Kulturland Brandenburg

Die Dachmarke für kulturelle Vielfalt

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Kulturland Brandenburg

Die Dachmarke für kulturelle Vielfalt

Ob Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Filmprojekte, thematische Radtouren oder Stadtführungen – Brandenburg hat kulturell viel zu bieten. Die Dachmarke „Kulturland Brandenburg“ lädt jedes Jahr mit einem neuen Thema dazu ein, diese kulturelle und regionale Vielfalt sowie das historische Erbe zu entdecken. Dabei ruft der Verein jährlich kulturelle Einrichtungen und Initiativen des Landes dazu auf, sich mit Ideen an den jeweiligen Themenjahren zu beteiligen. Über zahlreiche Kooperationen zwischen Akteuren aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Tourismus entstehen jedes Jahr aufs Neue interessante und spannende Projekte.
Das Themenjahr 2014 steht unter dem Motto "PREUSSEN – SACHSEN – BRANDENBURG. nachbarschaften im wandel".

Kulturland Brandenburg fusionierte ab 01.01.2014 mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und firmiert seitdem unter »Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH«. Die Themenjahre unter der Marke 'Kulturland Brandenburg' wird es weiterhin geben, ebenso wie die intensive, fachliche Netzwerkarbeit sowie unser Engagement im Bereich der kulturellen Bildung.

 

Ausstellung

Erste Brandenburgische Landesausstellung
"Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft"
07. Juni - 02. November 2014
Schloss Doberlug

Logo Erste Brandenburgische Landesausstellung

Das Programm des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2014 "PREUSSEN – SACHSEN – BRANDENBURG. nachbarschaften im wandel" ist thematisch eng mit der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung verbunden. Schauplatz der Ausstellung »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft« ist das Schloss- und Klosterareal Doberlug in Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster. Hochkarätige Kunstwerke, einmalige Geschichtszeugnisse und mediale Anwendungen lassen Szenen der wechselvollen preußisch-sächsischen »Beziehungskiste« lebendig werden. Im Mittelpunkt steht die Zeit von der Mitte des 17. bis zum 19. Jahrhundert.
Unter dem »Dach« des Slogans »wo Preußen Sachsen küsst« wird die Landesausstellung von vielfältigen Veranstaltungen zu Facetten der preußisch-sächsischen Geschichte begleitet: von Konzerten, Theater und mehr im Rahmen des Kultursommers auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal, von acht brandenburgischen und drei sächsischen Partnerausstellungen und, unter dem Motto »Die Region feiert«, von den unterschiedlichsten Initiativen in der Region.

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Ausstellungseröffnung

„Reisemöglichkeiten nach Sachsen – Erfahrbare Nachbarschaften“
03. Juli 2014, 17.00 Uhr
Alte Posthalterei Beelitz

Ausstellungseröffnung "Reisemöglichkeiten nach Sachsen", Foto: Thomas Lähns, Pressestelle der Stadt Beelitz

Die Stadt Beelitz würdigt seine Postgeschichte mit einer neuen Ausstellung in historischen Mauern. In der Alten Posthalterei Beelitz wurde am 3. Juli 2014 die neue Ausstellung „Reisemöglichkeiten nach Sachsen – Erfahrbare Nachbarschaften“ eröffnet.
Besucher erhalten hier künftig einen Einblick in die Geschichte der Stadt als Zwischenstation auf der Postkutschen-Strecke von Berlin nach Leipzig im 18. und 19. Jahrhundert. Hier wurden damals die Pferde gewechselt, konnten Passagiere aus- und zusteigen. Unter ihnen waren Persönlichkeiten wie Goethe, Schiller, Bach, Kleist oder Weber. Sabine Kunst, Brandenburgs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, nannte die Ausstellung in ihrer Ansprache einen „Meilenstein im Kulturlandjahr 2014“.
Die Schau soll langfristig den Grundstock für die Wiedereinrichtung des Beelitzer Museums bilden. Anhand von Klang- und Lichtinstallationen, Schaubildern und Exponaten wie historischen Karten, Reisedokumenten und Posthörnern wird der frühere Alltag in der Poststation mit allen Sinnen erlebbar. Unter anderem wird auch das Abfertigungsfenster wieder geöffnet und der Blick in eine Poststube ermöglicht. Darüber hinaus wird man spannende Eindrücke von den Tücken und Gefahren des Reisens erhalten - wie z.B. durch Räuber am Wegesrand. Impressionen von der Ausstellungseröffnung gibt es hier.

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Theateraufführung

"Minna von Barnhelm"
Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing
Verschiedene Orte in Brandenburg

Ensemble "Minna von Barnhelm" vom Poetenpack Potsdam, Foto: Constanze Henning

Im Themenjahr Kulturland Brandenburg 2014 geht das Theater Poetenpack auf Tournee und zeigt an zahlreichen Orten in Brandenburg das Stück „Minna von Barnhelm“. Los ging es am 03. Juli in der Kulturfabrik Fürstenwalde.
In seinem 1767 uraufgeführten Werk hinterfragt Gotthold Ephraim Lessing den rigiden Ehrbegriff seiner Zeit, führt eine der ersten selbstständig agierenden Frauengestalten auf der Bühne ein und erschafft eine neue Form der Komödie, der nicht mehr Stereotypen, sondern Menschen zu Grunde liegen. Der Siebenjährige Krieg ist vorbei und Major von Tellheim wurde aus der preußischen Armee unehrenhaft entlassen. Dabei hatte er nobel gehandelt und die von den sächsischen Ständen einzutreibende Kriegssteuer aus eigener Tasche vorgeschossen. Sein großzügiges Verhalten hat ihn jedoch nicht nur mittellos gemacht, sondern ihm auch den Vorwurf der Korruption eingebracht. Tellheim ist pleite, am Arm verwundet, in seiner Ehre beleidigt und wartet in einem schäbigen Gasthof auf seinen Prozess. Da er sich seiner Verlobten Minna von Barnhelm nicht mehr für würdig hält, verweigert er den Kontakt zu ihr. Doch so lässt sich Minna ihrer Liebe nicht berauben. Sie lässt sich im selben Gasthaus nieder und erteilt dem Major mit Einfallsreichtum, List und Humor eine eindrückliche Lektion. Die selbstbewusste Frau holt den von starren gesellschaftlichen Mustern männlicher Vernunft geprägten Tellheim nach und nach zurück ins Leben und zwingt ihn in eine Situation, in der er handeln muss...

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Ausstellungseröffnung

„An Sachsens Grenze – Die Friedrichstadt Zinna“
04. Juli 2014, 17.00 Uhr
Webhaus Kloster Zinna

Ausstellungseröffnung „An Sachsens Grenze – Die Friedrichstadt Zinna“, Foto: Kirsten Foemmel

Am Freitag, den 4. Juli 2014, wurde die neue Dauerausstellung „An Sachsens Grenze – Die Friedrichstadt Zinna“ im Webhaus in Kloster Zinna eröffnet.
Der Ort Kloster Zinna begeht 2014 sein 250. Gründungsjubiläum. In diesem Zusammenhang zeigt die Ausstellung die Geschichte des Ortes, sowie die Entstehung des Webergewerbes.
Im Jahr 1764 befahl Preußens König Friedrich II., an der Landesgrenze gegenüber dem kursächsischen Jüterbog eine Stadt anzulegen. Spinner und Weber sollten angeworben und zu guten Konditionen angesiedelt werden. Wie sich der Ort entwickelte, der mit der preußischen Manufaktur-Stadt Luckenwalde und der Tuchmacherstadt Jüterbog gleich von zwei Konkurrenten bedrängt war, zeigt die neue Ausstellung im Webhaus, einem Manufakturgebäude von 1776. Die ursprünglich staatlich gelenkte Weberei hinkte bald ihrer Zeit hinterher.

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