Das Buch zum Themenjahr 2009
Bürgerland Brandenburg
Demokratie und Demokratiebewegungen zwischen Elbe und Oder
Wenn vom Herbst 1989 die Rede ist, denkt man an die großen Demonstrationen
in Leipzig und Berlin, die Aktivitäten
des Neuen Forums und den Fall derMauer.
Einen Herbst 1989 gab es aber auch in Potsdam und anderen Städten des
späteren
Landes Brandenburg. Die vielen Bürgerinitiativen und Oppositionsgruppen haben
mit ihren Aktionen den
Grundstein für die demokratische Entwicklung im Land gelegt.
Heute gehören freie Meinungsäußerung, ein pluralistisches
Wahlsystem und die
konstruktive Mitgestaltung der Gesellschaft zu den Selbstverständlichkeiten unseres
demokratischen Alltags.
Doch Demokratie verändert sich. Zwanzig Jahre nach der Wende gibt es neue Themen
– und neue Herausforderungen.
Der demografische Wandel führt auch zur Abwanderung
derer, die sich vor Ort engagieren. Neue Formen der
Bürgerbeteiligung müssen erprobt
werden. Neonazis bedrohen das Fundament der Gesellschaft. Gefordert ist eine
Zivilgesellschaft, die die Demokratie mit Leben füllt.
Die Autoren von ›Bürgerland Brandenburg‹ gehen dieser Zivilgesellschaft nach – und
fördern Erstaunliches zutage.
Sie berichten von Bürgerinitiativen, Bürgerforen und
Bürgerfonds, von Ideen zur gemeinsamen Gestaltung des Zusammenlebens
sowie
den Mühen bei der Bewältigung der Vergangenheit. Vor allem aber verdeutlichen
Texte und Bilder,
dass es die Menschen sind, die vom Herbst 1989 bis heute immer
wieder unter Beweis stellen: ›Wir sind das Volk‹.
Herausgegeben von Kulturland Brandenburg e.V.
192 Seiten,
24 x 22 cm, 138 farbige und 25 s/w-Abb.,
Hardcover
Verlag Koehler und Amelang
Hier für 17,90 € bestellen
ISBN 978-3-7338 - 0368- 1