Die Dachmarke für kulturelle Vielfalt

Hervorgehoben

Kulturland Brandenburg möchte den Brandenburgerinnen und Brandenburgern und ihren Gästen das kulturelle Erbe und die kulturelle Vielfalt des Landes näher bringen. Zu einem jährlich wechselnden Thema werden mit zahlreichen Partnern künstlerische und kulturelle Projekte an den Schnittstellen zu Wissenschaft, Tourismus und kultureller Bildung konzipiert und organisiert. Im Jahr 2018 widmet sich das Themenjahr dem Europäischen Kulturerbe in der Region. Unter dem Titel „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“ werden Projekte initiiert, die die gemeinsamen und verbindenden Wurzeln und Werte aber auch die Brüche in unserer Geschichte sichtbar werden lassen sowie eine breite Teilhabe am kulturellen Erbe ermöglichen.

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Das Bild von Europa ist heute geprägt von seinen Krisen – der Brexit, die Uneinigkeit der Europäischen Union in der Flüchtlingsfrage, die Krise des Euro oder das Erstarken antieuropäischer Parteien. Das Gemeinsame und Verbindende, die Europäische Idee scheint gefährdet. Dabei ist Europa überall zu finden – auch hier in Brandenburg.

Das Themenjahr Kulturland Brandenburg 2018 reiht sich in die europäische und bundesweite Initiative „European Cultural Heritage Year 2018 – Sharing Heritage“ ein, die durch das Europäische Parlament angestoßen, durch die Mitgliedsstaaten und den Rat der Europäischen Staaten unterstützt und von zahlreichen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Initiativen getragen wird. Die wechselvolle Besiedlung und Bewirtschaftung, aber auch die europäischen Einflüsse durch Einwanderer und die engen Beziehungen zu den europäischen Partnern haben Brandenburg – mehr als andere Regionen Deutschlands – in besonderer Weise beeinflusst und beeinflussen es bis heute. Diese europäische Dimension soll im Rahmen des Kulturlandjahres deutlich gemacht werden.

Im Mittelpunkt stehen Projekte und Aktionen, die zeigen, dass Grenzen überwunden werden können, die ein Bewusstsein für das gemeinsame und verbindende Erbe schaffen und für dessen Bewahrung und Vermittlung eintreten. Insbesondere sollen auch Projekte initiiert und befördert werden, die es jungen Menschen ermöglichen, sich mit Europa auseinanderzusetzen, in Austausch zu treten und schließlich selbst zu Botschaftern des europäischen Kulturerbes und der europäischen Idee zu werden.

Das Themenjahr wird am 18. Mai 2018 im Kloster Neuzelle offiziell eröffnet – das Barockwunder Brandenburgs feiert 750-jähriges Klosterjubiläum.

Eine Programmübersicht finden Sie demnächst in unserem Tageskalender. Das Programmheft für das erste Halbjahr wird im Februar 2018 veröffentlicht.

Kulturland Brandenburg fusionierte ab 01.01.2014 mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und firmiert seitdem unter »Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH«. Die Themenjahre unter der Marke ‘Kulturland Brandenburg’ wird es weiterhin geben, ebenso wie die intensive, fachliche Netzwerkarbeit sowie unser Engagement im Bereich der kulturellen Bildung.

Ihren Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg finden Sie hier.

Den Corporate Governance Kodex 2014 können Sie hier lesen.

Den Tätigkeitsbericht 2015 der Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH finden Sie hier.

14. Potsdamer Geschichtsbörse

Geschichtsbörse und Vortragsprogramm
25. Februar 2018, 10.00 Uhr
Potsdam

14. Potsdamer Geschichtsbörse, Foto: Matthias Nerenz © HBPG

„Region in Europa – Brandenburg, und seine Geschichtsschreiber. Bekannt, Vergessen, Wiederentdeckt.“
So lautet das Thema der   14. Potsdamer Geschichts-börse am 25. Februar 2018. Von 10 bis 16 Uhr stellen sich im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) am Neuen Markt in Potsdam Heimat- und Geschichtsvereine sowie Verlage mit ihren Aktivitäten und mit Publikationen zu Themen der Geschichte Brandenburgs und Berlins vor. Eingeladen sind auch mit der Geschichte befasste Einrichtungen und Verbände Brandenburgs sowie Geschichts- und Heimatvereine der benachbarten Bundesländer. Ein Vortragsprogramm im Konferenzraum des HBPG begleitet die Präsentation im historischen Kutschpferdestall. Besucher können die Geschichtsbörse bei freiem Eintritt besuchen. In den vergangenen Jahren kamen sie zahlreich.

Anmeldungen von Interessenten, die sich auf der 14. Potsdamer Geschichtsbörse präsentieren möchten, sind ab sofort möglich bei der GeschichtsManufaktur Potsdam.

Zeitraum: 10.00 – 16.00 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Potsdam
Kutschpferdestall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Eintritt: frei

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Vortragsprogramm im Konferenzraum
10:00 Uhr
Begrüßung
Dr. Kurt Winkler, Geschäftsführer der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Direktor des HBPG

10:10 Uhr
Vorstellung des Themenjahres 2018 von Kulturland Brandenburg „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

10:30 Uhr
„Auf dem Weg in die Zukunft: Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und seine neue Konzeption“
Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG

10:40 Uhr
„Region in Europa – Brandenburg und seine Geschichtsschreiber. Bekannt, Vergessen, Wiederentdeckt“
Dr. Volker Punzel, Historiker, GeschichtsManufaktur Potsdam

11:00 Uhr
„Heimat – Landsberg/Gorzów und die Neumark in der Geschichte und in Europa“
Robert Piotrowski, Historiker, Gorzów Wielkopolski

11:40 Uhr
„Die Märkische Dichterstraße. Beispiel der lebendigen Erbepflege“
Johanna Leu, Kulturförderverein Mark Brandenburg e.V.

12:10 Uhr
„Samuel Gerlach. Der erste Stadtgeschichtsschreiber Potsdams“
Dr. Klaus Arlt, Studiengemeinschaft Sanssouci e. V., Potsdam

12:40 Uhr
„Ziesar und seine Chronisten: Wilhelm Puhlmann und Wilhelm Leddin (sen./jun.)“
Silvia Zimmermann, Ortschronistin, Geschichtsverein Ziesar

13:10 Uhr
„Aus der Lausitz durch die Welt und wieder zurück. Johann Carl Büttner – Pfarrerssohn aus Lauta und Amtsarzt in Senftenberg“
Peter Michael Schadow, Stadtchronist, Lauta (Sachsen)

Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Kooperation mit der GeschichtsManufaktur Potsdam
(www.geschichtsmanufaktur-potsdam.info)

Unterwegs im Licht 2018

Auftakt zur Jahreskampagne der Stadt Potsdam
„1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert“
20. Januar 2018, 10.00 Uhr
Potsdam

Am Sonnabend, 20. Januar 2018, heißt es in der Potsdamer Mitte wieder „Unterwegs im Licht“. Zum 5. Mal laden die kulturellen Einrichtungen sowie die Nikolaikirche Potsdam zu einem fröhlichen Familienfest ein. Die Veranstaltung hat einen besonderen inhaltlichen Akzent durch den Untertitel „1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert“. Die Ausstellung zur Jahreskampagne auf dem roten Bauzaun vor dem ehemaligen Gebäude der Fachhochschule wird um 16:30 Uhr vor dem Bildungsforum Potsdam feierlich durch Oberbürgermeister Jann Jakobs und die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Birgit Müller eröffnet. Passend zur Jahreskampagne starten um 15, 17 und 19 Uhr an der Tourist Information am Alten Markt Sonderführungen unter dem Titel „Ein Hoch auf Potsdam – Vom Alten Markt entlang der Alten Fahrt hinauf zu einem der schönsten Ausblicke auf Potsdam“. Erfahrene Stadtführerinnen und Stadtführer der PMSG Potsdam Marketing und Service GmbH gehen dann etwa der Frage nach: Wie hat sich Potsdam in den letzten 25 Jahren verändert? Die Führung endet mit einem spektakulären Blick aus der 17. Etage des Mercure Hotel Potsdam City.

Das vollständige Programm sowie Informationen zu den Öffnungszeiten der einzelnen Häuser sind in einem Flyer sowie online unter: www.potsdam.de/unterwegs-im-licht abrufbar.

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Die teilnehmenden Museen, die Einrichtungen des Bildungsforums Potsdam sowie das Extavium präsentieren ihre aktuellen Ausstellungsangebote sowie zusätzliche Projekte, die eigens für den Anlass entwickelt wurden. So wird auf der Terrasse der Wissenschaftsetage bei Glühwein und heißem Apfelsaft ein besonderer Blick auf die beleuchtete Potsdamer Mitte möglich sein. Auch von der Kuppel der Nikolaikirche sowie vom Turm des Alten Rathauses eröffnen sich besondere Perspektiven. In der Nikolaikirche ist ein besonderes Gastspiel zu erleben: das Vocalensemble Mélisande aus Potsdams Partnerstadt Versailles musiziert gemeinsam mit den Potsdamer Vokalistinnen sowie dem Chor der Nikolaikirche. Generalmusikdirektor Björn Wiede begleitet an der neuen Orgel.

Besonderes Augenmerk gilt wiederum den Kindern. Einige Häuser bieten für sie spezielle Kurzführungen an. Der beliebte Laternenumzug startet um 17:30 Uhr am Filmmuseum. Zuvor können im Potsdam Museum, im Filmmuseum Potsdam und im Naturkundemuseum Potsdam ganz besondere Laternen gebastelt werden. Begleitet von Trommlern und der Künstlergruppe „Artistokraten“ endet die bunte Tour im Innenhof des Kutschstalls, wo die Artistokraten mit Freiluftvarieté zur Abschluss-Show einladen. Für den Umzug können sich die Kinder mit Leuchtfarben schminken lassen.

Neu in diesem Jahr sind einige kulinarische Angebote. Foodtrucks, die sich in Potsdam inzwischen wachsender Beliebtheit erfreuen, sorgen u. a. im Bereich des Bildungsforums sowie auf dem Alten Markt dafür, dass sich die großen und kleinen Gäste des Festes zwischen den Besuchen in den einzelnen Häusern sowie vor oder nach dem beliebten Laternenumzug stärken können. Bei der Auswahl des Angebots wurde viel Wert auf Vielseitigkeit gelegt, es gibt auch Angebote für Naschkatzen und Vegetarier.

Der Abend klingt mit Tanz im Nikolaisaal sowie im Rechenzentrum stimmungsvoll aus. Eine Disko speziell für Kinder bietet das Filmmuseum Potsdam passend zur aktuellen Sonderausstellung Tanz.

Verbindendes Element zwischen allen teilnehmenden Einrichtungen ist das Licht. Mit dem Schriftzug „Unterwegs im Licht“ werden die Häuser stimmungsvoll illuminiert. Der Verlauf des Stadtkanals ist dezent mit Licht angedeutet. Farbige Leuchtkuben signalisieren den Besucherinnen und Besuchern, welche Häuser geöffnet haben. Die vielfältigen Programmangebote von „Unterwegs im Licht“ sind in der Mehrzahl kostenfrei.

Das Format „Unterwegs im Licht“ ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Akteure der Potsdamer Mitte. Sie wird koordiniert durch die Landeshauptstadt Potsdam und die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH (BKG). Dr. Sigrid Sommer, Bereichsleiterin Marketing, sowie Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin definieren Anspruch und Erwartung der Veranstaltung folgendermaßen: „Die Potsdamer Mitte verfügt über ein großes Potenzial an kulturellen Angeboten. Mit dem Format ‚Unterwegs im Licht‘ möchten wir bei den Potsdamerinnen und Potsdamern sowie bei den Gästen der Stadt dafür werben, diese Angebote ganzjährig in Anspruch zu nehmen. Ganz azyklisch eröffnen wir mitten im Winter die Potsdamer Open-Air-Saison. Die Resonanz der letzten Jahre ist Impuls für alle teilnehmenden Häuser, immer wieder neue Angebote zu machen. Durch den Verzicht auf Eintritt möchten wir bewusst auch neue Besuchergruppen ansprechen.“

Parallel zur Veranstaltung „Unterwegs im Licht“ bieten die Potsdamer Hotels das Format „Erlebe Deine Stadt“ an. Hier können Potsdamer ihre Stadt aus touristischer Sicht erleben und zu besonderen Konditionen eine Übernachtung inklusive Frühstück und Abendessen in folgenden Hotels buchen: NH Voltaire Potsdam, Dorint Hotel Potsdam, Steigenberger Hotel Potsdam, Hotel Brandenburger Tor, Mercure Hotel Potsdam City, Hotel Am Jägertor, Kongresshotel Potsdam am Templiner See, Seminaris Seehotel, Landhaus Haveltreff Caputh, Avendi Hotel am Griebnitzsee und arcona Hotel am Havelufer. Unter www.erlebe-deine-stadt.com sind die Buchungen für dieses spezielle Angebot möglich und weitere Informationen abrufbar.

 

Zum Neuen Jahr

Die Neuzeller Passionsdarstellung vom Heiligen Grab, Foto: Frank Gaudlitz/ frank-gaudlitz.de © Kulturland Brandenburg 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde, Förderer und Projektpartner,

das Jahr 2017 liegt nun hinter uns. Diesen Anlass möchten wir nutzen, um uns für die gute Zusammenarbeit und Ihre vielfache Unterstützung zu bedanken. Zum Neuen Jahr und für all Ihre Wege, die Sie 2018 durch das Land Brandenburg führen, die besten Wünsche.
Das begonnene Jahr steht ganz im Zeichen des Europäischen Kulturerbes und so laden wir Sie herzlich ein, das Land Brandenburg unter dem Motto „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“ neu zu entdecken und unsere vielfältigen Veranstaltungen und Ausstellungen im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte zu besuchen.

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Die folgenden Highlights können Sie sich aber schon jetzt vormerken:

18. Mai 2018, 14 Uhr
Öffentliche Auftaktveranstaltung zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2018 und Ausstellungseröffnung „theatrum sacrum“

Kloster Neuzelle

7. September 2018 – bis 20. Januar 2019
Ausstellung
Beiderseits der Oder:
Geschichtsraum | Grenzraum | Begegnungsraum

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Potsdam