Über Christian Müller-Lorenz

Assistenz der Geschäftsführung

Hereinspaziert!

Neuruppiner Bürger*innen öffnen erneut ihre Gärten und Höfe
Neuruppiner Innenstadt, 20. Juli 2019, 14 – 18 Uhr
Ein Projekt der Fontane Festspiele

Uta Bartsch auf Ihrem Hof in der Präsidentenstraße 47, Foto: © Fontane-Festspiele uG

Am 20. Juli heißt es zum zweiten Mal »Hereinspaziert!« in der Fontanestadt Neuruppin. Bei einem Spaziergang durch die Innenstadt können Besucher*innen einen Blick in elf Höfe und Gärten mitten im Neuruppiner Stadtzentrum werfen und schauen, was sich hinter den Fassaden der meist aus dem 19. Jahrhundert stammenden Bürgerhäuser verbirgt. Und nicht nur das. Die Hofbesitzer*innen haben für die Gäste unterhaltsame und interessante Programme vorbereitet, die sich mit ihren Häusern, deren Nutzung und natürlich mit Fontane beschäftigen. 

Beim letzten Mal konnten die Besucher*innen einen vielfältigen Einblick gewinnen: So lud die Tagesstätte »Steinklee« der Lebensräume gGmbH in der Steinstraße 5 zu einem Programm rund um die Birne mit Bastelangeboten, Musik, einer Ausstellung und Birnenkuchen ein. Bei Fiedlers Inn, in der Siechenstraße 1b, erwartete die Besucher*innen eine gemütliche Hörlounge. Im Hof vom Up Hus Idyll in der Siechenstraße 4 überreichte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider um 15 Uhr die Auszeichnung »Denkmal des Monats«. Gleichzeitig wurde die Ausstellung »(Neu)Ruppin ist eine Reise wert« der Arbeitsgemeinschaft Städte mit Historischen Stadtkernen eröffnet. Der Hof des ASB-Seniorentreff in der Klosterstraße 4-5 lockte mit Kaffe und Kuchen, wie von der eigenen Oma gemacht, und einem Fontane-Musik-Programm mit Gisela Hoffmann und Horst Kohn. Wie man in einer Stadt mit Bienen leben kann, erfuhren die Hereinspaziert-Bummler im Hof der Kultur-Imkerei der Familie Güthenke in der Erich-Mühsam-Straße 14/15. Was haben diese Bienen mit Fontane zu tun? Ein ganze Menge. Denn ihr Nektarsammelgebiet ist so ziemlich identisch mit den ersten Kapiteln aus Fontanes »Wanderungen durch die Mark Brandenburg«.

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In der Bergstraße 3a lud Ulrike Sinnes in ihren idyllischen, kleinen Hof ein. Mitten darin steht ein Birnbaum – »die gute Luise«. Bilder, Gedichte und Wissenswertes rund um die Birne und verschiedenen Birnensorten warteten auf die Gäste. In der Schifferstraße 18 freute sich Familie Hoffmann auf Garten- und Naturfreunde. »Alles, was der Garten hergibt« ist ihr Motto. Quiz und Basteln rund um Kräuter, Blumen und Insekten, Akkordeon-Musik und Fontane-Poesie hatten Hoffmanns für den 18. Mai vorbereitet. »Hereinspaziert!« hieß es auch bei Familie Gröschke in der Rudolf-Breitscheid-Straße 26. In ihrem üppigen und verwunschenen Garten hatte sich ein Überraschungsgast angemeldet: Adelheid von Stechlin. Die Hobbymalerin Frau Gröschke stellte ihre Bilder aus und für Flötenklänge sorgte Musikschülerin Dorothea Döring.

Weiter ging es in die Franz-Künstler-Straße 8 auf den Hof vom Haus der Begegnung. Dort konnten die Gäste der Klöppelgruppe bei ihrer Handarbeit zuschauen. Im Café des Vereins Jahresringe wurde das geklöppelte Fontane-Triptychon übergeben. Und Schauspieler Alexander Bandilla las und plauderte aus Fontanes Leben und Werk. In der Präsidentenstraße 47 am Bernhard-Brasch-Platz lud Uta Bartsch zum Effi-Briest-Hörspielgarten und zum Kunstmachen mit Nele Probst ein. Die Künstlerin gestaltete im Juni mit Neuruppiner*innen und Besucher*innen das Kunstprojekt „Fontasialand“ auf dem Braschplatz. Am Schulplatz, Karl-Marx-Straße 35 öffnete Kristina Hannaleck den Hof vom neu eröffneten Herr-Fontane-Laden. »Fontane gelesen« hieß ihr Programm mit Sybille Wesenberg.

Auch am 20. Juli sind wieder Alle herzlich willkommen. Genießen Sie die Gastfreundschaft der Innenstädter, lassen Sie sich überraschen von den Einblicken, Geschichten und Programmen hinter den oft geschlossenen Fassaden.

ACHTUNG!

Wir sind vom 27. Juni, 12 Uhr, bis zum 28. Juni, 10 Uhr, nicht per Mail erreichbar.

Liebe Besucher*innen, liebe Antragsteller*innen,

am Donnerstag, 27. Juni 2019, findet in unserem Haus eine Serverumstellung statt. Wir sind deshalb ab 12 Uhr nicht per Mail erreichbar. Die Umstellung wird voraussichtlich bis zum 28. Juni 2019, 10 Uhr, dauern.

Sollten Sie bei Einreichung einer Projektskizze zum Themenjahr »KIEG und FRIEDEN. Kulturland Brandenburg 2020« eine Fehlermeldung erhalten haben, möchten wir Sie bitten, uns telefonisch unter 0331 620 85 83 oder 0151 610 604 96 zu kontaktieren.

Wir sind ab Freitag, 28. Juni 2019, wieder unter den folgenden Mailadressen erreichbar:

b.faber@kulturland-brandenburg.de
b.faber@gesellschaft-kultur-geschichte.de
c.mueller-lorenz@gesellschaft-kultur-geschichte.de
sekretariat@gesellschaft-kultur-geschichte.de

Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Den Eingang Ihrer Projektskizze bestätigen wir Ihnen umgehend.

Mit freundlichen Grüßen
Kulturland Brandenburg

Ausschreibungsfrist endet bald…

Noch bis zum 30. Juni 2019 können Projektskizzen für das Themenjahr 2020
»KRIEG und FRIEDEN« bei Kulturland Brandenburg eingereicht werden!

»Der Sieger«, Fotomontage mit einem sowjetischen Soldaten vor dem zerstörten Potsdamer Stadtschloss und dem Turm der Garnisonkirche im Hintergrund, 1945, Foto: © bpk-Bildagentur

Der 8. Mai 1945 symbolisiert die »Stunde Null« in der Deutschen Geschichte. Aus der individuellen Erfahrung heraus haben die Menschen in Brandenburg diesen Tag gleichermaßen als »Katastrophe« und »Befreiung« erlebt. Denn wie auch sonst sollten die allerorts anzutreffenden massiven Zerstörungen, die schier endlose Zahl der Opfer, das Maß an Verelendung und die Angst vor der russischen Besatzung auf der einen Seite und die Hoffnung auf Frieden, Freiheit und ein Ende des Nationalsozialismus greifbar werden.

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges greift Kulturland Brandenburg mit dem Themenjahr 2020 »KRIEG & FRIEDEN« die Initiative der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg auf, die mit dem Ausstellungsprojekt »Potsdamer Konferenz 1945 – die Neuordnung der Welt« im Schloß Cecilienhof die bis heute spürbaren Auswirkungen der aus der Potsdamer Konferenz resultierenden Nachkriegsordnung vermitteln wird.

Dabei nimmt Kulturland Brandenburg die zeithistorische Phase von 1945 bis heute in den Blick und fragt nach den individuellen Erinnerungen und Erfahrungen der Brandenburger*innen. Das Themenjahr 2020 soll zum Diskurs über die historische, erinnerungskulturelle und demokratische Entwicklung der vergangenen 75 Jahre in Brandenburg anregen.

Im Sinne einer zeitnahen Projektplanung werden alle Antragsteller gebeten, Projektideen (min. 1-2 A4-Seiten sowie eine vorläufige Kostenkalkulation inkl. der gewünschten Förderung von Kulturland Brandenburg) bis spätestens zum 30. Juni 2019 in der Geschäftsstelle der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, oder per Mail an folgende Adressen einzureichen:

b.faber@gesellschaft-kultur-geschichte.de
c.mueller-lorenz@gesellschaft-kultur-geschichte.de

Die komplette Ausschreibung und das Konzept zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2020 »Krieg & Frieden. 1945 und die Folgen« finden Sie hier.