als gebaute Kommunikation – Vergangenheit | Heute | Zukunft“. Am 13. Oktober 2018 werden vor der ehemaligen Post – einem denkmalgeschützten Gebäude – um 10 Uhr drei Stelen eingeweiht. Die dreieckigen über zwei Meter hohen Objekte informieren über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Gebäudes. Das Gebäude in der Karl-Marx-Straße befindet sich seit Jahren in einem Dornröschenschlaf. Nach dem Willen der Stadtväter, sollte dieser in naher Zukunft beendet sein. Das Gebäude so wie sein geplanter futuristischer Anbau werden die Stadt- und Kreisbibliothek „Hans Keilson“, das Stadtarchiv sowie Einrichtungen der Stephanus-Stiftung aufnehmen.

Gleich im Anschluss an die Einweihung öffnet sich im Obergeschoss der ehemaligen Post für zwei Wochen ein Zeitfenster, in dem Besucher dem morbiden Charme der1980er Jahre nachspüren und zugleich die Ergebnisse einer besonderen Kunstaktion erleben können.
Sieben Mitglieder des Künstlerkollektivs Grenzland-Fotografen haben sich dort auf Spurensuche begeben. Übergebliebene Fragmente der einstigen Nutzung erzählen Geschichten über die Zeit. Ob es nun ein altes Telefon, eine stehen gelassene Schreib-maschine oder die alten Gardinen der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts sind, sie alle wurden zu Objekten der Betrachtung der Fotografen und in das Ausstellungskonzept einbezogen. Die Räume bilden den szenischen Rahmen für fotografische Inszenierungen. Nicht zuletzt ist der Ort bestens für die sogenannte Lost Places-Fotografie geeignet. Es ist ein Zeitdokument entstanden, das durch die in den nächsten Jahren vorgesehene Sanierung und Umnutzung des Gebäudes so nicht mehr erlebbar sein wird. Die Ausstellung unter dem Titel „post:skriptum“ ist in der Zeit vom 15. bis 29. Oktober 2018, täglich von 13 bis 16 Uhr, im Obergeschoss der Post zu sehen.

Mehr erfahren »

Ausstellung
„Die Post als gebaute Kommunikation – Vergangenheit | Heute | Zukunft“

Termin: Samstag, 13. Oktober 2018, 10.00 Uhr
Ort: „Alte Post“, Karl-Marx-Straße 19, 16259 Bad Freienwalde
Laufzeit: 13. Oktober – 31. Dezember 2018

Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist im öffentlichen Stadtraum frei zugänglich
Eintritt: frei

Wer mehr über die Geschichte der Stadt erfahren will, kann sich dem Stadtrundgang „Stadtsanierung: Start 1991/1994 – der Weg – das Erreichte“ anschließen“. Der etwa zweistündige Spaziergang startet um 12 Uhr vor dem besonders stadtbildprägenden Wohn- und Geschäftshaus Königstraße 19. Weiter geht es über die Judentreppe, den Synagogenplatz, die Fischerstraße, vorbei an der ehemaligen Post zum Bahnhof. Dort soll gegen 14 Uhr im Rahmen des 2. Tages der offenen Tür des Quatiersmanagements das Vorhaben „Sanierung des Bahnhofs zum Mehrgenerationenhaus und Quartierstraff“ vorgestellt werden.