Die Dachmarke für kulturelle Vielfalt

Hervorgehoben

Logo zum Themenjahr 2015Ob Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Filmprojekte, thematische Radtouren oder Stadtführungen – Brandenburg hat kulturell viel zu bieten.

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Die Dachmarke „Kulturland Brandenburg“ lädt jedes Jahr mit einem neuen Thema dazu ein, diese kulturelle und regionale Vielfalt sowie das historische Erbe zu entdecken. Dabei ruft Kulturland Brandenburg jährlich kulturelle Einrichtungen und Initiativen des Landes dazu auf, sich mit Ideen an den jeweiligen Themenjahren zu beteiligen. Über zahlreiche Kooperationen zwischen Akteuren aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Tourismus entstehen jedes Jahr aufs Neue interessante und spannende Projekte.
Das Themenjahr 2015 steht unter dem Motto “gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel”.

Kulturland Brandenburg fusionierte ab 01.01.2014 mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und firmiert seitdem unter »Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH«. Die Themenjahre unter der Marke ‘Kulturland Brandenburg’ wird es weiterhin geben, ebenso wie die intensive, fachliche Netzwerkarbeit sowie unser Engagement im Bereich der kulturellen Bildung.
Die Kontaktdaten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg finden Sie hier.

Den Corporate Governance Kodex 2013 können Sie hier lesen.

Fischen und Furchen

Finissage des Kunstprojekts
05. September 2015, 15.00 Uhr
Wünsdorf

Projekt "Fischen und Furchen" in Wünsdorf, Foto: Holger JaroschAm Samstag, 05. September 2015, findet ab 15.00 Uhr in der Galerie Blaues Tor in Wünsdorf die Finissage des Projekts „FISCHEN und FURCHEN“ statt. Die Perfomancekünstlerin Annette Paul und der Bildhauer Manfred Sieloff setzten sich künstlerisch mit der mühevollen Kultivierung des Landes über die Jahrhunderte auseinander und zeigten in zahlreichen Aktionen die Beschwerlichkeit der Landgewinnung und des Urbarmachens.

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Drei Performances fanden auf einem zwischen dem kleinen und dem großen Wünsdorfer See gelegenen Acker statt. Eine Dame erdete sich, die Saat wurde ausgebracht und starke Männer haben mit Betonfischen das Land vermessen. Zossener und Wünsdorfer Schüler modellierten Wasserwesen. Auf der Finissage werden in einer Ausstellung Objekte und Fotos gezeigt, die im Laufe des Projekts entstanden sind.

Programm
16.00 Uhr: Performances Furchen
19.00 Uhr: Musik „Swingbopers“
Köstlichkeiten, u.a. frisch geräucherte Forelle

Ein Projekt der Galerie Blaues Tor und des Musenkuss e.V. im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Termin: 05. September 2015, 15.00 Uhr
Ort: Kulturhof Wünsdorf, Adlershorststraße 8, 15838 Wünsdorf
Eintritt: frei
Link: www.kulturhof-wuensdorf.com

Literatur im Herrenhaus, 3. Teil

Lesung
Ronald Zehrfeld liest Stefan Zweig
30. August 2015, 16.00 Uhr
Schloss Plaue

Lesung "Ungeduld des Herzens" mit Ronald Zehrfeld im Schloss PlaueAm Sonntag, dem 30. August 2015, kamen trotz oder wegen des schönes Wetters ungefähr 200 Menschen ins Schloss Plaue. Dort fand die dritte Lesung der Reihe „Literatur im Herrenhaus“ statt. Der Schauspieler Ronald Zehrfeld präsentierte „Ungeduld des Herzens“ von Stefan Zweig. Sein einziger vollendeter Roman, erschienen 1939, handelt von (unerfüllter) Liebe, vom falschen Mitleid und von Schuld.

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Anton Hofmiller erhält eine Einladung in das Schloss des ungarischen Magnaten Lajos von Kekesfalva. Dessen gelähmte Tochter Edith verliebt sich in den jungen Offizier. Aus Mitleid und Feigheit macht Anton der Kranken Hoffnung auf eine baldige Genesung, verlobt sich sogar mit ihr, steht aber in der Öffentlichkeit aus Angst vor Spott und Verachtung nicht zu der Verbindung. Als Edith diesen Verrat durchschaut, nehmen die Dinge ihren Lauf.

Das Brandenburgische Literaturbüro präsentiert 2015 Lesungen an besonderen Orten im Havelland. Die Schlösser und Herrenhäuser in Nennhausen, Klessen, Plaue und Ziethen bieten für die Lesereihe ein einmaliges architektonisches und stilvolles Ambiente. Die behutsame und oft aufwendige Sanierung dieser Häuser durch ihre Besitzer sowie ihre gegenwärtige Nutzung schaffen eine ideale Voraussetzung dafür. Nicht zuletzt gibt es zahlreiche Bezüge zur märkischen Literaturgeschichte, denn die Orte sind eng mit den Namen Theodor Fontane, Friedrich de la Motte-Fouqué oder Heinrich von Kleist verbunden. Die zum Teil nach historischen Vorbildern sanierten oder neu gestalteten Parkanlagen und Gärten sind inzwischen ein beliebtes Ausflugsziel für viele Besucher geworden.

Ronald Zehrfeld wird 1977 in Ost-Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium führt ihn ein erstes Engagement an das „Deutsche Theater“. Es folgen weitere Rollen in Berlin und Hamburg. Zunächst schlägt der Schauspieler Film- und Fernsehangebote aus, doch bereits 2005 ist er in dem Kurzfilm „Goldjunge“ zu sehen. 2006 spielt Ronald Zehrfeld an der Seite von Jessica Schwarz in dem preisgekrönten Kinofilm „Der Rote Kakadu“, später ist Zehrfeld in Filmen wie „12 Meter ohne Kopf“, „Die Unsichtbare“ und „Barbara“ zu sehen. 2010 erhält er für seine Hauptrolle in der zehnteiligen Krimiserie „Im Angesicht des Verbrechens“ an der Seite von Max Riemelt den „Deutschen Schauspielpreis“ und den „Grimme-Preis“.

Eine Veranstaltungsreihe des Brandenburgischen Literaturbüros im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Termin: Sonntag, 30. August 2015, 16.00 Uhr
Ort: Schloß Plaue, Schloßstrasse 27 a, 14774 Brandenburg an der Havel,
Kartenreservierung: Telefon: 03381-3062362 , E-Mail: info@schlossplaue.de
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro

Weiter Termin
So, 27. September 2015, 16.00 Uhr: Ulrich Noethen liest „Krieg und Frieden“ von Leo Tolstoi, Schloß Klessen

Informationen
Brandenburgisches Literaturbüro, Katarzyna Zorn
Telefon: 0331-2804103
E-Mail: blb@literaturlandschaft.de
www.literaturlandschaft.de

Metamorphosen des Verlassenen

Ein Blog
Ab 17. August 2015

ehemaliges Stadtbad Brandenburg an der Havel, Foto: Vivian HeitschAm 17. August geht der Blog „Metamorphosen des Verlassenen“ online. Mit diesem Projekt, das im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“ stattfindet, beendet Vivian Heitsch ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Kulturbereich, das sie bei der BKG gGmbh | Kulturland Brandenburg absolviert hat.

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In dem Blog nimmt die 19-jährige ihre Leser mit auf einen Streifzug durch längst verlassene Orte in ganz Brandenburg. Sowohl schon bekannte Orte, wie Beelitz Heilstätten, als auch noch unentdeckte Orte in ganz Brandenburg spielen dabei eine Rolle. Ob das vergessene Stadtbad in Brandenburg an der Havel oder Jüterbog mit seinen geräumigen Hangars. In diesem Blog sind Fotos, Texte und persönliche Sichtweisen von unterschiedlichsten Personen zu finden.

Vivian Heitsch widmete sich diesem Thema, weil sie einen tieferen Einblick hinter die Kulissen erlangen wollte. Zudem war es für sie bedeutend, was für verschiedene Schicksale solche Orte erfahren. Für einige gibt es Hoffnung auf eine Perspektive, andere wiederum werden endgültig dem Verfall preisgegeben. Besonders die Ideen der Nachnutzung spielen dabei eine wichtige Rolle. Immerhin erzählen diese Lokalitäten alle ein Stück Brandenburger Geschichte, die man nicht so leichtfertig aufgeben sollte.

„Wichtig ist hierbei, die Brandenburger und die Gäste des Landes auf diese Orte aufmerksam zu machen und sie mit den Spuren des Verfalls zu konfrontieren.“, so Vivian Heitsch. Die Besuche waren für sie oft beeindruckend, auch erschütternd, aber immer lehrreich.

Für viele Menschen sind diese maroden Hinterlassenschaften ein Schandfleck und eine zusätzliche Belastung für die Städte, Kommunen und Gemeinden. Für die anderen sind sie ein wahres Paradies mit Nostalgiefaktor. Für einige steckt in diesen Orten auch Potenzial für Neues. Deshalb sucht die Freiwillige gezielt nach Perspektiven und lässt den Konflikt zwischen Abriss, Erhaltung oder neuer Nutzung deutlich werden.

Doch nicht nur die Probleme, die mit diesem Orten einhergehen, spielen in dem Blog eine Rolle. Ebenso hakt sie bei den Menschen nach, deren Leidenschaft es ist, das Verlassene auszukundschaften.

Den Blog finden Sie unter: www.metamorphosen-des-verlassenen.tumblr.com

Berlin – der ‚Vor-Ort‘ Altlandsbergs

Ausstellungseröffnung
14. August 2015, 16.00 Uhr
Altlandsberg

Ausstellungseröffnung „Berlin – der ‚Vor-Ort‘ Altlandsbergs“ am 14.8.15Am Freitag, dem 14. August 2015, wurde die Ausstellung „Berlin – der ‚Vor-Ort‘ Altlandsbergs“ in Altlandsberg (Rathaus, Berliner Allee 6, 15345 Altlandsberg) eröffnet. Die Schau der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg stellt auf zahlreichen Stelen im Stadtbild die Stadt-Umland-Beziehungen vom Mittelalter bis in die Gegenwart an ausgewählten Standorten im Stadtraum exemplarisch und themenbezogen dar.

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Die Stadt Altlandsberg wurde 1230, sieben Jahre vor der Stadtgründung Berlins gegründet. So wurde Berlin zum ‚Vorort‘ Altlandsbergs! Später überlegte Friedrich I., König von Preußen, Altlandsberg zu seiner Residenzstadt zu machen und kaufte das Schloss von Otto von Schwerin. Heute strömen Pendler von Altlandsberg nach Berlin und zurück. Altlandsberg ist ein Ort für die Freizeit, für eine Auszeit von der Großstadt. Dennoch sieht sich die Stadt konfrontiert mit den Herausforderungen des demografischen Wandels. Sowohl historische als gegenwärtige und zukunftsorientierte Themen werden in der diesjährigen Ausstellung beleuchtet.

Unter dem Motto „VOR-Städte – Ab in die Landschaft“ weitet die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg den Blick auf die historische Stadt, der zumeist auf den ummauerten, umwallten oder anderweitig abgegrenzten kompakt bebauten Kernbereich fokussiert ist. Die Städte Brandenburgs hatten schon zu ihrer Entstehungszeit baulich und räumlich wahrnehmbare Verknüpfungen zu dem unmittelbar angrenzenden, landschaftlich geprägten Außenraum. Die stadtkernnahen Flächen hatten für die Städte als Orte des Handels und der Produktion und damit der Wertschöpfung eine hohe Bedeutung.

Anhand verschiedener Ausstellungen und Veranstaltungen nähern sich vier Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft den Entwicklungsgeschichten ihrer „VOR-Städte“. Darüber hinaus bieten vielfältige Aktionen rund um das Jahresthema ein buntes, die historischen Stadtkerne belebendes Begleitprogramm. Das Jahresthema ist Teil von „Alte Stadt | Museum oder Zukunftslabor“, einem zweijährigen Ausstellungsvorhaben der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg.

Weitere Termine
„Vom Festungsrand zum Siedlungsland“
So, 13. September um 14.00 Uhr, Marktplatz, Kyritz

Ablauf der Eröffnung
Musikalische Begleitung

Begrüßung der Gäste:
• Bürgermeister Altlandsberg, Arno Jaeschke
• Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, Brigitte Faber-Schmidt
• Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg, Michael Knape

Musikalische Begleitung
Einladung zum Stadtspaziergang zu den einzelnen Stelen (Hort, Scheunenviertel, Kirchhof und Schlosskirche), Endpunkt auf dem Schlossgut

Gäste können den Abend um 19.00 Uhr am Schlossgut Altlandsberg mit dem Sommertheater der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Bran-denburgs ausklingen lassen. Dieses Jahr führt die Theatergruppe „Theater 89“ das Stück „Der böse Geist Lumpazivagabundus und das liederliche Kleeblatt“ von Johann Nepomuk Nestroy auf. Im Vorverkauf sind die Eintrittskarten im Büro für Stadtinformation, Am Strausberger Tor 1, 15345 Altlandsberg, telefonisch unter 033438-64572 oder per E-Mail: stadtinfo@stadt-altlandsberg.de erhältlich.

Informationen
Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg
Geschäftsstelle c/o complan Kommunalberatung GmbH, Voltaireweg 4, 14469 Potsdam
Telefon: 0331-201510
E-Mail: info@ag-historische-stadtkerne.de
www.ag-historische-stadtkerne.de

Parkfest in Wiesenburg

Ausstellung, Themenführung, Kunstauktion
09. August 2015, 11.00 Uhr
Wiesenburg/Mark

ortskundige Führung durch den Park von Wiesenburg/Mark am 09.08.15Zahlreiche Gäste waren am 09. August zu einem geselligen kulturellen Tag nach Wiesenburg/Mark gekommen. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“ zeigt 2015 mit dem Verbundprojekt „Dorf und Landschaft“ auf, was den Reiz von Dörfern mit erhaltenem Dorfkern und gepflegtem baukulturellen Erbe in unserer Kulturlandschaft ausmacht.

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Vielseitigen Veranstaltungen und eine Ausstellung der AG im Kulturlandjahr 2015 tragen mit dazu bei, Lösungswege zur Bewahrung und Wiederherstellung alter Dörfer in Brandenburg exemplarisch aufzuzeigen. Sie soll anderen Dörfern Mut machen, ihr kulturelles Erbe im Einklang mit der sie umgebenden Kulturlandschaft zu pflegen und behutsam weiterzuentwickeln.

Ab 15.00 findet anlässlich des „Wiesenburger Parkfestes“ eine Kunstauktion mit musikalischem und kulinarischem Programm statt. Es können Gemälde und Grafiken der „Leipziger Schule“ und anderer internationaler Künstler im Rahmen der Auktion erworben werden. Es werden u.a. Arbeiten von Max Klinger, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Marc Chagall, Andy Warhol und Joseph Beuys zu sehen und zu erwerben sein.

 Programm
10.00 Uhr Gottesdienst in der evangelischen Kirche St. Marien
11.00 Uhr Begrüßung durch den Bürgermeister von Wiesenburg/Mark und Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“, Marco Beckendorf
Eröffnung der Ausstellung „Dorf und Landschaft“
12.00 Uhr Ortskundige Führung durch Wiesenburg und den großen Park mit anschließendem Ausklang im „Café Landei“ im historischen Ortskern
15.00 Uhr Kunstauktion

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Termin: So, 09. August 2015, 10.00 Uhr
Um Rückmeldung unter info@forum-netzwerk-brandenburg.de oder 033205-250022 bis zum 01. August wird gebeten.
Ort: Evangelische Kirche St. Marien, Schloßstraße 3, 14827 Wiesenburg
Eintritt: frei, um Spende wird gebeten
Link: www.historische-dorfkerne-brandenburg.de

Landschaft in Wandel

Fotoausstellung
08.-09. August 2015
Altdöbern

Ausstellung "Landschaft im Wandel" im Schloss AltdöbernDie Fotoausstellung „Landschaft im Wandel“ von Kulturland Brandenburg wandert weiter durch Brandenburg. Am 08. und 09. August wurde sie im Rahmen der Parksommerträume 2015 im Schloß Altdöbern von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz präsentiert.

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Der Potsdamer Fotograf Frank Gaudlitz ist für das Themenjahr 2015 durch das Land gefahren und zeigt in seinen Fotografien „sein Brandenburg“. Mit der Kamera hat er auf seinen Streifzügen durch die märkische Landschaft Motive eingefangen, die Brandenburg prägen und ausmachen.

Auch in und um Altdöbern ist die Landschaft im Wandel! Sanierte wie auch noch unsanierte Park-bereiche, erhaltene wie auch überformte Kulturlandschaften prägen den Ort. ‘Neue‘ Landschaften sind in der angrenzende Bergbaufolgelandschaft zu erleben und bilden das dortige Lausitzer Seenland.
Die Landschaftsbilder von Frank Gaudlitz stehen somit gleichermaßen im Zusammenhang wie auch im Kontrast zu den Landschaftserlebnissen, die sich den Besuchern und Betrachtern in und um Altdöbern bieten.

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“ mit Unterstützung der Bahnhofspassagen Potsdam.

Ort: Schloß Altdöbern, Am Schloß, 03229 Altdöbern
Link: www.parksommertraeume.de

Hörspielkino unterm Sternenhimmel

07. und 08. August, jeweils 20.00 Uhr
Strodehne

Sternenhimmel in Strodehne, Foto: Birte HoffmannHimmlisches Vergnügen für alle Sinne an einem der dunkelsten Orte der Welt, im Sternenpark Westhavelland. Am 7. und 8. August war radioeins in Strodehne mit dem Hörspielkino unterm Sternenhimmel im Rahmen des Projekts „landmade. Kulturversorgungsraum“ zu Gast.

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Zu hören:
7. August 2015, 20.00 Uhr „Dr. Tarantoga von Stanislaw Lem auf Forschungsreise im All“
Der umtriebige Professor Tarantoga hat eine Methode entwickelt, mit dem er jeden Punkt des Universums ansteuern kann, ohne überhaupt sein Zimmer zu verlassen. Und so startet er gemeinsam mit seinem Assistenten ein abenteuerliches Experiment und begibt sich gemeinsam mit ihm auf eine Reise durch die Milchstraße. Dabei kommt es zu zahlreichen außerirdischen Begegnungen. Ein echter Sience-Fiction-Spaß nicht nur für Lem-Fans!

Produktion: ORF 1979
Regie: Ferry Bauer
Mit: Hubert Mann, Georg Matthes, Elisabeth Arno, Jaromir Borek, Günter Sauer, Albert Rueprecht, u.v.a.
Länge: 60 Minuten

8. August 2015, 20.00 Uhr „Shakespeares Hamlet auf einem Sternenschiff im Weltraum“
Es ist eine Zeit drohender Kriege, als den jungen Prinz Hamlet die Nachricht vom Tod seines Vaters erreicht. Umgehend kehrt er von der Akademie auf die Raumstation zurück. Seine Mutter hat dort inzwischen ihren Schwager geheiratet und diesem zur Krone verholfen. Hamlet wird von dem Geist seines Vaters heimgesucht, der schwere Anklage erhebt: sein Bruder hätte ihn ermordet, um an die Macht zu gelangen. Hamlet ist erschüttert und schwört Rache. Diese Neubearbeitung des Shakespeare-Klassikers spielt in der Zukunft auf der Raumstation Helsingôr.

Produktion: Der Sprachraum 2004
Regie: Otto Strecker
Mit: Gunter Schoß, Petra Kleinert, Otto Strecker, Joachim Kerzel, Tom Quaas, Lars Rudolph, Dietmar Wunder u.v.a.
Länge: 120 Minuten

Zu sehen:
Milchstraße und Sternschnuppen-Feuerwerk der Perseiden (bei klarem Himmel)

Zu essen:
frischer Havelfisch vom Fischer Schröder

Begrenzte Platzzahl, Reservierung unter www.kulturversorgung.de empfohlen.

Ort: Fischerei Schröder, Gahlberg 2, 14715 Havelaue OT Strodehne
Eintritt: Hörspiel 8 Euro; Fischessen 12 Euro (nicht einzeln buchbar); Gesamtpreis 20 Euro – Getränke nicht inbegriffen

Bergbaufolgelandschaften. Lausitz im Wandel

Eröffnung der Wanderfoto-Ausstellung
30. Juli 2015, 16.00 Uhr
Neuruppin

Besucherbergwerk F 60, 2012, © Ester HavlováAm Donnerstag, 30. Juli 2015 wurde im Alten Gymnasium Neuruppin die Foto-Wanderausstellung „Bergbaufolgelandschaften- Lausitz im Wandel“ eröffnet. Die Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg hat bis zu 80 großformatige künstlerische Fotografien aus zwei Ausstellungen zusammengetragen, die den Wandel in der Lausitzer Bergbaulandschaft zeigen.

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Über 20 Fotografen aus Frankreich, Italien, Polen, Slowakei, Tschechien und Deutschland haben im Auftrag der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land aktive und stillgelegte Tagebaue, Industriebauten, wie zum Beispiel das Besucherbergwerk F60, die Biotürme in Lauchhammer und die Kraftwerke Plessa und Schwarze Pumpe besichtigt und in Fotos festgehalten. „Als ich zum ersten Mal hier war, hörte ich von den IBA-Visionen und davon, was man für diese Region künftig vorhatte. Damals konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, dass aus diesen grauen Landschaften hier einmal ein Erholungsgebiet werden könnte. Heute ist es das aber tatsächlich in weiten Teilen schon geworden“, erklärte der polnische Fotograf Marek Maruszak 2012.

Tagebau Meuro im Frühstadium , 2000 © Walter Liepe

Daneben zeigt Jürgen Liepe die Entwicklung des Tagebaus Meuro bzw. des künftigen Großräschener Sees über einen Zeitraum von gut zehn Jahren. Der Berliner Fotograf ist beeindruckt von der Widersprüchlichkeit und Vielfältigkeit der Lausitzer Bergbaulandschaften und ihrer rasanten Veränderung. Seine Fotografien lassen die eigenartige Faszination dieser „Energielandschaft“ erkennbar werden – die Erfahrung menschlicher Vergänglichkeit, das Gefühl von Wildnis und Erhabenheit sowie das gleichzeitige Wissen um massivste technische Überprägung. In wenigen Jahren entstand erst durch Menschenhand, dann durch Regen und Wind, eine Art „Canyon-Landschaft“, die an die natürlichen Vorbilder denken lässt. Der tiefe Zwiespalt zwischen dem Wissen um die geschundene Natur und die verschwundenen Dörfer einerseits und der
Bewunderung von Formenvielfalt und teilweise atemberaubender Schönheit der zerklüfteten Hinterlassenschaft des Abbaus andererseits spiegelt sich in seinen Aufnahmen – von Sandwüsten bis farbigen Seen.

Die Wanderausstellung wird an mehreren Stationen – u.a. in Neuruppin, Prenzlau und Wittstock – im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 gezeigt.

Den Flyer zur Ausstellung finden Sie hier.

Ein Kooperationsprojekt der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg und Kulturland Brandenburg 2015.

Programm
Grußworte
Kathrin Lange, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin, Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
Arne Krohn, stellv. Bürgermeister und Baudezernent Fontanestadt Neuruppin
Zur Ausstellung
Katja Wolf, IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland e. V.
Musik
Jule & Ole – Rock & Pop, Jugendkunstschule Neuruppin

Eröffnung: Do, 30. Juli 2015, 16.00 Uhr
Zeitraum: 31.07. – 05.09.2015
Ort: Altes Gymnasium Neuruppin, Am Alten Gymnasium 1–3, 16816 Neuruppinn
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 12.00 – 18.00 Uhr; Fr 12.00 – 17.00 Uhr, Sa 9.00 – 12.00 Uhr
Eintritt: frei
Information: Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte, Kulturland Brandenburg, Brigitte Faber-Schmidt
Telefon: 0331-6208580
E-Mail: info@kulturland-brandenburg.de
Link: www.kulturland-brandenburg.de

Weitere Termine und Orte
16. September – 16. Oktober 2015, Rathaus Wittstock
23. Oktober – 22. November 2015, Dominikanerkloster Prenzlau

Poplar Opticus

Eröffnung des Kunstprojekts
14. Juli 2015
Rathenow

Kunstwerk "Poplar Opticus" von Eleonore Straub in RathenowAm 14. Juli 2015 wurde in Rathenow das Kunstwerk „Poplar Opticus“ der Berliner Künstlerin Eleonore Straub eröffnet. Es ehrt den Begründer der Optischen Industrie J.A.H. Duncker, dessen Denkmal auf dem Platz umrahmt wird.

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Das aus sechs Einzelskulpturen bestehende Kunstwerk ist fast acht Meter hoch und setzt sich aus Edelstahl, Glaslinsen aus den Rathenower Optischen Werken der FIELMANN AG und einem lichtdurchlässigen Spezialharz zusammen. Das monumentale Kunstwerk, das dank vieler Unterstützer aus der Region realisiert werden konnte, ist ein wesentlicher Teil des Projekts „Blumen im Havelland“, das mit den weiteren Skulpturen „Typha Premnitz“ und „Tulipa Lilienthal“ im Rahmen der BUGA 2015 entstanden ist.

Kunstwerk "Poplar Opticus" von Eleonore Straub in RathenowDurch ihre Werke setzt die Künstlerin sich mit zeitaktuellen Themen zu Industriekultur, Gesellschaft und Natur auseinander, stellt eigene Wechselbeziehungen her und macht dadurch Wesenszüge unserer Kultur reflektierbar.

Eleonore Straub verwendet bewusst Überschussprodukte industrieller Fertigungsprozesse, verbindet diese mit regionaler Industriegeschichte und bearbeitet die Formen künstlerisch.

Ein assoziiertes Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015.

Eröffnung: Dienstag, 14. Juli 2015, 11.00 Uhr
Ort: Duncker-Platz am Bahnhof Rathenow
Link: www.estkunst.de

Garten im Wandel – Die Tempelgarten-Revue. Szenen aus vier Jahrhunderten

Aufführung
11. – 13. Juli 2015
Neuruppin

Tempelgarten Neuruppin, Foto: René GranzowDer Tempelgarten in Neuruppin war rappelvoll: denn am 11., 12. und 13. Juli wurde er zum Ort einer großen Inszenierung: der „Tempelgarten-Revue“. In einem Kaleidoskop von Tanz, Musik, Chor und Theater entstand eine Collage aus Stadt- und Gartengeschichte(n) der letzten vierhundert Jahre – ein faszinierendes Porträt des Tempelgartens im Spiegel der unterschiedlichen Epochen.

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An der Aufführung wirkten der Märkische Jugendchor sowie verschiedene Tanzgruppen und das „Theater ohne Bühne“ der Jugendkunstschule Neuruppin mit. Mehr als 70 Jugendliche aus der Region interpretierten auf diese Weise den Wandel des Tempelgartens und die Veränderung seiner Bedeutung und Bestimmungen mit Szenarien aus dem 18. bis ins 21. Jahrhundert in einem fulminanten Bühnenprogramm.

Termine: Sa, 11. Juli 2015, 19.30 Uhr; So, 12. Juli 2015, 19.00 Uhr und Mo, 13. Juli 2015, 10.00 Uhr
Ort: Tempelgarten Neuruppin, Präsidentenstraße 64, 16816 Neuruppin
Eintritt: 12 Euro; am 13. Juli ermäßigt 6 Euro
Informationen: Tempelgarten Neuruppin e. V., Vorsitzender Peter Neiß
Telefon: 03391 – 3332
E-Mail: info@tempelgarten.de
Link: www.tempelgarten.de