Die Dachmarke für kulturelle Vielfalt

Logo zum Themenjahr 2015Ob Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Filmprojekte, thematische Radtouren oder Stadtführungen – Brandenburg hat kulturell viel zu bieten.

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Die Dachmarke „Kulturland Brandenburg“ lädt jedes Jahr mit einem neuen Thema dazu ein, diese kulturelle und regionale Vielfalt sowie das historische Erbe zu entdecken. Dabei ruft Kulturland Brandenburg jährlich kulturelle Einrichtungen und Initiativen des Landes dazu auf, sich mit Ideen an den jeweiligen Themenjahren zu beteiligen. Über zahlreiche Kooperationen zwischen Akteuren aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Tourismus entstehen jedes Jahr aufs Neue interessante und spannende Projekte.
Das Themenjahr 2015 steht unter dem Motto “gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel”.

Kulturland Brandenburg fusionierte ab 01.01.2014 mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und firmiert seitdem unter »Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH«. Die Themenjahre unter der Marke ‘Kulturland Brandenburg’ wird es weiterhin geben, ebenso wie die intensive, fachliche Netzwerkarbeit sowie unser Engagement im Bereich der kulturellen Bildung.
Die Kontaktdaten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg finden Sie hier.

Den Corporate Governance Kodex 2013 können Sie hier lesen.

Parkfest in Wiesenburg

Ausstellung, Themenführung, Kunstauktion
09. August 2015, 10.00 Uhr
Wiesenburg/Mark

Schloß Wiesenburg, Foto: Norbert Hesse

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“ zeigt 2015 mit dem Verbundprojekt „Dorf und Landschaft“ auf, was den Reiz von Dörfern mit erhaltenem Dorfkern und gepflegtem baukulturellen Erbe in unserer Kulturlandschaft ausmacht. Am 09. August lädt sie ab 10.00 Uhr zu einem geselligen kulturellen Tag nach Wiesenburg/Mark ein.

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Vielseitigen Veranstaltungen und eine Ausstellung der AG im Kulturlandjahr 2015 tragen mit dazu bei, Lösungswege zur Bewahrung und Wiederherstellung alter Dörfer in Brandenburg exemplarisch aufzuzeigen. Sie soll anderen Dörfern Mut machen, ihr kulturelles Erbe im Einklang mit der sie umgebenden Kulturlandschaft zu pflegen und behutsam weiterzuentwickeln.

Ab 15.00 findet allässlich des „Weisenburger Parkfestes“ eine Kunstauktion mit musikalischem und kulinarischem Programm statt. Es können Gemälde und Grafiken der „Leipziger Schule“ und anderer internationaler Künstler im Rahmen der Auktion erworben werden. Es werden u.a. Arbeiten von Max Klinger, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Marc Chagall, Andy Warhol und Joseph Beuys zu sehen und zu erwerben sein.

 Programm
10.00 Uhr Gottesdienst in der evangelischen Kirche St. Marien
11.00 Uhr Begrüßung durch den Bürgermeister von Wiesenburg/Mark und Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“, Marco Beckendorf
Eröffnung der Ausstellung „Dorf und Landschaft“
12.00 Uhr Ortskundige Führung durch Wiesenburg und den großen Park mit anschließendem Ausklang im „Café Landei“ im historischen Ortskern
15.00 Uhr Kunstauktion

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Termin: So, 09. August 2015, 10.00 Uhr
Um Rückmeldung unter info@forum-netzwerk-brandenburg.de oder 033205-250022 bis zum 01. August wird gebeten.
Ort: Evangelische Kirche St. Marien, Schloßstraße 3, 14827 Wiesenburg
Eintritt: frei, um Spende wird gebeten
Link: www.historische-dorfkerne-brandenburg.de

Landschaft in Wandel

Fotoausstellung
08.-09. August 2015
Altdöbern

ehemaliger  Tagebau Klettwitz, Foto: Frank GaudlitzDie Fotoausstellung „Landschaft im Wandel“ von Kulturland Brandenburg wandert weiter durch Brandenburg. Am 08. und 09. August wird sie im Rahmen der Parksommerträume 2015 im Schloß Altdöbern von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz präsentiert.

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Der Potsdamer Fotograf Frank Gaudlitz ist für das Themenjahr 2015 durch das Land gefahren und zeigt in seinen Fotografien „sein Brandenburg“. Mit der Kamera hat er auf seinen Streifzügen durch die märkische Landschaft Motive eingefangen, die Brandenburg prägen und ausmachen.

Auch in und um Altdöbern ist die Landschaft im Wandel! Sanierte wie auch noch unsanierte Park-bereiche, erhaltene wie auch überformte Kulturlandschaften prägen den Ort. ‘Neue‘ Landschaften sind in der angrenzende Bergbaufolgelandschaft zu erleben und bilden das dortige Lausitzer Seenland.
Die Landschaftsbilder von Frank Gaudlitz stehen somit gleichermaßen im Zusammenhang wie auch im Kontrast zu den Landschaftserlebnissen, die sich den Besuchern und Betrachtern in und um Altdöbern bieten.

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“ mit Unterstützung der Bahnhofspassagen Potsdam.

Ort: Schloß Altdöbern, Am Schloß, 03229 Altdöbern
Link: www.parksommertraeume.de

Hörspielkino unterm Sternenhimmel

07. und 08. August, jeweils 20.00 Uhr
Strodehne

Sternenhimmel in Strodehne, Foto: Birte HoffmannHimmlisches Vergnügen für alle Sinne an einem der dunkelsten Orte der Welt, im Sternenpark Westhavelland. Am 7. und 8. August ist radioeins in Strodehne mit dem Hörspielkino unterm Sternenhimmel im Rahmen des Projekts „landmade. Kulturversorgungsraum“ zu Gast.

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Zu hören:
7. August 2015, 20.00 Uhr „Dr. Tarantoga von Stanislaw Lem auf Forschungsreise im All“
Der umtriebige Professor Tarantoga hat eine Methode entwickelt, mit dem er jeden Punkt des Universums ansteuern kann, ohne überhaupt sein Zimmer zu verlassen. Und so startet er gemeinsam mit seinem Assistenten ein abenteuerliches Experiment und begibt sich gemeinsam mit ihm auf eine Reise durch die Milchstraße. Dabei kommt es zu zahlreichen außerirdischen Begegnungen. Ein echter Sience-Fiction-Spaß nicht nur für Lem-Fans!

Produktion: ORF 1979
Regie: Ferry Bauer
Mit: Hubert Mann, Georg Matthes, Elisabeth Arno, Jaromir Borek, Günter Sauer, Albert Rueprecht, u.v.a.
Länge: 60 Minuten

8. August 2015, 20.00 Uhr „Shakespeares Hamlet auf einem Sternenschiff im Weltraum“
Es ist eine Zeit drohender Kriege, als den jungen Prinz Hamlet die Nachricht vom Tod seines Vaters erreicht. Umgehend kehrt er von der Akademie auf die Raumstation zurück. Seine Mutter hat dort inzwischen ihren Schwager geheiratet und diesem zur Krone verholfen. Hamlet wird von dem Geist seines Vaters heimgesucht, der schwere Anklage erhebt: sein Bruder hätte ihn ermordet, um an die Macht zu gelangen. Hamlet ist erschüttert und schwört Rache. Diese Neubearbeitung des Shakespeare-Klassikers spielt in der Zukunft auf der Raumstation Helsingôr.

Produktion: Der Sprachraum 2004
Regie: Otto Strecker
Mit: Gunter Schoß, Petra Kleinert, Otto Strecker, Joachim Kerzel, Tom Quaas, Lars Rudolph, Dietmar Wunder u.v.a.
Länge: 120 Minuten

Zu sehen:
Milchstraße und Sternschnuppen-Feuerwerk der Perseiden (bei klarem Himmel)

Zu essen:
frischer Havelfisch vom Fischer Schröder

Begrenzte Platzzahl, Reservierung unter www.kulturversorgung.de empfohlen.

Ort: Fischerei Schröder, Gahlberg 2, 14715 Havelaue OT Strodehne
Eintritt: Hörspiel 8 Euro; Fischessen 12 Euro (nicht einzeln buchbar); Gesamtpreis 20 Euro – Getränke nicht inbegriffen

Bergbaufolgelandschaften. Lausitz im Wandel

Eröffnung der Wanderfoto-Ausstellung
30. Juli 2015, 16.00 Uhr
Neuruppin

Besucherbergwerk F 60, 2012, © Ester HavlováAm Donnerstag, 30. Juli 2015, wird im Alten Gymnasium Neuruppin die Foto-Wanderausstellung „Bergbaufolgelandschaften- Lausitz im Wandel“ eröffnet. Die Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg hat bis zu 80 großformatige künstlerische Fotografien aus zwei Ausstellungen zusammengetragen, die den Wandel in der Lausitzer Bergbaulandschaft zeigen.

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Über 20 Fotografen aus Frankreich, Italien, Polen, Slowakei, Tschechien und Deutschland haben im Auftrag der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land aktive und stillgelegte Tagebaue, Industriebauten, wie zum Beispiel das Besucherbergwerk F60, die Biotürme in Lauchhammer und die Kraftwerke Plessa und Schwarze Pumpe besichtigt und in Fotos festgehalten. „Als ich zum ersten Mal hier war, hörte ich von den IBA-Visionen und davon, was man für diese Region künftig vorhatte. Damals konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, dass aus diesen grauen Landschaften hier einmal ein Erholungsgebiet werden könnte. Heute ist es das aber tatsächlich in weiten Teilen schon geworden“, erklärte der polnische Fotograf Marek Maruszak 2012.

Tagebau Meuro im Frühstadium , 2000 © Walter Liepe

Daneben zeigt Jürgen Liepe die Entwicklung des Tagebaus Meuro bzw. des künftigen Großräschener Sees über einen Zeitraum von gut zehn Jahren. Der Berliner Fotograf ist beeindruckt von der Widersprüchlichkeit und Vielfältigkeit der Lausitzer Bergbaulandschaften und ihrer rasanten Veränderung. Seine Fotografien lassen die eigenartige Faszination dieser „Energielandschaft“ erkennbar werden – die Erfahrung menschlicher Vergänglichkeit, das Gefühl von Wildnis und Erhabenheit sowie das gleichzeitige Wissen um
massivste technische Überprägung. In wenigen Jahren entstand erst durch Menschenhand, dann durch Regen und Wind, eine Art „Canyon-Landschaft“, die an die natürlichen Vorbilder denken lässt. Der tiefe Zwiespalt zwischen dem Wissen um die geschundene Natur und die verschwundenen Dörfer einerseits und der
Bewunderung von Formenvielfalt und teilweise atemberaubender Schönheit der zerklüfteten Hinterlassenschaft des Abbaus andererseits spiegelt sich in seinen Aufnahmen – von Sandwüsten bis farbigen Seen.

Die Wanderausstellung wird an mehreren Stationen – u.a. in Neuruppin, Prenzlau und Wittstock – im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 gezeigt.

Den Flyer zur Ausstellung finden Sie hier.

Ein Kooperationsprojekt der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg und Kulturland Brandenburg 2015.

Programm
Grußworte
Kathrin Lange, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin, Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg
Arne Krohn, stellv. Bürgermeister und Baudezernent Fontanestadt Neuruppin
Zur Ausstellung
Katja Wolf, IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland e. V.
Musik
Jule & Ole – Rock & Pop, Jugendkunstschule Neuruppin

Eröffnung: Do, 30. Juli 2015, 16.00 Uhr
Zeitraum: 31.07. – 05.09.2015
Ort: Altes Gymnasium Neuruppin, Am Alten Gymnasium 1–3, 16816 Neuruppinn
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 12.00 – 18.00 Uhr; Fr 12.00 – 17.00 Uhr, Sa 9.00 – 12.00 Uhr
Eintritt: frei
Information: Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte, Kulturland Brandenburg, Brigitte Faber-Schmidt
Telefon: 0331-6208580
E-Mail: info@kulturland-brandenburg.de
Link: www.kulturland-brandenburg.de

Weitere Termine und Orte
16. September – 16. Oktober 2015, Rathaus Wittstock
23. Oktober – 22. November 2015, Dominikanerkloster Prenzlau

Poplar Opticus

Eröffnung des Kunstprojekts
14. Juli 2015
Rathenow

Kunstwerk "Poplar Opticus" von Eleonore Straub in RathenowAm 14. Juli 2015 wurde in Rathenow das Kunstwerk „Poplar Opticus“ der Berliner Künstlerin Eleonore Straub eröffnet. Es ehrt den Begründer der Optischen Industrie J.A.H. Duncker, dessen Denkmal auf dem Platz umrahmt wird.

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Das aus sechs Einzelskulpturen bestehende Kunstwerk ist fast acht Meter hoch und setzt sich aus Edelstahl, Glaslinsen aus den Rathenower Optischen Werken der FIELMANN AG und einem lichtdurchlässigen Spezialharz zusammen. Das monumentale Kunstwerk, das dank vieler Unterstützer aus der Region realisiert werden konnte, ist ein wesentlicher Teil des Projekts „Blumen im Havelland“, das mit den weiteren Skulpturen „Typha Premnitz“ und „Tulipa Lilienthal“ im Rahmen der BUGA 2015 entstanden ist.

Kunstwerk "Poplar Opticus" von Eleonore Straub in RathenowDurch ihre Werke setzt die Künstlerin sich mit zeitaktuellen Themen zu Industriekultur, Gesellschaft und Natur auseinander, stellt eigene Wechselbeziehungen her und macht dadurch Wesenszüge unserer Kultur reflektierbar.

Eleonore Straub verwendet bewusst Überschussprodukte industrieller Fertigungsprozesse, verbindet diese mit regionaler Industriegeschichte und bearbeitet die Formen künstlerisch.

Ein assoziiertes Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015.

Eröffnung: Dienstag, 14. Juli 2015, 11.00 Uhr
Ort: Duncker-Platz am Bahnhof Rathenow
Link: www.estkunst.de

Garten im Wandel – Die Tempelgarten-Revue. Szenen aus vier Jahrhunderten

Aufführung
11. – 13. Juli 2015
Neuruppin

Tempelgarten Neuruppin, Foto: René GranzowDer Tempelgarten in Neuruppin war rappelvoll: denn am 11., 12. und 13. Juli wurde er zum Ort einer großen Inszenierung: der „Tempelgarten-Revue“. In einem Kaleidoskop von Tanz, Musik, Chor und Theater entstand eine Collage aus Stadt- und Gartengeschichte(n) der letzten vierhundert Jahre – ein faszinierendes Porträt des Tempelgartens im Spiegel der unterschiedlichen Epochen.

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An der Aufführung wirkten der Märkische Jugendchor sowie verschiedene Tanzgruppen und das „Theater ohne Bühne“ der Jugendkunstschule Neuruppin mit. Mehr als 70 Jugendliche aus der Region interpretierten auf diese Weise den Wandel des Tempelgartens und die Veränderung seiner Bedeutung und Bestimmungen mit Szenarien aus dem 18. bis ins 21. Jahrhundert in einem fulminanten Bühnenprogramm.

Termine: Sa, 11. Juli 2015, 19.30 Uhr; So, 12. Juli 2015, 19.00 Uhr und Mo, 13. Juli 2015, 10.00 Uhr
Ort: Tempelgarten Neuruppin, Präsidentenstraße 64, 16816 Neuruppin
Eintritt: 12 Euro; am 13. Juli ermäßigt 6 Euro
Informationen: Tempelgarten Neuruppin e. V., Vorsitzender Peter Neiß
Telefon: 03391 – 3332
E-Mail: info@tempelgarten.de
Link: www.tempelgarten.de

Einfach. Natürlich. Leben – Lebensreform in Brandenburg 1890-1939

Ausstellungseröffnung
09. Juli 2015, 18.00 Uhr
Potsdam

Ausstellungseröffnung "Einfach. Natürlich. Leben – Lebensreform in Brandenburg 1890-1939" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen GeschichteAm 09. Juli 2015 wurde mit zahlreichen Gästen die Ausstellung „Einfach. Natürlich. Leben – Lebensreform in Brandenburg 1890-1939″ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam eröffnet. Die Sonderschau stellt die Lebensreformbewegung in Brandenburg mit ihren zentralen Strömungen Naturheilkunde, Vegetarismus, Nacktkultur und Siedlungsbewegung vor.

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Ausstellungseröffnung "Einfach. Natürlich. Leben – Lebensreform in Brandenburg 1890-1939" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen GeschichteZeitlich reicht der Bogen vom Jahr 1890, in dem der Friedrichshagener Dichterkreis entstand, über die Blütezeit der Siedlungen, Vereine und Einzelinitiativen in den 1920er und 30er Jahren bis zur Reformschule Adolf Reichweins in Tiefensee 1933 bis 1939. Unter der Herrschaft des Nationalsozialismus wurde auch die Lebensreformszene gleichgeschaltet und ihr damit der Lebensnerv genommen.

Die Ausstellung verfolgt die Spuren der Lebensreform in Brandenburg nach einem topografischen Prinzip. In 15 Stationen werden Orte und Menschen vorgestellt, die – teils vergessen, teils noch heute bekannt – alternativen Lebensweisen auf unterschiedlichste Weise Raum gaben.

Ausstellungseröffnung "Einfach. Natürlich. Leben – Lebensreform in Brandenburg 1890-1939" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen GeschichteZahlreiche Fotografien, Gemälde, Grafiken, zeitgenössische Bücher und Zeitschriften, Gebrauchsgegenstände, Kunsthandwerk und Filme werden präsentiert. Sie illustrieren das vielfältige weltanschauliche, ästhetische und alltagspraktische Repertoire der Lebensreformbewegung in Brandenburg.

Ein umfangreiches Begleitprogramm wird mit Führungen, Vorträgen, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Filmen und einer URANIA-Busexkursion Gelegenheit bieten, lebensreformerische Ideen näher kennen zu lernen und deren Aktualität im literarischen und kulturellen Diskurs der Gegenwart zu reflektieren.

Zur Ausstellung erscheint das BegleitbuchEinfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 18901939
Herausgegeben von Christiane Barz im Auftrag des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Verlag für Berlin-Brandenburg
184 Seiten, 130 Abbildungen, Klappenbroschur, Format: 22,0 x 27,0 cm
ISBN 978-3-945256-23-7
Preis im Buchhandel: 24,99 Euro | Preis im Museumsshop: 19 Euro

Ein Projekt im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Besucheradresse: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9 | 14467 Potsdam
Infotelefon: 0331/62085-50 | E-Mail: info@hbpg.de
Öffnungszeiten: Di–Do 10–17 Uhr, Fr–So und an Feiertagen 10–18 Uhr
Eintritt; 6 Euro/erm. 4 Euro, freitags 4 Euro
Link: www.hbpg.de

 

Was für eine Landschaft?

Jugendprojekt
05. Juli 2015, 15.00 Uhr
Brück

Projekt "Was für eine Landschaft?", Kunstschule PotsdamAm 05. Juli 2015 startete in Brück das Jugendprojekt „Was für eine Landschaft?“ der Kunstschule Potsdam. Es vermittelt künstlerisch Landschaft als ein komplexes, veränderliches Gebilde, in dem verschiedenste Einflüsse ihre Wirkung entfalten und einander beeinträchtigen. Es entstehen großformatige Installationen, die die Überlagerungen und Überformungen darstellen. Erst in der Gesamtschau wird das Landschaftsbild, das die Jugendlichen erarbeiten, analog zur Landschaft der jeweiligen Region verständlich.

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Wichtig für das Projekt sind ideelle und subjektivere Aspekte, die auch die Wahrnehmung der Landschaft durch die BewohnerInnen des Landes in den Blick nehmen. Dabei wird sowohl nach Spuren des Vergangenen im Vorhandenen gesucht, als auch nach kommenden, noch utopischen Umgestaltungen Ausschau gehalten.

Termin: 05. Juli, 15.00 Uhr
Ort: Seminar-, Kultur- und Gästehaus „Alte Brücker Post“, Ernst-Thälmann-Straße 38, 14822 Brück
Eintritt: frei
Link: www.kunstschule-potsdam.de

Weitere Termine
13. Juli, 13.00 Uhr
Leonardo-da-Vinci-Campus in Nauen, Alfred-Nobel-Straße
10, 14641 Nauen
06. August, 15.00 Uhr
Kinder- und Familiencamp, Jakobshagener Staße 3-4,
17268 Boitzenburger Land, OT Warthe
25. September, 17.00 Uhr
Dokumentationsausstellung des gesamten Projektes, Kunstschule Potsdam, Karl-Liebknecht-Straße 135, 14482 Potsdam

Ein Projekt der Kunstschule Potsdam in Kooperation mit dem Leonardo-da-
Vinci-Campus in Nauen, dem Lise-Meitner-Gymnasium in Falkensee und dem
Seminar-, Kultur- und Gästehaus „Alte Brücker Post“ in Brück im Fläming im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Informationen
Kunstschule Potsdam e. V., Projektleiter Christoph Knäbich
Telefon: 0331-710224
E-Mail: info@kunstschulepotsdam.de

 

Beeskower Stadtlandschaften in Geschichte und Gegenwart

Ausstellungseröffnung
Verbundprojekt „VOR-Städte – Ab in die Landschaft“ der Arbeitsgemeinschaft »Städte mit historischen Stadtkernen« des Landes Brandenburg
04. Juli 2015, 15.00 Uhr
Beeskow

Ausstellungseröffnung „Beeskower Stadtlandschaften in Geschichte und Gegenwart“

Im Rahmen eines bunten Volksfests wurde am Samstag, dem 04. Juli 2015, die Ausstellung „Beeskower Stadtlandschaften in Geschichte und Gegenwart“ in Beeskow eröffnet. Sie stellt die Stadt-Umland-Beziehung vom Mittelalter bis in die Gegenwart an ausgewählten Standorten im Stadtraum exemplarisch und themenbezogen dar.

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Beeskow, Foto Erik-Jan Ouwerkerk

Die Stadt Beeskow kennzeichnet in historischer Perspektive eine Vielzahl unterschiedlicher Siedlungsräume und neben- bzw. miteinander lebender Gemeinschaften. Neben der historischen Innenstadt existierten die Burg, der damit verbundene Beeskower Kietz und die Vorstadt Adriansdorf. Dieses komplexe Geflecht von gegenseitigen Verpflichtungen und Rechtsbeziehungen bestimmte über die Nutzung der historischen Beeskower Stadtlandschaften.

Unter dem Motto „VOR-Städte – Ab in die Landschaft“ weitet die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg den Blick auf die historische Stadt, der zumeist auf den ummauerten, umwallten oder anderweitig abgegrenzten kompakt bebauten Kernbereich fokussiert ist. Die Städte Brandenburgs hatten schon zu ihrer Entstehungszeit baulich und räumlich wahrnehmbare Verknüpfungen zu dem unmittelbar angrenzenden, landschaftlich geprägten Außenraum. Die stadtkernnahen Flächen hatten für die Städte als Orte des Handels und der Produktion und damit der Wertschöpfung eine hohe Bedeutung.

Anhand verschiedener Ausstellungen und Veranstaltungen nähern sich vier Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft den Entwicklungsgeschichten ihrer „VOR-Städte“. Darüber hinaus bieten vielfältige Aktionen rund um das Jahresthema ein buntes, die historischen Stadtkerne belebendes Begleitprogramm. Das Jahresthema ist Teil von „Alte Stadt | Museum oder Zukunftslabor“, ein zweijähriges Ausstellungsvorhaben der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg.

Weitere Termine
„Die Vorstädte von Brandenburg an der Havel“
Fr, 10. Juli 2015, 14.00 Uhr, Schillerinsel, Havelstraße, Brandenburg an der Havel
„Berlin – der Vorort Altlandsbergs“
Fr, 14. August 2015 um 16.00 Uhr, Rathaus Altlandsberg
„Vom Festungsrand zum Siedlungsland“
So, 13. September um 14.00 Uhr, Marktplatz, Kyritz

Ablauf der Eröffnung
Begrüßung
Frank Steffen, Bürgermeister Beeskow

Grußworte
Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin BKG gGmbH, Kulturland Brandenburg
Hathumar Drost, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg

Einführung in das Projekt:
Dr. Sascha Bütow, Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte Universität Rostock

Informationen:
Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg
Geschäftsstelle c/o complan Kommunalberatung GmbH, Voltaireweg 4, 14469 Potsdam
Telefon: 0331-201510
E-Mail: info@ag-historische-stadtkerne.de
www.ag-historische-stadtkerne.de

Literatur im Herrenhaus, Teil 2

Lesung
Jutta Hoffmann liest Christa Wolf
28. Juni 2015, 16.00 Uhr
Kremmen

Schloss Ziethen, Foto: Schloß Ziethen GmbH & Co KGDie Schauspielerin Jutta Hoffmann präsentierte „Die Flucht. Nachruf auf Lebende“ von Christa Wolf bei der zweiten Lesung der Reihe „Literatur im Herrenhaus“ am Sonntag, dem 28. Juni 2015, im Schloss Ziethen. Sie erzählt in dem Buch von den inneren Verwerfungen einer Familie, von einer Fünfzehnjährigen, die erwachsen wird und vom Trauma der Flucht. 1971 entstanden, ist diese Erzählung der Auftakt zum späteren Roman „Kindheitsmuster“, dem autobiographischen Meisterwerk.

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Das Brandenburgische Literaturbüro präsentiert 2015 Lesungen an besonderen Orten im Havelland. Die Schlösser und Herrenhäuser in Nennhausen, Klessen, Plaue und Ziethen bieten für die Lesereihe ein einmaliges architektonisches und stilvolles Ambiente. Die behutsame und oft aufwendige Sanierung dieser Häuser durch ihre Besitzer sowie ihre gegenwärtige Nutzung schaffen eine ideale Voraussetzung dafür. Nicht zuletzt gibt es zahlreiche Bezüge zur märkischen Literaturgeschichte, denn die Orte sind eng mit den Namen Theodor Fontane, Friedrich de la Motte-Fouqué oder Heinrich von Kleist verbunden. Die zum Teil nach historischen Vorbildern sanierten oder neu gestalteten Parkanlagen und Gärten sind inzwischen ein beliebtes Ausflugsziel für viele Besucher geworden.

Jutta Hoffmann, geboren 1941 in Halle (Saale), ist eine der herausragendsten Schauspielerinnen Deutschlands. Sie brillierte auf den Bühnen von Berlin, München und Salzburg und bildete bis 2003 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg den deutschen Nachwuchs aus. Sie ist das Gesicht des engagierten DDR-Films („Kleiner Mann, was nun“, „Der Dritte“, „Geschlossene Gesellschaft“) und auch im jungen deutschen Kino präsent („Bandits“, „Der alte Affe Angst“). Kritiker von „Theater heute“ kürten sie zur besten Schauspielerin der DDR.

Eine Veranstaltungsreihe des Brandenburgischen Literaturbüros im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“.

Termin: Sonntag, 28. Juni 2015, 16.00 Uhr
Ort: Schloß Ziethen, Alte Dorfstraße 33, 16766 Kremmen OT Groß Ziehten
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro

Weitere Termine
So, 30. August 2015, 16.00 Uhr: Ronald Zehrfeld liest „Ungeduld des Herzens“ von Stefan Zweig, Schloß Plaue
So, 27. September 2015, 16.00 Uhr: Ulrich Noethen liest „Krieg und Frieden“ von Leo Tolstoi, Schloß Klessen

Informationen
Brandenburgisches Literaturbüro, Katarzyna Zorn
Telefon: 0331-2804103
E-Mail: blb@literaturlandschaft.de
www.literaturlandschaft.de