Die Dachmarke für kulturelle Vielfalt

Logo zum Themenjahr 2015

Ob Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Filmprojekte, thematische Radtouren oder Stadtführungen – Brandenburg hat kulturell viel zu bieten.

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Die Dachmarke „Kulturland Brandenburg“ lädt jedes Jahr mit einem neuen Thema dazu ein, diese kulturelle und regionale Vielfalt sowie das historische Erbe zu entdecken. Dabei ruft Kulturland Brandenburg jährlich kulturelle Einrichtungen und Initiativen des Landes dazu auf, sich mit Ideen an den jeweiligen Themenjahren zu beteiligen. Über zahlreiche Kooperationen zwischen Akteuren aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Tourismus entstehen jedes Jahr aufs Neue interessante und spannende Projekte.
Das Themenjahr 2015 steht unter dem Motto “gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel”.

Kulturland Brandenburg fusionierte ab 01.01.2014 mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und firmiert seitdem unter »Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH«. Die Themenjahre unter der Marke ‘Kulturland Brandenburg’ wird es weiterhin geben, ebenso wie die intensive, fachliche Netzwerkarbeit sowie unser Engagement im Bereich der kulturellen Bildung.
Die Kontaktdaten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg finden Sie hier.

Den Corporate Governance Kodex 2013 können Sie hier lesen.

Was für eine Landschaft?

Jugendprojekt
05. Juli 2015, 15.00 Uhr
Brück

Projekt "Was für eine Landschaft?", Kunstschule PotsdamAm 05. Juli 2015 startet in Brück das Jugendprojekt „Was  für eine Landschaft?“ der Kunstschule Potsdam. Es vermittelt künstlerisch Landschaft als ein komplexes, veränderliches Gebilde, in dem verschiedenste Ein üsse ihre Wirkung entfalten und einander beeinträchtigen. Es entstehen großformatige Installationen, die die Überlagerungen und Überformungen darstellen. Erst in der Gesamtschau wird das Landschaftsbild, das die Jugendlichen erarbeiten, analog zur Landschaft der jeweiligen Region verständlich.

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Wichtig  für das Projekt sind ideelle und subjektivere Aspekte, die auch die Wahrnehmung der Landschaft durch die BewohnerInnen des Landes in den Blick nehmen. Dabei wird sowohl nach Spuren des Vergangenen im Vorhandenen gesucht, als auch nach kommenden, noch utopischen Umgestaltungen Ausschau gehalten.

Termin: 05. Juli, 15.00 Uhr
Ort: Seminar-, Kultur- und Gästehaus „Alte Brücker Post“, Ernst-Thälmann-Straße 38, 14822 Brück
Eintritt: frei
Link: www.kunstschule-potsdam.de

Weitere Termine
13. Juli, 13.00 Uhr
Leonardo-da-Vinci-Campus in Nauen, Alfred-Nobel-Straße
10, 14641 Nauen
06. August, 15.00 Uhr
Kinder- und Familiencamp, Jakobshagener Staße 3-4,
17268 Boitzenburger Land, OT Warthe
25. September, 17.00 Uhr
Dokumentationsausstellung des gesamten Projektes, Kunstschule Potsdam, Karl-Liebknecht-Straße 135, 14482 Potsdam

Ein Projekt der Kunstschule Potsdam in Kooperation mit dem Leonardo-da-
Vinci-Campus in Nauen, dem Lise-Meitner-Gymnasium in Falkensee und dem
Seminar-, Kultur- und Gästehaus „Alte Brücker Post“ in Brück im Fläming im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Informationen
Kunstschule Potsdam e. V., Projektleiter Christoph Knäbich
Telefon: 0331-710224
E-Mail: info@kunstschulepotsdam.de

 

Beeskower Stadtlandschaften in Geschichte und Gegenwart

Ausstellungseröffnung
Verbundprojekt „VOR-Städte – Ab in die Landschaft“ der Arbeitsgemeinschaft »Städte mit historischen Stadtkernen« des Landes Brandenburg
04. Juli 2015, 15.00 Uhr
Beeskow

Beeskow, Foto Erik-Jan Ouwerkerk

Am Samstag, dem 04. Juli 2015, wird um 15.00 Uhr die Ausstellung „Beeskower Stadtlandschaften in Geschichte und Gegenwart“ in Beeskow (Bibliothek, Mauerstr. 28) eröffnet. Sie stellt die Stadt-Umland-Beziehung vom Mittelalter bis in die Gegenwart an ausgewählten Standorten im Stadtraum exemplarisch und themenbezogen dar.

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Die Stadt Beeskow kennzeichnet in historischer Perspektive eine Vielzahl unterschiedlicher Siedlungsräume und neben- bzw. miteinander lebender Gemeinschaften. Neben der historischen Innenstadt existierten die Burg, der damit verbundene Beeskower Kietz und die Vorstadt Adriansdorf. Dieses komplexe Geflecht von gegenseitigen Verpflichtungen und Rechtsbeziehungen bestimmte über die Nutzung der historischen Beeskower Stadtlandschaften.

Unter dem Motto „VOR-Städte – Ab in die Landschaft“ weitet die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg den Blick auf die historische Stadt, der zumeist auf den ummauerten, umwallten oder anderweitig abgegrenzten kompakt bebauten Kernbereich fokussiert ist. Die Städte Brandenburgs hatten schon zu ihrer Entstehungszeit baulich und räumlich wahrnehmbare Verknüpfungen zu dem unmittelbar angrenzenden, landschaftlich geprägten Außenraum. Die stadtkernnahen Flächen hatten für die Städte als Orte des Handels und der Produktion und damit der Wertschöpfung eine hohe Bedeutung.

Anhand verschiedener Ausstellungen und Veranstaltungen nähern sich vier Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft den Entwicklungsgeschichten ihrer „VOR-Städte“. Darüber hinaus bieten vielfältige Aktionen rund um das Jahresthema ein buntes, die historischen Stadtkerne belebendes Begleitprogramm. Das Jahresthema ist Teil von „Alte Stadt | Museum oder Zukunftslabor“, ein zweijähriges Ausstellungsvorhaben der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg.

Weitere Termine
„Die Vorstädte von Brandenburg an der Havel“
Fr, 10. Juli 2015, 14.00 Uhr, Schillerinsel, Havelstraße, Brandenburg an der Havel
„Berlin – der Vorort Altlandsbergs“
Fr, 14. August 2015 um 16.00 Uhr, Rathaus Altlandsberg
„Vom Festungsrand zum Siedlungsland“
So, 13. September um 14.00 Uhr, Marktplatz, Kyritz

Ablauf der Eröffnung
Begrüßung
Frank Steffen, Bürgermeister Beeskow

Grußworte
Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin BKG gGmbH, Kulturland Brandenburg
Hathumar Drost, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg

Einführung in das Projekt:
Dr. Sascha Bütow, Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte Universität Rostock

Begleitet wird die Eröffnung mit einem bunten Familienfest. Gäste können den Abend um 19.30 Uhr auf dem Beeskower Kirchplatz mit dem Sommertheater der Arbeitsgemeinschaft »Städte mit historischen Stadtkernen« des Landes Brandenburgs ausklingen lassen. Dieses Jahr führt die Theatergruppe Theater89 das Stück „Der böse Geist Lumpazivagabundus und das liederliche Kleeblatt“ von Johann Nepomuk Nestroy auf.

Informationen:
Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg
Geschäftsstelle c/o complan Kommunalberatung GmbH, Voltaireweg 4, 14469 Potsdam
Telefon: 0331-201510
E-Mail: info@ag-historische-stadtkerne.de
www.ag-historische-stadtkerne.de

Literatur im Herrenhaus, Teil 2

Lesung
Jutta Hoffmann liest Christa Wolf
28. Juni 2015, 16.00 Uhr
Kremmen

Schloss Ziethen, Foto: Schloß Ziethen GmbH & Co KGAm Sonntag, dem 28. Juni 2015, findet im Schloss Ziethen die zweite Lesung der Reihe „Literatur im Herrenhaus“ statt. Die Schauspielerin Jutta Hoffmann präsentiert „Die Flucht. Nachruf auf Lebende“ von Christa Wolf. Sie erzählt in dem Buch von den inneren Verwerfungen einer Familie, von einer Fünfzehnjährigen, die erwachsen wird und vom Trauma der Flucht. 1971 entstanden, ist diese Erzählung der Auftakt zum späteren Roman „Kindheitsmuster“, dem autobiographischen Meisterwerk.

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Das Brandenburgische Literaturbüro präsentiert 2015 Lesungen an besonderen Orten im Havelland. Die Schlösser und Herrenhäuser in Nennhausen, Klessen, Plaue und Ziethen bieten für die Lesereihe ein einmaliges architektonisches und stilvolles Ambiente. Die behutsame und oft aufwendige Sanierung dieser Häuser durch ihre Besitzer sowie ihre gegenwärtige Nutzung schaffen eine ideale Voraussetzung dafür. Nicht zuletzt gibt es zahlreiche Bezüge zur märkischen Literaturgeschichte, denn die Orte sind eng mit den Namen Theodor Fontane, Friedrich de la Motte-Fouqué oder Heinrich von Kleist verbunden. Die zum Teil nach historischen Vorbildern sanierten oder neu gestalteten Parkanlagen und Gärten sind inzwischen ein beliebtes Ausflugsziel für viele Besucher geworden.

Jutta Hoffmann, geboren 1941 in Halle (Saale), ist eine der herausragendsten Schauspielerinnen Deutschlands. Sie brillierte auf den Bühnen von Berlin, München und Salzburg und bildete bis 2003 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg den deutschen Nachwuchs aus. Sie ist das Gesicht des engagierten DDR-Films („Kleiner Mann, was nun“, „Der Dritte“, „Geschlossene Gesellschaft“) und auch im jungen deutschen Kino präsent („Bandits“, „Der alte Affe Angst“). Kritiker von „Theater heute“ kürten sie zur besten Schauspielerin der DDR.

Eine Veranstaltungsreihe des Brandenburgischen Literaturbüros im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Termin: Sonntag, 28. Juni 2015, 16.00 Uhr
Ort: Schloß Ziethen, Alte Dorfstraße 33, 16766 Kremmen OT Groß Ziehten
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro

Weitere Termine
So, 30. August 2015, 16.00 Uhr: Ronald Zehrfeld liest „Ungeduld des Herzens“ von Stefan Zweig, Schloß Plaue
So, 27. September 2015, 16.00 Uhr: Ulrich Noethen liest „Krieg und Frieden“ von Leo Tolstoi, Schloß Klessen

Informationen
Brandenburgisches Literaturbüro, Katarzyna Zorn
Telefon: 0331-2804103
E-Mail: blb@literaturlandschaft.de
www.literaturlandschaft.de

 

Landschaftswandel – Landschaft im Wandel

Projekteröffnung
27. Juni 2015, 14.00 Uhr
Raddusch

Blick zur Burg Raddusch, Foto: Slawenburg Raddusch e. V.

Am Samstag, dem 27. Juni 2015, wird um 14.00 Uhr in Raddusch das Projekt „Landschaftswandel – Landschaft im Wandel“ eröffnet, in dessen Rahmen das Außengelände der Slawenburg weiter ausgestaltet wurde. Die im gestalterischen Duktus der bisherigen Außenraumgestaltung neu angelegten Schilfbeete entlang des Weges vom Parkplatz zur Burg vermitteln eine Vorstellung von einer vergangenen Landschaft.

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Im November 2012 fand in Zusammenarbeit zwischen dem Verein „Slawenburg Raddusch e. V.“ und Studierenden der BTU, Lehrstuhl Freiraumplanung und Landschaftsgestaltung, zu diesem Thema ein studentischer Stegreif statt. Die Studenten bearbeiteten in kurzer Zeit das Thema „Außenraumgestaltung der Adaption eines frühmittelalterlichen Bodendenkmals – Slawenburg Raddusch“, sammelten Ideen und unterbreiteten Vorschläge. Aus den drei Gewinnervorschlägen wurde jetzt das Architekturzitat zur Niederungslandschaft um den ehemaligen Burgwall Raddusch ausgewählt.

Landschaftswandel – natürlich oder durch den Menschen beeinflusst – ist durchaus kein “Modethema“, diesen hat es immer gegeben. Archäologen können Fragen beantworten, wie die Menschen vergangener Zeiten, etwa im frühen und hohen Mittelalter, damit umgegangen sind oder vielmehr, wie die Menschen damit umgehen mussten.

Eine Vortragsreihe begleitet das Projekt, das im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 „ gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“ stattfindet.

Ablauf der Eröffnung
Begrüßung
Ulrich Lagemann, Vorsitzender „Slawenburg Raddusch e. V.“

Grußworte
Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Prof. Dr.-Ing. Matthias Koziol, Vizepräsident der BTU Cottbus-Senftenberg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin BKG gGmbH, Kulturland Brandenburg
Marina Vogt, Kämmerin Stadt Vetschau/Spreewald

Einführung in die Ausstellung
Dr. Harriet Bönisch, Geschäftsführerin „Slawenburg Raddusch e. V.“

Ort: Slawenburg Raddusch, An der Slawenburg 1, 03226 Vetschau/Spreewald
Öffnungszeiten: täglich geöffnet, April – Oktober, 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro; Kinder 3,50 Euro
Informationen: Slawenburg Raddusch, Dr. Harriet Bönisch
Telefon: 035433-55522
E-Mail: slawenburg-raddusch@spreewald.de
Link: www.slawenburg-raddusch.de

Der Finowkanal. gestern – heute – morgen

Ausstellungseröffnung
27. Juni 2015, 10.30 Uhr
Eberswalde

Blick über Finowkanal zum Finower Wasserturm, Foto: Kerstin SchlepphorstAm Sonnabend, dem 27. Juni 2015, wird um 10.30 Uhr im Museum Eberswalde die Ausstellung „Der Finowkanal. gestern – heute – morgen“ eröffnet. Die Schau, die durch weitere Sonderausstellungen zum Thema im Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg und im Heimatmuseum Liebenwalde ergänzt wird, zeigt die historische Bedeutung des Finowkanals und die Wirkung auf die Kulturlandschaft Barnim.

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Der Finowkanal war für drei Jahrhunderte die bedeutendste Wasserstraße Nordostdeutschlands und Ausgangspunkt der frühen Industrialisierung der Mark Brandenburg im 17. Jahrhundert. Der Aufschwung der Städte und Dörfer im Finowtal war eng mit der Funktion des Kanals als Verkehrsweg und Energiequelle verbunden. Die Geschichte der Landschaft lässt sich noch heute an zahlreichen Bauwerken und historischen Spuren ablesen. Noch in den 1970er-90er Jahren wurde der Finowkanal mit den Abwässern der chemischen Fabrik und dem Verfall und Niedergang der historischen Industriestandorte assoziiert. Heute steht der Kanal vor einer Umdeutung zu einer überregional wahrnehmbaren touristischen Destination. Er ist die älteste künstliche Wasserstraße in Deutschland, die noch in Betrieb ist.

Ablauf der Eröffnung
Grußworte
Friedhelm Boginski, Bürgermeister der Stadt Eberswalde
René Granzow, Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Einführung in die Ausstellung
Prof. Dr. Jürgen Peters, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Kurator der Ausstellung

“Visionen zum Finowkanal”, Prof. Hartmut Ginnow-Merkert, Vorsitzender des Vereins „Unser Finowkanal e.V.“
„Der Finowkanal – nur eine Wasserstraße…“, Volkmar Ritter, Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Region Finowkanal

Moderation
Dr. Stefan Neubacher, Kulturamtsleiter Stadt Eberswalde und Ramona Schönfelder, Museumsleiterin

Eröffnung: Sa, 27. Juni 2015, 10.30 Uhr
Zeitraum: 28. Juni 2015 – 20. September 2015
Ort: Museum Eberswalde, Steinstraße 3, 16225 Eberswalde
Öffnungszeiten: Di – Fr, 10.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr; Sa, 10.00 – 13.00 Uhr; So, 13.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 2 Euro, ermäßigt 1 Euro, Familienkarte bis 6 Personen 4 Euro
Informationen: Museum Eberswalde, Ramona Schönfelder
Telefon: 03334-64415, E- Mail: museum@eberswalde.de
Link: www.museum-eberswalde.de

fischen und furchen – Vermessen

Performance
21. Juni 2015, 17.00 Uhr
Wünsdorf

Projekt "fischen und furchen" in Wünsdorf, Foto: Holger JaroschAm Sonntag, 21. Juni 2015, findet auf dem Feld am Kulturhof Wünsdorf die 3. Performance des Projekts „fischen und furchen“ statt. Dieses Mal steht das „Vermessen“ im Mittelpunk der Kunstaktion.

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Der Kunstprozess will die Kultivierung und Urbarmachung des Landes verdeutlichen und auf die Wandlung der Natur aufmerksam machen. Dabei werden Themen des Ökologischen Bewusstseins ebenso angesprochen, wie auch der enorme Einsatz menschlicher Kräfte über Jahrhunderte zur Gestaltung der Umwelt in den Fokus gerückt. Mit den archaischen Performances wird die Aufmerksamkeit aufs eigene Land als fruchtbarer Boden und heimatliche Erde gelegt.

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Termin: So, 21. Juni 2015, 17.00 Uhr
Ort: Kulturhof Wünsdorf, Adlershorststraße 8, 15838 Wünsdorf
Eintritt: frei
Link: www.kulturhof-wuensdorf.com

Kultur in altem Gemäuer. Ein Streifzug durch Dorf und Landschaft

Konzert, Ausstellung, Themenführung
20. Juni 2015, 15.00 Uhr
Damelack

Dorfkirche Damelack, Foto: Henning UtpatelDie Arbeitsgemeinschaft (AG) „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“ zeigt mit dem Verbundprojekt „Dorf und Landschaft“ auf, was den Reiz von Dörfern mit erhaltenem Dorfkern und gepflegtem baukulturellen Erbe in unserer Kulturlandschaft ausmacht. Am 20. Juni lädt sie ab 15.00 Uhr zu einem kulturellen Nachmittag in die Dorfkirche Damelack ein.

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Vielseitigen Veranstaltungen und eine Ausstellung der AG im Kulturlandjahr 2015 sollen mit dazu beitragen, Lösungswege zur Bewahrung und Wiederherstellung alter Dörfer in Brandenburg exemplarisch aufzuzeigen. Sie soll anderen Dörfern Mut machen, ihr kulturelles Erbe im Einklang mit der sie umgebenden Kulturlandschaft zu pflegen und behutsam weiterzuentwickeln.

Programm
15 Uhr Konzert
16 Uhr Ausstellungseröffnung „Dorf und Landschaft“
17 Uhr Ortskundige Führung durch das Dorf

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Termin: Sa, 20. Juni 2015, 15.00 Uhr
Ort: Dorfkirche Damelack, Bendeliner Weg 4, 16845 Damelack
Eintritt: frei, um Spende wird gebeten
Link: www.historische-dorfkerne-brandenburg.de

„Lärm verändert Landschaft“

20. Brandenburgischer Ingenieurkammertag
19. Juni 2015, 09.00 Uhr
Potsdam

Foto: © Bernd Wachtmeister, pixelio.de

Am 19. Juni, 9.00-15.30 Uhr, findet die zentrale Jahrestagung des Brandenburgischen Ingenieurkammertags 2015 im Seehotel Seminaris in Potsdam statt. Sie steht  unter dem Thema „Lärm verändert Landschaft“. Auf der öffentlichen Veranstaltung werden die besonderen Wirkungen der Lärmbelastungen und die Möglichkeiten zu deren Verminderung dargestellt und diskutiert.

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Vielen Menschen ist ein ruhiges Wohnumfeld sehr wichtig. In einer modernen Gesellschaft bestehen jedoch gleichzeitig hohe Ansprüche an Mobilität. Innerhalb dieses Spannungsfeldes spielt das Thema Lärm eine immer wichtigere Rolle in der Wahrnehmung der Bevölkerung. Daher arbeiten Ingenieure mithilfe verschiedener Planungsinstrumente an der Sicherung einer lebenswerten Umgebung.
Doch welche stadt- und verkehrsplanerischen Maßnahmen sind möglich und geeignet? Welche rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen bestehen?

Hierzu werden Vorträge über die einzelnen Lärmquellen, technische Werte, politischer Zielstellungen zur Forschung und Entwicklung, der Messung mit Darstellung von Alternativen zur Lärmminderung sowie ein Gesprächsforum mit Landespolitikern und Experten angeboten.

Die Besucher erwartet interessante Fachvorträge zu ganz grundsätzlichen Fragestellungen. Das integrierte Podiumsgespräch wird allen Teilnehmern ermöglichen, mit Vertretern der Landespolitik zu vielen ingenieurrelevanten Fragen in Kontakt zu kommen.

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Anmeldung bitte unter info@bbik.de.

Shuttle-Dienst zum SEMINARIS
Vom Parkplatz des Bahnhofes Pirschheide wird ein Zubringerdienst ab 08:00 Uhr bis 09:15 Uhr, sowie von 15:15 –
16:00 Uhr angeboten.

Termin: Fr, 19. Juni 2015, 9.00-15.30 Uhr
Ort: Seehotel Seminaris, Großer Konferenzraum, An der Pirschheide 40, 14471 Potsdam
Eintritt: frei
Link: www.bbik.de

Geheimnisvolles Selpoli. Eine Landschaft wird gesucht

Ausstellungseröffnung
14. Juni 2015, 15.00 Uhr
Lübben

Schloss Lübben, Foto: Stadt- und Regionalmuseum LübbenAm Sonntag, dem 14. Juni 2015, wird um 15.00 Uhr die Ausstellung „Geheimnisvolles Selpoli. Eine Landschaft wird gesucht“ im Stadt- und Regionalmuseum im Schloss zu Lübben eröffnet. Die Sonderschau geht vielen Fragen zu den alten Landschaften nach und untersucht den Wandel der Kulturlandschaft im Süden Brandenburgs seit dem Mittelalter.

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Gemeinsam haben ansässige Slawen und eingewanderte deutsche Bauern seit Jahrhunderten die Niederlausitz gestaltet. Dabei wurden die alten Landschaften gründlich verändert. Manchmal kennen wir von den ursprünglichen Burgen, Ländereien und Stammesgebieten nur noch die Namen. Mittelalterliche Chronisten haben uns etwa die Benennungen „Lusici“ oder „Surbi“ überliefert, die heute in den Bezeichnungen „Lausitz“ und „Sorben“ lebendig sind.

Scheinbar völlig verschwunden ist hingegen die Landschaft „Selpoli“. Zwar hat die Erinnerung diesen geheimnisvollen Namen bewahrt, doch wo lagen die versunkenen Burgen und Dörfer? Welche Strukturen verbergen sich hinter den Stammesbezeichnungen? Wie lebten die Slawen in der Lausitz und welche Spuren haben sie hinterlassen?

Auch die alten Götter geben viele Rätsel auf. Könnten die slawischen Götter in der Niederlausitz so ausgesehen haben wie jener berühmte Götze mit den zwei Köpfen, der auf einer Insel in Mecklenburg gefunden wurde? Manchmal hat viel Phantasie nachgeholfen, die eine oder andere Antwort zu geben.

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Eröffnung: Sonntag, 14.06.2015, 15.00 Uhr im Wappensaal des Lübbener Schlosses
Laufzeit: 16.06. – 01.11.2015
Ort: Stadt- und Regionalmuseum Lübben, Ernst-von-Houwald-Damm 14, 15907 Lübben
Eintritt: 3,00 €, ermäßigt 2,00 €
Öffnungszeiten: Di – So, 10.00 – 17.00 Uhr
Information: Stadt- und Regionalmuseum Lübben, Christina Orphal
Telefon: 03546-187478
E-Mail: museum@tks-luebben.de
www.museum-luebben.de

LAND(SCHAFFT)KUNST. Ein Dorf wird Galerie

Ausstellungseröffnung
13. Juni 2015, 14.00 Uhr
Neuwerder

Biennale "LAND(SCHAFFT)KUNST" in Neuwerder im HavellandAm Samstag, dem 13. Juni 2015, wurde in Neuwerder die Biennale „LAND(SCHAFFT)KUNST“ eröffnet. Bei der Kunstaktion wird ein Dorf zur Galerie. Die Besucher können an drei Wochenenden in dieser temporären Outdoor-Galerie Werke junger Kunstschaffender sowie renommierter Künstler entdecken.

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Biennale "LAND(SCHAFFT)KUNST" in Neuwerder im HavellandSie findet zum fünften Mal in dem westhavelländischen Kolonistendorf Neuwerder der Gemeinde Gollenberg statt. Aus einer privaten Initiative hervorgegangen wirken Dorfbewohner und Künstler zusammen: Die Bewohner öffnen den Kunstschaffenden ihre Gärten, Scheunen, Stallungen und Wiesen; zudem bieten Anschlagflächen, das Feuerwehrhaus oder die alten Backhäuser außergewöhnliche Ausstellungsorte. So verwandeln Künstler die landwirtschaftlichen und dörflichen Räume in ein facettenreiches Kunsterlebnis.

Kuratiert von:
Rüdiger Giebler, Halle | Karl-Hans Schumacher, Elke Melkus, Berlin | Ulrike Hogrebe, Neuwerder

Die KünstlerInnen
Biennale "LAND(SCHAFFT)KUNST" in Neuwerder im HavellandAnna Arnskötter Skulptur | Ernst Baumeister Skulptur | Christa Biederbick Plastik | Gregor Cürten Malerei | Heinz Bert Dreckmann Objekte | Sabine Fassl Skulptur | Nane Friedel Fotografie | Lutz Friedel Skulptur | Rüdiger Giebler Malerei | Marlen Glüher
Malerei | Gerhard Göschel Plastik | Moritz Götze Malerei | Cornelia Groß Objekte | Hermann Grüneberg Plastik | Donata Hillger Malerei | Ulrike Hogrebe Malerei | Mathias Hornung Holzschnitt – Skulptur | Michael Ilg Installation | Sabrina Jung Fotografie | Timm Kregel Plastik | Thomas Lemnitzer Fotografie | Gerhard Mantz Video | Lutz Müller Zeichnung | Nele Probst Skulptur – Installation |Sarah Pschorn Plastik | Wolfgang Rohloff Materialmontagen | Julia Rückert Plastik | Katrin Schmidbauer Skulptur | Marianne Stoll Skulptur – Zeichnung | Hartmut Sy Skulptur | Andreas Theurer Skulptur | Robert Tschöke Skulptur | Susanne Wehr Fotografie | Frauke Wilken Skulptur | Francis Zeischegg Skulptur – Installation

Ausstellungseröffnung: Samstag, 13. Juni, 14.00 Uhr
Ort: Atelier von Ulrike Hogrebe, Kastanienweg 8, 14728 Neuwerder
Zeitraum: 13. – 28. Juni 2015
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag:13.-14.6. | 20.-21.6. | 27.-28.6.2015, jeweils 13.00-19.00 Uhr

Anfahrt
– Aus Richtung Berlin über die B 5 über Nauen, Friesack, Kleßen
– Aus Richtung Hamburg über die A 24 bis Herzsprung über Kyritz, Neustadt, Dreetz
– Aus Richtung Magdeburg/Hannover über die B 188/189 Stendhal, Rathenow, Rhinow, Stölln.

Informationen
Dietrich von Hase und Ulrike Hogrebe
Telefon: 033875-900193; 033875-31260
E-Mail: dietrich@vonhase.de; mail@ulrike-hogrebe.de
www.land-schafft-kunst.de