Die Dachmarke für kulturelle Vielfalt

Logo zum Themenjahr 2015

Ob Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Filmprojekte, thematische Radtouren oder Stadtführungen – Brandenburg hat kulturell viel zu bieten.

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Die Dachmarke „Kulturland Brandenburg“ lädt jedes Jahr mit einem neuen Thema dazu ein, diese kulturelle und regionale Vielfalt sowie das historische Erbe zu entdecken. Dabei ruft Kulturland Brandenburg jährlich kulturelle Einrichtungen und Initiativen des Landes dazu auf, sich mit Ideen an den jeweiligen Themenjahren zu beteiligen. Über zahlreiche Kooperationen zwischen Akteuren aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Tourismus entstehen jedes Jahr aufs Neue interessante und spannende Projekte.
Das Themenjahr 2015 steht unter dem Motto “gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel”.

Kulturland Brandenburg fusionierte ab 01.01.2014 mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und firmiert seitdem unter »Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH«. Die Themenjahre unter der Marke ‘Kulturland Brandenburg’ wird es weiterhin geben, ebenso wie die intensive, fachliche Netzwerkarbeit sowie unser Engagement im Bereich der kulturellen Bildung.
Die Kontaktdaten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg finden Sie hier.

Den Corporate Governance Kodex 2013 können Sie hier lesen.

Dorf und Landschaft. Ein Streifzug durch die Brandenburger Dörfer mit historischen Dorfkernen

Ausstellungseröffnung und Themenführung

23. Mai 2015, 16.00 Uhr
Neuhardenberg

Schloss Neuhardenberg. Gartenansicht mit Denkmal für König Friedrich II., © Stiftung Schloss Neuhardenberg,

Am Samstag, dem 23. Mai 2015, wird um 16.00 Uhr die Tafel-Ausstellung „Dorf und Landschaft. Ein Streifzug durch die Brandenburger Dörfer mit historischen Dorfkernen“ in Neuhardenberg eröffnet. Die Schau der 2005 gegründeten kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“ zeigt, was den Reiz von Dörfern mit erhaltenem Dorfkern und gepflegtem baukulturellen Erbe in unserer Kulturlandschaft ausmacht.

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Die Ausstellung trägt dazu bei, Lösungswege zur Bewahrung und Wiederherstellung alter Dörfer in Brandenburg exemplarisch aufzuzeigen. Sie soll anderen Dörfern Mut machen, ihr kulturelles Erbe im Einklang mit der sie umgebenden Kulturlandschaft zu pflegen und behutsam weiterzuentwickeln.

Die Ausstellung wandert durch die zwölf Mitgliedsdörfer der Arbeitsgemeinschaft „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“.

Nach der Eröffnung findet ein vielseitiges Programm statt: Vortrag zur klassizistischen Überformung Neuhardenbergs von Dipl.-Ing. Klaus-Peter Hackenberg und eine ortskundige Führung durch Neuhardenberg mit dem Neuhardenberger Heimatverein. Um 19.00 Uhr beginnt die Neuhardenberg-Nacht mit Theater, Performances, Musik und einem Feuerwerk.

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015.

Zur Arbeitsgemeinschaft „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“
In den ländlichen Räumen Brandenburgs, geprägt in ihrer Siedlungsstruktur durch Dörfer sowie Klein- und Landstädte, leben zwei Drittel der brandenburgischen Bevölkerung. Die alte Lebensform “Dorf” weist eine Fülle von zeitlosen Qualitäten auf, wie Land- und Naturverbundenheit, den überschaubaren Sozialraum, die leichtere Eigentumsbildung und die enge Gemeinschaft sowie auch das unmittelbare Erleben historischer Siedlungsformen.
Aus vielfältigen Gründen sind aktuell viele unserer historischen Dörfer im starken Maße von Veränderungen und Verlusten an Originalsubstanz und historischer Authentizität betroffen. Die 2005 gegründete kommunale Arbeitsgemeinschaft „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“ will dazu beitragen, der brandenburgischen Kulturlandschaft möglichst viele kunst- und kulturgeschichtlich wertvolle Dörfer zu erhalten. Ziel ist es, die zum großen Teil noch erhaltene, historisch gewachsene Dorfstruktur und den individuellen Charakter zu bewahren und weiter zu entwickeln.

Termin: Sa, 23. Mai 2015, 16.00 Uhr
Ort: Dorfmuseum Alte Schule, Karl-Marx-Allee 22, 15320 Neuhardenberg
Informationen: Arbeitsgemeinschaft „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“, Dr. Sabine Bauer
Telefon: 033205-250020
E-Mail: info@forum-netzwerk-brandenburg.de
www.historische-dorfkerne-brandenburg.de

Acker – Garten – Park. Von der Gestaltung brandenburgischer Landschaften

Ausstellungseröffnung

15. Mai 2015, 15.00 Uhr
Schloss Freienwalde

Blick aus dem Freienwalder Schlossgarten um 1800 Uhr, Foto: Schloss Freienwalde

Die Sonderschau im Schloss Freienwalde präsentiert Landschaften in Brandenburg als geschaffenes Land. Sie macht die kulturellen Prozesse nachvollziehbar, durch die dem Raum eingeschrieben wurde, wie Menschen wirtschafteten und lebten und welche ästhetischen Vorstellungen sie von ihrer Umwelt entwickelten.

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Zu den Themen gehören Dorf, Acker und Garten ebenso wie Kloster, Stadt und Schloss mit ihren charakteristischen Grünanlagen, erläutert an Beispielen in der Region der beiden Kooperationspartner. Auch die Kurort- und Parklandschaft von Bad Freienwalde wird in die Betrachtung einbezogen.

Wer durch Brandenburg reist, hat sie kennen- und schätzen gelernt: die von der Eiszeit geformten Hügel und Seen Brandenburgs von der Uckermark bis zum weiten Tal des Oderbruchs. Im Laufe der letzten Jahrhunderte ist diese Landschaft vielfältig genutzt und immer wieder neu gestaltet worden.

Eine Gemeinschaftsausstellung des Schlosses Freienwalde und des Dominikanerklosters Prenzlau im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015. Die Sonderschau wird vom 15. Mai bis zum 01. November in Bad Freienwalde und vom 22. Mai bis 13. September 2015 im Dominikanerkloster Prenzlau gezeigt.

Eröffnung: Fr, 15. Mai 2015, 15.00 Uhr
Zeitraum: 16. Mai 2015. – 29. November 2015
Ort: Schloss Freienwalde, Rathenaustr. 3, 16259 Bad Freienwalde (Oder)
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro
Öffnungszeiten: Mi – So und feiertags, 11.00 – 17.00 Uhr

Informationen:
Gemeinnützige Kultur GmbH Märkisch-Oderland | Schloss Freienwalde
Dr. Reinhard Schmook
Telefon: 03344-3407, E-Mail: schlossfreienwalde@kulturmol.de
www.schloss-freienwalde.de

Öffentliche Auftaktveranstaltung

Themenjahr 2015

16. Mai 2015, 15.00 Uhr
Park und Schloss Branitz

Motiv Gartenfestival Branitz 2015Am Samstag, 16.05.2015, findet im Park und Schloss Branitz die offizielle und öffentliche Auftaktveranstaltung zum Themenjahr von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“ statt. Neben dem Festakt mit Vertretern aus Politik und Kultur erwartet die Besucher…

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ein unterhaltsames Programm mit Musik der Kammerakademie Potsdam, Führungen und Gondelfahrten. Höhepunkte der Veranstaltung sind die Ausstellungseröffnung „Wahlverwandtschaften“ – eine Kunstinstallation von Grita und Moritz Götze – und die Premiere der Mozart-Oper „Bastien und Bastienne“, eine Kooperation mit den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci und der Kammerakademie Potsdam.
Die Auftaktveranstaltung ist in das Gartenfestival Branitz eingebettet, das vom 15. – 17. Mai in Branitz stattfindet. Die Besucher können beim Gartenfestival bestaunen und erwerben, was auch Fürst Pückler heute gekauft hätte: seltene Stauden, Rosenvariationen, Kräuter- und Heilpflanzen, vielfältige Gemüsepflanzen, Frucht- und Ziergehölze, Knollen, Gehölze, extravagante Raritäten und Exoten, Gartenwerkzeug, Pflanzkeramik sowie Gartenantiquitäten und Accessoires.

Schloss Branitz, © CMT Cottbus

Termin: Sa, 16. Mai 2015, 15.00 Uhr
Ort: Park und Schloss Branitz, Robinienweg 5, 03042 Cottbus
Eintritt Auftaktveranstaltung: frei, Eintritt Gartenfestival: siehe Webseite
Kontakt: Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, Brigitte Faber-Schmidt
Telefon 0331-6208581
info@kulturland-brandenburg.de
www.kulturland-brandenburg.de


Anfahrt
Mit dem PKW: An der Autobahn-Ausfahrt Cottbus-Süd abfahren und nach links auf die B97 abbiegen. Bis zum Stadtring immer geradeaus fahren und auf die B168 Richtung Guben rechts abbiegen. Nach ca. 1,4 km auf die Gustav-Hermann-Straße/L49 abbiegen von dort aus der Hauptstraße bis Ausfahrt Cottbus und weiter bis Abzweig Branitz folgen. Der Kastanieallee bis zum ausgewiesenen kostenpflichtigen Parkplatz folgen.
Mit dem Zug: Vom Hauptbahnhof Cottbus/Bahnhofsvorplatz in den Bus 10 (Pücklerlinie) einsteigen und bis zur Haltestelle »Branitz Schloss« fahren. Hier folgt ein Leitsystem zum Festivalgelände.

Theaterkarren: Oper unterwegs, Musikfestspiele Potsdam © Stefan Gloede

Gartenfestival Branitz: Gartenklänge, © Florian Bröcker

Fischen und Furchen

Auftakt des Kunstprojekts

03. Mai 2015, 14.00 Uhr
Galerie Blaues Tor in Wünsdorf

Projekt "Fischen und Furchen", Foto: Holger JaroschAm Samstag, 02. Mai 2015, fand in der Galerie Blaues Tor in Wünsdorf der Auftakt des Projekts „FISCHEN und FURCHEN“ statt. Die Perfomancekünstlerin Annette Paul aus Potsdam und der Bildhauer Manfred Sieloff aus Wünsdorf veranschaulichen künstlerisch die Beschwerlichkeit der Landgewinnung und des Urbarmachens. Die Kunst selbst enthebt sich augenzwinkernd dieser Schwere. Im Verlauf des Projektes werden Objekte, Fotos, Feldversuche und Performances zu sehen sein…

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Die Ausstellung zeigt Fotos von der Reise des Fisches und des Fischers. Knabber-Fische im Becken der Galerie bereichern den Augeschmaus um einen Fußschmaus.

Am Sonntag, 03. Mai, ab 11.00 Uhr wendeten sich die ersten Performances „Erden“ (Annette Paul) gefolgt von „Thronen“ (Manfred Sieloff und Annette Paul) dem Furchen auf dem Felde zu.

Weitere Aktionen finden am 21. Juni sowie am 08. und 09. Juli mit zwei Schulklassen aus Wünsdorf und Dabendorf sowie am 05. September (Finissage) statt.

Ein Projekt der Galerie Blaues Tor und des Musenkuss e.V. im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Zeitraum: 02. Mai – 05. September 2015
Ort: Galerie Blaues Tor im Kulturhof Wünsdorf, Adlershorststrasse 8 / 15838 Zossen OT Wünsdorf und ein Feld in Wünsdorf
Eintritt: frei
Annette Paul: 0176-51793516, kulturgenuss@musenkuss.de
Manfred Sieloff: 0162-4187760, sieloff@kulturhof-wuensdorf.de
www.kulturhof-wuensdorf.com

Skulpturen-Ausstellung

‘Ketzer’ und Köpfe. Skulpturen von Lutz Friedel

Eröffnung 26. April 2015, 11.30 Uhr
Dom zu Havelberg

Köpfe von Lutz Friedel im Dom zu HavelbergAm Sonntag, 26. April 2015, wird um 11.30 Uhr im Dom zu Havelberg die Skulpturenausstellung „’Ketzer’ und Köpfe“ von Lutz Friedel eröffnet. Die Schau des Malers und Bildhauers aus dem Havelland…

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wird im nördlichen Seitenschiff des Domes bis zum 11. Oktober 2015 im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel.“ gezeigt.
Zwölf Ketzer, zwölf weitere Köpfe. Die Jünger­Zahl. Eine Absicht dieser Ausstellung. Köpfe und Ketzer an jeweils verschiedenen Plätzen dieses Doms. Wie Handelnde und Zuschauer? Wie Aus­ tragende und Aussitzende? Wie die Platzverteilung im Welt­Theater: die einen auf der Bühne, die anderen auf der Galerie. Wer schaut wem zu? Wer bedrängt wen? Gibt es eine Verbindung und durch wen?
Der Dom St. Marien, oberhalb der alten Hansestadt Havelberg gelegen, bildet einen symbolischen Pfeiler für das Motto der Bundesgartenschau 2015 “Von Dom zu Dom – das blaue Band der Havel” (18.04.-11.10.2015). Dom und Klosteranlage liegen inmitten der Ausstellungsfläche und sind für BUGA-Gäste während der Öffnungszeiten zugänglich.

Lutz Friedel beschreibt seine Arbeit so: “Wenn ich die Skulpturen in einer Kirche ausstelle, ist das wie eine Invasion. Sie besetzen nach und nach Räume. Die Fremdheit der Köpfe und Ketzer, ja auch Aufdringlichkeit, mit der diese im Gewohnten platziert sind, provoziert den Betrachter, sich damit zu beschäftigen, ablehnend oder interessiert. Ignorieren lassen sich die Arbeiten schwerlich. Das ist Wirkung von Kunst im öffentlichen Raum. Es ist dabei nicht meine Absicht, die Plastiken im Kirchenraum in einem christlichen Sinn zu instrumentalisieren, es bleiben immer ‘die Köpfe’ und ‘die Ketzer’! Wenn der Veranstalter aber sie in seine kirchliche Arbeit einbezieht, beginnt der Dialog, und das ist wieder in meinem Sinn.”

Eröffnung: So, 26. April 2015, 11.30 Uhr
Zeitraum: 27. April 2015 – 11. Oktober 2015
Ort: Havelberger Dom, Propsteiplatz 1, 39539 Havelberg
Öffnungszeiten: täglich, 10.00 – 18.00 Uhr Eintritt: BUGA-Ticket
Information: Evangelisches Dompfarramt Havelberg, Pfarrer Frank Städler
Telefon: 039387-79104
E-Mail: pfarramt@havelberg-dom.de
Link: www.havelberg-dom.de

Kunstprojekt und Park-Radroute

Parkgeschichten aus drei Jahrhunderten

ab 18. April 2015
Landschaft- und Gutsparks im Havelland

Gutspark Stölln, Foto: Landkreis HavellandMit dem Begleitprojekt des Landkreises Havelland „Wiederherrichtung von Landschaftsparks“ zur Bundesgartenschau wurden historische Parks im Havelland ursprungsnah wiederhergestellt und durch eine Parktour (Radroute) miteinander verbunden. Diese ist ab Mitte April unter www.havelland.de abrufbar. In dem Projekt „Parkgeschichten aus drei Jahrhunderten“…

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unterstreichen die Landschaftsparks in Nennhausen, Senzke, Klessen und der Gutspark in Stölln ihre zeitlose und naturnahe Schönheit durch künstlerische Objekte im öffentlichen Raum. Diese Parkanlagen im Havelland präsentieren sich von Mitte April bis Mitte Oktober auf ganz individuelle Weise.

Landschaftspark Nennhausen
“Der märkische Musenhof Nennhausen zur Zeit der Romantik”

Keramik-Medaillons, mit den Portraits und Zitaten von Dichter/innen zu Zeiten der Romantik Die aus Ton gefertigten Medaillons stellen Portraits bekannter Persönlichkeiten dar, die vor 200 Jahren mit Friedrich de la Motte Fouqué, seiner Frau Caroline und seinem Schwiegervater August von Briest im Park gewandelt sind oder in enger Verbindung zu Nennhausen stehen. Ton – in Nennhausen für die örtliche Ziegelbrennerei abgebaut – brachte dem Gutsbetrieb Wohlstand.
www.schloss-nennhausen.de

Landschaftspark Senzke
„Fontane berichtet über Senzke“

Szenische Darstellung von Fontanes Erzählungen über Senzke durch figürliche Scherenschnitte als Personengruppe

Landschaftspark Klessen
„Denksteine wandernd erleben“

Granit- & Sandsteine mit eingemeißelten Wörtern verbinden Natur und Park auf nachdenkliche Weise
www.schloss-klessen.de

Gutspark Stölln
„Fenster zu Menschenwegen“

Skulpturenfenster aus Stahl & Keramik zeigen Menschenwege im Park aus vergangener sowie zukünftiger Zeit

Informationen
Zeitraum: 18. April 2015 – 11. Oktober 2015
Orte: Landschaftspark Nennhausen, Fouque-Platz 4, 14715 Nennhausen Landschaftspark Klessen, Lindenplatz 1, 14728 Klessen Landschaftspark Senzke, Eingang über Luchweg, 14662 Senzke Gutspark Stölln, Otto-Lilienthal-Str. 42,14728 Stölln
Öffnungszeiten: täglich ab 9.00 Uhr
Eintritt: frei
Information: Förderverein Schloss und Landschaftpark Nennhausen e. V.; Fouqué-Platz 4; 14715 Nennhausen, Benita von Stechow
Telefon: 033878-60505
E-Mail: benitavonstechow@gmx.de
Links: www.schloss-nennhausen.de, www.schloss-klessen.de, www.havelland.de

Offene Ateliers 2015

Am 2. und 3. Mai im Land Brandenburg
Ein Wochenende Kunst, Kultur und Natur mit allen Sinnen erleben

Logo Offene Ateliers im Land Brandenburg

Auch in diesem Frühling stehen Ihnen wieder Türen offen: Künstlerinnen und Künstler laden interessierte Besucher am 2. und 3. Mai herzlich dazu ein, einen Blick in ihre Ateliers zu werfen.

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In allen vierzehn Landkreisen sowie in den Städten Potsdam, Brandenburg an der Havel und Cottbus heißen Sie die Akteure willkommen, einen Einblick in traditionelles Handwerk und den Alltag bildender Künstler zu nehmen. Die Besucher können an beiden Tagen des Offenen Ateliers die Gelegenheit ergreifen, Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, begleitet von verschiedenen Aktionen und Attraktionen in einem ganz besonderen Ambiente. In den beteiligten Galerien können Sie die Werke brandenburgischer Künstlerinnen und Künstler bewundern. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen, Arbeiten zu erwerben und sich auch selbst künstlerisch zu erproben. Hier geht es zum Überblick über alle beteiligten Städte und Landkreise.
Der Tag des Offenen Ateliers ist ein regionales Kooperationsprojekt, das im Arbeitskreis der Kulturverwaltungen im Land Brandenburg (AKK) entwickelt worden ist.
Das Programmheft ist erschienen und kann kostenfrei unter info@kulturland-brandenburg.de bestellt werden. Hier können Sie es herunterladen.

Interaktives Hörspiel “Die App: Winzerberg Potsdam”

Die App: Winzerberg Potsdam

Ein lebendiges Hörspiel auf vier Etagen

16. April 2015, 14 Uhr
Winzerberg Potsdam

Winzerberg Potsdam, Foto: Lars GrauAm Donnerstag, 16. April 2015, wird um 14 Uhr erstmals die Winzerberg-App vorgestellt wird. Dieses begehbare Hörspiel auf vier Etagen wird dauerhaft auf dem Winzerberg eingerichtet und beinhaltet fünf Stationen sowie ein Kinderquiz rund um die Geschichte des Terrassengartens.

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Die Hörerlebnisse und das Fragespiel sind über ein speziell eingerichtetes lokales WLAN kostenfrei mit dem Smartphone abrufbar.
Ein Projekt des Bauvereins Winzerberg e.V. mit Schülerinnen und Schülern des Leonardo da Vinci Campus Nauen (LDVC), Studentinnen und Studenten der Macromedia Hochschule in Berlin sowie weiteren Fachpartnern, wie Drehbuchautoren, Wissenschaftlern, Sounddesignern und Tontechnikern im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015.

Das begehbare Hörspiel und die mobile Smartphone-Anwendung mit Kinderquiz haben Schülerinnen und Schüler des Oberstufenprofilkurses Medien und Kommunikation des Leonardo da Vinci Campus Nauen (LDVC) gemeinsam mit dem Bauverein Winzerberg e.V. und weiteren Fachpartnern, wie Drehbuchautoren, Wissenschaftlern, Sounddesignern und Tontechnikern entwickelt. Mit der Anwendung können Interessierte die Bau-, Kultur- und Nutzungsgeschichte des Winzerbergs nachvollziehen und die Bürgerinitiative Bauverein Winzerberg e.V. kennenlernen. Dazu kommen auf den verschiedenen Terrassenebenen historische Persönlichkeiten (König, Architekten, Winzer, Gärtner) sowie Mitglieder des Bauvereins Winzerberg e.V. zu Wort.

Das Projekt
In Zusammenarbeit mit der Macromedia Hochschule in Berlin realisierten Studierende die gestalterische und technische Umsetzung der mobilen Anwendung. Die Schüler des LDVC erhielten in Workshops Einblicke in die Programmierung mobiler Anwendungen. Ganz „nebenbei“ wurden durch diesen Praxisbezug historische Zusammenhänge und Aspekte der Preußischen (Bau-)Geschichte erarbeitet und vermittelt. Die Jugendlichen erhalten berufsvorbereitende Einblicke in den Kreativbranche, erlernen Medienkompetenz und produzieren in Teamarbeit ein nachhaltig nutzbares Produkt. Die Anwendung ist für alle Altersgruppen ausgelegt und soll vor allem bei jungen Leuten Interesse für Geschichte und Denkmalpflege wecken.

Der Winzerberg
Der Bauverein Winzerberg e.V. ist ein Verein aus Potsdamer Bürgern, der sich zum Ziel gesetzt hat, die historische Bedeutung des Winzerbergs mit dem Triumphtor, den Gartenterrassen und dem Winzerhaus ins öffentliche Bewußtsein zu heben, den Ort zu erhalten und die ursprüngliche Nutzung des Winzerbergs wieder zum Leben zu erwecken. Die Bauarbeiten sind nunmehr abgeschlossen. Das Kulturland-Projekt ist der Auftakt der Nutzungsphase.

Informationen
Da-Vinci-Campus Nauen gGmbH, Andrej Tschitschil Telefon: 0173-4520972, E-mail: andrej.tschitschil@ldvc.de
Irina Barke, E-mail: irina.barke@gmail.com
René Granzow, Kommunikation | Marketing Telefon: 0331-6208584, E-Mail: r.granzow@kulturland-brandenburg.de

Ausstellung “Landschaft im Wandel”

Landschaft im Wandel
Ausstellung mit Fotos von Frank Gaudlitz

08.-30. April 2015
Bahnhofspassagen Potsdam

Elbe bei Lütkenwisch, © Kulturland Brandenburg 2015, Frank Gaudlitz/frank-gaudlitz.de In der Ausstellung “Landschaft im Wandel”, die vom 08. – 30. April 2015 in der Mall der Bahnhofspassagen Potsdam gezeigt wird, präsentiert der Potsdamer Fotograf Frank Gaudlitz “sein” Brandenburg: Er ist für das Themenjahr Kulturland Brandenburg 2015 durch das Land gefahren und …

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hat mit der Kamera auf seinen Streifzügen durch die märkische Landschaft Motive eingefangen, die Brandenburg prägen und ausmachen: Wiesen und Wälder, Wasserläufe und Seen genauso wie Tagebaue, Gewerbegebiete, Wohnquartiere und Siedlungen, Deiche und Windräder. Zur brandenburgischen Kulturlandschaft gehören ebenso die vielen Parks und Gärten, die bewusst gestalteten und inszenierten Landschaften, aber auch neue Landmarken und gebaute Wahrzeichen, wie etwa die riesige Traglufthalle des „Tropical Islands“, die F 60, die Überleiter in der Lausitz oder der ausgebaute Helene See. Ob Produktion, Freizeit, Naturschutz, Retentionsraum, Klimaschutz – Frank Gaudlitz zeigt mit seinen eindrücklichen Bildern, dass die brandenburgischen Landschaften mehrdimensional, äußerst vielfältig und immer ein Spiegelbild und Ausdruck der Zeit sind.

Frank Gaudlitz, geboren 1958, Studium der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Aenne-Biermann-Preis und dem Förderpreis für zeitgenössische Landschaftsfotografie des Landes Brandenburg.

Zeitraum: 08. – 30. April 2015
Ort: Bahnhofspassagen Potsdam, Babelsberger Straße 16, 14473 Potsdam
Öffnungszeiten: durchgängig
Eintritt: frei
Information: Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, Brigitte Faber-Schmidt
Telefon: 0331-6208581
E-Mail: b.faber@kulturland-brandenburg.de
Link: www.bahnhofspassagen-potsdam.de, www.kulturland-brandenburg.de

Blönsdorf, © Kulturland Brandenburg 2015, Frank Gaudlitz/frank-gaudlitz.de Tagebau Welzow Süd, © Kulturland Brandenburg 2015, Frank Gaudlitz/frank-gaudlitz.de