Über Christian Müller-Lorenz

Assistenz der Geschäftsführung

Europäische Horizonte in Brandenburg

Eröffnung der Ausstellung der AG Historische Dorfkerne
Freitag, 22. Juni 2018, 14 Uhr
Brandenburg an der Havel

Die heilige Katharina und die heilige Amalberga, Terrakotta-Figuren am Portal der St. Katharinenkirche zu Brandenburg an der Havel, Foto: Joachim Müller

Bauen bedeutet programmatische Selbstaussage des Bauherrn, Demonstration von Status, Wohlstand und Lebensart. Markante Beispiele importierter Bautraditionen belegen in der Stadt Brandenburg an der Havel den europaweiten Kulturtransfer: Der Brandenburger Dom oder die Eleganz pommerscher Baukunst in der Katharinenkirche, die in der Renaissancezeit einen neuen Kirchturm durch einen italienischen Festungsbaumeister erhielt, und schließlich die mondäne Jugendstilvilla eines Brandenburger Spiel- zeugfabrikanten.
Brandenburg an der Havel ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg, deren Jahresthema 2018 „Europa in Stein gebrannt – Spurensuche in historischen Stadtkernen“ lautet. Insgesamt 10 Mitgliedsstädte präsentieren im Laufe des Jahres die europäischen Einflüsse auf die lokale Baukultur und Architektur. Dabei wird insbesondere die Bauweise mit Backstein, die vom Mittelalter bis zur Zeit der Industrialisierung eine herausgehobene Rolle spielte, in einen europäischen Kontext gesetzt.

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Ausstellung „Europäische Horizonte – Bautraditionen Europas in Brandenburg an der Havel“

Datum: Freitag, 22. Juni 2018, 14 Uhr
Ort: vor der St. Katharinenkirche, Brandenburg an der Havel
Laufzeit: 22. Juni bis 31. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist im offenen Stadtraum frei zugänglich.
Eintritt: frei

Begrüßung
Steffen Scheller, Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg an der Havel

Grußworte
Claudia Mucha, Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg
Christian Müller-Lorenz, Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Inhaltliche Einführung in die Ausstellung durch Dr. Joachim Müller

Musikalische Begleitung durch den Generalmusikdirektor Fred Litwinski an der Kirchenorgel

Vollendete Vergangenheit in Backstein

Ausstellung der AG Historische Stadtkerne
6. Mai bis 31. Oktober 2018
Rathaus Kyritz

Rathaus Kyritz, Foto: Erik-Jan Ouwerkerk © Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen im Land Brandenburg

Das Kyritzer Rathaus ist eine Besonderheit, – aus drei Gründen: Von außen kaum sichtbar überformt der Backstein drei ältere Gebäude und macht sie zu einem. Es ist das einzige Gebäude in Brandenburg, dass sich dem englischen Tudorstil anlehnt. Es ignoriert vollständig die regionale Bautradition.
Die Ausstellung ist Teil des Gemeinschafts-projektes der „Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg“, deren Jahresthema 2018 „Europa in Stein gebrannt – Spurensuche in historischen Stadtkernen“ lautet. 10 Mitgliedsstädte präsentieren im Laufe des Jahres die europäischen Einflüsse auf die lokale Baukultur und Architektur. Dabei wird insbesondere die Bauweise mit Backstein, die vom Mittelalter bis zur Zeit der Industrialisierung eine herausgehobene Rolle spielte, in einen europäischen Kontext gesetzt.

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Ausstellung „Das Kyritzer Rathaus – vollendete Vergangenheit in Backstein“

Datum                        Samstag, 5. Mai 2018, 14 Uhr
Ort                              Rathaus in Kyritz
Laufzeit                      6. Mai bis 31. Oktober 2018
Öffnungszeiten         Die Ausstellung ist im offenen Stadtraum frei zugänglich
Eintritt                        frei

wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa

Feierliche Eröffnung des Themenjahres
18. Mai 2018, 14 Uhr
Kloster Neuzelle

Klosterkirche St. Marien, Stift Neuzelle, Foto: Frank Gaudlitz/frank-gaudlitz.de © Kulturland Brandenburg 2018

Am Freitag, dem 18. Mai 2018, um 14 Uhr, wird im Kloster Neuzelle das Themenjahr Kulturland Brandenburg 2018 „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“ feierlich eröffnet.
Kulturland Brandenburg 2018 lässt die gemeinsamen und verbindenden Wurzeln und Werte, aber auch die Brüche in unserer Geschichte sichtbar werden und ermöglicht es, sich mit Europa auseinanderzusetzen, in Austausch zu treten und schließlich selbst zum Botschafter und zur Botschafterin des europäischen Kulturerbes und der europäischen Idee zu werden.
Die wechselvolle Besiedlung und Bewirtschaftung, aber auch die europäischen Einflüsse durch Einwanderer und die engen Beziehungen zu den europäischen Partnern haben Brandenburg – mehr als andere Regionen Deutschlands – in besonderer Weise beeinflusst und beeinflussen es bis heute. Diese europäische Dimension soll im Rahmen des Kulturlandjahres deutlich gemacht werden. Im Mittelpunkt des Themenjahres stehen rund 35 Projekte und mehr als 200 Veranstaltungen und Aktionen, die zeigen, dass Grenzen überwunden werden können, die ein Bewusstsein für das gemeinsame und verbindende Erbe schaffen und für dessen Bewahrung und Vermittlung eintreten.

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Am 18. Mai 2018 wird das Kloster Neuzelle, ein 750 Jahre altes, eindrucksvolles Beispiel für das Kulturerbe in unserem Bundesland, anlässlich der feierlichen Eröffnung des Themenjahres 2018 wieder als Barockwunder Brandenburgs erlebbar sein. Gleichzeitig  werden die Ausstellungen „theatrum sacrum“ und „Der junge Blick auf Altes – Schlösser und Herrenhäuser in Polen und Deutschland“ eröffnet.

Feierliche Eröffnung des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018
„wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“

Termin                        Freitag, 18. Mai 2018, 14 Uhr
Ort                              Kloster Neuzelle

Begrüßung
Norbert Kannowsky, Geschäftsführer der Stiftung Stift Neuzelle

Grußworte
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
S.E. Bischof Wolfgang Ipolt, Görlitz
Ann-Catalin Wellkisch und Kurt Richard Ulrich, Gymnasium im Stift Neuzelle

Moderation
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Musikalische Begleitung
Catori-Quartett des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder)

Ausstellungseröffnung „theatrum sacrum“

Laufzeit                      19. Mai – 16. September 2018
Ort                              Museum Himmlisches Theater
Öffnungszeiten          täglich 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt                        5 Euro, erm. 4 Euro

Das Himmlische Theater im Kloster Neuzelle ist ein einzigartiges Zeugnis europäischer Kunst- und Kulturgeschichte. Für das „theatrum sacrum“, der dramatischen Passionsgeschichte Jesu, ist ein eigener Museumsbau konzipiert worden, der den Besucher in eine längst vergangene „Erlebniswelt“ des Barock eintauchen lässt. Nicht als „besserwissende“ Ergänzung, sondern als zeitgenössische Transformation und Erweiterung präsentiert die Ausstellung die Arbeiten von Matthias Steier und Hans-Georg Wagner, die sich mit den Botschaften des Himmlischen Theaters auseinandergesetzt und ein modernes Weltgericht geschaffen haben.

Ausstellungseröffnung „Der junge Blick auf Altes – Schlösser und Herrenhäuser in Polen und Deutschland“

Laufzeit                      19. Mai – 10. Juni 2018
Ort                              Orangerie im Klostergarten
Öffnungszeiten          täglich 11.00 – 20.00 Uhr
Eintritt                        frei

Über einen langen Zeitraum haben sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Neuzelle, der Medienschule Babelsberg, der katholischen Grundschule Neuzelle und des Gymnasiums in Zielona Góra mit dem kulturellen Erbe in Brandenburg und Polen befasst. Dabei geht es nicht nur um die örtliche Geschichte eines Denkmalobjektes, sondern um die jeweilige ganz eigene Wahrnehmung des ausgewählten Schlosses oder Herrenhauses. Mit diesem „jungen Blick auf Altes“ sollen die gemeinsamen kulturellen Identitäten beidseits von Oder und Neiße bewusst gemacht und gestärkt werden.

Die Präsentation erfolgt im Rahmen einer Ausstellung und durch eine zweisprachige Publikation in deutscher und polnischer Sprache. Im Anschluss wird die Ausstellung im Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg an der Havel (27. Juni – 8. August) und im Muzeum Ziemi Lubuskiej in Zielona Góra (September – Oktober) zu sehen sein.

Im Anschluss an den Festakt werden thematische Führungen durch die Ausstellungen und Sehenswürdigkeiten des Klosters Neuzelle angeboten. Artistik und barockes Volkstheater mit den „Artistokraten“ sowie walking Acts mit „art tremonado“ lassen das Kloster zu neuem barocken Leben erwachen.

Die Europa Miniköche und C’est la vie Veranstaltungsservice sorgen für das leibliche Wohl.

Zum Abschluss stimmen die Mönche des Zisterzienserordens im Kloster Neuzelle zum Complet, dem gesungenen Abendgebet, ein.