Berlin – der ‚Vor-Ort‘ Altlandsbergs

Ausstellungseröffnung
14. August 2015, 16.00 Uhr
Altlandsberg

Ausstellungseröffnung „Berlin – der ‚Vor-Ort‘ Altlandsbergs“ am 14.8.15Am Freitag, dem 14. August 2015, wurde die Ausstellung „Berlin – der ‚Vor-Ort‘ Altlandsbergs“ in Altlandsberg (Rathaus, Berliner Allee 6, 15345 Altlandsberg) eröffnet. Die Schau der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg stellt auf zahlreichen Stelen im Stadtbild die Stadt-Umland-Beziehungen vom Mittelalter bis in die Gegenwart an ausgewählten Standorten im Stadtraum exemplarisch und themenbezogen dar.

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Die Stadt Altlandsberg wurde 1230, sieben Jahre vor der Stadtgründung Berlins gegründet. So wurde Berlin zum ‚Vorort‘ Altlandsbergs! Später überlegte Friedrich I., König von Preußen, Altlandsberg zu seiner Residenzstadt zu machen und kaufte das Schloss von Otto von Schwerin. Heute strömen Pendler von Altlandsberg nach Berlin und zurück. Altlandsberg ist ein Ort für die Freizeit, für eine Auszeit von der Großstadt. Dennoch sieht sich die Stadt konfrontiert mit den Herausforderungen des demografischen Wandels. Sowohl historische als gegenwärtige und zukunftsorientierte Themen werden in der diesjährigen Ausstellung beleuchtet.

Unter dem Motto „VOR-Städte – Ab in die Landschaft“ weitet die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg den Blick auf die historische Stadt, der zumeist auf den ummauerten, umwallten oder anderweitig abgegrenzten kompakt bebauten Kernbereich fokussiert ist. Die Städte Brandenburgs hatten schon zu ihrer Entstehungszeit baulich und räumlich wahrnehmbare Verknüpfungen zu dem unmittelbar angrenzenden, landschaftlich geprägten Außenraum. Die stadtkernnahen Flächen hatten für die Städte als Orte des Handels und der Produktion und damit der Wertschöpfung eine hohe Bedeutung.

Anhand verschiedener Ausstellungen und Veranstaltungen nähern sich vier Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft den Entwicklungsgeschichten ihrer „VOR-Städte“. Darüber hinaus bieten vielfältige Aktionen rund um das Jahresthema ein buntes, die historischen Stadtkerne belebendes Begleitprogramm. Das Jahresthema ist Teil von „Alte Stadt | Museum oder Zukunftslabor“, einem zweijährigen Ausstellungsvorhaben der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg.

Weitere Termine
„Vom Festungsrand zum Siedlungsland“
So, 13. September um 14.00 Uhr, Marktplatz, Kyritz

Ablauf der Eröffnung
Musikalische Begleitung

Begrüßung der Gäste:
• Bürgermeister Altlandsberg, Arno Jaeschke
• Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, Brigitte Faber-Schmidt
• Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg, Michael Knape

Musikalische Begleitung
Einladung zum Stadtspaziergang zu den einzelnen Stelen (Hort, Scheunenviertel, Kirchhof und Schlosskirche), Endpunkt auf dem Schlossgut

Gäste können den Abend um 19.00 Uhr am Schlossgut Altlandsberg mit dem Sommertheater der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Bran-denburgs ausklingen lassen. Dieses Jahr führt die Theatergruppe „Theater 89“ das Stück „Der böse Geist Lumpazivagabundus und das liederliche Kleeblatt“ von Johann Nepomuk Nestroy auf. Im Vorverkauf sind die Eintrittskarten im Büro für Stadtinformation, Am Strausberger Tor 1, 15345 Altlandsberg, telefonisch unter 033438-64572 oder per E-Mail: stadtinfo@stadt-altlandsberg.de erhältlich.

Informationen
Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg
Geschäftsstelle c/o complan Kommunalberatung GmbH, Voltaireweg 4, 14469 Potsdam
Telefon: 0331-201510
E-Mail: info@ag-historische-stadtkerne.de
www.ag-historische-stadtkerne.de